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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Highlight

Wild Strawberry 02
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„So sehr ich mich freue, so sehr leide ich auch.“

Wow! Ich war schon vom ersten Band begeistert, obwohl die Grundidee nicht neu ist. Pflanzen - sogenannte Jinka - haben Tokio überschwemmt und nähren ...

„So sehr ich mich freue, so sehr leide ich auch.“

Wow! Ich war schon vom ersten Band begeistert, obwohl die Grundidee nicht neu ist. Pflanzen - sogenannte Jinka - haben Tokio überschwemmt und nähren sich von den Bewohnern. Im ersten Band stand die Geschwisterbeziehung zwischen Kingo und seiner kleinen Adoptivschwester im Fokus. Der Wille, sie zu beschützen stand ihm Fokus - steht es auch jetzt noch - nur aus einem anderen Blickwinkel.

Wieder bin ich von der Tiefe der Beziehungen begeistert, in der eigentlich lebensfeindlichen Welt. Kingo hat Freunde und Verbündete gefunden, die ihm bei seinem Ziel unterstützen. Zum einen den jungen Wissenschaftler Makino, der ihm nicht mehr von der Seite weicht und zum anderen die Special Flower Funeral Force, die aus drei Menschen und einem furchtbar niedlichen tierischen Begleiter besteht. Ich habe mein Herz an ihn verloren.

Hatte er sich mit seiner Adoptivschwester bedeckt gehalten und versteckt, lernt er jetzt Freundschaft und Zusammenhalt kennen. Dass man sich aufeinander verlassen kann, muss er aber erst langsam lernen.

Ich habe einiges über die tragische Backstory eines Mitglieds der Special FFF erfahren. Wie in dieser Serie trauriger Alltag dreht sich auch ihre Vergangenheit um Verlust, Trauer und den Willen und Mut zur Rache und dazu andere zu schützen. Das sind für mich starke Motive, die die wilden Actionszenen auf ein felsenfestes Fundament stellen.

Die Actionszenen sind einfach nur atemberaubend. Zwischen pflanzenüberwucherten Häusern kämpfen sie mit allen Mitteln - und ich bin mit dabei! Diesmal kam jedoch auch der Humor nicht zu kurz - vor allem die drei von FFF haben meistens einen trockenen Scherz auf den Lippen. Das schätze ich sehr.

Die Qualität der Zeichnungen ist herausragend. Die Panels wirken auf mich so, als könne ich jeden einzelnen Strich sehen. So etwas liebe ich sehr! Die Zeichnungen waren wunderschön und so dynamisch, dass es perfekt mit der actionreichen Handlung korrespondierte.

Der zweite Band hat noch mal neue Maßstäbe gesetzt - und ich liebe die Truppe, die sich geformt hat, jetzt schon. Es versteht sich von selbst, dass ich um jeden einzelnen Angst habe, nicht wahr?

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Veröffentlicht am 04.02.2026

Emotionales HighFantasy-Spektakel

Die Kinder des Seefahrers 1
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Es ist immer ein merkwürdiges Gefühl, die ersten Seiten eines Finales aufzuschlagen - insbesondere eines Finales einer Reihe, die mich schon mehr als ein Dutzend Jahre begleitet. „Die Kinder des Seefahrers“ ...

Es ist immer ein merkwürdiges Gefühl, die ersten Seiten eines Finales aufzuschlagen - insbesondere eines Finales einer Reihe, die mich schon mehr als ein Dutzend Jahre begleitet. „Die Kinder des Seefahrers“ bilden nun den Abschluss des großen Epos rund um Osten Ard - „The Navvigators Children“ ist aufgrund des Umfangs in zwei Bücher geteilt worden, die aber zur selben Zeit erschienen sind. Diese Erscheinungspolitik schätze ich sehr, gibt es so keine unnötigen Wartezeiten an der spannendsten Stelle (und ja, das Ende vom ersten Band war nervenzerreissend spannend!).

Wir begleiten unsere Freunde von dem Punkt an, an dem wir sie im letzten Buch verlassen haben. Der Hochhorst wird von Nornen belagert, Simon, Miriamel, ihre Enkel und Freunde wissen nicht, wie es den jeweils anderen geht. Und die uralte Nornenkönigin will so viel mehr als den Hochhorst …

Ich habe mit jeder Seite (oder Minute, ich habe mir das Buch von Andreas Fröhlich vorlesen lassen) mehr gespürt, dass es auf das Finale zugeht. Die Handlung wird gerafft, Handlungsstränge und Figuren zusammengeführt und alte Freunde tauchen auf, um sich dem Kampf anzuschließen. Mittendrin hat Simon, tief in Trauer, nur den Gedanken seine Enkeltochter zu beschützen und Jiriki zu helfen. Miriamel muss politisch klug handeln. Am besten war meiner Meinung nach der Handlungsstrang rund um Nezeru und Morgan, die Halbnorne und den Enkel von König Simon, die sich im Nebeltal gefunden und gegen ihren Willen Gefühle füreinander entwickelt haben - was dazu führte, dass beide ihre Überzeugungen auf den Prüfstand stellen müssen. Nezerus Überlegungen und Handlung waren für mich sehr eindringlich geschrieben und ich konnte wirklich mit ihr mitfühlen. Fast genauso spannend waren die Einblicke in das Treiben der Nornen und die Zerrissenheit und die Angst eines gewissen Baumeisters.

Der Schnitt im Buch war ebenfalls sehr gut gewählt - es ging mit einem großen epischen Kampf, der mir auf meinem Spaziergang einige Flüche entlockt hat, zu Ende. Großes Kino!

Tad Williams hat mit Osten Ard im ersten Teil („Das Geheimnis der großen Schwerter“) eine Welt erschaffen, die mich immer gefesselt hat mit seinen Bewohnern und seinen Geheimnissen. Im zweiten Teil („Der letzte König von Osten Ard“) hat er mich wieder in seinen Bann gezogen und mich mitgenommen - zu alten Freunden, aber auch zu spannenden und glaubwürdigen Feinden - alles vor einer spektakulären und abwechslungsreichen Kulisse. Was will mein Fantasyherz mehr?

Der letzte Rest des Abenteuers liegt noch vor mir. Ich habe Angst, bin aber gleichzeitig furchtbar gespannt, welche Helden leben, welche sterben und welche vergessen werden.

P.S.: Tad Williams schreibt schon wieder an neuen Büchern in Osten ARD - ich muss das Reich also noch nicht ganz verlassen!

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Tech-Thriller mit cooler Protagonistin

Das Signal
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Ein neues Buch von Ursula Poznanski - es war von Anfang an klar, dass ich meine Hände nicht vom Tech-Thriller lassen kann.

📖 Vio hat durch den schrecklichen Einsturz ihres Weinkellers ein Bein verloren ...

Ein neues Buch von Ursula Poznanski - es war von Anfang an klar, dass ich meine Hände nicht vom Tech-Thriller lassen kann.

📖 Vio hat durch den schrecklichen Einsturz ihres Weinkellers ein Bein verloren und muss sich nun zurück ins Leben kämpfen. Ihr Mann ist überfürsorglich und hat ihr sogar eine Pflegerin verschafft, die sich um sie kümmert - oder sie ins Haus einsperrt - ganz wie man es sehen will. Außerdem gibt es Ungereimtheiten im Tagesablauf ihres Mannes und dem, was er ihr tatsächlich erzählt. Also bestellt Vio Tracker, die sie ihrem Mann heimlich unterjubelt. Zudem sind ihre Erinnerungen an den Unfall verschwommen - doch sie decken sich nicht mit den Erzählungen … wer spielt hier ein falsches Spiel?

🏡 Ursula Poznanski liefert wieder einen spannenden Thriller ab, den ich eigentlich überhaupt nicht aus der Hand legen mochte. Von dem Augenblick an, in dem Vio im Krankenhaus erwachte. Sie hat eine Art, subtile Spannung zu erzeugen und den Lesenden an die Seiten zu fesseln, die ich sehr liebe. Ich bin praktisch durch die Seiten geflogen. Ein bisschen hat mich das Buch an eine moderne Version von Stephen Kings „Carrie“ erinnert - was Poznanski im Buch auch scherzhaft erwähnt.

Viola ist ein spannender Charakter, und grauer als es zunächst den Anschein macht. Auch sie hat eine Vergangenheit, die erst im Laufe des Buches enthüllt wird. Durch den Verlust ihres Beines muss sie viele Einschränkungen hinnehmen. Sie zeigt sowohl Durchhaltevermögen als auch Verletzlichkeit und Trauer. In ihrer Situation ist alles angebracht, plus eine gehörige Portion Misstrauen ihrem Mann gegenüber. Sie ist eine Figur, der ich sehr gerne gefolgt bin und einige Male bitter Lachen musste.

Ihr Mann hingegen - Adam - war mir von Anfang an suspekt. Natürlich muss er einem suspekt sein, damit das Misstrauen, das Vio Adam entgegen bringt von dem Moment an, in dem sie die Augen geöffnet hat, gerechtfertigt ist. Zurecht. Natürlich. Trotzdem hätte ich mir für Adam mehr Unterfütterung gewünscht. So habe ich die sozialen Gründe, aus denen sich Vio in Adam verliebt hat, nie so ganz verstanden. Das ist auch mein Manko an dem Roman.

Otilia als Wächterin und nebenamtliche Eierbraterin fand ich ziemlich gut gelungen. Bei ihr wusste man nie so wirklich genau, woran man gerade ist - und dieses Prickeln hat Sie für mich zu einem wirklich spannenden Charakter erwachsen lassen. Auch die Nebencharaktere, allen voran Benno, waren richtig toll.

Eine tolle Atmosphäre mit einer tollen Protagonistin - der Antagonist hätte für meinen Geschmack einen graueren Anstrich vertragen können. 4 Sterne für „Das Signal“.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Emotionaler Abschluss

Mein Nachbar Yokai 04
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Der Abschlussband von “Mein Nachbar Yokai” hat alles gehabt, was mein kleines Herz erhofft hat und was die vorherigen Bände versprochen haben. Der Manga war wunderbar herzerwärmend, actionreichen und hat ...

Der Abschlussband von “Mein Nachbar Yokai” hat alles gehabt, was mein kleines Herz erhofft hat und was die vorherigen Bände versprochen haben. Der Manga war wunderbar herzerwärmend, actionreichen und hat viele Themen, die in den vorherigen Bändel behandelt oder angerissen wurden, zu einem schlüssigen Ende geführt. Ich musste einige Male seufzen.

Schon in den vorherigen Bänden wird klar, dass Parallelwelten existieren und das sich immer wieder Risse auftun, durch die “Monster” die Welt terrorisieren. In diesem Band wird ein besonders großer Riss geschaffen - und es erfordert allen Mut und alle Stärke der Protagonisten - ob Yokai oder Mensch - um diejenigen, die sie lieben zu schützen.

Doch was macht den Manga, der sich in seinem detaillierten, feingliedrigen Zeichenstil bis zum Ende treu geblieben ist, so besonders für mich? Nun, eigentlich die Fragen, die den Figuren immer wieder in den Mund und ins Herz gelegt werden. Wie lange haben meine Lieben auf dieser Welt? Wie nutze ich die Zeit am Besten? Wie verbringe ich mein Leben? Oder wie beschütze ich die, die ich liebe? Diese Themen werden immer wieder in die Handlung eingeflochten und zu einem festen Band verwoben.

Die Action, die sich in diesem Band versteckt, kenne ich in der Form von den vorherigen Bänden nicht - und für mich war es eine großartige Überraschung. Die Figuren wachsen über sich hinaus, um die zu beschützen, die sie lieben. Eine schöne Botschaft.

Eine besondere grafische Überraschung erwartete mich ebenfalls in diesem Buch - auch die kurzzeitige Änderung war wirklich gut gelungen.

Ganz viel Liebe für diesen wunderbaren Abschlussband und für die gesamte Reihe. Es ist wirklich ein Juwel im SplitterManga+ Programm und ich freue mich schon sehr auf das einbändige Spinnoff.

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Twilight mit Academiavibes auf Koreanisch

Dark Moon: The Blood Altar 1
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darkmoon ist vieles - man darf den Webtoon nur nicht zu ernst nehmen, ich habe es nicht getan und mich köstlich amüsiert.

Eine Bande mit attraktiven Jungs? - Check
Ein Elite-Internat - Check
Ein Mädchen ...

darkmoon ist vieles - man darf den Webtoon nur nicht zu ernst nehmen, ich habe es nicht getan und mich köstlich amüsiert.

Eine Bande mit attraktiven Jungs? - Check
Ein Elite-Internat - Check
Ein Mädchen mit Geheimnissen? - Check
Vampirische Aktivitäten - Doppelcheck xD

Sooha hat Kräfte, die denen eines Vampirs gleichen - und eine Vorgeschichte. Umso glücklicher ist sie, als sie nicht nur auf der Decelis-Nacht-Akademie angenommen wird, sondern gleich Anschluss an eine Gruppe von attraktiven Jungs findet, die natürlich auch alle ihr Geheimnis hüten. Später spielt eine andere Schule noch eine große Rolle …

Als ich das erste Kapitel - Soohas Vorgeschichte - gelesen habe, wusste ich noch nicht wirklich wohin die Reise geht. Und die Vorgeschichte hat Sooha auch die nötige Tiefe verliehen, die später gebraucht wird, um sie eben nicht wie den scheuen erötetenden Teenie erscheinen zu lassen. Ich kannte ihre Motive aus denen sie sich im Internat eingeschrieben hat - und das hat sich sehr positiv auf ihre Persönlichkeit in meinen Augen ausgewirkt. Bei den Jungs stach vor allem Heli heraus, dem Sooha als erstes begegnet und der ihr gleich die Freundschaft anbietet. Sehr schnell lernt sie auch die anderen kennen. Natürlich scheinen sie allesamt ein bisschen stereotyp. Der coole Typ, der kleine Extrovertierte, der kühle, der gegen sie ist, die Sportskanonen.

Und wisst ihr was? Ich hatte trotzdem meinen Spaß und habe lauthals gelacht. Der Grund? Ich habe in dem WebToon starke

twilightvibes gesehen - Werwölfe, Vampire, die Jungstruppe, ihre ‚Gegner’ (ich will nicht zu viel verraten!) und ihr Sport. Für mich, die ich die ersten Twilightbände als Teenie gelesen und geliebt habe, waren diese Vergleiche natürlich besonders amüsant! Natürlich habe ich den ersten Band nicht ohne ein großes Augenzwinkern gelesen.

Am Ende wurde es dann noch richtig spannend - und es hat mich neugierig auf den zweiten Band zurückgelassen..

Der Zeichenstil ist solide und passt zur Thematik - meinen persönlichen Geschmack trifft er jedoch nicht ganz.

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