Rezension zu „Codename Hélène“von Ariel Lawhon
Codename HélèneWerbung/ Rezensionsexemplar
•Rezension•
Codename Hélène von Ariel Lawhon
✨ 978-3985853007
✨ 480 Seiten
✨ erschienen am 21. November 2025
✨ 22€ (Gebundene Ausgabe)
✨ Adrian & Wimmelbuchverlag
Beschreibung:
Im ...
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•Rezension•
Codename Hélène von Ariel Lawhon
✨ 978-3985853007
✨ 480 Seiten
✨ erschienen am 21. November 2025
✨ 22€ (Gebundene Ausgabe)
✨ Adrian & Wimmelbuchverlag
Beschreibung:
Im Jahr 1936 wird die Auslandskorrespondentin Nancy Wake in Paris Zeugin des Schreckens von Hitlers Aufstieg in Europa. Kaum hat Nancy den französischen Industriellen Henri Fiocca kennengelernt, sich in ihn verliebt und zugestimmt, ihn zu heiraten, fallen die Deutschen in Frankreich ein und zwingen sie, ihren ersten Decknamen anzunehmen. Die Gestapo nennt sie weiße Maus wegen ihrer bemerkenswerten Fähigkeit, sich der Gefangennahme zu entziehen, wenn sie alliierte Soldaten über die Grenzen schmuggelt.
Meine Meinung:
Ich habe vor einiger Zeit bereits einen anderen Roman der Autorin gelesen und war damals wirklich begeistert. Entsprechend neugierig war ich auf dieses Buch, auch wenn das Thema eigentlich nicht ganz meinem üblichen Lesegeschmack entspricht. Gerade deshalb hatte ich zu Beginn ein wenig Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Es hat etwas gedauert, bis ich mich an Stil, Setting und Atmosphäre gewöhnt hatte. Sobald ich jedoch angekommen war, hat mich das Buch immer mehr gepackt. Die Geschichte ist spannend erzählt und wirkt durch den historischen Hintergrund besonders eindrucksvoll. Vor allem die Protagonistin Nancy hat mich sehr beeindruckt: eine starke und mutige Frau, deren Entschlossenheit und Entwicklung mich beim Lesen immer wieder fasziniert haben. Die Autorin schafft es, eine intensive Atmosphäre aufzubauen und die emotionalen Momente ebenso wie die gefährlichen Situationen greifbar zu machen. Gleichzeitig gab es für meinen Geschmack ein paar Passagen, die sich etwas in die Länge gezogen haben. An manchen Stellen hätte die Geschichte ruhig etwas straffer erzählt sein dürfen, insgesamt ist das Buch meiner Meinung nach auch ein wenig zu lang geraten. Trotzdem hat mich der Roman sehr gut unterhalten. Besonders die starke Hauptfigur, die spannende Grundidee und der historische Kontext machen das Buch absolut lesenswert.
4/5⭐️