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Veröffentlicht am 09.07.2025

Hmm...

A Fate Forged in Fire – Aus Flammen geboren
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Cover

Zu meinen Lieblingscovern wird dieses wohl nicht gehören. Mir gefallen zwar die Farben und die eindeutige Verbindung zum Inhalt, dafür mag ich das Gesamtbild als solches einfach nicht besonders ...

Cover

Zu meinen Lieblingscovern wird dieses wohl nicht gehören. Mir gefallen zwar die Farben und die eindeutige Verbindung zum Inhalt, dafür mag ich das Gesamtbild als solches einfach nicht besonders gerne.

Meine Meinung

Dieses Buch ist mir in den letzten Wochen bereits an den unterschiedlichsten Orten unter die Augen gekommen, allerdings habe ich ganz unterschiedliche Meinungen darüber gelesen. Aber, ihr kennt das ja, solange man ein Buch nicht selbst gelesen hat, kann man sich kein richtiges Urteil erlauben. Gelesen habe ich "A Fate Forged in Fire" zwar jetzt, eine eindeutige Meinung habe ich bisher allerdings nicht erlangt.
Prinzipiell entspricht diese Geschichte meinem Beuteschema. Wir haben eine faszinierende und weitläufige Welt, bevölkert von unterschiedlichen Wesen, einen drohenden Krieg und eine Liebe allen Widerständen zum Trotz. Ich möchte allerdings ehrlich sein, bis zur aller letzten Seite, konnte mich das Buch nicht wirklich für sich einnehmen. Ich habe die ganze Zeit auf den Moment gewartet, wo ich den Inhalt wirklich gefühlt und gelebt habe, doch dieser kam für mich persönlich leider nie.
Zunächst einmal bin ich in der Regel kein Fan von übermäßig temperamentvollen und arroganten Protagonistinnen. Und leider liest sich Aemyra häufig wie so eine Protagonistin. Gerade die Kombination aus "Ich werde Königin" und der Relation dazu, was sie in ihrem Leben bereits erreicht hat - außer als Frau geboren zu werden - natürlich, passt für mich nicht ganz zusammen. Ja, Aemyra hat als Heilerin durchaus Gutes bewirkt, doch sehen wir im Verlauf, dass eine Krone ein gänzlich anderes Gewicht mit sich bringt, als sie sich hätte vorstellen können. Auch zeigt sich deutlich, dass Aemyra trotz der Vorbereitung ihres Vaters noch lange nicht bereit ist eine echte Anführerin zu sein. Ihr Temperament bringt sie in vermeidbare Schwierigkeiten und ebenso ihr Vertrauen in die falschen Leute.
Ich gestehe, dass die erste Hälfte des Buches ziemlich durchwachsen war. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass bis zur Hochzeit - die uns der Klapptext ja prophezeit - ungefähr das halbe Buch vorbeizieht wirkt alles recht bedeutungslos. Inhaltlich passiert nicht allzu viel, für mich persönlich war das Wichtigste und das woran ich mich wohl am ehesten erinnern würde, die Verbindung von Aemyra zu ihrer Familie - insbesondere zu ihrem Zwilling Adarian und ihren vermeintlichen Eltern. Natürlich spielt auch das Worldbuilding auf den ersten Seiten eine wichtige Rolle doch auch damit bin ich nicht gänzlich warm geworden. Ich liebe den schottisch angehauchten Hintergrund dieser Welt, gerade mit den unterschiedlichen Clans, den rothaarigen Prinzen und den kleinen Details wie Namen für Kleidungsstücke etc. Doch um ehrlich zu sein, bei der gedanklichen Aussprache hatte ich gerade bei den Orten und den Clans bis zum Schluss regelmäßig einen Knoten in der Zunge. Es viel mir mitunter schwer die Sätze flüssig in meinem Kopf zu formen und letztlich war es eher frustrierend als angenehm. Der Schreibstil ist nicht per se schlecht oder so, aber flüssig lesen konnte ich das Buch nun mal nicht.
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr eine Geschichte vor der Nase habt, die den Sprung von "Könnte ich mögen" zu "Mag ich tatsächlich" nicht schafft? "A Fate Forged in Fire" ist für mich leider genauso ein Buch. Es bringt die richtigen Elemente mit, es gibt tolle - auch humorvolle - Dialoge, Spannung und durchaus genug Szenen, die mich mitreißen konnten, aber final kann ich nicht behaupten, dass ich derzeit genug Interesse hätte die Reihe weiterzuverfolgen. Vielleicht entscheide ich mich zukünftig doch noch dazu Aemyra eine weitere Chance zu geben, aber derzeit warten noch genug andere vielversprechendere Geschichten auf mich.

Fazit

Trotz eines vielversprechenden Inhaltes konnte mich dieses Buch bis zur letzten Seite nicht catchen. Gerade Aemyra machte es mir schwer sie zu mögen, mir mangelte es an Emotionen und Tiefgang, außerdem dauerte es ewig bis endlich etwas Schwung ins Buch kam.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.07.2025

Eher was für Einsteiger ins Genre

Crimson Sky – Die Seelenjägerin
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Cover

Ich liebe dieses Cover! Neben den kräftigen Farben finde ich, dass es perfekt zum Inhalt passt.

Meine Meinung

Während ich meinen Stapel ungelesener Bücher auf der Suche nach der nächsten Geschichte ...

Cover

Ich liebe dieses Cover! Neben den kräftigen Farben finde ich, dass es perfekt zum Inhalt passt.

Meine Meinung

Während ich meinen Stapel ungelesener Bücher auf der Suche nach der nächsten Geschichte durchforstet habe, sprang mir dieses Buch quasi in die Arme. Bisher kannte ich noch nichts dieser Autorin, auch wenn ich schon häufiger über den Namen Kira Licht gestolpert bin.
Diejenige aus deren Sicht wir die komplette Geschichte erleben und die logischerweise gleichzeitig unsere Protagonistin ist, ist Remy, deren Traum von der großen Sportkarriere gerade geplatzt ist. Remy hat ihre guten, wie auch ihre schlechten Momente. Ich kann durchaus verstehen, dass es hart ist seinen Traum auf so plötzliche Weise zu verlieren, doch ihr anfängliches Gejammere zeigt alles, nur keinerlei Kampfgeist. Ihre Auseinandersetzungen mit Keon, dem Prinzen, waren durchaus vermeidbar und ich hatte häufig den Eindruck, dass ihre Wesensarten nicht immer kompatibel waren. Als Beispiel, im Laufe des Buches wird hier und da erklärt, dass Remy nicht gerne im Mittelpunkt steht – aber sich immer wieder mit dem Prinzen in aller Öffentlichkeit anzulegen, war merkwürdigerweise völlig in Ordnung. Viele Entscheidungen, die Remy trifft kann ich nicht wirklich nachvollziehen, wie ihr verzweifeltes Bemühen sich einzureden, dass es sich bei der Wilden Jagd nur um eine verrückte Show handelt.
Keon entspricht leider in vielerlei Hinsicht einem toxisch angehauchten und sprunghaften Stereotyp, welches alteingesessenen Hasen wie mir aus vielen anderen Büchern bekannt vorkommt. Er scheint sich offenbar nicht entscheiden zu können, ob er Remy herumschubst oder ob er über sie herfallen möchte. Passend dazu muss ich nämlich leider zugeben, dass ich die Beziehung der beiden überhaupt nicht gefühlt habe. Dies betrifft sowohl das körperlich Verlangen als auch Remys Gefühle für ihn. In meinen Augen geht es zu schnell zur Sache, es fehlt an Tiefgang, an Harmonie und schlicht an gemeinsam verbrachter Zeit, die keine Jagd und keinen Sex beinhaltet.
Das Worldbuilding weist meiner Meinung nach riesige Lücken auf. Besonders gewundert hat mich alles, was mit den Reittieren zu tun hat, von denen offenbar jeder Jäger wahllos eines bekommt. Es hat auch nicht geholfen, dass Remy zu ihrem Wesen innerhalb weniger Seiten eine ach so tiefe Bindung aufbaut, welche ich ähnlich wie Remys Beziehung zu Keon so nicht fühlen konnte. Auch wer die Chance hat ein Jäger zu werden, die unterschiedlichen Völker der Anderswelt in Kombination mit den Göttern – viele elementare Informationen scheinen nur oberflächlich aufgebaut zu sein und überzeugen mich daher gar nicht.
Das Buch ist durchaus spannend, doch einen Spannungsbogen habe ich vergeblich gesucht. Ich hatte eher den Eindruck, dass wir was die Spannung betrifft, immer auf dem gleichen Level herumdümpeln. Wobei ich gerade vom Ende besonders enttäuscht war, weil ich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass die Geschichte mich endlich richtig packt, dass ich mitgerissen und gefesselt werde. Tja, Pustekuchen. Am Schluss läuft es leider darauf hinaus, dass die Autorin sich entschieden hat die kleinen, unwichtigen Fragmente, die im Laufe des Buches an die Oberfläche gekommen sind, zu einer Geschichte zu formen, die vielen von uns so bereits bekannt vorkommen könnte – einschließlich des unerträglich tiefen Vertrauensbruches zwischen Remy und Keon. Gähn.
Ich werde diese Reihe wohl nicht weiterverfolgen. Ich fand sie keineswegs schlecht, aber ebenso nicht gut genug, um meine Zeit damit zuzubringen zu hoffen, dass der zweite Band mich doch noch fesselt.

Fazit

Vermutlich macht sich dieses Buch besser bei Beginnern dieses Genres. Ich bin leider weder mit der Protagonistin, dem Worldbuilding noch der emotionalen Bandbreite wirklich warm geworden.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.07.2025

Kann nicht mit der Hauptreihe mithalten

Die dunklen Tiermagier – Klingen und Rosen
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Cover

Dieses Cover passt nicht nur gut zur Hauptreihe - trotz farblicher Abgrenzung - sondern sieht trotz seiner Schlichtheit gut aus. Gerade der farbliche Kontrast zwischen Gold und Lila gefällt mir ...

Cover

Dieses Cover passt nicht nur gut zur Hauptreihe - trotz farblicher Abgrenzung - sondern sieht trotz seiner Schlichtheit gut aus. Gerade der farbliche Kontrast zwischen Gold und Lila gefällt mir neben den kleinen Details besonders gut.

Meine Meinung

Nachdem ich bereits vor einigen Jahren die Hauptreihe "Die Tiermagierin" gelesen habe, wollte ich bereits seit einiger Zeit dieses dazugehörige Spinn-Off lesen. Gerade, dass es bei diesem Buch um Kost und Gaige geht, hat mich wahnsinnig neugierig gemacht und endlich habe ich diese Geschichte von meinem Stapel ungelesener Bücher befreit.
Ich kann mich leider nur noch an wenig aus den anderen drei Büchern erinnern und trotz der Tatsache, dass ich mehrfach gelesen habe, dass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse aus den anderen Büchern gelesen werden kann, hat es sich für mich nicht danach angefühlt. Zunächst einmal möchte ich betonen, dass ihr dieses Buch in jedem Fall nach der Tiermagier-Trilogie lesen solltet, ansonsten werdet ihr auf jeden Fall gespoilert. Für mich hat es sich leider immer wieder angefühlt, als müsste ich bestimmte Dinge noch wissen, als würde ein Teil des Puzzles durchgängig fehlen und das war wahnsinnig frustrierend. Ich hätte sehr gerne eine kurze Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse gehabt um selber wieder Zugang zu dieser Welt zu finden.
Leider muss ich schweren Herzens zugeben, dass ich "Klingen und Rosen" bis zum Schluss nicht wahrhaftig gefühlt habe. Dies betrifft besonders die Beziehung zwischen Kost und Gaige. Man sollte meinen, dass die Sichtweisen von beiden uns als Leser helfen würden sie zu verstehen, aber die ewige Misskommunikation und die fehlenden tiefergehenden Emotionen machen diesen Gedanken zunichte. Trotz dieser mehr als 400 Seiten habe ich nicht das Gefühl einen von beiden wirklich zu kennen. Es ist nicht so, dass ich die Beweggründe beider nicht verstehen könnte, denn das kann ich durchaus, aber es mangelt an Authentizität, an Greifbarkeit und ehrlichen Gefühlen.
Was ich hier leider ebenso vermisse ist die Dynamik der Charaktere untereinander. Es gibt eine Handvoll wiederkehrender Nebencharaktere, welche mäßig bis wichtige Rollen spielen, wo ich das Miteinander genossen, aber ebenso nicht gefühlt habe. Es fehlt an Dimensionalität, an Zwischenmenschlichkeit und der Fähigkeit mich zu überzeugen.
Der Schreibstil als solcher ist nicht schlecht und doch habe ich während des Lesens den Eindruck bekommen, dass das Abarbeiten des Plots allem anderen die Show stiehlt. Wie bereits mehrfach geschrieben fehlt es der Autorin an der Kraft die Gefühle wirklich lebendig zu gestalten und dies merken wir auch bei so einfach Dingen wie dem angesprochenen Schreibstil. Grundsätzlich lässt sich der Inhalt und auch die Charaktere weitestgehend verstehen, die Geschichte liest sich leicht und flüssig und ist in vielen Punkten logisch.
Das Worldbuilding hat unfassbar faszinierende Seiten, gerade was die vielen unterschiedlichen Tierwesen betrifft. Ich persönlich bin kein Fan davon mir Informationen aus dem ans Buch angehängte Bestarium zu suchen und hatte einmal mehr den Eindruck, dass nicht alle Informationen zu einhundert Prozent bei mir angekommen sind. Für mich besteht bei den unterschiedlichen Magieformen - Tiermagier, Assassine und Zauberer - nebst den angesprochenen Bestien noch Luft nach oben.
Insgesamt bin ich enttäuscht. Eigentlich habe ich ziemlich schnell gemerkt, dass mich dieses Buch nicht fesseln kann - wollte aber nicht so schnell aufgeben und hatte gehofft, dass das Ende mich mitreißt. Nun ja, ich kann sagen, dass der Schluss durchaus spannend und fesselnd war, aber ehrlich gesagt war ich ebenso froh, als ich die letzte Seite endlich gelesen und das Buch zur Seite legen konnte.
Ich glaube nicht, dass ich diese Reihe weiterverfolgen werde bzw. dass, ich in Zukunft erneut ein Buch von Maxym M. Martineau lesen werde. Vielleicht lassen sich andere von dieser Welt verzaubern, was ich sehr hoffe, ich gehöre nur leider nicht dazu.

Fazit

Trotz eines vielversprechenden Inhalts bin ich emotional leider überhaupt nicht abgeholt worden. Die ewige Misskommunikation der beiden Protagonisten hat mich frustriert und insgesamt fehlt es an Spannung und Lebendigkeit.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2025

Leider kein zufriedenstellender Abschlussband

Capturing the Devil
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Cover

Zwar mag ich die farbliche Abgrenzung zu den anderen Bänden, finde dieses Cover durch den doch recht eintönigen Hintergrund allerdings sehr einfach. Ich mag die Darstellung unserer weiblichen Protagonistin ...

Cover

Zwar mag ich die farbliche Abgrenzung zu den anderen Bänden, finde dieses Cover durch den doch recht eintönigen Hintergrund allerdings sehr einfach. Ich mag die Darstellung unserer weiblichen Protagonistin und die kleinen Details im unteren Bereich, aber das Gesamtbild spricht mich nicht allzu sehr an.

Meine Meinung

Nachdem ich bereits die anderen drei Bände dieser Reihe gelesen habe, wollte ich natürlich wissen wie die Geschichte rund um Audrey Rose und Thomas ausgeht. Ehrlich gesagt mochte ich den dritten Band schon nicht mehr so sehr wie die ersten beiden, ich muss leider zugeben, dass mir dieser vierte insgesamt wohl am schlechtesten gefällt.
Besonders gestört hat mich die Tatsache, dass dieses Buch sich so sehr um die Hochzeit von Audrey Rose und Thomas dreht, dass der wichtige Teil – die Morde – im Gegensatz dazu zu hintergründig erscheinen. Ich mag beide als Paar wirklich gerne, doch hätte ich mir einen anderen Fokus der Autorin gewünscht. Dazu kommt, dass – neben wenigen kurzen Absätzen – erst auf den letzten 100 Seiten wirklich Spannung aufkommt. Selbst das Drama um die Hochzeit zerläuft sich auf den letzten Seiten beinahe komplett im Sande und zeigt mir damit nur, wie unnötig diese gekünstelte Show war.
Zum Glück kann ich allerdings zugeben, dass ich Audrey Rose zu weiten Teilen und im Gegensatz zum vorangegangenen Band wieder lieber mochte. Ja, auch hier werden Entscheidungen getroffen, die ich nicht gänzlich nachvollziehen konnte, aber insgesamt ist sie eine starke und sympathische Protagonistin. Ich persönlich habe trotz dieser vier gemeinsamen Bände noch immer nicht den Eindruck sie wirklich tiefergehend zu kennen und hätte gerne andere Facetten ihres Wesens gesehen, die nichts mit ihrer Familie, Thomas oder ihrer Leidenschaft für Tote zu tun hat.
Thomas Cresswell hingegen vergöttere ich. Ich liebe seine spitze Zunge, seinen Versand und die Tatsache, dass er durch und durch eine Green Flag ist – trotz seinem Faible für Mord und Totschlag. Auch bei ihm habe ich mit einer tiefergreifenden Wahrnehmung gerechnet, obwohl Kerri Maniscalco bereits die richtigen Steine für ihn gelegt hat.
Ich habe es oben bereits geschrieben, aber im Vergleich zu den anderen Teilen, ist bei „Capturing the Devil“ eigentlich nur das Ende so richtig spannend. Ansonsten fehlt es der Geschichte hier leider an der Begabung mich zu fesseln und mitzureißen, was ich aufs schmerzlichste vermisst habe.
Ich habe mich gefreut andere, bekannte Nebencharaktere aus den Büchern wiederzusehen, die über Audrey Roses Familie hinausgehen. Persönlich fehlt es meiner Meinung nach an Dynamik was die Charaktere untereinander betrifft – ausnehmend die Dialoge zwischen Audrey Rose und Thomas. Auch der Aspekt der Anthropologie kommt mir hier wesentlich zu kurz.
Leider schließt diese Reihe nicht gänzlich zu meiner Zufriedenheit ab, allerdings kenne ich andere – bessere – Bücher dieser Autorin, weshalb ich ihr in Zukunft durchaus erneut eine Chance geben würde.

Fazit

Von einem Abschlussband habe ich insgeheim mehr erwartet. Vermisst habe ich Spannung und Rätsel und habe mir gewünscht, dass das ganze Hochzeitsdrama schneller abgefrühstückt worden wäre.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2025

Highlight

Die Sonnenfeuer-Ballade 3: A Kiss to End a Song
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Cover

Zwar ist dieses Cover aus dieser Reihe nicht mein Favorit, aber mir gefällt es trotzdem. Ich liebe die kontrastreichen Farben sowie die Darstellung unseres männlichen Hauptcharakters Arezander. ...

Cover

Zwar ist dieses Cover aus dieser Reihe nicht mein Favorit, aber mir gefällt es trotzdem. Ich liebe die kontrastreichen Farben sowie die Darstellung unseres männlichen Hauptcharakters Arezander.

Meine Meinung

Nachdem ich Julia Dippels Bücher seit einigen Jahren absolut vergöttere, stand für mich natürlich sofort fest, dass ich auch den letzten Band dieser fulminanten Trilogie unbedingt lesen muss. Zwar habe ich das Buch mit Absicht eine Weile liegen lassen, weil ich dieser Welt noch nicht Lebewohl sagen wollte, allerdings wollte ich mich gerne wieder in einer Geschichte verlieren, die mich tief bewegt – und Julia Dippels Geschichten haben mich in dieser Hinsicht noch nie enttäuscht.
Wie wir es gewohnt sind, erleben wir „A kiss to end a song“ eigentlich nur aus Sicht der weiblichen Protagonistin Sintha, wenn wir die Extra-Kapitel, die wir mithilfe eines QR-Codes herunterladen können, dabei außer Acht lassen. Merkwürdigerweise mag ich in der Regel Charaktere wie Sintha überhaupt nicht: Sie ist impulsiv, kann launisch sein und fährt – wortwörtlich – gerne die Krallen aus. Aber etwas an ihren Gedanken, ihrer Art andere schützen zu wollen, ebenso wie an ihrer Verzweiflung diesen Krieg und Arez zurückzugewinnen geben ihr so wahnsinnig viel Authentizität, dass ich sie einfach lieben muss. Als Außenseiterin, halb Qhide halb Mensch, hatte sie es nie leicht, doch die Kombination aus dem Found-Family Trope, also, dass sie eine Familie findet, und ihrer Liebe zu Arezander, hat mich vollkommen von sich überzeugen können. Ich liebe sie einfach.
Und, obwohl es mich ein wenig schmerzt, mag ich Arez sogar noch lieber als sie. In diesem finalen Band wird immer wieder deutlich, dass auch Arez nicht nur kluge und sinnige Entscheidungen trifft. Trotzdem konnte ich ihn in keinem Augenblick hassen. Sein starkes, behütendes und kämpferisches Naturell kollidiert mit seiner tiefen Liebe, seinem Gemeinschaftsgefühl und seinem Kampfgeist und ich hätte die Reise der beiden noch ewig weiterverfolgen können.
Ich weiß nicht, wie genau die Autorin es macht, aber der Schreibstil ist jedes Mal on point. Dieser ist nicht nur mitreißend, episch und spannend, er ist ebenso emotional und mit jedem Kapitel fesselnder. Ich verliebe mich jedes Mal aufs Neue in die Charaktere, in die Welten und die zwischenmenschliche Ebene, die erschaffen wurde. Trotz der Tatsache, dass diese fantasiereiche Welt immer wieder Neues für uns bereithält, ist der Inhalt stehts verständlich und in sich logisch.
Als emotionale Achterbahnfahrt würde ich diese Geschichte auf jeden Fall bezeichnen. Ich habe gelacht, geweint, habe um Charaktere getrauert und mich für sie gefreut. Julia Dippels Bücher wecken in mir immer wieder den Wunsch nach mehr, sie könnte vermutlich über Nivi, ein Irrlicht mit kleiner Nebenrolle, schreiben und ich würde es lieben.
Sowohl das Worldbuilding als auch das Setting überzeugen auf ganzer Linie. Ich liebe das Zusammenspiel der unterschiedlichen Völker, wie der dunklen und lichten Qhide, wie die Welt aufgebaut ist, wie Verbündete zu Feinden werden und anders herum. Für mich persönlich ist das Setting trotz meiner Überzeugung wohl der schwächste Part des Buches. Ich mochte viele Elemente, hatte an einigen Stellen allerdings ebenso den Eindruck, dass es für mich noch einen Ticken mehr Detailverliebtheit gebraucht hätte.
Nichtsdestotrotz habe ich „A kiss to end a song“ vollumfänglich genossen und freue mich riesig endlich mal wieder fünf Sterne bei der Bewertung vergeben zu können. Ihr kennt noch kein Buch dieser Autorin? Dann bleibt mir nichts anderes übrig, als euch zu versichern, dass ihr mit Julia Dippels Büchern nichts falsch machen könnt.

Fazit

Ich kann mich nur wiederholen: Julia Dippel ist eine Koryphäe was das Schreiben von Büchern anbelangt. Ich liebe ihre Geschichten, die Charaktere, die Welten und bin immer wieder von ihrer Fantasie und ihrer Begabung Ideen lebendig werden zu lassen überrascht.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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