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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.11.2022

Ein absolut geliebtes Meisterwerk!

Westwell - Bright & Dark
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Rezension: Westwell - Bright & Dark
»Love is heavy and light, bright and dark, hot and cold, sick and healthy, asleep and awake – it’s everything except what it is."
Dieses Zitat begleitet jeden, der diese ...

Rezension: Westwell - Bright & Dark
»Love is heavy and light, bright and dark, hot and cold, sick and healthy, asleep and awake – it’s everything except what it is."
Dieses Zitat begleitet jeden, der diese wundervolle Reihe liest und es ist nicht nur Teil der Titel, sondern beschreibt auch Jess‘ und Helenas Beziehung perfekt!
So auch im 2. Band.
Nachdem wir alle auf dem Stand waren, dass die Beziehung der beiden ein Ende finden muss, waren die Emotionen und Dramatik im zweiten Band natürlich auch wieder sehr hoch, gleich zu Beginn.
Dadurch, dass die Geschichte in zwei Perspektiven erzählt wird, kann man beide Seiten sehr gut nachvollziehen und ihre Gefühle werden perfekt rübergebracht.
Die Geschichte nimmt auch wieder ordentlich Fahrt auf und endet natürlich mit dem ganz bösen Cliffhanger, sodass man als Leser Band 3 kaum erwarten kann.
Lenas Schreibstil ist einfach toll. Er fesselt, zeigt Gefühle und macht süchtig nach mehr.
Ich kann es kaum erwarten, das Ende von Helena und Jess zu erfahren, auch wenn man die beiden gar nicht loslassen will.
Hut ab für dieses Meisterwerk! ❤️

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Veröffentlicht am 22.10.2022

Nette Herbstgeschichte mit Krimi-Aspekten

Maple-Creek-Reihe, Band 1 - Meet Me in Maple Creek
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Miras Leben ändert sich schlagartig, als sie erfährt, dass sie 19 Jahre von ihrem Vater angelogen wurde. Plötzlich steht ihr Bruder Lilac vor ihr und mit ihm der geheimnisvolle Josh. Auf dem Weg, ihren ...


Miras Leben ändert sich schlagartig, als sie erfährt, dass sie 19 Jahre von ihrem Vater angelogen wurde. Plötzlich steht ihr Bruder Lilac vor ihr und mit ihm der geheimnisvolle Josh. Auf dem Weg, ihren Bruder näher kennenzulernen, erfährt sie auch mehr über Josh und seine dunklen Geheimnisse, die sie selbst in Gefahr bringen könnten. Doch gehen die stärker werdenden Gefühle zwischen ihnen können sie nichts tun…
Zunächst muss man erwähnen, dass Maple Creek ein unfassbar gemütliches und schönes Herbst-Setting hat, das mir sehr gefällt. Es macht das ganz Buch total schön und passt vor allem jetzt im Herbst super! Das Cover ist ebenfalls wunderschön und gemeinsam mit dem Farbschnitt ein richtiger Hingucker.
Auch den Schreibstil mochte ich sehr. Er lässt sich flüssig lesen und bringt die Gefühle gut rüber. Ein paar wenige Kapitel haben sich meiner Meinung nach etwas gezogen, was aber in der Bilanz nicht so schlimm ist.
Mira ist ein schöner Charakter. Sie hat eine tolle Art und wird im Laufe der Geschichte mutiger und unabhängiger. Vor allem, dass sie irgendwann ihrem Vater Paroli bietet und Antworten verlangt, gefällt mir sehr.
Auch Joshs charakterliche Entwicklung gefällt mir. Man merkt deutlich, wie sich seine Gefühle gegenüber Mira verändern und das er sich wirklich Sorgen um sie macht.
Was mir leider etwas gefehlt hat, ist, dass man wenig über Lilacs und Miras Beziehung erfährt. Sie kannten sich nicht und plötzlich mögen sie sich. Das kam sehr eilig und ich wünschte, man hätte mehr von diesem Umdenken mitbekommen.
Alles in allem kann man sagen, dass es sich um eine schöne, gemütliche Herbst-Geschichte mit einigen spannenden Elementen handelt. Das Buch hat zudem am Ende einen ordentlichen Cliffhanger, sodass ich jetzt bald zu Band 2 greifen werde:)
Das Buch hat auf jeden Fall 4/5 ⭐️ verdient!

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Veröffentlicht am 09.10.2022

Meisterwerk

Dunbridge Academy - Anytime
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Es fiel mir nicht leicht, das Buch zu lesen, denn das bedeutet, sich von der Dunbridge Academy verabschieden zu müssen. Die Reihe ist mir total ans Herz gewachsen & war einfach ein Meisterwerk.
Anytime ...

Es fiel mir nicht leicht, das Buch zu lesen, denn das bedeutet, sich von der Dunbridge Academy verabschieden zu müssen. Die Reihe ist mir total ans Herz gewachsen & war einfach ein Meisterwerk.
Anytime ist nach Anywhere mein liebster Band. Es gefiel mir gut, Olive nun näher kennenzulernen, von der man in den ersten beiden Teilen nur nebensächlich gehört hat. Auch Colin gefiel mir gut, er hatte ein bisschen das typische Badboy-Image, sein düsteres Geheimnis löste das ganz aber und macht seine Hintergrundgeschichte sehr tragisch.
Ich konnte mich sehr gut in Colin und Olive hineinversetzen, die Gefühle kamen super rüber und haben mich nicht nur einmal zum weinen gebracht.
Die charakterliche Entwicklung des Paares war sehr gut umgesetzt und gefiel mir sehr, da man richtig miterleben konnte, wie sich bei den beiden etwas veränderte und vor allem verbesserte.
Die angesprochenen Themen finde ich sehr wichtig und sie wurden sensibel, aber mit der gewissen Ernsthaftigkeit, die es benötigt, behandelt. Dazu passt auch die Moral, die man aus Colins Geschichte ziehen kann. Er hat das Richtige getan & seinen Charakter habe ich am Schluss wirklich geliebt.
Alles in allem muss ich sagen, dass ich diese Reihe einfach toll finde! Die Inhalte sind immer romantisch & gefühlvoll, einen Hauch spicy und das schottische Internatsfeeling passt perfekt dazu. Die ganze Trilogie ist ein Meisterwerk, das Sarah Sprinz gelungen ist und verdient ganz klar 5 ⭐️!

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Veröffentlicht am 09.03.2021

In Ordnung, aber kein Highlight.

Mit dir bin ich unendlich
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Olivia hat alles, wovon man nur träumen kann. Doch ihre Versagensängste und der Druck von ihrem Vater machen ihr zu schaffen. Als sie auch noch auf eine öffentliche Schule wechseln muss, da sie von der ...

Olivia hat alles, wovon man nur träumen kann. Doch ihre Versagensängste und der Druck von ihrem Vater machen ihr zu schaffen. Als sie auch noch auf eine öffentliche Schule wechseln muss, da sie von der Privatschule flog, wird sie schnell als arrogant abgestempelt. Auch von Nathan, der eigentlich gar nicht der Typ dafür ist. Doch bei einen gemeinsamen Schulprojekt merken beide, dass der andere gar nicht so ist wie es scheint...

Für mich war das Buch in Ordnung, aber nicht überragend. An sich wäre das Thema richtig ausgearbeitet unfassbar gut, spannend und emotional gewesen. Im Buch selbst gab es jedoch immer wieder Stellen, die sich zogen und an denen nichts geschah. Auch das Ende und vor allem manche Stellen, an denen gravierende Dinge geschahen, kamen meiner Meinung nach zu plötzlich und vor allem zu sehr dramatisiert. Es war alles so ein bisschen übertrieben und zu krass.
An sich ließ sich das Buch trotzdem flüssig lesen und der generelle Schreibstil, bis auf eben die Spannungslücken und Dramatisierungen, war ganz gut. Auch die Charaktere waren liebevoll geschrieben und durchlebten eine Entwicklung zusammen. Gerade in Olivia und ihre Ängste konnte man sich gut hineinfühlen und sie verstehen. Einige Szenen, in denen sie nahezu Panikattacken hatte, waren durchaus sehr emotional und lebensnah beschrieben. Dass Nathan „ihr Retter in der Not“ sein wird, war absehbar und kam auch so, wie man es erwartete. Allerdings kam seine Sinneswandel so plötzlich, ganz nach dem Motto „Huch, sie ist ja doch nicht so arrogant wie sie wirkt. Eigentlich ganz niedlich, vielleicht lade ich sie auf ein Date ein.“ Das war irgendwie nach meinem Geschmack zu klischeehaft und zu schnell.
Abschließend kann ich aber nur sagen, dass das Buch in Ordnung war, mich jetzt aber nicht vollkommen abholen und überzeugen konnte. Zum Teil war es einfach zu langatmig und manche Szenen zu überzogen. Die Charaktere und das Thema waren jedoch ein guter Ausgleich. Ich finde es einfach wichtig, dass solche Themen wie Mobbing, Abgrenzung und Versagensängste angesprochen werden und das war hier der Fall, wenn auch nicht so emotional, wie ich es mir gewünscht hätte.
Ich vergebe also guten Gewissens 3,5/5 Sternen.

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Veröffentlicht am 05.01.2021

Eine Geschichte, deren Potential nicht genutzt wurde...

Lea und das Labyrinth der Zeit
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Handlung: Die vierzehnjährige Lea hat so gar keine Lust darauf, ihre Ferien bei strömenden Regen auf dem Bauernhof von ihrer Tante zu verbringen. Doch Geschichten über Wölfe kursieren im Dorf und als Lea ...

Handlung: Die vierzehnjährige Lea hat so gar keine Lust darauf, ihre Ferien bei strömenden Regen auf dem Bauernhof von ihrer Tante zu verbringen. Doch Geschichten über Wölfe kursieren im Dorf und als Lea im Wald dem sechzehnjährigen Moritz begegnet, wird ihr klar, dass sie einem Geheimnis auf der Spur ist. Der behauptet plötzlich, durch die Zeit reisen zu können und nimmt Lea mit auf ein spannendes Abenteuer, bei dem immer mehr passiert, dass sich das Mädchen nicht erklären kann…

Meine Meinung/Kritik: Michael Engler kennt sich aus in Sachen Kinder- und Jugendbücher, wo er doch schon so einige geschrieben hat. Für mich persönlich war es jedoch die erste Geschichte des Autors und konnte mich in den ersten Seiten auch noch ordentlich mitreißen.
Zuerst lernt man den Teenager Lea kennen, die eigentlich ganz andere Pläne für die Sommerferien hatte. Sie landet bei ihrer Tante Marie irgendwo im nirgendwo. Ihr größtes Problem scheint zunächst das fehlende W-Lan zu sein, doch dann lernt sie im Wald den sechzehnjährigen Moritz kennen, der ihr zuerst sehr komisch vorkommt. Das Ganze klärt sich aber, als er ihr erzählt, dass er eigentlich viele Jahre zuvor lebt und nur zurück zu seiner Familie möchte. Gleichzeitig wird die Welt aber von einer dunklen Macht bedroht und nur Moritz ist derjenige, der sie retten kann…
Neben Moritz gibt es noch einen Jungen im Dorf, der in Leas Leben tritt: Lennard ist der Einzige, der Lea die Geschichte von Zeitreisen glaubt und sogar selbst einige Theorien aufgestellt hat, denn im ganzen Dorf kommt es immer wieder zu seltsamen Ereignissen. Ob das etwas mit den Wölfen im Wald zu tun hat? Lea jedenfalls glaubt nicht daran und versucht, die Tiere vor den Leuten in Veldhaus zu beschützen. Obwohl die Personen sicherlich mit viel Liebe erschaffen wurden, passen sie nicht so richtig zusammen bzw. arbeiten nicht miteinander. Ich hatte eigentlich fest mit einer kleinen Romanze und etwas Drama gerechnet, aber weder Moritz noch Lennard sind sehr einfühlsam Lea gegenüber. Natürlich ist dies in einem Jugendbuch kein Muss, hätte mich jedoch gefreut.
Leas Abenteuer wird als düster und mysteriös beschrieben und dieses Gefühl erhält man mit ihren Ausflügen im Wald auch. Zuerst war ich auch noch total begeistert von der Handlung und die ersten Kapitel haben mich sehr in ihren Bann gezogen. Ich fand auch, dass in Gedanken zunächst alles gepasst hat. Ein junges Mädchen, zwei Jungs und ein paar griesgrämige Menschen im Dorf, alles genau so, wie man sich das vorgestellt hat. Die Personen haben allerdings dann, wie oben bereits erwähnt, kaum etwas herumgerissen. Richtung Ende ist meine Begeisterung jedoch leider richtig abgeflacht. Der Schluss kam irgendwie total plötzlich und es hat sich alles gar nicht so richtig aufgeklärt. Die erst noch gehoffte Bindung zwischen Moritz und Lea war auf einmal Futsch, da er einfach sofort zurück nach Hause reiste. Die dunkle Macht war innerhalb von ein paar wenigen Seiten aufgelöst und nicht wirklich so düster, wie man sich das zunächst vorstellte, was mich ein wenig enttäuschte, denn ich hatte mich auf ein mitreißendes und dramatisches Ende gefreut, das gerade nochmal so gutgeht.

Fazit: Obwohl der Schluss mich nicht wirklich überzeugen konnte, ist das Buch trotzdem in Ordnung und hätte mir bestimmt auch als Kind einigermaßen gefallen. Die Aufmachung und die kleinen illustrierten Symbole auf den Seiten sind total süß! Die Idee hinter der Geschichte war sehr gut, das Potential wurde leider nicht zu 100% ausgeschöpft. Das ist sehr schade, denn eigentlich hatte ich mich super auf das Buch gefreut und hohe Erwartungen daran gehabt, die leider nicht erfüllt wurden. Deshalb kann ich nur 2,5/5 Sternen vergeben.

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