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Veröffentlicht am 13.08.2025

Endlich gibt es mehr!

Ein Cookie für den Dämon
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Robin hat alles verloren. Ihr Zuhause, ihre Eltern und wegen ihrem unmöglichen Onkel auch noch ihr Erbe samt Haus. Gefangen in diesem Anwesen mit Familienmitgliedern, die sich wie Feinde verhalten hat ...

Robin hat alles verloren. Ihr Zuhause, ihre Eltern und wegen ihrem unmöglichen Onkel auch noch ihr Erbe samt Haus. Gefangen in diesem Anwesen mit Familienmitgliedern, die sich wie Feinde verhalten hat Robin es wirklich schwer sich zu behaupten. Vor allem, da sie eine sehr introvertierte Person sein kann, die Konfrontationen lieber meidet – genauso wie die Nutzung von Magie. Eigentlich. Als sich im Keller in einer schwarzen Kuppel plötzlich ein Dämon bemerkbar macht und Robin, die dort eigentlich nicht sein darf, den Onkel darauf hin nicht darüber informiert, beginnt eine Story, die aufregender nicht sein könnte.

Ich liebe das Setting, ich liebe den Schreibstil der Autorin Annette Marie und ich krieg mich kaum ein, nun eeeendlich die nächste Reihe – sogar parallel zu meiner Lieblings-Tori – hören zu dürfen. Die Handlung läuft interessanterweise direkt zum Buch „Dämonenmagie und ein Martini“, was uns Lesern einen richtig tollen Einblick auf zwei Sichtweisen bringt und sogar Sachen erklärt, die sonst im Unklaren bleiben würden. Das hat mir echt gut gefallen.

Robin ist total die kleine süsse Büchermaus. Etwas nerdig, mit großer Brille, körperlich kleiner, aber im Charakter eigentlich stark und wahnsinnig groß mit einem Herzen aus Gold. Ich mag sie wirklich gern, vor allem weil sie heimlich echt freche Sachen anstellen kann und ich finde sie unheimlich klug. Mehr für sich einstehen, das muss sie noch lernen, aber es gibt ja nun jemanden, der ihr in den Hintern tritt.

Zylas ist ein Dämon, vom Charaktere her eigentlich eben genau das und doch ist da „etwas“. Man erfährt erst spät, wie „gut“ dieser böse Kerl eigentlich sein kann. Er ist frech, sarkastisch, ar*schig und naja…. eben ein Dämon. Aber er hat etwas besonderes an sich und er lernt sehr schnell. Ich glaube sein Herz ist weicher als gedacht und ich mag auch ihn. Ich bin gespannt, wie er sich in den nächsten Bänden entwickelt.

Robin und Zylas sind nicht so witzig, wie Tori und ihre Kollegen. Weil ich die Reihe noch mehr liebe, musste ich hier einen ganz kleinen halben Punkt abziehen. Die Hauptreihe ist einfach noch eine Spur fesselnder, humorvoller und herziger. Aber Robin und Zylas sind auch toll und am besten gefällt mir, das sie ganz zauberhaft miteinander agieren. Die Handlung ist wirklich spannend, aufregend und überraschend. Ich hab mich gut unterhalten gefühlt und das Buch quasi in einem Rutsch durchgehört.

Das Tüpfelchen auf dem i ist, das die Hörbuchsprecherin wieder Yeşim Meisheit ist und ich absoluter Fan dieser Stimme und Art zu sprechen bin. Das Hörbuch lässt sich dadurch doppelt so gut hören und ich habs einfach geliebt. Bitte meeehr. Schnell!

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Ganz spannend

Knights & Heirs 2. Die Erben der Schlange
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Mags hat die Knights auf dem schnellsten Wege verlassen, der ihr möglich war. Wem sie vertrauen kann, steht in den Sternen und selbst dann ist es immer noch nicht sicher, ob die Wahl, die sie getroffen ...

Mags hat die Knights auf dem schnellsten Wege verlassen, der ihr möglich war. Wem sie vertrauen kann, steht in den Sternen und selbst dann ist es immer noch nicht sicher, ob die Wahl, die sie getroffen hat die Richtige ist, denn die Zweifel ziehen sich durch das ganze Buch. Und Cyrus kämpft immer noch damit sich von seinem Vater nicht manipulieren zu lassen.

Positiv möchte ich das Setting und die gebotene Spannung in dieser kreativen Handlung hervor heben. Der Verlauf des zweiten Teils der Dilogie kratzte ständig an den Nerven und bot so viele Intrigen, das man an jeder Ecke eine bekam und die Übersicht verlor, wer gut und wer nun böse war. Das hat mich bis zum Schluss unterhalten und selbst der finale Showdown konnte dem Ganzen noch das i – Tüpfelchen aufsetzen.

Die Hörbuchsprecher haben hier auch tolle Arbeit geleistet. Jeder konnte seinem Charakter eine authentische Persönlichkeit verleihen und durch die Detailliebe von Rena Fischer in den Charakteren auch jeden besonders erscheinen lassen. Das hat mir gut gefallen. Ihr Schreibstil ist leicht und gut zu lesen, angenehm in der Wortwahl und abwechslungsreich.

Allerdings muss ich leider auch ein paar Dinge für mich persönlich kritisieren und daher leider sagen, das ich die Reihe nicht noch einmal hören würde. Denn Romantasy findet man hier wirklich nur wenig. Im Gegenteil. Es gibt ein paar kurze Blicke, viele verwirrende, wenig emotionale Szenen in denen es meistens nur um Vertrauensbrüche geht. Ich hab eigentlich gar nicht wirklich nach empfinden können, woher die plötzliche Anziehungskraft kommen soll. Und was mich wirklich richtig genervt hat, das sie überhaupt keine Aussprache haben. Es gibt einen Kuss und dann ist sie immer noch verwirrt und er geht nicht drauf ein, weil er los muss. Dann treffen sie sich wieder und alles, was vorher problematisch war, was darauf hin deutete, schon wieder Vertrauensprobleme zu haben, wird in 2 Nebensätzen geklärt. Einem Blick, einem kleinen innig in die Augen schauenden Moment und das wars. Alles war in Ordnung.

Es tut mir echt leid, darauf etwas herum reiten zu müssen, aber die ganze „Beziehung“ war die ganze Zeit in meinen Augen wirklich anstrengend dar gestellt und dann kam das. Ich war nicht so happy damit und fand es hart zu akzeptieren. Mir fehlte das Knistern, die sanften, liebevollen Momente, ein wenig Wahrheit und Verbindung. Mags und Cyrus waren einfach so oberflächlich gehalten und das hat mich außen vor gelassen.

Und dann wäre da noch Stella, die manchmal mit Mags auf eine Art geredet hat, das mir das kalte Grauen kam. Das war so krass in eine Richtung drängend, dass ich teilweise das Gefühl hatte, sie wäre auch eine Fake-Person. Ihre Art zu reden war ziemlich unverschämt ab und zu und ich fand sie unangenehm und manipulierend.

Für mich passt die Ausgewogenheit in der Geschichte nicht, zumindest nicht, wenn man die Dilogie als „Romantasy“ eingliedert und ich rede da rein von der emotionalen Tiefe. Ich brauche mehr fürs Herz, wenn es um dieses Genre geht. Der Fantasyanteil war gut gemacht!

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Veröffentlicht am 28.07.2025

4,5 Sterne - es macht trotzdem süchtig!

Supernatural Academy: Year One (Supernatural Academy 1)
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Maddi hat sich gerade erst dafür entschieden, das ihr neues Jahr rosa wird – die Haarfarbe des Jahres – da geht es auch schon richtig los. Entführt aus dem Damenklo mit seltsam leuchtenden Handschellen ...

Maddi hat sich gerade erst dafür entschieden, das ihr neues Jahr rosa wird – die Haarfarbe des Jahres – da geht es auch schon richtig los. Entführt aus dem Damenklo mit seltsam leuchtenden Handschellen von einer selbstsicheren Verrückten und einem Zwerg. Oder war es ein Kobold? Jedenfalls soll Maddi mal so gar nicht menschlich sein und das beweist sich auch recht schnell. Doch was, außer dem typischen Academy Mobbing, verspricht ihr die neue Welt voller magischer Wesen und einem wunderschönen neuen Setting? Ach ja klar, die fünf heißesten Kerle des Universums, die zwei besten Freundinnen, die man sich nur wünschen kann und… ein paar Entführungen samt Weltuntergangsszenario…. Here we go!

Ich bin total fasziniert von Maddison. Dieses absolut toughe Supergirl hat ihre Macken und im Innern ist sie liebevoll und manchmal auch unsicher, aber ihre große Fr*esse, ihre schlagfertige Ader und das selbstbewusste Ihr-könnt-mir-garnix-Auftreten ist einfach nur genial. Dazu sind da die fünf Kerle, jeder mit eigenem authentischen Charakter und genug Tiefgang, das man alle zusammen einfach nur lieben muss. Und auch die Nebencharaktere Ilia und Larissa, die dem ganzen Testosteron sanfter, dennoch nicht weniger stark entgegen wirken, hab ich ins Herz geschlossen. Die Autorin hat da sehr viel Liebe in die Persönlichkeiten gesteckt und das gefällt mir, ebenso wie ihre bildhafte Art zu beschreiben. Das Setting ist richtig schön geworden.

Im großen Ganzen schreibt Jaymin Eve flüssig, leicht und fesselnd. Ich habe das Buch sehr schnell verschlungen und freue mich schon auf den nächsten Teil. Die volle Sternenanzahl gab es für mich persönlich einfach nicht, da ich über die ein oder andere Stelle im Verlauf gestolpert bin. Da das nicht nur einmal vor kam, ist mir aufgefallen, das die Handlung plötzlich viel zu schnell ging und nicht zur Situation und auch zur gefühlten Spannung passen wollte. Auch fand ich es nicht so gut, das manche enorm lange Zeiten über Monate einfach nur kurz in wenigen Zeilen vorbei flossen und überflogen wurden. Der sichtbaren Entwicklung von Maddison wurde da etwas genommen, wo ich nicht so hinterher kam und auch in den Beziehungen zu allen Charakteren ging es plötzlich näher zu, als ich das zwei Seiten zuvor noch gewohnt war. Das fand ich schade und ich bin leider der Meinung das Lektorat hätte die Autorin hier vielleicht noch intensiver unterstützen können. Es war manchmal nicht ganz rund und das hat mir irgendwie was genommen.

Und dennoch möchte ich mehr lesen, mehr erfahren und noch viel mehr mit Maddi lernen. Sie hat noch so viel Potential, was in der Supernatural Academy noch raus gekitzelt werden kann und ihre Persönlichkeit macht einfach neugierig auf ihren weiteren Weg. Das Buch hat Suchtfaktor und ich brauche dringend mehr!


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Veröffentlicht am 28.07.2025

Was für eine Fortsetzung!

Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 2)
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Elvy und Simàja haben es geschafft und Ymatàja erreicht, doch was sie auf der anderen Seite erwartet ist mit keinen Worten zu beschreiben. Eis und Schnee soweit das Auge reicht, lebende Wesen sind vorerst ...

Elvy und Simàja haben es geschafft und Ymatàja erreicht, doch was sie auf der anderen Seite erwartet ist mit keinen Worten zu beschreiben. Eis und Schnee soweit das Auge reicht, lebende Wesen sind vorerst nicht zu erkennen und das erste, was die zwei Froststerne, Tomte Teda und ihr Silber Ren zu sehen bekommen, sind natürlich die Krieger der Kalten Herrscherin und ihren Frostprinzen. Eine Flucht ins Ungewisse beginnt und Elvy, wie auch Simàja müssen sich so einigen Problemen und Herausforderungen stellen, Vorurteilen trotzen und vor allem auch über sich selbst hinaus wachsen.

Es geht drunter und drüber, sie kommen von einer Gefahrensituation in die nächste und Verbündete zu finden, um in den Kampf zu ziehen, ist unglaublich schwer. Als Elvy dann auch noch entdeckt, was sie im Klartraum in Ymatàja alles kann – und auch noch alles schief geht – sieht es ziemlich düster aus und das nicht nur für Ymatàja, sondern alle Welten.

Auch den zweiten Band der „Froststerne-Reihe“ habe ich als Hörbuch gehört. Gesprochen haben dieses Mal Nina Reithmeier und Julian Horeyseck, welche mich beide absolut für sich begeistern konnten. Ich finde Nina Reithmeier ist perfekt für Elvy, da sie die junge Frau mit ihrer Stimmlage perfekt stark, vorlaut und selbstbewusst wirken lässt. Ich habe mich von ihr komplett fesseln lassen und konnte nicht vom Hörbuch ablassen. Viel hat man vom Julian Horeyseck leider nicht hören können, aber ich finde seine Stimme sehr passend und angenehm für Erik. Ich hoffe im nächsten Teil noch mehr von ihm zu hören.

Anna Fleck ist eine großartige Autorin. Das Setting war malerisch, bildgewaltig und unglaublich faszinierend beschrieben. Ich habe mich in ihre Welt träumen können und wurde während der Story total hineingezogen. Der Spannungsbogen ist so heftig aufgebaut, dass man eigentlich nie raus kommt aus dem Bibbern. Aber auch die emotionalen Momente sind gegeben. Ich musste lachen, weinen und zittern, habe gebangt, gelitten und mich gefreut.
Ich bin ein richtiger Fan dieser Reihe geworden, da die Autorin so viele kreative Ideen verarbeitet hat und Völker aufeinander treffen, die so anders sind, so interessant und voller neuer Eigenarten.

Ich war echt begeistert und bin schon so gespannt, wie dieses Abenteuer ausgeht! Ich hoffe, wir dürfen bald den dritten Band hören und ich kann euch die Reihe nur empfehlen.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Mitreißend spannend

Froststerne (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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Elvy Astrid Andersson ist ein 1,80m groß gewachsenes Mädchen mit einem starken Charakter, einer ehrgeizigen Einstellung (die sie schon auch mal mit frechen oder sarkastischen Einlagen untermauert) und ...

Elvy Astrid Andersson ist ein 1,80m groß gewachsenes Mädchen mit einem starken Charakter, einer ehrgeizigen Einstellung (die sie schon auch mal mit frechen oder sarkastischen Einlagen untermauert) und einem riesigen Herzen. Etwas igelig, braucht daher eigentlich auch nur einen besten Freund – nämlich Erik – und vielleicht noch ihren eigenwilligen Kater Farinelli. Sie ist super loyal und eine gute Seele. Ich mag sie sehr!

Doch als Erik sich, bei einem Ausflug der Zwei, an einem Wintertag kurz vor ihrem Geburtstag, plötzlich buchstäblich in Schnee verwandelt, bricht für Elvy eine Welt zusammen. Nur eine kann ihren seltsamen Erlebnissen zuhören – Oma Karla, die seit dem gleichen Tag im Koma liegt. Was hat es nur mit dieser komischen Schneelinie auf sich? Und woher kommt die Wichtelin und was will sie von Elvy? Dreht die junge Stockholmer Großstadtpflanze jetzt völlig durch?

Anna Fleck konnte mich ja als erstes schon mit dem Cover reizen. Dazu muss ich gleich mal sagen, dass ich das Märchen mit der Schneekönigin eigentlich nicht unbedingt leiden kann. Daher kann ich hier auch direkt mal verlauten lassen, dass das kein direktes Retelling dieses Märchens ist. Es ist so viel besser!
Anna Fleck hat viele kreative Ideen rein gebracht, so viele Spannungsmomente eingebaut, dass die Reise von Elvy auf keiner Seite langweilig wird. Ja, wir haben hier zwei ultra süsse beste Freunde noch im Teenager- Alter, die mit typischen, bekannten Problemen zu kämpfen, einfach authentisch sind, für dieses Alter von 17 Jahren. Doch ich liebe sowohl Erik als auch Elvy. Sie sind so bodenständige, freundliche Charaktere, dass ich beide gleich ins Herz geschlossen habe und ihre sehr reife Art lässt mich das ganze als sehr angenehm empfinden.

Und auch die anderen Persönlichkeiten wurden von der Autorin mit viel Detailliebe gestaltet. Die Wichtelin Tomte Teda, die Aelfar Simàja, die besonderen Rentiere… Es gibt so einige, die super sympathisch sind. Natürlich gibt es auch die Gegenparte, die mich einiges an Nerven gekostet haben, aber da verrate ich nichts. Lest lieber selber!

Der Schreibstil ist umwerfend, ich habe die meiste Zeit das Hörbuch gehört und bin absoluter Fan von der jugendlichen Sprachwahl, dem flüssigen Stil und der malerischen Beschreibungsart der Autorin. Die Sprecherin Nina Reithmeier passt perfekt zur Protagonistin und ich habe oftmals schmunzeln müssen über die Leichtigkeit, mit der die Sprecherin Elvy Leben eingehaucht hat. Ich habe fast schon mit gefroren, weil Elvy genau so eine Frostbacke ist, wie ich. Ich fühle mit ihr und konnte mich wirklich gut rein versetzen und durch Ninas besondere Art die junge Frau zu vertonen, fand ich Elvy noch cooler.

Aber auch die Beschreibungen der Landschaften, die magischen Attribute und natürlich das Abenteuer, wie Elvy versucht mit ihrem besonderen Froststern ihre Welt und auch die Welt von Simàja zu retten, ist wirklich großartig und ich feiere Anna Fleck für ihre Version dieses Märchens total!

Ich freue mich auf den nächsten Teil!

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