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Veröffentlicht am 16.04.2026

Solider Mysteryroman

Der Schrein
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„Der Deckel des Höllenkessels lichtet sich.“

❓Habt ihr schon einmal einen Gruselroman aus Japan gelesen?

Gruselgeschichten über Berge und die dort wohnenden Geister gibt es viele - und sie ziehen ...


„Der Deckel des Höllenkessels lichtet sich.“

❓Habt ihr schon einmal einen Gruselroman aus Japan gelesen?

Gruselgeschichten über Berge und die dort wohnenden Geister gibt es viele - und sie ziehen sich über die ganze Welt und durch alle Kulturkreise. Und immer bleibt die Warnung: Wer den Berg betritt, kehrt nie ganz zurück.

Eins, zwei solcher Geschichten habe ich schon gelesen. Umso neugieriger war ich auf diesen kurzen Roman über den Berg und den alte Schrein.

Minami verdient ihre Brötchen mit dem Schreiben von Gruselromanen, die Deadline immer im Nacken. Plötzlich meldet sich eine alte Freundin mit einer merkwürdigen Geschichte: Sie war mit Bekannten auf einem Berg in einer alten Ruine, seit dem geschehen seltsame Dinge. Minami wird hellhörig. Vielleicht kann sie etwas von den Vorfällen in ihrem Roman verarbeiten? Als die Ereignisse eskalieren, fordern sie längst ihren Preis.

Ich bin angetan von diesem Buch. Besonders witzig fand ich am Anfang Minamis Gedanken über die gruseligen Vorfälle und dem Roman, an dem sie gerade arbeitet. Beide hält sie nämlich für ziemlich dämlich. Wie kann ein Mensch bei klarem Verstand nur an einen Ort reisen, an dem nachweislich unheimliche Dinge geschehen? Spoiler: Auch ihre Neugierde siegt!

Der Roman fokussiert sich auf Minamis unheimliche Erlebnisse auf dem Berg und auf ihre Recherchen um diese Ereignisse herum. Für mehr war auf den knapp 200 Seiten auch kaum Platz, ich hätte mir aber trotzdem ein bisschen mehr Charakterarbeit gewünscht. Insbesondere die Nebencharaktere blieben für meinen Geschmack sehr blass und wurden nur benötigt, um die Handlung voran zu treiben. Minamis Erlebnisse hingegen waren für mich spannend, sodass meine Neugierde auf die Auflösung groß blieb.

Pluspunkte hat der Roman für die kleinen Abzweige in Richtung Mythen und Legenden genommen. Das mochte ich sehr.

Vier Sterne vergebe ich für „Der Schrein“ und spreche eine Empfehlung für alle aus, die einen handlungsfokussierten Roman suchen, der nahe bei der Protagonistin bleibt.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Ein großartiges Stück Literatur

Der letzte Leuchtturm
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💔 Was für ein großartiges Stück Literatur. Schäumend wie die wilde See und zart wie ein Straußenkücken, voller poetischer Wortgebilde, und doch niemals überfrachtet. Ich war angekommen auf Muckle Flugga. ...

💔 Was für ein großartiges Stück Literatur. Schäumend wie die wilde See und zart wie ein Straußenkücken, voller poetischer Wortgebilde, und doch niemals überfrachtet. Ich war angekommen auf Muckle Flugga. 💔

„Auf der Insel Muckle Flugga steht einer der beeindruckendsten Leuchttürme dieses oder sonst irgendeines Planeten. Seine ungestüme Perle aus Licht vermag Schiffe - und die Menschen darauf - ungeachtet von Sturm, Wind und Hagel in die Sicherheit zu geleiten. (…)“

„Der letzte Leuchtturm“ lebt und atmet durch zwei Dinge. Zum einen der rauen Schönheit der Insel, zum anderen den Protagonisten, die auf der Insel leben, sei es nur vorübergehend oder dauerhaft. Und natürlich vom allgegenwärtigen Meer, welches das Leben aller bestimmt.

Es ist eine Geschichte über Lebensabschnitte, über der Frage, ob Glück wirklich gleichbedeutend mit der Aufgabe ist, die schon Generationen verrichtet haben und ob man nicht seinem eigenen Schicksal folgen sollte. Ob man für andere lebt oder für sich selbst. Diese Fragen bewegen mich und rühren in mir.

Firth, ein junger Autor, will nicht mehr leben, er will einfach, dass alles endet. Doch zuvor will er noch den Worten seines Großvaters folgen und von Edinburgh auf die Shettlands reisen, um die Schönheit Muckle Fluggas zu bestaunen. Ouse ist der Sohn des verschlossenen Leuchtturmwärters, der irgendwann den Dienst an den Schiffen und Menschen von seinem Vater übernehmen soll - er lernt das Handwerk. Sein Vater gestattet ihm ein Zubrot - die Kunst. Er zeichnet, entwirft Strickmuster und verkauft die Ware auf den Märkten - und findet darin seine eigentliche Erfüllung. Als Firth und Ouse aufeinandertreffen, ist es für mich vergleichbar mit einer Naturgewalt. Sie sind zwei vollkommen konträre Persönlichkeiten. Firth mit seinem Dandygehabe und seiner Art, andere für sich einzunehmen, als Schutzschild, um seine eigentliche Persönlichkeit zu verstecken. Ouse, der es vor allem seinem Vater, der sich nach dem Tod seiner Mutter verändert hat, recht machen, keine Gewalt, physischer oder psychischer Natur provozieren möchte, aber doch so ganz anders ist, wenn sein Vater durch Abwesenheit glänzt. Firth erkennt schnell, dass sein Talent auf der Insel vergeudet wäre. Ouse muss eine Entscheidung treffen - und diese Entscheidungsfindung war so spannend für mich wie ein Krimi! Ich bin so gerne in die tiefgründige Mikrosoziologie der kleinen Insel eingetaucht. Der Roman fußt nicht auf Action und rasantem Tempo, eher auf den unterschiedlichen Perspektiven und Monologen der einzelnen Figuren - was für mich fabelhaft funktioniert hat. Mit der verbalen Auseinandersetzung keimte auch die Frage nach der Heimat und nach dem Ende von Lebensabschnitten auf.

Getragen wie auf einem monumentalen Podest wird der Roman durch seine poetische Sprache. Ich habe in jeder einzelnen Zeile gespürt, dass Michael Pedersen aus der Lyrik stammt, der Stil war außergewöhnlich, staunenswert und trotzdem passend für die Geschichte und für das stürmische Meer. Ich habe mich geärgert, dass ich keine Post It’s zur Hand hatte. Jede Zeile hätte einen Marker verdient.

Durch Pedersens Stil schimmert immer wieder der fantastische Realismus hindurch, sei es durch Ouse‘ besten imaginärem Freund, durch Träume, die in die Realität greifen oder durch blitzende Nächte im Leuchtturm.

Was für ein großartiges, eigenwilliges, stürmisches Stück Literatur. Ich habe jede Zeile geliebt. Für mich ein Highlight.

Großartig und feinfühlig übersetzt von Stephan Kleiner.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Asiatische emotionale HighFantasy

The sword of Kaigen: Eine theonitische Kriegsgeschichte
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„Ihr werdet stark und mächtig sein. Ihr werdet etwas finden, wofür es sich zu kämpfen lohnt, und ihr werdet eure Chance bekommen, zu kämpfen. Eines Tages.“

The Sword of Kaigan ist keine einfache Geschichte. ...

„Ihr werdet stark und mächtig sein. Ihr werdet etwas finden, wofür es sich zu kämpfen lohnt, und ihr werdet eure Chance bekommen, zu kämpfen. Eines Tages.“

The Sword of Kaigan ist keine einfache Geschichte. Sie ist hart und ist tief in die Gefühle der einzelnen Charaktere hineingeschrieben. Ich glaube, sie war nicht das, was ich eigentlich erwartet hatte. Ich glaube keiner, würde das, was eigentlich hinter dieser Geschichte steckt, in diesem HighFantasy-Buch vermuten. Macht euch auf viele Schwertkämpfe, einen anderen Schwerpunkt bei der Charakterentwicklung und beim Worldbuilding, als ihr zunächst vermuten werdet, und auf den ein oder anderen Schockmoment gefasst.

Im Buch geht es um eine abgelegene Region im Kaiganesischen Imperium - dort lebt eine mächtige Kriegerfamilie, die mit Klingen aus Eis kämpft und das Wasser kontrollieren kann. Mamoru ist auf dem besten Weg ein ebenso mächtiger Krieger zu werden wie sein Vater, der eisige Takeru (über den wir später auch noch einiges erfahren). Doch als eines Tages ein Junge von außerhalb an die Akademie kommt, auf der er unterrichtet wird, und behauptet, dass er und alle anderen vom Kaiserreich belogen werden, muss sich Mamoru entscheiden. Zur gleichen Zeit hält seine Mutter Misaki ihre Vergangenheit begraben. Unter den Dielenbrettern ihres Hauses ruht ihr Schwert … Bis zu jenem verhängnisvollen Tag, der alles verändern soll.

Wir lernen zuerst Mamoru kennen, mit seinem gefestigten Wertesystem, mit seinen Wünschen und geradlinigen Zielen. Ein großer Kämpfer werden und wenn nötig für das Kaiserreich sterben. Oh, wie gerne bin ich dem Jungen auf der Schwelle zum Mann gefolgt und habe mit ihm seine Schule, sein Haus, seine kleinen Brüder und die Umgebung kennengelernt. Doch Wang wäre nicht Wang, wenn sie es den Charakteren so einfach machen würde. Bald muss Mamoru alle seine Überzeugungen in Frage stellen.

Misakis Perspektive war ebenso spannend. Mit Mitte 30 versucht sie den Haushalt der Familie zu führen und ihre Kinder zu erziehen - und ihrem Mann möglichst wenig Fläche zu bieten für sein Missfallen. Aber da war doch noch ein Schwert? Misaki hat nämlich noch eine Vergangenheit, in der sie gar nicht so brav war! Die Vergangenheit wird in Rückblicken beleuchtet - und oh, habe ich da eine andere Misaki erlebt! Während Mamoru seine Identität erst noch finden muss, sucht Misaki eher nach einer Linie zwischen den zwei Welten: Die Welt, in der sie lebt und nach der sie sich sehnt. Doch auch das ist nicht einfach.

In diesem Buch steht die Liebe zwischen Mutter und Kind ganz klar im Vordergrund. Misaki würde für ihre Kinder alles tun - und das reißt den Leser emotional in die tiefsten Abgründe. Diese Gefühle, dieses Herauskitzeln der Löwin, wenn die Not am größten ist, ist für mich der eigentliche Kern und die eigentliche Stärke des Buches! Mit Misaki, mit ihrem Zorn und ihren emotionalen Gräben, die sie selbst geschaffen hat, muss man einfach mitfühlen.

Warum vergeben ich dann nur 4,5 Sterne? Weil mich das Buch nicht wirklich vollkommen für sich vereinnahmen konnte. Trotz der großartigen Inszenierung, den verschlungen außergewöhnlichen Pfaden, denen die theonitische Kriegsgeschichte folgt, und dem asiatischen Setting, habe ich das Buch über einige Strecken mit einer kleinen Distanz gelesen, ehe es mich wieder zwischen die Seiten gezogen hat.

Aber es ist trotzdem ein richtig gutes Buch! HighFantasy mit einem asiatischen Setting zwischen Tradition und Moderne und Figuren, wie ihr sie euch berührender kaum vorstellen könnt. Eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Bombastische Fantasy

The strength of the few
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„Kette deinen Zorn in der Dunkelheit an, und er wird nur wachsen. Aber manchmal sind Ketten der einzige Weg.“

Mit „The strength of the Few“ holt uns James Islington genau da ab, wo er uns im ersten Teil ...

„Kette deinen Zorn in der Dunkelheit an, und er wird nur wachsen. Aber manchmal sind Ketten der einzige Weg.“

Mit „The strength of the Few“ holt uns James Islington genau da ab, wo er uns im ersten Teil seiner Hierarchy- Reihe zurückgelassen hat. Strauchelnd, voller Trauer und den Cliffhanger-Moment noch in den Gliedern - und er fordert den Leser mit neuen Überraschungen, mit neuen Komplexitäten und neuen Welten heraus. Wisst ihr was? Das hat mir nicht das geringste ausgemacht! Seine Bücher starre ich sehr gerne sprachlos an, während mein Hirn versucht die Tetrissteine in die richtigen Lücken zu bugsieren.

Ich hatte „Will of the many“ zuvor nicht noch einmal gelesen, sondern ein Bonuskapitel, in dem Vis, der Protagonist und Ich-Erzähler, monologartig die Ereignisse von Band eins noch einmal rekapituliert. Mir hat das als Einstieg vollkommen ausgereicht und mir auch die nötige emotionale Grundrichtung eingeflüstert. Ihr könnt das Bonuskapiteln im Netz finden.

Ich musste mich zunächst zurechtfinden und klammerte mich an die schon bekannte Welt (Res) und an die Truppe, die zu Freunden geworden war. Neben dieser römisch inspirierten Welt hatte Islington noch zwei andere in Petto - Obiteum, eine entfernt an das alte Ägypten erinnernde Welt und Luceum, wo Druiden und Clankämpfe an der Tagesordnung sind. Wir erkunden alle drei. Ich persönlich fühlte mich auch in allen dreien zuhause nach einer gewissen Schnupperzeit. Islington hat bewusst auf die drei Welten zurückgegriffen: Res kannten wir schon auf dem letzten Buch, Luceum ist dem Fantasyleser bekannt mit seinen Driuden, Speeren und dem englisch-irischen Setting - so blieb für ihn eigentlich nur noch Obiteum, das er erklären musste und dass er auch als ein bisschen surreale Spielwiese gebrauchen konnte. Dadurch, dass alle paar Kapitel die Welten wechselten, wurde es für mich auch nie langweilig. Im Gegenteil, ich wollte unbedingt wissen, wie es in Luceum weitergeht, wenn ich die ersten Zeilen von Res gelesen hatte und umkehrt. Das brachte ein ständig wachsendes Gefühl der Dringlichkeit mit sich, das mich förmlich ans Buch klettete. Gleichzeitig gestaltete Islington seine Welten und Magiesystem, das auf dem Willen basiert, aus - und zwar so verteilt, dass trotz dessen dass es komplexer wurde und neue Komponenten hinzukamen, ich immer am Ball blieb - und Tetris spielte.

Aber warum? Normalerweise verzweifle ich doch beim Tetris und scheide schon bei den ersten Leveln aus! Die Figuren nahmen mich an die Hand: Vis, der voller Gram und Zorn trotzdem seine Freunde im Blick hatte, Aequa, voller Lebensfreude, Eidhin, immer ein Grinsen auf dem Gesicht - ganz zu schweigen von den neuen Freunden in anderen Welten! Es galt so viele actiongeladene Situationen zu meistern und so viele Intrigen zu unterwandern, dass man gar nicht dazu kam, irgendwo in dem Buch nach Längen zu suchen. Genau diese Balance zwischen World- und Characterbuilding ist James Islingtons große Stärke, mit der er reihenweise Tetriswürfel pulverisiert!

Er verknüpft eine spannende, komplexe Handlung mit tollen Charakteren und essentiellen Fragen, wie weit man bereit ist zu gehen.

Zum Schluss entlässt er uns mit einem großen Cliffhänger - ich hungere förmlich nach dem dritten Teil.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Das Ende einer Ära (vorerst)

Die Kinder des Seefahrers 2
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Ein Ende wie ein Rausch!

Die finale Schlacht um die Hexenholzkrone hat begonnen - und die war wirklich filmreif. Stellt euch Popcorn bereit! Ich habe einmal mehr gemerkt, wie fesselnd Tad Williams schreiben ...

Ein Ende wie ein Rausch!

Die finale Schlacht um die Hexenholzkrone hat begonnen - und die war wirklich filmreif. Stellt euch Popcorn bereit! Ich habe einmal mehr gemerkt, wie fesselnd Tad Williams schreiben kann und wie meisterhaft er die Erzählstränge, am Beginn der Reihe angelegt, jetzt verwebt - und plötzlich ergeben sie alle einen Sinn. Die Schlacht ist in meinem Kopf wie ein Actionfilm abgelaufen. Splitternde Schilde, dumpfe Schläge von Äxten auf weiches Fleisch oder widerstandsfähige Kettenhemden, Schreie und strahlendes Leben oder grausamer Tod. Was habe ich um meine liebsten Figuren belangt!

Was eine Menge waren, muss ich sagen: Allen voran Jiriki vom Feenvolk, Morgan und Nezeru oder Binabik, der Troll. Und natürlich das Paar unter dem Hochkönigsbann. Ich habe ihnen so gern gelauscht.

Tad Williams schlägt in diesem letzten Band Töne der Demokratie und der Verständigung an - ein wenig kann man die Fantasypolitik auf die Realpolitik beziehen - und bei manchen Sätzen konnte ich nur zustimmend nicken. Neue Zeiten brechen in Osten Ard an - und die Völker haben aus den alten Fehlern gelernt.

Tad Williams nimmt sich viel Zeit für das, was nach der großen Schlacht geschieht. Ich persönlich finde das grandios - es ist so viel schlimmes passiert und so viel musste unerledigt im Land zurückgelassen werden, um die große Schlacht zu schlagen. Da finde ich es wichtig, dass Williams viel Raum dafür lässt, was danach geschieht und mich noch ein bisschen am Leben der Figuren teilhaben lässt. Um sie geht es schließlich - und um die Veränderungen, politisch, menschlich, sozial, die sie durchgemacht haben.

Einige Erzählstränge verknotet er nicht - lässt sich also Raum, um nach Osten Ard zurückzukehren. Die nächste Geschichte ist schon angekündigt. Ich bin glücklich, noch nicht ganz Abschied von dem Reich nehmen zu müssen.

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