Verworren
Illusion – A Lie Worth BelievingLeider konnte ich in den Auftakt der Illusion-Dilogie von Janine Ukena nicht hineinfinden. Auch wenn der Schreibstil flüssig war und an einigen Stellen ins Poetische mäandriert, war die Story für mich ...
Leider konnte ich in den Auftakt der Illusion-Dilogie von Janine Ukena nicht hineinfinden. Auch wenn der Schreibstil flüssig war und an einigen Stellen ins Poetische mäandriert, war die Story für mich insgesamt zu verworren. Zwischen den abstrakt beschriebenen Illusionen und dem geheimnisvollen, verworrenen Suspense-Anteil blieb mir zu wenig, was mich durch die Geschichte geführt hat, sodass sie mich leider immer wieder verloren hat. Die Lovestory konnte ich dadurch, dass ich nicht in der Geschichte angekommen bin, leider auch nicht greifen und hat mich unberührt gelassen. Mehrfach habe ich deswegen darüber nachgedacht, das Buch abzubrechen und bin schließlich auf das Hörbuch umgestiegen.
Auf die abstrakten Illusionen konnte ich mich nicht einlassen. Für mich wirkten sie schon eher magisch, was in mir Verwirrung ausgelöst hat. Als Fantasy-Titel hätte mich die Geschichte vielleicht mehr abholen können. Ich habe mich generell stark an Glory of Broken Dreams von Ruby Braun erinnert gefühlt, wo ich ähnliche Anmerkungen hatte, diese aber besser akzeptieren konnte. Die Shows konnte ich somit leider auch nicht genießen und habe mich eher durch die Beschreibungen durchgequält. Stellas Gesang war mir dabei am zugänglichsten.
Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Aspekt, den ich kritisiere, genau so gewollt ist und für viele Lesende auch funktioniert.
Später in der Geschichte wird ein Aspekt kritisch reflektiert, den ich aus Spoilergründen nicht nennen kann, der mir aber sehr gefallen hat und mein kleines Highlight war.
Nach dem Ende, das noch etwas Spannung ausgelöst hat, habe ich trotzdem kein Interesse daran, die Dilogie zu beenden und kann auch keine Empfehlung aussprechen.