Mulan-Retlling und viel Frauenpower
"Traue niemals einem Drachen."
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Ich bin ein großer Fan des Disney-Zeichentrickfilms "Mulan" und habe mich - da es sich bei "The Night Ends with Fire" um ein Mulan-Retelling handelt - umso mehr ...
"Traue niemals einem Drachen."
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Ich bin ein großer Fan des Disney-Zeichentrickfilms "Mulan" und habe mich - da es sich bei "The Night Ends with Fire" um ein Mulan-Retelling handelt - umso mehr darauf gefreut, dieses Buch zu lesen.
Ich wurde nicht enttäuscht.
Im Gegenteil. Besonders zu Anfang hatte ich das Gefühl, dass die Story der mir bekannten Mulan ausgesprochen nahekommt. Und das gefiel mir sehr gut. Selbst Mushu - der Drache - war in gewisser Weise in dieser Geschichte vertreten. Und wer ist bitte kein Fan von Mushu? Das wäre, als könnte man Olaf den Schneemann nicht leiden (was in gewisser Weise ein Verbrechen darstellen sollte).
Meilin ist nicht die übliche Art von Protagonistin, die man gewohnt ist. Nichts an ihr ist üblich oder zurückhaltend. Sie ist unheimlich (willens-)stark, kämpferisch und mutig. In einer von Männern dominierten Welt will auch sie das, was ihr (als Frau) nicht zusteht: Macht. Meilin möchte Macht, sie möchte Freiheit - und sie möchte all die Annehmlichkeiten des Lebens genießen können, die ihr als Frau völlig unmöglich sind. Sie will nicht einfach als Junge verkleidet in der Armee kämpfen. Sie will gesehen werden. Als Frau. Als Hai Meilin.
"The Night Ends with Fire" ist unglaublich schön geschrieben. Die Geschichte hat mich völlig für sich eingenommen, sodass ich kaum mit dem Lesen aufhören konnte.
Auch in Hinsicht auf die Lovestory gibt es nur positives Feedback von mir - und ich bin mir selbst noch nicht sicher, zu welchem der beiden Prinzen ich tendiere.
Besonders beeindruckt hat mich, dass es nicht nur um Kämpfe oder politische Intrigen geht, sondern vor allem um Identität, Selbstbestimmung und den Wunsch, seinen eigenen Platz in einer Welt zu finden, die einem Grenzen setzt.
Ich bin so gespannt auf den nächsten Band.