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Veröffentlicht am 26.02.2026

Und kurz vor Ende kam die Wende… leider.

Dire Bound
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Zur Story:
Meryn lebt in einfachen Verhältnissen in einem Königreich, welches von Schattenwölfen beschützt wird. Als ihre Schwester entführt wird und Meryn annimmt, dass die ...

werbung|rezensionsexemplar
Zur Story:
Meryn lebt in einfachen Verhältnissen in einem Königreich, welches von Schattenwölfen beschützt wird. Als ihre Schwester entführt wird und Meryn annimmt, dass die Vampire aus dem Nachbarreich ihre Schwester in das verfeindete angrenzende Königreich verschleppt haben, meldet sie sich freiwillig zum Wehrdienst, mit dem Ziel, an die Grenze versetzt zu werden und ihre Schwester retten zu können. Allerdings läuft nicht alles wie geplant und sie findet sich plötzlich im Auswahlverfahren zur Gebundenenprüfung, bei der die Überlebenden die Chance haben, an einen Schattenwolf gebunden, das Königreich zu verteidigen.

Meine Meinung:
Vorab aufgrund einiger anderer Rezensionen: Mich hat das Buch nicht an die Tribute von Panem erinnert. Der Plot folgt einfach dem derzeit gängigen Romantasy-Schema: Wir haben eine Protagonistin aus einfachen Verhältnissen, die unerwartet um Leben und Tod kämpfen muss und dabei ungeahnte Kräfte und Gefühle entdeckt. Ich habe tatsächlich eine Parallele zu einer ganz anderen Romantasy-Reihe gesehen, aber das wäre ein Spoiler.
Der Plot ist spannend und auch logisch aufgebaut. Die Schreibweise ist einfach verständlich und gut und schnell zu lesen. Als Leser kann man leicht in das Geschehen eintauchen. Meryn wird als Protagonistin mit Schwächen dargestellt. Das finde ich persönlich sehr gut.
Mich hat das Buch bis ca. 100 Seiten vor Schluss wirklich überzeugt. Ich war der Ansicht, ein Jahreshighlight gefunden zu haben. Dann allerdings ist das Ganze gekippt. Der Plottwist war zu erwarten, das, was folgt, hat mich an eine andere Romantasy-Reihe erinnert, was an sich nicht schlimm gewesen ist, aber ich konnte irgendwie einen Cut zu dem vorherigen Teil feststellen. Die Protagonistin macht plötzlich eine Entwicklung durch, ohne diese zu durchleben. Es wird quasi ein Schalter umgelegt. Das wirkt einfach unpassend und unauthentisch. Aber nicht nur die Entwicklung der Protagonistin, auch die Entwicklung des Plots wirkt auf einmal überhastet und fahrig.
Daher sind es für mich tatsächlich nur 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Fantasy-Meets-Crime at its best.

The Tainted Cup
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Zur Story:
Wir folgen dem Ermittlungspraktikanten Din, der zusammen mit der Ermittlerin Ana ein ungewöhnliches Verbrechen zu lösen versucht: Ein Ingenieursoffizier wurde augenscheinlich ...

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Zur Story:
Wir folgen dem Ermittlungspraktikanten Din, der zusammen mit der Ermittlerin Ana ein ungewöhnliches Verbrechen zu lösen versucht: Ein Ingenieursoffizier wurde augenscheinlich durch eine Pflanze, die aus ihm gewachsen ist, umgebracht. Im Laufe der Ermittlungen führt sie die Spur weiter, als Din es jemals erwartet hätte.

Meine Meinung:
Der Schreibstil ist toll. Der Plot ist spannend und die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Das ganze Worldbuilding (inkl. Politiksystem, „Magie“-System, Glaubenssystem etc.) ist durchdacht und stimmig. Mir hat es wahnsinnig Freude bereitet, in die Welt von Din und Ana abzutauchen. Es gibt (teilweise) recht unvorhersehbare Wendungen und das bis zum Ende. Das Buch ist ein tolles Exemplar des Sub-Genres Fantasy-Meets-Crime. Und für Liebhaber dieses Genres kann ich The tainted Cup uneingeschränkt empfehlen.
Von mir gibt es 5 ⭐️

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Veröffentlicht am 24.02.2026

Eigentlich 5 Sterne, aber…

Paul bekommt kein Kätzchen
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Im Kinderbuch „Paul bekommt (k)ein Kätzchen“, erleben wir, wie Paul die Regieanweisungen auf seine eigene Art umsetzt und mit dem Erzähler interagiert. Mich hat das ein bisschen ...

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Im Kinderbuch „Paul bekommt (k)ein Kätzchen“, erleben wir, wie Paul die Regieanweisungen auf seine eigene Art umsetzt und mit dem Erzähler interagiert. Mich hat das ein bisschen an die Geschichten vom „Kleiner König“ erinnert. Das Ganze ist witzig umgesetzt und auch sehr kindgerecht erzählt. Die Texte sind kurz und die verschiedenen Perspektiven durch verschiedene Schriftarten dargestellt. Die Illustrationen sind sehr schön gestaltet und bieten viel Möglichkeit, diese mit dem Kind zu besprechen. Unser Mini-Bookie (4) ist begeistert. An sich eigentlich 5 Sterne. Aber… das gewählte Thema ist etwas ungünstig. Paul soll zunächst ein Kätzchen von der Tierhandlung holen (ist hier eher ungewöhnlich), geht dann aber zum Bauernhof. Das sind meiner persönlichen Meinung nach nicht die optimalen Orte, um an ein gesundes Kätzchen zu kommen. Entweder aus dem Tierschutz oder aus einer seriösen, gesundheitsorientierten Zucht. Auch, dass Paul das einfach alleine entscheidet, ist vielleicht nicht ganz so gut gewählt. Eine Entscheidung für ein Tier ist immer die Entscheidung der Eltern, denn diese tragen die Verantwortung dafür.
Man könnte jetzt natürlich sagen, dass das Buch ja Fiktion und das Ganze künstlerische Freiheit ist, kann man ja, aber meines Erachtens nach ist das Thema zu ernst dafür. Mir wäre tatsächlich das Buch, in dem Paul Waffeln backt, lieber gewesen.
Daher kann ich leider nur 3 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 15.02.2026

So sollte jede Romantasy sein

We Who Will Die
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Story:
Arvelle verdient ihren Lebensunterhalt als Leibwächterin, nachdem sie vor 6 Jahren den Sand überlebt und gewonnen hat. Ihr Einkommen nutzt sie, um für ihre beiden Brüder ...

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Story:
Arvelle verdient ihren Lebensunterhalt als Leibwächterin, nachdem sie vor 6 Jahren den Sand überlebt und gewonnen hat. Ihr Einkommen nutzt sie, um für ihre beiden Brüder zu sorgen, von denen einer ein schweres Lungenleiden hat. Ein Vampir bekommt davon Wind und erpresst sie mit der Heilung ihres Bruders, ein Band mit ihm einzugehen. Sie gehen einen Deal ein: Arvelles Bruder wird geheilt und Arvelle tötet dafür den Imperator. Um an diesen heranzukommen, soll sie bei der Auslese teilnehmen. An Ort und Stelle des Geschehens muss sie allerdings feststellen, dass sie im Trainingsrückstand ist und sie ihr einige unerwünschte Aufmerksamkeit erregt.

Meine Meinung:
So muss Romantasy sein. Das Buch ist gut geschrieben. Wir haben einen spannenden Plot mit Plottwists, die nachvollziehbar sind, Charaktere, die authentisch sind und sich auch entwickeln, Kämpfe, Gefühle, 🌶️, ein in sich schlüssiges World Building, Magie- und Glaubenssystem. Und alles ist meiner Meinung nach perfekt abgestimmt. Nichts ist zu viel, nichts ist zu aufdringlich, sodass der eigentliche Plot aus den Augen gerät. Das ist mir vor allem bei den Kämpfen aufgefallen. Was in anderen Büchern über Kapitel hinweg regelrecht zelebriert wird, ist hier ausreichend, aber knapp geschildert.
Ich bin begeistert. Das Buch ist auf jeden Fall jetzt schon ein Jahreshighlight.
5⭐️

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Freunde von Piraten, mystischen Wesen und einer Art Vampire sollten sich aber trotzdem gut unterhalten fühlen, sofern sie Romance mögen.

Nightweaver
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Zur Story:
Aster ist eine Piratin und segelt mit ihrer Crew, die gleichzeitig ihre Familie ist, über das Meer. Denn auf diesem können die Menschen frei sein. An Land herrschen ...

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Zur Story:
Aster ist eine Piratin und segelt mit ihrer Crew, die gleichzeitig ihre Familie ist, über das Meer. Denn auf diesem können die Menschen frei sein. An Land herrschen nämlich die blutrünstigen Nightweaver, die die Menschen nur halten, um deren Blut zu trinken und in diesem zu baden. Das ist zumindest das, was Aster gehört hat.
Bei einem Angriff kommt ihr älterer Bruder Owen ums Leben und Aster und ihre restliche Familie geraten in Gefangenschaft und landen schließlich im Haushalt eines Nightweavers. Aster ist fest entschlossen, den Tod ihres Bruders zu rächen, doch um das zu tun, muss sie die Hilfe der Monster annehmen, die sie schon ihr Leben lang fürchtet.

Meine Meinung:
Die Mischung von Piraten und Monstern bzw. Vampiren hat mir direkt zugesagt. Diese Mischung gefällt mir nach wie vor. Auch das Magiesystem finde ich gut umgesetzt und erklärt. Das World-Building ist nicht allzu umfangreich und ich konnte während des Lesens gut nachvollziehen, wo sich die Charaktere befinden. Der Schreibstil ist an sich gut lesbar. Allerdings habe ich den Plot als etwas bruchstückhaft wahrgenommen. Es kam mir teilweise nicht vor, wie aus einem Guss, sondern eher wie eine Aneinanderreihung von Geschehnissen. Mir persönlich ist die Love-Story im Mittelteil des Buches auch etwas zu sehr zelebriert. Sie nimmt zu viel Platz ein. Ich hätte lieber mehr Tempo bei der Entwicklung des Plots gehabt und nicht dieses wiederholende umeinander Herumgetänzel. Apropos Plot: Es gibt ein paar Plottwists, die sind aber überschaubar überraschend. Aber stimmig sind sie.
Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten, aber wirklich überzeugen konnte es mich nicht, daher kann ich 3,5 ⭐️ geben.

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