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Veröffentlicht am 23.06.2025

Wundervoll für Zwischendurch

Give Me Butterflies. Sie erforscht Schmetterlinge, er die Sterne. Für ihre Anziehung gibt es keine wissenschaftliche Erklärung
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Cover

Ich liebe dieses Cover! Nicht nur das Zusammenspiel von Farbschnitt und Cover passt perfekt, sondern genauso wie der Inhalt wiedergespiegelt wird. Auch die Farben und die Details können vollkommen ...

Cover

Ich liebe dieses Cover! Nicht nur das Zusammenspiel von Farbschnitt und Cover passt perfekt, sondern genauso wie der Inhalt wiedergespiegelt wird. Auch die Farben und die Details können vollkommen überzeugen.

Meine Meinung

Während ich vor einigen Tagen in der Buchhandlung meines Vertrauens meine Runde gedreht habe, bin ich über dieses wunderschöne Buch gestolpert. Ich habe mich sofort in das Äußere verliebt und fand den Inhalt mindestens ebenso ansprechend, weshalb ich es letztlich mitgenommen habe. Bisher kannte ich noch kein Buch dieser Autorin, aber das hat mich noch nie davon abgehalten einer Geschichte eine Chance zu geben.
Entgegen meiner Erwartungen erleben wir "Give Me Butterflies" im regelmäßigen Wechsel zwischen unseren beiden Protagonisten. Als erstes lernen wir Millie, die lebensfrohe und energiegeladene Entomologin kennen, die Finn innerhalb weniger Kapitel den Kopf verdreht. Millie ist eine Frohnatur, leidenschaftliche Käferliebhaberin und wünscht sich nichts sehnlicher als die nächste Abteilungsleiterin im Naturkundemuseum zu werden. Erst im Laufe der Geschichte erfahren wir, dass auch Millie traurige und einschneidende Erlebnisse in der Vergangenheit hatte, bei denen ich mir wünschte, dass diese noch ein wenig mehr hervorgehoben worden wären. Ohne zu viel vorneweg zu greifen, Millie hat eine schlimme Beziehung hinter sich, und ich hätte mir trotz aller positiver Energie mehr Einblicke und direkte Vergleiche zu Finn gewünscht, um ihrem Trauma mehr Raum zu geben.
Finn ist gar nicht so ein griesgrämiger und verschlossener Mann, wie uns der Klapptext und die ersten Kapitel weis machen wollen. Finn liebt die beiden Töchter seiner verstorbenen Schwester abgöttisch und von Seite zu Seite musste ich ihn einfach mehr mögen. Ich liebe seinen Umgang mit den Zwillingen, aber ebenso wie er Millie behandelt. Finn ist – mit einer Ausnahme – jemand, der seine Probleme in Worte fassten kann, der geduldig ist, mitfühlend und schlichtweg sympathisch. Mir persönlich ist nicht ganz klar, warum man sich zu Anfang der Geschichte entschieden hat ihm eine eher zurückhaltende und griesgrämige Aura zu verpassen, wenn extrem schnell klar wird, dass dem gar nicht so ist. Da passt das Buch nicht ganz zu meiner Vorstellung.
Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, einfach und verständlich. Die Charaktere verhalten sich nachvollziehbar und authentisch, die Dialoge sind lebendig und alles in allem habe ich den Inhalt sehr genossen. Neben unseren beiden Protagonisten gebe ich gerne zu, dass auch die Nebencharaktere eine herrliche Vielfalt und Lebendigkeit einbringen, die mich immer wieder begeistern konnte.
Innerhalb dieses Buches passiert wenig überraschendes, womit ich ohnehin nicht gerechnet habe. Persönlich ging es mir am Ende mit Millies Ex eindeutig zu schnell und ich hätte gerne ein komplexeres Bild vom ihm gehabt. Das Ende war harmonisch, passt zu den Charakteren und glänzt mit einem schönen Happyend.
Ich würde in Zukunft auf jeden Fall erneut ein Buch von Jillian Meadows lesen, auch in Anbetracht der Tatsache, dass es wohl weitere Bücher aus dem gleichen Universum geben wird – und ich es gar nicht erwarten kann zu sehen, wie es mit einigen der Nebencharakteren weitergeht.

Fazit

Dieses Buch eignet sich perfekt für Zwischendurch. Es bringt wundervolle, lebensfrohe Charaktere mit, viel Herz und Humor und genau die richtige Menge an Emotionen. Insgesamt könnten einige wenige Aspekte besser beleuchtet sein und es fehlt an der ein oder anderen überraschenden Wendung, aber alles in allem habe ich "Give Me Butterflies" sehr genossen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2025

Konnte nicht mit meinen Erwartungen mithalten

The Serpent and the Wolf
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Cover

Dieses Cover gefällt mir ausgesprochen gut! Ich liebe sowohl die kontrastreichen Farben, sowie die Details. Außerdem passt das Cover sehr gut zum Inhalt und zum Titel.

Meine Meinung

Während ich ...

Cover

Dieses Cover gefällt mir ausgesprochen gut! Ich liebe sowohl die kontrastreichen Farben, sowie die Details. Außerdem passt das Cover sehr gut zum Inhalt und zum Titel.

Meine Meinung

Während ich mal wieder den Buchladen meines Vertrauens unsicher gemacht habe, bin ich über dieses hübsche Buch gestolpert. Da der Inhalt total nach meinem Geschmack war, habe ich das Buch natürlich gekauft und jetzt auch gelesen.
Prinzipiell handelt es sich hierbei nicht um eine schlechte Geschichte, nur um eine, die mir persönlich nicht allzu sehr zugesagt hat. Ganz besonders betrifft dies hier die Geschwindigkeit mit der wir konfrontiert werden. Viele Elemente, gerade was die Emotionen betrifft, bleiben dabei leider auf der Strecke. Ich habe immer wieder den Eindruck bekommen, dass das Vorankommen des Plots wesentlich wichtiger ist als alle anderen Aspekte. Beispielsweise wird bereits beim Inhalt deutlich, dass Vaasa, unsere weibliche Protagonistin, sich in Reids Nähe schnell wohl fühlt bzw. sich anderen Nebencharakteren auf freundschaftlicher Basis annähert. Neben der Tatsache, dass ich weder diese Freundschaften und Loyalitäten wirklich gefühlt habe, habe ich auch die Beziehung zwischen Reid und Vaasa einfach nicht richtig wahrgenommen. Ja, es gab schöne Momente, tolle Gespräche und den ein oder anderen Moment, wo ich den Hauch eines Eindruckes hatte, dass die Verbindung der beiden echt sein könnte. Aber um mich zu überzeugen reicht es bei Weitem nicht aus.
Auch kann ich mich des Eindrucks nicht verschließen, dass die politischen Intrigen und Verwicklungen so trocken hervorgebracht worden, dass man diese nicht zwangsläufig verstehen konnte. Ich hätte mir die ein oder andere kurze Wiederholung gewünscht, oder Verdeutlichung wer nochmal wer war, wie die Leute in Verbindung zueinander stehen, wiederkehrende Merkmale oder meinetwegen auffällige äußere Wiederholungen – die einem einfach dabei helfen sich diese Welt visuell und wirtschaftlich richtig vorzustellen. Ich gestehe nämlich, dass ich irgendwann nicht mehr wirklich hinterhergekommen bin, wer mit wem verfeindet ist oder auch nicht.
Vaasa als unsere Protagonistin war einfach nicht mein Fall. Ihre aufbrausende, teils impulsive und verletzende Art, wenn sie sich angegriffen gefühlt hat, ging mir gegen den Strich. Ihre eigene Angst als Anlass dafür zu nehmen anderen permanent vor den Kopf zu stoßen war mir unsympathisch und für jemanden der sich selbst immer wieder einredet, dass sie sehr gut in Politik und Wirtschaft sei, war mir im Vorneherein klar, dass ihre Abneigung ihrem Bruder gegenüber sie allem anderen blind gemacht hat.
Reid mochte ich grundsätzlich wirklich gerne. Gerade seine warme, humorvolle und beständige Art konnte mich schnell einnehmen. Ich hatte allerdings den starken Eindruck, dass seine Rolle im Vergleich zu Vaasas hier recht klein ausfällt. Dass die Autorin Vaasa so sehr ins Rampenlicht rücken wollte, dass er einfach ein wenig bedöbbelt nebenher läuft. Ich hatte nicht den Eindruck, dass er als Hauptmann wirklich geeignet ist und hätte mir gewünscht, dass die Autorin ihm den ein oder anderen Moment strahlender Männlichkeit gegönnt hätte.
Die Schnelllebigkeit des Buches sorgt allerdings auch dafür, dass die Geschichte wirklich mitreißend und spannend bleibt. Es passieren viele Dinge auf einmal, die Spannung zieht sich im ersten Teil etwas, um dann auf den letzten 75 Seiten an Schwung zu gewinnen.
Ich glaube, dass ich mir den zweiten Teil dieser Reihe sparen werde. Wie bereits geschrieben, es ist keineswegs ein schlechtes Buch, allerdings habe ich einfach überhaupt keinen Drang zu erfahren wie es mit Vaasa weitergeht und gebe lieber vielversprechenderen Büchern eine Chance.

Fazit

Trotz eines vielversprechenden Inhaltes und meinen hohen Erwartungen bin ich letztlich enttäuscht worden. Gerade die Beziehung von Vaasa zu anderen Charakteren, die Geschwindigkeit der Geschichte und wie sich das Buch entwickelt konnten mich nicht begeistern.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2025

Es fehlt an Tiefgang und Emotionalität

Perfect Girl Paradox
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Cover

Tatsächlich ist dieses Cover in Kombination mit dem Titel der Grund warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich liebe den chaotischen Hintergrund in Verbindung mit dem kontrastreichen ...

Cover

Tatsächlich ist dieses Cover in Kombination mit dem Titel der Grund warum ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden bin. Ich liebe den chaotischen Hintergrund in Verbindung mit dem kontrastreichen gelben Titel.

Meine Meinung

Ähnlich wie es euch vermutlich auch manchmal ergeht war ich im Buchladen meines Vertrauens auf dem Weg zur Kasse, als mir dieser Buchtitel ins Auge sprang. Beim Durchlesen des Inhaltes, dachte ich mir, dass ich dem Buch gerne eine Chance geben möchte – gesagt, getan. Da es sich mit seinen ca. 300 Seiten um ein recht kurzes Buch handelt, konnte ich es innerhalb von 24 Stunden durchlesen.
Zu meiner Überraschung erleben wir „Perfect Girl Paradox“ nicht nur aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin, sondern im Wechsel zwischen ihr und Nick, dem männlichen Hauptcharakter. Ich glaube, wenn man mich nach einer Ein-Wort-Zusammenfassung für diese Geschichte fragen würde, müsste ich mit dem Adjektiv nett antworten. Dies umfasst logischerweise ebenso den Inhalt als solchen als auch unsere Charaktere. Lark, als diejenige, die plötzlich feststellen muss, dass ihr schönes, vermeintliches perfektes und ungetrübtes Leben alles andere als perfekt ist und Nick, der ein großes Herz besitzt, aber selbst nicht genau weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Insgesamt finde ich beide Charaktere sympathisch, freundlich und würde sagen, dass ich sie im echten Leben wohl mögen würde. Doch hatte ich den Eindruck, dass viele Elemente, beide betreffend, gar nicht mehr richtig aufgegriffen worden sind. Als Beispiel: Ein klärendes Gespräch zwischen Larks fast Verlobtem und ihr – ich meine, die beiden waren seit Jahren zusammen, sie flüchtet vor der Verlobung und speist ihn am Ende mit einer einfachen Textnachricht ab? Fand ich ziemlich unzufriedenstellend, wenn ich ehrlich sein soll.
Auch das Ende war irgendwie gut und irgendwie auch nicht. Ich konnte die Handlung durchaus nachvollziehen, mir war es allerdings zu abgehackt, wiederholt konnte ich nicht alles hundertprozentig verstehen und gerade die Wandlung die Lark durchmacht wirft in mir die Frage auf, warum die Autorin uns nicht die Gelegenheit gegeben hat diese Veränderung bewusst mitzuerleben. So habe ich den Eindruck bekommen, dass es für Lark fast ein wenig zu einfach war.
Der Schreibstil war angenehm, verständlich und schön zu lesen, auch wenn nichts wirklich Überraschendes passiert. Ich habe mit mehr Tiefgang, Emotionalität und eindeutig weniger Spice gerechnet. Gerade Nicks Gedankengänge über Larks hübsches Äußeres und in Bezug auf den Geschlechtsverkehr gaben mir den Eindruck, dass er sie zwar mag, aber eigentlich eher an einer körperlichen Vereinigung interessiert ist. Versteht mich nicht falsch, dass die Protagonisten eine gesunde Libido haben, stört mich nicht im Geringsten, doch gerade bei diesem Buch hätte ich mir gewünscht, dass der Fokus mehr auf den Emotionen gelegen hätte. Neben dem Adjektiv nett, welches ich euch weiter oben schon um die Ohren gehauen habe, drängt sich mir ein weiteres Wort geradezu auf: Durchschnittlich. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht leicht ist ein komplettes Buch zu Papier zu bringen, aber mich hat die Geschichte nicht wirklich in seinen Bann ziehen können.

Fazit

Diese Geschichte hat so viel Potenzial, welches nur leider nicht genutzt wird. Für Zwischendurch eignet sich das Buch mit Sicherheit, ansonsten ist es eher durchschnittlich spannend und nicht besonders tiefgründig.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 13.06.2025

Leider sehr vorhersehbar und anspruchslos

Night Shift
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Cover

Ich mag die passende Darstellung der beiden Protagonisten, auch wenn ich den Rest des Covers verhältnismäßig langweilig finde.

Meine Meinung

Als ich vor kurzem in meiner Lieblingsbuchhandlung ...

Cover

Ich mag die passende Darstellung der beiden Protagonisten, auch wenn ich den Rest des Covers verhältnismäßig langweilig finde.

Meine Meinung

Als ich vor kurzem in meiner Lieblingsbuchhandlung stöbern war, bin ich unerwarteterweise über dieses Buch gestolpert. Sowohl das Cover als auch der Inhalt waren so vielversprechend, dass ich es spontan mitgenommen habe und zeitnah mit dem Lesen begonnen habe. Die Geschichte passt nicht ganz zu meinen Erwartungen, denn irgendwie steht die körperliche Anziehung zu sehr im Fokus.
Wir erleben „Night Shift“ nur aus Sicht unserer weiblichen Protagonistin Kendall, die ihr Leben gerne, wie in einem Buch wahrnimmt. Sind es unterschiedliche Tropes, unerwartete Wendungen oder Kommunikationsprobleme, alles scheint irgendwie wie in ihren Büchern zu sein. Einerseits hat dies etwas Charmantes und Romantisches an sich, andererseits frage ich mich wie realistisch dieses Denken ist. Ich lese ebenfalls viele Bücher, aber in diesen Bahnen habe ich noch nie gedacht. Darüber hinaus ist Kendall eine sympathische junge Frau, die keine großen Ansprüche an ihr Leben hat und lieber mit einem guten Buch zu Hause bleibt, während sie weder den Nachtschichten in der Bibliothek noch dem Alkohol per se abgeneigt ist.
Vincent, unser Basketballass und Green Flag vom Feinsten ist ein charismatischer, freundlicher und anziehender Mann, bei dem ich verstehe, warum Kendall so schnell Gefühle entwickelt. Gerade die Dialoge der beiden sind herrlich authentisch, warmherzig und geben beiden eine schöne Tiefe, ohne zu dick aufzutragen. Ich hätte mich gefreut, wenn wir das ein oder andere Kapitel aus seiner Sicht gesehen hätten, denn einige Kleinigkeiten ergeben sich nicht unbedingt aus dem Kontext. Als Beispiel, warum genau er Kendall in der Bibliothek, über die gesuchten Gedichte hinaus, angesprochen hat, wird gar nicht thematisiert.
Machen wir uns mal nichts vor, denn die Tatsache, dass beide Protagonisten mit Anfang zwanzig noch recht jung sind, merkt man in vielerlei Hinsicht. Eigentlich habe ich mit einer netten und seichten Geschichte gerechnet, was diese durchaus ist, allerdings habe ich nicht bedacht, wie deutlich die körperliche Anziehung zwischen unseren beiden Hauptcharakteren sein würde. Ich würde nicht sagen, dass „Night Shift“ extrem spicy wäre, aber mir persönlich war es einen Hauch zu viel. Ich hätte gerne mehr Gespräche, mehr Tiefgang und Harmonie zwischen den Gefühlen der beiden gesehen. Mir wäre es lieber gewesen sie hätten mehr Zeit mit Reden, einander Kennenlernen und gemeinsame Interessen finden verbracht, als darüber nachzudenken, wie der andere bzw. die andere wohl nackt aussieht, oder riecht, oder schmeckt.
Allerdings kann auch ich nicht leugnen, dass diese schnelllebige und nicht besonders tiefsinnige Geschichte hervorragend für Zwischendurch ist. Es passiert wenig Unerwartetes, doch zumindest ist unserer Protagonistin in der Lage einzusehen, wie wichtig Kommunikation im echten Leben ist. Der Schreibstil schließt sich diesem Bild an und glänzt durch eine schöne Einfachheit, die mich das Buch innerhalb von zwei Tagen hat durchlesen lassen. Ich möchte mit meiner nächsten Aussage keineswegs jemanden angreifen, doch handelt es sich hierbei um eine relativ anspruchslose und gängige Geschichte – die vermutlich gerade deshalb so angenehm zu lesen ist.

Fazit

Viel habe ich von dieser Geschichte nicht erwartet, was sich leider auch bestätigt hat. Leider nimmt der Geschlechtsverkehr der beiden Protagonisten zu viel Raum ein, was auch die humorvollen Dialoge, der verständliche Schreibstil und die netten Charaktere nicht retten können.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Konnte mich nicht catchen

A Fragile Enchantment
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Cover

Ganz viel Liebe für dieses Cover! Ich liebe die Darstellung der beiden Protagonisten in Kombination mit der Aufmachung des ganzen Buches. Und gerade die kleinen Details, wie die Blumenwiese, ergeben ...

Cover

Ganz viel Liebe für dieses Cover! Ich liebe die Darstellung der beiden Protagonisten in Kombination mit der Aufmachung des ganzen Buches. Und gerade die kleinen Details, wie die Blumenwiese, ergeben ein wunderschönes Gesamtbild.

Meine Meinung

Erneut habe ich mich durch das wunderschöne Äußere eines Buches zum Kauf verleiten lassen. Denn ganz unter uns "A fragile Entchantment" ist in jedem Regel der absolute Hingucker. Leider passt das Motto "Beurteile ein Buch nicht nach seinem Cover" irgendwie auch auf diese Geschichte, denn ich habe schon lange nichts mehr gelesen das ich so sterbenslangweilig fand, wie dieses.
Ich bin bereits über andere, ähnliche Meinungen gestolpert, möchte allerdings anmerken, dass ich den Eindruck, dass diese Geschichte so trocken und unspektakulär ist, vielleicht nicht gewonnen hätte, wenn ich vor diesem nicht eines gelesen hätte, welches rasant und spannend war. Und die Kluft zwischen diesen beiden Büchern nicht so gigantisch gewesen wäre. Tatsache ist nun mal, dass man Spannung und Nervenkitzel hier vergeblich sucht. Es gibt durchaus einen erkennbaren Spannungsbogen, aber ungelogen, ich hätte das Buch zu jeder Zeit einfach zur Seite legen und nie wieder anfassen können - wenn ich Bücher denn abbrechen würde, was ich nicht tue. Theoretisch gibt es einige Momente wo der Hauch einer Spannung aufkommt, doch der Fokus liegt so sehr auf Niamhs zarten Charakterbau, dass viele andere Elemente nicht genug Raum zum Strahlen bekommen.
Niamh als unsere weibliche Protagonistin und diejenige aus deren Sicht wir die komplette Geschichte erleben schließt sich diesem Bild leider an. Ich konnte wenig mit ihr anfangen um ehrlich zu sein. Sie ist nett, lieb und ein offenherziger Mensch, und würde alles für ihre Familie tun. Sie ist allerdings ebenso verblendet, naiv und zeitweise verhält sie sich kindisch. Viele ihrer Gedankengänge, gerade Kit und seinen Bruder Jack betreffend, konnte ich nicht richtig nachvollziehen und gedanklich dreht sie sich viel zu häufig im Kreis.
Kit, der verlobte Prinz, ist im Gegensatz zu Niamh impulsiv, launisch und weit davon entfernt ein guter Bookboyfriend zu sein. Ich möchte ihn mögen, ehrlich, aber seine verbalen Angriffe auf Niamh konnte ich häufig gar nicht nachvollziehen, sein sprunghaftes Verhalten genauso wenig und überhaupt habe ich mich gefragt, ob er das Wort Eigeninitiative wohl kennt.
Ich glaube das größte Problem dieses Buches ist mit Abstand der Schreibstil. Denn dieser umfasst sowohl den Aufbau unserer Charaktere, das Setting, Worldbuilding und den bereits angesprochenen Spannungsaufbau. Das Setting kling super romantisch und traumhaft schön, wird allerdings vergleichsweise schnell abgekanzelt und wirkt dadurch eher blass und einfallslos - mit wenigen Ausnahmen. Das Worldbuilding ist in meinen Augen kaum existent. Denn weder woher die Magie kommt, noch wie genau sie funktioniert wird näher erläutert. Gleiches gilt für Niamhs Krankheit oder das unterschiedliche Leben der einst verfeindeten Länder. Viele Themen werden angeschnitten, aber für mich fühlt es sich nach nichts halben und nichts ganzem an, versteht ihr?
Auch das Ende passt leider zum Oberbegriff "langweilig". Es ist vorhersehbar, unspektakulär und ehrlicherweise war ich froh, dass es zu Ende war. Gleichzeitig hätte ich mich über einen ausgiebigeren Epilog gefreut, denn gerade wie es mit dem Königreich, der Hochzeit und anderen Themen weitergeht bleibt im Dunklen.

Fazit

Diese Geschichte könnte so wundervoll sein, wenn sie nicht sterbenslangweilig wäre. Es kommt wenig bis gar keine Spannung auf, viele Elemente bleiben viel zu blass und mit beiden Hauptcharakteren konnte ich nicht allzu viel anfangen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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