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Veröffentlicht am 25.11.2017

Sehr cool!

Witches of Norway 1: Nordlichtzauber
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Elis ist eine Hexe. Doch im Gegensatz zu ihrem Vater tut sie sich sehr schwer im Beherrschen ihrer Magie und so nutzt ihre Fähigkeiten eigentlich nie.

Nach einem Schlag, der ihr die Augen in Bezug auf ...

Elis ist eine Hexe. Doch im Gegensatz zu ihrem Vater tut sie sich sehr schwer im Beherrschen ihrer Magie und so nutzt ihre Fähigkeiten eigentlich nie.

Nach einem Schlag, der ihr die Augen in Bezug auf ihr aktuelles Leben geöffnet hat, begibt sich Elis auf eine spannende Reise in die Heimat ihre Vorfahren. Norwegen.

Am Anfang musste ich oft über ihre Art seufzen und ab und zu auch schmunzeln. Eigentlichen ist Elis nämlich eine ziemlich sture, temperamentvolle junge Frau mit ganz schön Pfeffer im Po. Doch zu Beginn ihrer Geschichte steckt sie an einem Scheideweg und bevor sie nicht eingesehen hat, dass sich auch ihre Einstellung ändern muss, ist die junge Künstlerin ziemlich naiv und festgefahren. Berührend ist es aber zu sehen. wie sie sich verändert und sich ihrer Aufgabe stellt. Ohne über Konsequenzen nach zu denken, geht sie ihren Weg und versucht ein erschreckendes Schicksal zu verändern.

Im ersten Teil finden sich viele interessante Nebencharaktere. Ihre weit entfernten Verwandten haben so unterschiedliche Rollen und jeden einzelnen kennen zu lernen macht richtig Spaß. Amalie, die chaotische Mutter von zwei Junghexern. Dann wäre da Anna, die „Hexe“ der Familie. In mehreren Hinsichten ? Ihr Sohn Sander, intelligent, heiß , aber ein verträumter Romantiker, der nicht nur eine Frau will. Ach und noch ein paar andere. Der „Löwe“ hat ein Stein im Brett bei mir. Sein Charakter ist vielschichtig und hat was ganz besonderes. Ich habe mir echt Tränen verkneifen müssen.

Ein zartes Band strickt sich zum attraktiven Stian, jedoch geht es in dem Buch eher um eine atemberaubende Geschichte der Ahnen von Elis und es ist fantastisch und sehr aufregend, dies mit zu verfolgen!

Die Hoffnung, die mir die Wärme seiner Berührung und sein fester Griff schenkten, wurde von der nächsten Welle, die über mich einbrach, weggespült. Es war mir noch nicht gelungen, ihn auch mit der zweiten Hand zu packen, als das Wasser gegen mich schlug und an mir zerrte. Ich klammerte mich mit aller Kraft an ihm fest. Mein eingeklemmter Fuß schmerzte unerträglich, löste sich aber dennoch nicht.

Überrascht wurde ich von der Schreibweise von Jennifer Alice Jager. „Witches of Norway “ war ein Versuch für mich, da ein anderes Buch von ihr mich nicht überzeugen konnte. Der Klappentext hat mich einfach zu sehr geködert und ich gab der Story aus dem neuen Dark Diamonds Verlag von Carlsen eine Chance.

Ich wurde wirklich nicht enttäuscht. Vielseitig, kreativ und locker reißt die Schreibweise den Leser nach dem ersten Kapitel sofort mit. Man kann die Welt fühlen in der sich die Hauptprotagonisten bewegen und wird mitgetragen von der Stimmung. Auch die Emotionen und die Zerrissenheit von Elis kann man nachempfinden und ich litt schon sehr mit der Hexe. Auf den Spuren ihrer Magie und ihrer Vorfahren finden wir uns in einem wahnsinnig spannenden Abenteuer voller mystischer Momente wieder.

Nach dem Cliffhänger bin ich wahnsinnig gespannt auf den nächsten Teil. Ich wurde mit vielen Fragen zurück gelassen. Geplant ist dieser zum Glück schon für Ende Dezember.

Das Cover ist der Hammer. Düster, magisch und perfekt zum Inhalt und Titel. Ich finde leider den Diamanten etwas zu groß. Irgendwie rutscht der einfach aus dem Gesamtbild. Aber die Farben sind genau passend und der See und die Frau fügen sich wunderbar ein.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Sehr berührend

Was auch immer geschieht
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„Was auch immer geschieht“ ist eine sehr tiefgründige, emotionale Geschichte. Callie hat eine schwere Zeit hinter sich. Als sie in den Semesterferien nach Hause zurück kommt, trifft sie plötzlich wieder ...

„Was auch immer geschieht“ ist eine sehr tiefgründige, emotionale Geschichte. Callie hat eine schwere Zeit hinter sich. Als sie in den Semesterferien nach Hause zurück kommt, trifft sie plötzlich wieder auf Keith, ihren Stiefbruder. Am Liebsten würde sie sofort wieder umdrehen und zum Campus zurück fahren, denn Callie hasst Keith.
Doch was ist damals passiert? Die Gefühle fahren Achterbahn mit vielen, vielen Loopings….

“ Was auch immer geschieht“ war mein erstes Buch von Bianca Iosivoni und ich muss sagen, ich bin positiv überrascht. Ihre Schreibweise in der Ich-Form aus Callie´s Sicht ist sehr einfach und leicht. Man lässt sich einfach mitreißen und wird völlig gefesselt. Die Charaktere sind sehr überzeugend und vor allem sehr symphatisch. Die tiefgründige Spannung hinter der Geschichte ist einfach klasse beschrieben und man fiebert bis zum Ende mit. Auch lustige Szenen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben und schlagfertige Auseinandersetzungen fehlen nicht.
Auch die Nebenprotagonisten sind total liebe Charaktere und man hofft nach diesem Teil definitiv auf mehr Geschichten. Eine Geschichte fürs Herz!

Das Cover ist zauberhaft romantisch und warmherzig gehalten und passt toll zur Geschichte.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Cooles Setting!

Turion
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Elaina hat alles verloren. Als sie nun im Internat ein neues Leben beginnen soll, ist das alles nicht so einfach. Der Klassenschwarm Alex scheint größeres Interesse an ihr zu haben. Aber dann taucht auch ...

Elaina hat alles verloren. Als sie nun im Internat ein neues Leben beginnen soll, ist das alles nicht so einfach. Der Klassenschwarm Alex scheint größeres Interesse an ihr zu haben. Aber dann taucht auch noch der geheimnisvolle Fremde mit den Katzenaugen auf. Seltsame Dinge passieren in seiner Nähe und trotz seiner düsteren Ausstrahlung ist er auch fast schon magisch anziehend für Elaina. Was hat es mit ihm auf sich?

„Turion“ ist mal etwas ganz anderes. Die Welt, die von der Autorin hier erschaffen wurde ist abwechslungsreich und sehr spannend. Nervenaufreibend und dramatisch zieht die Geschichte einen in den Bann und die flüssige Schreibweise machen es dem Leser leicht sich sofort drauf ein zu lassen.

Elaina ist anfangs sehr speziell in ihrer Art. Irgendwie schüchtern,aber doch selbstbewusst. Sie muss erst einiges verdauen.Ich finde es toll, wie sie immer mutiger wird. Was mich an ihr stört, ist dass sie ab der Hälfte des Buches circa so oft so radikal in ihrer Meinung wechselt. Ich finde es vollkommen in Ordnung Angst zu haben, die muss sie auch haben. Doch dann entscheidet sie sich innerhalb weniger Sätze wieder dafür ihm doch zu vertrauen. Und dieser Umschwung ihrer Meinung geht immer so schnell. Am Ende war ich etwas unzufrieden mit den Reaktionen der Personen, aber nur ein bisschen ?

Der geheimnisvolle Fremde ? ist super dargestellt. Düster, etwas eigensinnig und auch liebevoll und beschützerisch ist er eine gute Mischung.

Die Nebenprotagonisten sind klasse. Ziemlich gemischt in ihren Charakteren und somit facettenreich.

Gewürzt mit einer guten Portion Humor und zarter Romantik ergibt das ganze eine tolle Fantasygeschichte.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Ich bin Fan der neuen Alice - Welt!

Madness
1

Ich war nie ein großer Fan von Alice im Wunderland, zumindest vom Ursprünglichen nicht wirklich. Aber der Klappentext von Maja Köllinger machte mich einfach neugierig…

Alice fühlt sich in der Punkszene ...

Ich war nie ein großer Fan von Alice im Wunderland, zumindest vom Ursprünglichen nicht wirklich. Aber der Klappentext von Maja Köllinger machte mich einfach neugierig…

Alice fühlt sich in der Punkszene am Wohlsten. Bunte Haare, ausgeflippte Klamotten und zwei verrückte Freundinnen. Eine weitere Partynacht beginnt und diese soll ganz anders verlaufen. Als sie einem seltsam aussehenden Tier nachläuft und in ein dunkles Loch fällt, beginnt ein Wettlauf um die Zeit….

In die ersten zwei Kapitel von „Madness“ rein zu kommen war nicht schwer. Der leichte Humor und die ausgeflippten Charaktere machen es einem sehr leicht. Bei den ersten Kapiteln im Wunderland tat ich mich persönlich etwas schwer, weil es viele Beschreibungen gibt und auch die Handlung sich kurzzeitig etwas zieht. Alice macht es dem Leser auch nicht so leicht, da sie wirklich zu Beginn ein schwieriger Charakter ist. Irgendwie so kalt, unnahbar und etwas arrogant.

Doch die Autorin gab mir immer wieder kleine Spannungsleckerchen und plötzlich startete ein Abenteuer, dass wirklich beeindruckend ist. Diese Welt „Wunderland“ zeichnet sich durch Uhren, technische Feinheiten und Kupfer aus, und auch die Landschaft ist so aufgebaut. Ob der bekannte Grinser, die weise Raupe oder in dem Fall der Hutmacher Elric. Man trifft auf alte Bekannte in neuem Stil. Aber die Story ist der Hammer!

Die Spannung steigt langsam, aber stetig und bis man erst mal begreift, welche Auswirkungen das alles hat, treibt das Adrenalin den Körper schon zu Herzrasen und Zittermomenten. Es geht rasant und prickelnd zu! Ich konnte das Buch ab der Hälfte nicht mehr aus der Hand legen!!!

Elric hat mein Herz im Sturm erobert! Durch seine schelmische Art, das Funkeln in seinen Augen und sein gutes „Herz“, aber vor allem durch seine Beständigkeit und diese Ausstrahlung voller Ruhe hat er mich ab der ersten Begegnung in den Bann gezogen.


Erzählt wurde „Madness – Das Land der tickenden Herzen“ aus der Sicht von Alice. Das Buch ist in sich abgeschlossen und ein Einzelband.

Die Schreibweise von Maja Köllinger mag sprachlich noch nicht ganz rund sein, ist dafür aber flüssig und sehr malerisch in den Beschreibungen. Dafür konnte die Handlung mich total mitreißen und mit einer Sache hat sie mich vollkommen überwältigt:
Die Emotionen.

Anfangs noch starr und sehr kalt, begannen die Protagonisten Gefühle, die sie zum Teil garnicht zeigen dürften, zu entdecken, ja förmlich zu leben, dass mich die Flut der Empfindungen umgerissen hat. Die Intensität dabei war ergreifend. In den traurigsten Momenten sind mir bittere Schluchzer entkommen, die meine Seele gequält haben und selbst in den schönen, romantischen oder glückseligen Situationen traf mich das Gefühl so stark, dass ich nur reagieren konnte. Gänsehaut, feuchte Augen, Bauchkribbeln und ein breites Grinsen… das volle Programm. Hut ab!

Und das Ende verlangt dem Leser nochmal alles ab. Es ist brutal und ernsthaft gefährlich für das Herz!

Durch dieses Buch bin ich nun Fan der neuen Welt von Alice im Wunderland!

Veröffentlicht am 25.11.2017

Typisch Kinsella!

Frag nicht nach Sonnenschein
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Cat Brenner ist das stylische, coole Londoner It-Girl und versucht mit allen mitzuhalten. Ruhig, unsicher und verkrampft, aber talentiert.

Katie Brenner ist das lockere Landmädchen ohne Make up mit lockigem ...

Cat Brenner ist das stylische, coole Londoner It-Girl und versucht mit allen mitzuhalten. Ruhig, unsicher und verkrampft, aber talentiert.

Katie Brenner ist das lockere Landmädchen ohne Make up mit lockigem Haar, Selbstvertrauen und einer zum himmelschreiend komischen, temperamentvollen Art.

Und doch sind beide ein und die gleiche Person. Denn London ist ihr Traum, aber dass der Weg dahin so eine Buckelpiste wird hätte Katie wohl nicht gedacht. Eine überdrehte Chefin benannt nach der Erntegöttin, völlig seltsame Mitbewohner, ein liebevoller aber auch verrückter Vater….

Als ihr dann noch Alex begegnet, und ihr zeigt, wie locker er in seinem Londoner Leben steht, sich mit seiner Art in ihren Kopf schleicht und seinem liebevollen Lächeln die Welt zum Stillstand bringt, ist das Chaos perfekt. Denn sein Spitzname ist nicht ohne Grund „One-way-Alex“!

Sophie Kinsella begleitet mich mit ihren Büchern schon längere Zeit und nach „Charleston Girl“ oder auch „Göttin in Gummistiefeln“ habe ich endlich mal wieder zu einem „Kinsella“ gegriffen. Das besondere an ihrer Art zu Schreiben ist meiner Meinung nach das, was sich hinter der Geschichte abspielt. Natürlich bekommt man eine süsse kleine Liebesgeschichte, das ein oder andere Drama gespickt mit dem der Autorin so typischen Humor und viele liebevolle und sympathische Charaktere.

Aber das I-Tüpfelchen ist die besondere Sensibilität, gerade gegenüber einfachen oder etwas schwerwiegenderen Alltagsproblemen. Sophie Kinsella besitzt ein Talent aus den ganzen Puzzeln eine zauberhafte, ergreifende Story zu Schreiben, aber eben mit ungeahnter Leichtigkeit. Die Charaktere lernen in ihren Büchern alle auf die eine oder andere Art etwas dazu und selbst Nebendarsteller entwickeln sich weiter. Die Autorin nimmt jeden, selbst den Leser an der Hand und leitet ihn durch das Leben. Keine aufgesetzten oder übertriebenen Szenarien… einfach das reale, authentische Leben mit Höhen und Tiefen und ich habe es durch die flüssige Schreibweise innerhalb eines Tages durch gelesen.

„Frag nicht nach Sonnenschein“ ist aus der Sicht von Katie geschrieben, was einfach perfekt war da man sie einfach noch besser kennen gelernt hat und ich mich super in sie hinein versetzen konnte.

Das einzige, was mir persönlich einfach manchmal zu viel war und deshalb die Bewertung erklärt, ist, dass „Frag nicht nach Sonnenschein“ ab und zu etwas zu ausschweifend war und sich dann gezogen hat. Es lohnt sich aber auf jeden Fall diese zuckersüsse Story für Zwischendurch einzuschieben und mit der Geschichte zu relaxen.

Das Cover finde ich niedlich und die Farben schön. Der Titel passt super zum Inhalt.