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Veröffentlicht am 28.04.2019

Einfach zauberhaft!

Kleiner Drache, komm da raus!
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Als ich “Kleiner Drache, komm da raus!” gesehen habe, war mir sofort klar, dass die Leseratten das brauchen. Sie sind zwar mit fast 4 Jahren und 6 Jahren schon etwas alt dafür, aber ich sag’s euch: Wir ...

Als ich “Kleiner Drache, komm da raus!” gesehen habe, war mir sofort klar, dass die Leseratten das brauchen. Sie sind zwar mit fast 4 Jahren und 6 Jahren schon etwas alt dafür, aber ich sag’s euch: Wir hatten so einen Spaß und gehen diese süße Buch nun schon zum siebten Mal durch!

Die Gestaltung ist einfach zum Niederknien. Große, farbenfrohe Bilder über die ganze Seite, punktuelle Details aber dafür riesig und so niedlich! Das Buch ist ein kleines Mit-mach-Abenteuer in dem sich ein Drachenei auf einer Seite in der Mitte befindet, und das Buch einem mitteilt, auf keinen Fall umzublättern! Man tut es aber natürlich trotzdem und lacht sich dann fröhlich darüber kaputt, wenn das Buch leicht schimpft und da Drachinchen aus dem Ei schlüpft. Man versucht dann mit kleinen Aufgaben, ein Missgeschick durch aktive Aufforderungen zu lösen und beobachtet die strahlenden Kinderaugen dabei, wie sie dem kleinen Drachinchen ein High Five geben und und und…

Ich muss gestehen, ich war von Beginn an gefesselt und selbst mir macht es Spaß mit den Leseratten diese süsse Geschichte zu erleben. Sie ist leider sehr kurz, was ich schade finde, weil man einfach noch ein bisschen mehr erleben möchte, aber was die Magie der Fantasie angeht, zu dem Tom Fletcher uns auffordert, war ich restlos begeistert.

Die Schreibweise der kurzen Sätze ist so mitreißend und voller positiver Energie, dass man sich dem gar nicht entziehen kann. Natürlich ist “Kleiner Drache, komm da raus eher etwas für kleinere Kinder gemacht, aber auch mein Großer musste lachen und hatte Spaß daran. Es kommt einfach auf das richtige Vorlesen an.

Veröffentlicht am 28.04.2019

Eine schöne Geschichte

Der Hain hinter dem Herrenhaus
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Das Buch fasziniert mich allein schon wegen dem verspielten Cover, aber die zauberhaften Ornamente und vor allem die Widmung werde ich lange im Kopf behalten:


“Für alle, die das Gefühl haben, nicht ...

Das Buch fasziniert mich allein schon wegen dem verspielten Cover, aber die zauberhaften Ornamente und vor allem die Widmung werde ich lange im Kopf behalten:


“Für alle, die das Gefühl haben, nicht die Erwartungen zu erfüllen.
Das müsst ihr nicht. Ihr seid schon perfekt.”

(Widmung “Der Hain hinter dem Herrenhaus”)

Dieser Satz zieht sich auch durch die gesamte Handlung. Denn Konstantin ist ein Mann, der Geld, Kunst, Frauen und das schöne Leben liebt. Seinem Charme kann man sich kaum entziehen und er genießt es im Mittelpunkt zu stehen. Das gefällt seinen Eltern aber leider gar nicht, sodass sie ihn raus werfen. Er ist nicht der typische Held der Geschichte und das ändert sich auch bis zum Ende hin nicht wirklich. Konstantin erfährt zwar plötzlich, was es heißt eine “gute Partie” zu sein, jedoch hilft ihm das auch nicht, um sofort glücklich zu werden. Er hat Probleme damit seine alten Eigenschaften umzukrempeln und verfällt oft in alte Muster zurück. Er ist zwar nicht perfekt, aber irgendwie mag ich seine Ausstrahlung. Gerade durch seine Ecken und Kanten wirkt er echt und greifbar. Dadurch, dass wir das Buch aus der Ich – Perspektive lesen konnten, tauchen wir in die Gedanken des jungen von Heerstein ein und ich habe mich gut in ihn rein versetzen können. Was ich eben gerade hier interessant finde, ist die Tatsache, dass Jenny Woods ihren Protagonisten zwar damit kämpfen lässt, welche Erwartungen er erfüllen soll, sich die Pointe aber trotzdem anders verhält.

Sandrin, die Haushälterin und der Advokat waren sympathische Charaktere, die das ganze aufgelockert haben. Ich mag sie zwar gern, aber obwohl ich schnell erkannt habe, dass in Sandrin mehr steckt, fehlt mir hier ein wenig der Hintergrund. Ich hätte mir gerade bei ihr ein bisschen mehr Tiefe gewünscht.

Die Schreibweise der Autorin hat mir gut gefallen. Passend zur Epoche wirkt es zwar etwas umständlich, aber dieser Wortstil gab mir das passende Gefühl für das Setting. Die Beschreibungen sind malerisch, ein wenig düster angehaucht und mit kleineren Steampunk Elementen versehen, was mich begeistern konnte.

Was ich leider etwas schade fand, war die Aufteilung der Handlung. Es hat, wenn man die Länge des Buches betrachtet, etwas gedauert, bis das mystische zur Geltung kam und dann ging gerade am Ende alles so ratzfatz, dass ich nicht wirklich hinterher kam. Ein paar Seiten mehr wären dann vielleicht schön gewesen und hätten mich mehr in diese Welt des magischen Hain´s eintauchen lassen.

Alles in allem ist “Der Hain hinter dem Herrenhaus” eine atmosphärische, kleine Geschichte mit tollen Wesen, spannenden Momenten und zartem Gefühl. Erzählt ist das Buch in der Art “Armer Lebemann erbt viel Geld und plötzlich geht das Abenteuer los” mit humorvollen Szenen und einer schönen Grundidee, die mich in der Umsetzung dann teilweise überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 28.04.2019

Ein episches Finale!

Im Zauber vereint (Die Magie-Reihe 3)
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Wie soll Mel sich nun verhalten? Nur kurz hatte sie Ash zurück, als das Schicksal seinen Lauf nahm und Asheran zu Tage förderte. Wird sie es schaffen die alte Welt vor der Eroberung zu bewahren und dabei ...

Wie soll Mel sich nun verhalten? Nur kurz hatte sie Ash zurück, als das Schicksal seinen Lauf nahm und Asheran zu Tage förderte. Wird sie es schaffen die alte Welt vor der Eroberung zu bewahren und dabei nicht ihr eigenes Glück vor die Hunde gehen sehen?
Kann man einen Mann mit zwei Seelen, zwei Persönlichkeiten lieben? Das ist die Frage…

Im dritten Teil der Reihe sollen die Fäden zusammen laufen. Die alte Welt steht kurz vor einem Krieg und die Stämme müssen sich verbünden. Während Mel auf einem Außenposten den Eiselfen die Stirn bieten muss, sich Asheran versucht ihr anzunähern und sie dabei nicht noch mehr verschrecken möchte, ist Ogudo in Ilanthea eingesperrt. Der Plan den sie haben ist gut, aber ob er durchführbar ist, bleibt abzuwarten.

Fakt ist, es wird knisternd, spannend und abwechslungsreich. Auch im dritten Buch zieht Christina M. Fischer ein paar Asse aus dem Ärmel. Einfach nur bei einer erwarteten Handlung kann sie zum Glück nicht bleiben, denn das wäre viel zu schlicht für Frau Fischer. Sie schafft es jedes mal mich zu überraschen.

Ihr Schreibstil hat mich sofort vereinnahmt und ab der ersten Seite gefesselt. Wir schließen quasi nahtlos von Band 2 an und tauchen ins Geschehen ein. Ich fand es praktisch, weil man dadurch nichts verpasst. Auch in “Im Zauber vereint” kommen wieder eine handvoll interessanter Sichtweisen auf uns zu. Diese Art zu erzählen gibt uns besondere Einblicke ins Buch, sodass ich es mir anders gar nicht mehr vorstellen könnte. Ich bin begeistert von dem Ideenreichtum der Autorin.

Über die Charaktere möchte ich nicht zu viel verraten, doch ein bisschen muss sein: Mel wächst über sich hinaus. Asheran ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit – irgendwie Ash und doch so viel mehr. Ob Raiga, Ogudo oder Menon – ich habe die Stränge und Hintergedanken der Autorin unterschätzt. Denn es gibt so viele Ereignisse, die eher im Hintergrund ablaufen, die ganz anders sind, als man zu Beginn dachte und wo die Autorin mit den Darstellern spielt. Ich dachte ich weiß, wer welche Aufgabe übernimmt, aber nachdem ich das Ende förmlich in mich aufgesaugt habe, kann ich mir nicht vorstellen, mich von den Charakteren trennen zu müssen. Egal ob vermeintlich böse oder gut.

Emotional hat man mich derartig aus den Latschen gehauen, dass ich am Ende völlig ausgelaugt vor dem Buch saß und wehmütig darum bat nochmal von vorne beginnen zu dürfen. Gerade was die wieder aufkeimende Liebesgeschichte angeht, bei der es sich anfühlt, als würde Mel sich neu verlieben, Asheran ihre Zuneigung neu erkämpfen und die Bindung der beiden auf ein ganz neues Level gehoben wird, musste ich zum Taschentuch greifen. Ich hatte Gänsehaut auf den Armen und mir standen Tränen in den Augen. Mein Herz barg eine Mischung aus Leid und tiefempfundener Liebe. Ich konnte mich dem nicht verwehren.

Das Ende ist ein geniales Geflecht, gewoben aus mehreren Strängen und Sichten, zu einem großen Knall der Sonderklasse. Es lohnt sich sowas von in die Geschichte um die Biestbezwingerin und den beeindruckenden Hexenmeister mit Biestattributen einzutauchen. Diese Reihe ist ganz großes Kino und für Fantasyleser ein Muss! Ich hoffe Christina M. Fischer findet eine Möglichkeit noch einem Charakter aus ihrer Welt eine eigene Geschichte zu geben. Potenzial wäre mehr als gegeben!

Veröffentlicht am 22.04.2019

Und es geht spannend weiter...

Sternendiamant 2. Die Fürstin des Meeres
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Nachdem ich vom ersten Teil schon so fasziniert war, musste ich natürlich sofort zu Teil 2 greifen. Nach den Sommerferien zurück auf der Somalia zu sein, ist für die jungen Freunde gleichsam schön wie ...

Nachdem ich vom ersten Teil schon so fasziniert war, musste ich natürlich sofort zu Teil 2 greifen. Nach den Sommerferien zurück auf der Somalia zu sein, ist für die jungen Freunde gleichsam schön wie erschreckend. Kian fehlt und so langsam macht Fana sich ziemliche Sorgen. Auch kommen sie, Hala und Ivy nicht zur Ruhe. Die erste Woche ist noch nicht mal geschafft und der Juwelenkönig ist ihnen auf den Fersen. Auch später im Reich von Dämonen oder den Meermenschen zeigt sich, wie mächtig der Vater von Fanarina ist. Ein Buch voller Abenteuer erwarteten mich und ich habe mich drauf gestürzt.

Auch im zweiten Band hat Sarah Lilian Waldherr meine Erwartungen übertroffen. Die Vorstellungskraft dieser Autorin ist genial und der Fantasie wird keinen Einhalt geboten. An jeder Ecke tauchen neue, überraschende, schockierende oder einfach faszinierende Dinge auf und ich konnte mich nicht lösen. Ich hab die Geschichte in ein paar Stunden förmlich eingesaugt.

Das Setting wirkt erst sehr trostlos, da wir eine echt heftige Umgebung von Patenia besuchen, und dann magischer denn je. Die Autorin beschreibt das auch so toll, dass man sich förmlich unter Wasser sieht. Die Welt Merinea – Das Meer der Träume, ein Teil von Patenia, konnte mich absolut verzaubern. Die schillernden Farben, das sagenumwobene Riff und auch die Prinzessin der Meermenschen haben es mir angetan.

Auch die bekannten Charaktere entwickeln sich weiter. Sie lernen ihre Kräfte besser einzuschätzen, ihre Waffen zu nutzen und andere nützliche Dinge. Was mich allerdings ein wenig gestört hat, waren die Aussetzer von Ivy und Fana. Es gibt da so ein paar kleinere Ansichten, die mich etwas zum Kopfschütteln brachten. Aber es passt zum Alter der Protagonisten und zum Glück musste ich mich zumindest in dem Band nicht lange damit herumschlagen.

Das Ende ist eine ganz fiese Sache. Die Spannung erreicht gerade einen ziemlich prekären Knackpunkt und ich möchte wirklich gern schnell weiter lesen. Auch wenn der zweite Teil ein wenig kurz ist… Das Abenteuer geht weiter und ich liebe die Handlung. Bitte mehr!

Veröffentlicht am 22.04.2019

Ein genialer Auftakt!

Sternendiamant 1. Die Legende des Juwelenkönigs
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Ein normaler Tag im Park endet mit Schmetterlingen im Bauch.
Ihr denkt das wäre kitschig? Na dann spuckt ihr mal eine Schar
bunter Schmetterlinge aus und versucht nicht daran zu ersticken.
Was ist mit ...

Ein normaler Tag im Park endet mit Schmetterlingen im Bauch.
Ihr denkt das wäre kitschig? Na dann spuckt ihr mal eine Schar
bunter Schmetterlinge aus und versucht nicht daran zu ersticken.
Was ist mit Fanarina passiert? Wird sie verrückt?
Wird sie bald in Laboren aufgeschnitten? Oder doch in eine Anstalt gesperrt?
Doch als sie nach Hause kommt, wird es noch schlimmer und ihr strenger
Großvater fällt plötzlich aus allen Wolken.
Zumindest in dem Moment, in dem er seine Enkeltochter in den Armen hält, als… naja…
Fana ist ein Aurion und ihre magischen Kräfte werden sie das nächste Jahr mächtig in Schwierigkeiten bringen, denn sie soll die Privatschule Somalia besuchen und dort lernen, was das bedeutet. Aber natürlich wäre es langweilig, wenn wir nur dem Schulalltag zuschauen müssten und so sind Fana und ihre Freunde schon bald auf der Jagd nach einer Erklärung der Sonderklasse. Was hat es mit der Geburtsurkunde auf sich? Und warum spürt Fanarina hinter der Mauer im Museum so eine seltsame, fast schon fanatische Anziehung? Ihr seht, da ist mehr aufzuklären als sich “nur” in eine neue Welt einzufügen und es wird so was von genial!

“Sternendiamant – Die Legende des Juwelenkönigs” wurde von Sarah Lilian Waldherr schon mal unter einem anderen Cover als Ebook veröffentlicht. Jetzt mit neuer Hülle bei der Verlagsgruppe Oetinger ist der Inhalt meiner Meinung nach noch schöner in Szene gesetzt worden. Das leuchtende Grün und die goldene Schrift passen perfekt zum Titel und die Story spiegelt sich in der Farbwahl wieder.

Fana, genau wie ihre alten und neuen Freunde sind absolut typische Jugendliche. Allerdings hat die Autorin die Charaktere unglaublich authentisch und liebevoll gestaltet. Jeder Darsteller besitzt eine Hintergrundgeschichte und eine eigene Persönlichkeit, an der man sie wiedererkennt. Und mit diesen eigens zusammengestellten Eigenschaften gleichen sie sich gegenseitig perfekt aus und ergänzen sich bei ihren Abenteuern.

Ist Fana frech, forsch und gerechtigkeitsliebend, hilft die liebevolle und freundliche Hala da eine tiefe Ruhe in die Gruppe zu bringen. Ivy besitzt das Wissen und die Fähigkeit die Freunde daran zu erinnern nicht nur nach vorne weg zu stürmen, ohne an die Konsequenzen zu denken. Und Kian ist der Mutige mit der starken Schulter, an dem man sich anlehnen kann, wenn es brenzlig wird. Ein tolles Zusammenspiel! Jeder bekommt eine wichtige Aufgabe und fügt sich super in die Handlung ein. Und selbst die Bösen, die natürlich total nervig sind, tragen ein paar Dinge zur Story bei, damit das ganze abgerundet wird. Keiner darf fehlen.

Der Schreibstil von Sarah Lilian Waldherr ist sehr lebendig und fast schon farbenfroh. Ihrer Kreativität ist keine Grenzen gesetzt und sie nimmt uns auf eine fantastische Reise in eine ganz neue Welt namens Patenia mit. Neue Tierarten, eigens erstellte Länder mit unterschiedlichen Wesen mit bekannten Elementen, und vor allem eine malerische Art der Beschreibung machen das Buch zu einer individuellen Geschichte.
Auch die Gefühle kamen an. Es waren viele verschiedene dabei und vor allem die Freundschaften haben mich so ans Buch gefesselt, dass ich innerhalb eines Tages durch war. Dazu kommt ihr lockerer und leichter Stil, freche Dialoge und ihre Wortgewandtheit, welche mit der zarten Liebesgeschichte und intensiven freundschaftlichen Begegnungen einen wunderschönen ersten Band bilden.

Ich muss unbedingt schnell weiter lesen!