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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2021

Fantasyherz bis Genreeinsteiger

Feuer im Schatten (Das Geheimnis der Schwingen 1)
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Mit Feuer im Schatten beginnt ein besonders spannendes und fantasiegeladenes Abenteuer. Nicht nur die charmanten Protagonisten, sondern auch liebenswürdige Nebencharaktere bringen Farbe in die Story und ...

Mit Feuer im Schatten beginnt ein besonders spannendes und fantasiegeladenes Abenteuer. Nicht nur die charmanten Protagonisten, sondern auch liebenswürdige Nebencharaktere bringen Farbe in die Story und sorgen für abwechslungsreiche Szenen. Mit wenigen High-Fantasy-Details schafft die Autorin eine magische Welt, die nicht zu überladen ist und somit einen leichten Einstieg in das Genre bietet. Aber auch Fantasyherzen kommen nicht zu kurz, die Idee und Gestaltung der Storyline kann mit kniffligen Wendungen und interessanten Ausführungen trumpfen. Das einzige Manko stellen Kampfszenen dar, die gerne etwas kurz und undetailliert gehalten werden. Auch würde ich empfehlen, das Buch in einem Ruck durchzulesen, sonst kann es leicht passieren, dass man den roten Faden verliert.

Trotz des fiesen Cliffhangers macht „Feuer im Schatten“ seinem Namen aller Ehren. Das Knistern zwischen den Protagonisten fühlt man direkt in den Fingerspitzen, die nur zu gern auf die nächsten Seiten wischen/blättern.

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Veröffentlicht am 16.03.2021

Viele kleine Höhepunkte

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy)
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"Touch if Ink“ ist ein wundervoller Auftakt, der eine perfekte Mischung aus moderner Zeit und Phantastik bieten kann. Rund um die kanadische Universität passieren mysteriöse Dinge, die die Hauptprotagonistin, ...

"Touch if Ink“ ist ein wundervoller Auftakt, der eine perfekte Mischung aus moderner Zeit und Phantastik bieten kann. Rund um die kanadische Universität passieren mysteriöse Dinge, die die Hauptprotagonistin, Quinn, immer mehr in uralte Bündnisse verwickelt. Der mythologische Hintergrund ist dabei sehr interessant umgesetzt und bringt uns die Ahnen Kanadas näher. Perfekt also, um in vergangene Zeiten abzutauchen und trotzdem in der modischen Welt zu bleiben.

Mit Nathan bekommt Quinn einen starken Verbündeten, der nicht nur versucht das Rätsel um ihr Tattoo aufzudecken, sondern auch einen charmanten Gegenpart einnimmt und die Gefühle zum Knistern bringt. Obwohl mir persönlich die Liebe nicht genug Platz im Buch einräumt, kommt man als Leser dennoch in Genuss davon.
Auch die Nebencharaktere sind echte Goldschätze. Es gibt so viele interessante Figuren, die man alle kennen lernen wird und den ein oder anderen unentdeckten Favoriten darin findet.

Die Storyline selbst ist mit vielen Spannungsbögen versehen, ein ziemliches Auf und Ab ist also vorprogrammiert. Was aber leider dazu beitrug, dass der Höhepunkt sich nicht deutlich genug abzeichnete und eher flach dahinzog.

Nichtsdestotrotz schuf Stefanie Lasthaus eine aufregende Lesereise, die zum Glück noch weitere Seiten im zweiten Band bereit hält. Der Schreibstil der Autorin ist definitiv eine Erfrischung und entführt durch die atmosphärische Beschreibung mitten hinein in die Natur Kanadas.

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Veröffentlicht am 01.01.2021

Jahreshighlight und Pulsbeschleuniger

Remember Me, Rome
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Dieser erste Teil konnte mich von der ersten Seite an gefangen nehmen. Der lebhafte Schreibstil der Autorin war mir schon von anderen Büchern bekannt, und ließ mich auch in "Remember Me, Rome" nicht hängen. ...

Dieser erste Teil konnte mich von der ersten Seite an gefangen nehmen. Der lebhafte Schreibstil der Autorin war mir schon von anderen Büchern bekannt, und ließ mich auch in "Remember Me, Rome" nicht hängen. Ich liebe ihre Art des Erzählens. Die detaillierte Umgebungsbeschreibung versetzen dich als Leser mitten in die Handlungen, die durch die wortgewandten Dialoge sofort dynamisch werden.

Ich habe mich sofort in die Charaktere verliebt, die mit ihrer persönlichen Entwicklung Sympathieträger und Freunde geworden sind. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle eine kleine Warnung aussprechen, dass man auch als Leser sein Herz an den gut aussehenden Sloan verlieren könnte.

Die Spannung des Buches baute sich konstant auf, ich persönlich konnte es garnicht aus der Hand legen, was vielleicht auch an der mega schönen Covergestaltung und dem hochwertigen Druck lag.
Überraschende Wendungen und eine nicht geahnte Tiefgründigkeit am Ende, gaben mir schließlich den Rest. Die Autorin hat mit diesem Jahreshighlight mein Herz erneut zum Bluten gebracht. Einerseits möchte ich so schnell wie möglich Band 2 lesen, und andererseits, möchte ich mich noch nicht so schnell von Rome, Sloan und dem idyllischen Örtchen Kinsale verabschieden. ♥

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Veröffentlicht am 23.12.2020

realitätsnahe Wirkung der Magie

Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (Band 1)
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„Kaleidra“ von Kira Licht entführt uns in eine etwas andere Realität von Rom. Wie auch Emilia, die junge Hauptprotagonistin, wirft uns die Autorin in eine Welt voller Magie, die parallel zu unserer zu ...


„Kaleidra“ von Kira Licht entführt uns in eine etwas andere Realität von Rom. Wie auch Emilia, die junge Hauptprotagonistin, wirft uns die Autorin in eine Welt voller Magie, die parallel zu unserer zu existieren scheint. Aber nicht nur das, auch Jahrhunderte alte Verschwörungen und Mythen sorgen für hochexplosiven Stoff.
Wobei mein Wortspiel sich gerade auf die Art der Magie bezogen hat: Die Elemente aus Chemie und Physik werden zu übernatürlichem Hokuspokus, bei dem ich mir gewünscht hätte, noch mehr von meiner Schulzeit zu wissen, um die Verbindungen herzustellen. So einfallsreich die zauberhafte Wirkung auch erscheinen mag, verwirrte mich die Ausführung und die beschreibenden Details reichten für mich persönlich nicht aus, um mir ein Bild im Kopf zusammenzusetzen.

Neben den kurz gehaltenen Elementar-Kämpfen, fühlt man sich zwischen den vielen Charaktere total wohl. Man hat mit Ben einen attraktiven, männlichen Gegenpart, der unerreichbar erscheint. Im Gegenzug wird man immer wieder mit Charakterentwicklung und unerwarteten Wendungen überrascht.

Um nicht zu viel zu verraten, konnte mich „Kaleidra“ schlussendlich mit dem ausgeklügelten Plottwist überzeugen. Mit dem geschichtlichen Hintergrund und der „normalsten“ Art Magie zu wirken, ist dieses Buch definitiv auch für Leser, die ihre Finger nie zu Fantasy gegriffen hätten.

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Veröffentlicht am 31.10.2020

Achterbahnfahrt der Gefühle

Things We Never Said - Geheime Berührungen
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"Things We Never Said - Geheime Berührungen" war mein erstes Buch von Samantha Young. Allerdings hab ich unwisstentlich mitten in einer Reihe gestartet, was vielleicht dazu führte, dass mir der Einstieg ...

"Things We Never Said - Geheime Berührungen" war mein erstes Buch von Samantha Young. Allerdings hab ich unwisstentlich mitten in einer Reihe gestartet, was vielleicht dazu führte, dass mir der Einstieg ins Buch nicht sonderlich leicht viel. Es könnte aber auch an der langen Anfangs-Sequenz liegen, in der noch nicht viel passiert und die aufkommende Dramatik schon vorprogrammiert war.

Bei den Charakteren, vor allem der Hauptprotaginistin Dahlia, fühlt man sich gleich wohl. Man kann sich mit ihnen identifizieren, sie sind nicht perfekt und "menschlich" dargestellt, was vor allem die Sympathien für die steigerte.
Auch die emotionale Ebene erreichte mich als Leser: Die Mischung aus Konflikten, Schuld, Schmerz und dann endlich die Liebe breitete sich im Buch immer mehr aus.

Die Sichtweise wechselt fast zwischen jedem Kapitel. Bei Dahlia ist sie in der ICH-Perspektive geschrieben, bei Michael jedoch aus der dritten Person (was mich persönlich jedes Mal wieder total verwirrt hat).


Wer vielleicht mit dem ersten Buch der Reihe startet und den Schreibstil der Autorin ansprechend findet, dem könnte dieses Buch mehr zusagen als mir.
Für ein paar Stunden zum Abschalten und sich in eine andere Person reinzufühlen ist dieser Band trotzdem sehr empfehlenswert und startet eine gefühlsvolle Achterbahn.

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