Cover-Bild The Tainted Cup
Band 1 der Reihe "Shadow of Leviathan"
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16,95
inkl. MwSt
  • Verlag: adrian & wimmelbuchverlag
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 04.11.2025
  • ISBN: 9783985852987
Robert Jackson Bennett

The Tainted Cup

Karla Schmidt (Übersetzer), Jakob Schmidt (Übersetzer)

Eine exzentrische Detektivin und ihr leidgeprüfter Assistent entwirren ein Netz aus Magie, Betrug und Mord in dieser funkelnden Fantasy-Neuinterpretation des klassischen Kriminalromans.

Ein eigenartiges Verbrechen. Eine brillante Ermittlerin. Ein Mysterium von epischen Ausmaßen.

In einer opulenten Villa an der Grenze des Imperiums wird ein hoher Offizier tot aufgefunden – getötet durch einen Baum, der spontan seinem Körper entwuchs. Selbst hier, wo es viele Ansteckungen gibt und das Blut der Leviathane seltsame magische Veränderungen bewirkt, ist es ein Tod, der gleichzeitig schrecklich und eigentlich unmöglich ist.

Zur Aufklärung des Verbrechens wird Ana Dolabra hinzugezogen, eine Ermittlerin, deren brillanter Ruf nur durch ihre Exzentrik übertroffen wird. An ihrer Seite steht ihr neuer Assistent Dinios Kol, ein Graveur, der auf magische Weise so verändert wurde, dass er ein perfektes Gedächtnis besitzt.

Bald führt der Mord zu einem Plan, der die Sicherheit des Imperiums selbst bedroht. Für Ana ergibt all dies ein wunderbar stacheliges Puzzle - endlich etwas, das ihre Aufmerksamkeit wirklich fesselt. Und Din? Er muss einfach durchhalten.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Geniale Ermittlungen in einer faszinierenden Welt – Ein brillanter Fantasy-Krimi

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Mit The Tainted Cup von Robert Jackson Bennett habe ich als Leser einen Roman erlebt, der mich von der ersten Seite an begeistert hat. Die Geschichte verbindet auf einzigartige Weise klassische Krimielemente ...

Mit The Tainted Cup von Robert Jackson Bennett habe ich als Leser einen Roman erlebt, der mich von der ersten Seite an begeistert hat. Die Geschichte verbindet auf einzigartige Weise klassische Krimielemente mit einer originellen Fantasywelt und erschafft so ein Leseerlebnis, das gleichermaßen spannend, klug und atmosphärisch dicht ist. Für mich ist dieses Buch ein echtes Highlight.

Das Setting ist schlichtweg beeindruckend. Bennett entwirft eine Welt, die sich deutlich von typischer Fantasy abhebt – voller ungewöhnlicher Ideen, biologisch anmutender Magie und einer Gesellschaft, die von ganz eigenen Regeln geprägt ist. Schon früh wird man mit einem rätselhaften Mord konfrontiert, der weit mehr ist als ein gewöhnliches Verbrechen. Die Umgebung wirkt dabei lebendig, komplex und gleichzeitig faszinierend fremd. Als Leser hatte ich ständig das Gefühl, noch nicht alles zu verstehen – und genau das macht den Reiz dieser Welt aus.

Im Mittelpunkt stehen die Charaktere, die für mich das Herzstück des Romans bilden. Besonders die exzentrische Ermittlerin ist eine absolute Ausnahmefigur: brillant, eigenwillig und ihrer Umwelt oft mehrere Schritte voraus. Ihr Assistent – deutlich bodenständiger und manchmal überfordert – bildet den perfekten Gegenpol. Gerade diese Dynamik zwischen den beiden sorgt nicht nur für Spannung, sondern auch für viele unterhaltsame und kluge Momente. Ihre Zusammenarbeit wirkt lebendig und glaubwürdig, während sie sich immer tiefer in ein Netz aus Magie, Betrug und Mord verstricken.

Inhaltlich entwickelt sich die Geschichte von einem seltsamen Mordfall zu einem viel größeren Mysterium, das weit über das ursprüngliche Verbrechen hinausgeht. Immer neue Hinweise, Wendungen und Zusammenhänge sorgen dafür, dass man als Leser ständig miträtselt und überrascht wird. Die Mischung aus Ermittlungsarbeit, politischer Intrige und fantastischen Elementen ist hervorragend gelungen.

Der Schreibstil von Robert Jackson Bennett ist flüssig, intelligent und detailreich. Er schafft es, komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln und gleichzeitig eine dichte, spannende Atmosphäre aufzubauen. Dabei bleibt die Geschichte jederzeit zugänglich, ohne an Tiefe zu verlieren.

„Die Wahrheit ist selten einfach – besonders dann, wenn Magie und Macht im Spiel sind.“

Dieses Zitat bringt für mich die Essenz des Buches perfekt auf den Punkt: Es geht nicht nur um die Lösung eines Verbrechens, sondern um das Entschlüsseln einer ganzen Welt voller Geheimnisse.

Mein Fazit: The Tainted Cup ist eine brillante Mischung aus Fantasy und Kriminalroman mit einem außergewöhnlichen Setting, starken Charakteren und einer packenden Handlung. Die Geschichte fordert und belohnt den Leser zugleich und bleibt lange im Gedächtnis. Für mich ein absolut überzeugendes Leseerlebnis und ganz klar 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Erfrischend anders und einfach gut

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Dinios Kol ist der Gravierer der Ermittlerin Ana Dolabra und wird damit beauftragt, den Tatort eines skurilen Todes für sie zu untersuchen. Denn der hohe Offizier ist von einem Baum getötet worden, der ...

Dinios Kol ist der Gravierer der Ermittlerin Ana Dolabra und wird damit beauftragt, den Tatort eines skurilen Todes für sie zu untersuchen. Denn der hohe Offizier ist von einem Baum getötet worden, der einfach durch ihn hindurch gewachsen ist. Als wäre das nicht genug, kommt es zu weiteren komischen Todesfällen und Dinios und Ana finden sich in einem Geflecht aus Intrigen wieder, das potenziell tödlich enden wird.

Das Buch ist aus der Sicht von Dinios geschrieben, einem jungen Mann mit Anpassung zum Gravierer, das heißt, er kann sich alles was er sieht merken. Dabei hat er jedoch ein Geheimnis: Lesen fällt ihm massiv schwer und das darf niemand erfahren.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig, es kommt zwar zu massivem Name-Dropping und ich habe lange gebraucht um alle Personen sicher zuordnen zu können, aber es lohnt sich! Das Worldbuilding ist wahnsinnig ausgeklügelt und tief, dabei aber innovativ und wirklich einfach gut.

In dem Buch liegt der Fokus ganz klar auf den Ermittlungen und der Bedrohung, es gibt aber auch etwas Gesellschaftskritik und die Figuren selbst sind einfach so herrlich skuril, dass man sie einfach lieben muss. Nebenbei geht es um Fragen über Freundschaft und auch Gefühle, allerdings ist das wirklich eher nebensächlich.

Ich habe lange kein Buch mehr gelesen, dass mich so unterhalten konnte und so herrlich anders war. Von mir daher eine ganz klare Empfehlung für jeden Fantasy-Crime-Fan.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Fantasy-Meets-Crime at its best.

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webung|rezensionsexemplar
Zur Story:
Wir folgen dem Ermittlungspraktikanten Din, der zusammen mit der Ermittlerin Ana ein ungewöhnliches Verbrechen zu lösen versucht: Ein Ingenieursoffizier wurde augenscheinlich ...

webung|rezensionsexemplar
Zur Story:
Wir folgen dem Ermittlungspraktikanten Din, der zusammen mit der Ermittlerin Ana ein ungewöhnliches Verbrechen zu lösen versucht: Ein Ingenieursoffizier wurde augenscheinlich durch eine Pflanze, die aus ihm gewachsen ist, umgebracht. Im Laufe der Ermittlungen führt sie die Spur weiter, als Din es jemals erwartet hätte.

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist toll. Der Plot ist spannend und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Das ganze Worldbuilding (inkl. Politiksystem, „Magie“-System, Glaubenssystem etc.) ist durchdacht und stimmig. Mir hat es wahnsinnig Freude bereitet, in die Welt von Din und Ana abzutauchen. Es gibt (teilweise) recht unvorhersehbare Wendungen und das bis zum Ende. Das Buch ist ein tolles Exemplar des Sub-Genres Fantasy-Meets-Crime. Und für Liebhaber dieses Genres kann ich The tainted Cup uneingeschränkt empfehlen.
Von mir gibt es 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Genmanipulation, Genie und Geheimnisse – ein ungewöhnlicher Fantasy-Krimi

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Mit The Tainted Cup eröffnet Robert Jackson Bennett seine Reihe Shadow of Leviathan mit einer ebenso eigenwilligen wie packenden Mischung aus Kriminalfall und biotechnologisch geprägter Fantasywelt. Der ...

Mit The Tainted Cup eröffnet Robert Jackson Bennett seine Reihe Shadow of Leviathan mit einer ebenso eigenwilligen wie packenden Mischung aus Kriminalfall und biotechnologisch geprägter Fantasywelt. Der Auftakt verbindet klassische Ermittlungsarbeit mit einem dystopisch angehauchten Setting, das sich wohltuend von gängigen Genre-Konventionen abhebt.

Im Zentrum steht ein ungewöhnliches Ermittlerduo, dessen Dynamik schnell zum Herzstück der Geschichte wird. Die analytische Brillanz und exzentrische Art der leitenden Ermittlerin treffen auf die Perspektive ihres Assistenten, der als Erzähler durch die komplexen Geschehnisse führt. Gerade diese Konstellation sorgt für eine besondere Spannung: Beobachtung trifft auf Schlussfolgerung, Zurückhaltung auf unkonventionelle Methoden. Die zwischenmenschliche Entwicklung bleibt angenehm nuanciert und konzentriert sich ganz auf das berufliche Zusammenspiel.

Besonders reizvoll ist das Setting. Eine von genetischen Modifikationen geprägte Gesellschaft, klare Hierarchien und eine allgegenwärtige Bedrohung erschaffen einen dichten Hintergrund, der dem Kriminalfall zusätzliche Dringlichkeit verleiht. Die Verknüpfung aus politischen Strukturen, technologischen Möglichkeiten und klassischen “Who done it?”-Elementen sorgt für eine vielschichtige Handlung, die immer wieder neue Fragen aufwirft.

Der Plot ist klug konstruiert und entwickelt eine stetige Sogwirkung. Hinweise, Verdachtsmomente und Wendungen greifen präzise ineinander und fordern die Aufmerksamkeit der Lesenden. Die Auflösung ist durchdacht und unterstreicht die Komplexität der Geschichte, ohne auf bloße Effekthascherei zu setzen.

Ein kleiner Kritikpunkt betrifft den anspruchsvollen Stil. Die Vielzahl an Fachbegriffen und die detailreiche Ausarbeitung der Welt verlangen Konzentration und Geduld. Gerade zu Beginn kann das fordernd wirken. Wer sich jedoch darauf einlässt, wird mit einer originellen, atmosphärisch dichten Geschichte belohnt.

Insgesamt ist The Tainted Cup ein spannender, ungewöhnlicher Genre-Mix, der Krimi-Elemente gekonnt mit Science-Fantasy verbindet. Ein intelligenter Auftakt, der Lust auf weitere Fälle in dieser faszinierenden Welt macht.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

Hörerlebnis

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Ich gebe dem Buch fünf Sterne. The Tainted Cup ist ein außergewöhnlicher Fantasy Krimi mit einem sehr interessanten Weltenaufbau, der stark von biologischen Ideen geprägt ist und sich dadurch erfrischend ...

Ich gebe dem Buch fünf Sterne. The Tainted Cup ist ein außergewöhnlicher Fantasy Krimi mit einem sehr interessanten Weltenaufbau, der stark von biologischen Ideen geprägt ist und sich dadurch erfrischend anders anfühlt. Besonders gelungen ist das sympathische Ermittlerduo.
Ana ist hochintelligent, scharfsinnig und scharfzüngig, eine Figur mit enormer Präsenz.
Dinios Kol wirkt zunächst etwas tolpatschig, ist aber durch seine besonderen Talente auf seine eigene Art genial. Das Zusammenspiel der beiden trägt stark zur Spannung bei.
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört, gesprochen von Tim Gössler, und das ist wirklich fantastisch. Man erlebt die Geschichte richtig mit. Selbst ruhigere oder erklärende Passagen, in denen Zusammenhänge durchdacht oder Bekanntes wiederholt wird, bleiben spannend. Die Stimme ist sehr angenehm, jede Figur hat ihre eigene, klar erkennbare Stimmlage, ohne dass es jemals albern wirkt.
Trotz der vielen Figuren mit teils komplizierten Namen und Funktionen lohnt sich das Dranbleiben. Insgesamt sprengt das Buch Genregrenzen. Es ist ein extrem spannender Politthriller, auch wenn es Science Fiction ist, und gleichzeitig überwältigende Fantasy. Eine klare Empfehlung.

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