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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.12.2017

Der Kuss des Raben

Der Kuss des Raben
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Zu Beginn muss ich direkt sagen, dass ich mir etwas ganz anderes unter dem Buch vorgestellt habe. Ich hatte, aufgrund des Klappentextes, irgendwie eine Fantasygeschichte erwartet. Aber das ist hier überhaupt ...

Zu Beginn muss ich direkt sagen, dass ich mir etwas ganz anderes unter dem Buch vorgestellt habe. Ich hatte, aufgrund des Klappentextes, irgendwie eine Fantasygeschichte erwartet. Aber das ist hier überhaupt nicht der Fall.

Mila war für mich eher ein schwieriger Charakter. Dadurch das sie Austauschschülerin ist war ihr deutsch natürlich abgehakt und manchmal fragt man sich tatsächlich, was sie überhaupt meint. Ich kann ja verstehen, dass die Autorin hiermit ihre Herkunft verdeutlichen wollte. Aber für mich war es sehr hinderlich für den Lesefluss und irgendwann hat es mich auch richtig genervt. Dazu kommt, dass sie am Anfang in meinen Augen ein schüchternes Mauerblümchen ist. Erst nach und nach wird klar, dass sie ein paar dunkle Geheimnisse hat.

Tristan mochte ich dagegen sofort. Er ist sympathisch und liebevoll und ich mochte seine Art sehr gerne. Er ist gegenüber Mila sehr liebevoll. Als Lucas dann jedoch auftaucht, kann er auch durchaus eine andere Seite zeigen. Und das konnte ich sogar verstehen. Denn ich mochte Lucas am Anfang ebenfalls nicht. Doch auch Tristan hat so seine Geheimnisse….

Was ich wirklich gut an dem Buch finde, ist die Art, wie Antje Barbendererde wirklich schwere Themen zu einem spannenden Jugendbuch verarbeitet hat. Themen die einem wirklich schwer im Magen liegen und einem ein ungutes Gefühl geben. Doch sie sind wichtig, denn es gibt diese Fälle nunmal. Und hier wurden sie auch für Jugendliche zugänglich gemacht.

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Mila war nicht unbedingt meine Traumprotagonistin. Aber die Story ist sehr spannend und wirklich gut geschrieben. Es gibt einige Handlungen, die mir echt nahe gegangen sind.

Veröffentlicht am 22.12.2017

Supersüß

Der Weihnachtosaurus
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Auf dieses Buch bin ich erst durch Ivy von Ivy.Booknerd aufmerksam geworden. Sie hat bei Instagram immer so in ihren Storys von dem Buch geschwärmt, dass ich es auch unbedingt lesen wollte.

Und es ist ...

Auf dieses Buch bin ich erst durch Ivy von Ivy.Booknerd aufmerksam geworden. Sie hat bei Instagram immer so in ihren Storys von dem Buch geschwärmt, dass ich es auch unbedingt lesen wollte.

Und es ist ein wundervolles Kinderbuch. Es ist so besonders und so goldig. William, oder auch von seinem Dad liebevoll „Willipups“ genannt, ist ein so liebenswürdiger Junge. Er wünscht sich nichts mehr als einen echten Dinosaurier. Er liebt Dinos und sein ganzes Zimmer ist mit Dinozeug vollgestopft. Besonders groß wird sein Wunsch, als er Mobbingopfer von Brenda Pein wird. Einem wunderschönen Mädchen, das neu an der Schule ist, aber leider hundsgemein.



Paralell erfahren wir, wie der „Weihnachtosaurus, am Nordpol aufwächst und sein größter Wunsch ist, zu fliegen wie die Rentiere vom Weihnachtsmann. Dabei werden ganz viele tolle Bilder eingefügt, so dass man genau weiß, wie der Weihnachtosaurus aussieht.



Und die Bilder sind neben der süßen Story das tolle an dem Buch. Ich habe mich richtig verliebt in diese fantastischen Illustrationen und in die gesamte Aufmachung des Buches. Gerade zu Weihnachten ist man oft geprägt von der Hektik und dem Stress rund um die Feiertage. Dabei vergisst man oft den Glanz von Weihnachten und worum es an diesen Tagen wirklich gehen sollte. Besonders mit Kindern ist Weihnachten doch immer wunderschön. Und William und sein Vater bringen einem wieder den Zauber von Weihnachten näher.


Ein zuckersüßes Buch, das einem den Zauber von Weihnachten wieder näher bringt. Ich freue mich jetzt schon sehr, wenn ich dieses Buch in ein paar Jahren meiner kleinen Tochter vorlesen und zeigen kann.

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 18.12.2017

Fantastischer Auftakt

City of Bones
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Vor knapp 3 Jahren habe ich City of Bones gelesen. Damals fand ich es gar nicht sooooo unbedingt toll. Deswegen hatte ich die Reihe auch nie weiter verfolgt. Aber verschieden Leute haben mich immer wieder ...

Vor knapp 3 Jahren habe ich City of Bones gelesen. Damals fand ich es gar nicht sooooo unbedingt toll. Deswegen hatte ich die Reihe auch nie weiter verfolgt. Aber verschieden Leute haben mich immer wieder dazu ermutigt weiterzulesen und deswegen wollte ich nochmal mit City of Bones beginnen.

Clary war mir diesmal viel sympathischer als noch vor 3 Jahren. Ich kann euch gar nicht sagen woran genau das nun lag. Aber diesmal konnte ich mich voll und ganz auf sie einlassen und fand sie echt klasse.

Simon ist tatsächlich mein persönlicher Liebling. Er ist einfach cool und ich finde seinen Charakter toll. Die Freundschaft zu Clary ist etwas ganz besonderes und ich bin ehrlich gespannt, wie sich das zwischen den beiden noch so entwickeln wird.

Jace ist natürlich hot. Aber für meinen Geschmack immer noch einen Hauch zu Arrogant. Obwohl ihn das natürlich auch widerrum erst ausmacht. Hach, er ist einfach ein Mysterium.

Alec und Magnus sind auch so Charakter auf derren Entwicklung ich mehr als gespannt bin.

Die Story war mir ja schon bekannt und ich wusste auch noch grob worum es geht. Doch diesmal hat mich die Geschichte mehr gepackt, mehr begeistert und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Es ist spannend und dramatisch. Zum Ende hin tatsächlich sehr dramatisch und ich bin wahnsinnig gespannt, was da noch so alles kommen wird.

Es sind so viele tolle Charaktere in diesem Buch ausgearbeitet und der Spannungsbogen ist perfekt aufgebaut. Ich habe jede einzelne Seite genossen und das obwohl ich es schonmal gelesen habe. Es konnte mich trotzdem noch mehr begeistern…

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Wahnsinnig toller Auftakt mit vielen tollen Charakteren, die man einfach lieben muss!

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 18.12.2017

Klasse

The Goal – Jetzt oder nie
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Ich mag die Bücher von Elle Kennedy. Egal ob unter ihrem Namen oder mit ihrer Autorenkollegin zusammen als „Erin Watt“. Ihre Bücher haben eine Sog Wirkung. So auch diesmal bei Sabrina und Tucker.

Tucker ...

Ich mag die Bücher von Elle Kennedy. Egal ob unter ihrem Namen oder mit ihrer Autorenkollegin zusammen als „Erin Watt“. Ihre Bücher haben eine Sog Wirkung. So auch diesmal bei Sabrina und Tucker.

Tucker fand ich in den Vorgänger Bänden schon immer interessant, weil er immer so liebenswürdig rüberkam. Deswegen hatte ich mich auch schon sehr auf seine Geschichte gefreut. Was mir allerdings direkt aufgefallen ist ist, dass auf der Homepage von Piper ein anderer Klappentext steht als auf dem Buch. Ich habe jetzt den von Homepage genommen, weil ich finde, dass er viel besser passt. Denn auf dem Buch steht, dass Sabrina durch John ihre Ziele aus den Augen verlieren würde. Das ist aber absoluter Blödsinn, denn sie bleibt das ganze Buch über fokussiert auf ihre Ziele. Es gesellen sich lediglich andere Dinge hinzu und ihre Prioritäten richten sich anders aus. Aber sie bleibt dennoch auf Kurs für ihre Ziele.

Sabrina mochte ich sofort. Sie kommt aus ärmlichen Verhältnissen und muss mit ihren Stiefvater (ein A***loch vor dem Herrn) und ihrer Großmutter (auch nicht immer die Netteste) zusammenleben. Natürlich könnte sie mit ihren Freundinnen zusammenleben, aber das verbietet ihr ihr Stolz. Und das ist leider ein Punkt, den ich nicht ganz nachvollziehen konnte. Ihr Stiefvater ist nämlich echt eklig und ich würde es keine Sekunde mit ihm aushalten. Stolz hin oder her. Am Liebsten hätte ich sie manchmal geschüttelt und sie zur Vernunft gebracht.

John Tucker ist genauso, wie ich es mir erhofft hatte. Er ist so süß und liebevoll. Er weiß genau, dass er Sabrina will und kämpft um sie. Er ist ein anständiger junger Mann und steht zu seinem Wort und seinen Gefühlen. Ich fand ihn wahnsinnig toll und finde, es sollte mehr solche Männer geben wie John Tucker.

Der Schreibstil von Elle Kennedy ist wie gewohnt. Die Sogwirkung setzt schnell ein und ich habe das Buch an einem Tag durchgesuchtet. Ich liebe ihre Art zu schreiben und wie sie ihre Charaktere darstellt. Die Story ist zwar nichts neues, aber sie ist toll geschrieben mit unglaublich liebevollen Protagonisten. Ich kann ihre Off-Campus Reihe nur empfehlen!

[faz]

The Goal ist für mich ein tolles Buch mit wundervollen Charakteren. Ich habe Sabrina und John zusammen geliebt und bin mit ihrer Geschichte rundum zufrieden.

5 von 5 Punkten

Veröffentlicht am 16.12.2017

Leider nicht überzeugend

Sommernachtsfunkeln
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Das Cover ist ein absoluter Hingucker und ist wirklich sehr gelungen. Es sieht wunderschön aus im Regal und ich war sehr gespannt, ob der Inhalt es auch ist.

Vorweg muss ich sagen, dass der Klappentext ...

Das Cover ist ein absoluter Hingucker und ist wirklich sehr gelungen. Es sieht wunderschön aus im Regal und ich war sehr gespannt, ob der Inhalt es auch ist.

Vorweg muss ich sagen, dass der Klappentext meiner Meinung nach viel zu viel verrät. Denn das Luke Kati hilft in Bezug auf Jeff und Lucy, das passiert erst ca. nach der Hälfte des Buches.

Ich wurde mit Kati leider gar nicht warm. Ich fand sie ziemlich merkwürdig und im wahren Leben würde ich sie wohl eher meiden. Ihre ständigen Zitate von Shakespeare machen sie wirklich merkwürdig. In nahezu jeder Lage weiß sie ein Zitat aus einem Shakespeare Stück. Dazu kommen noch ihre ständigen Träumerein. In der Zeit ist sie wie abwesend und sieht und hört nichts um sich rum. Schon seltsam das Mädchen. Natürlich wird großer Wirbel um ihre Narbe und den damit verbundenen Unfall gemacht und ich glaubte tatsächlich, dass Kati wer weiß was Schlimmes getan hätte. Als es dann zur Auflösung kam war ich echt enttäuscht. Der Grund ist so banal und des riesen Wirbels ihrerseits überhaupt nicht wert.

Die Story an sich plätschert leider lange Zeit nur so vor sich hin. Im Wechsel erfahren wir etwas über Kati’s Alltag und Luke’s Alltag und merken, dass beide oft aneinander denken. Ganz cool gemacht fand ich, dass Worte aus dem letzten Satz aus Kati’s Sicht immer im ersten Satz von Luke auftauchten und umgekehrt. Ebenfalls toll fand ich bildliche Darstellung des Settings. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und fand das Setting auch sehr gelungen. Relativ spät nimmt die Story dann etwas an Fahrt auf. Aber auch das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen und so fällt das gesamte Buch für mich leider eher in die Wertung „nett“, aber nicht unbedingt lesenswert.



Ich hatte mir so viel von dem Buch versprochen und wurde doch eher enttäuscht. Die Protagonistin war merkwürdig und die Story leider eher lahm. Die Aufmachung der Kapitel hingegen ist echt schön gworden.

3 von 5 Punkten