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Veröffentlicht am 16.01.2026

Für mich war dies der letzte Band der Reihe

Die Geliebte
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Meine Meinung

Ich habe gerade aktuell eine weniger bekannte Reihe dieser Autorin beendet und dachte mir, dass ich doch gleich den nächsten Band der Black Dagger Buchreihe lesen könnte, die ich nun schon ...

Meine Meinung

Ich habe gerade aktuell eine weniger bekannte Reihe dieser Autorin beendet und dachte mir, dass ich doch gleich den nächsten Band der Black Dagger Buchreihe lesen könnte, die ich nun schon seit einigen Jahren begleite. Leider und so sehr es mich schmerzt es erneut zugeben zu müssen, finde ich, dass die Bücher in den letzten Jahren an Qualität verloren haben.

Zunächst einmal gehörte Nate nie zu meinen Favoriten und nach diesem Band wird sich daran in nächster Zeit auch nichts ändern. Ja, er hatte eine schlimme Kindheit, ist mit der schlimmsten Sorte Mensch aneinandergeraten und muss mit Sicherheit eine Menge aufholen. Aber darüber hinaus? Weiß ich ehrlich nicht, warum Nate sich so verhält wie er es nun mal tut. Er ist ein schlechter Freund, ein noch schlechterer Sohn und der Grund, warum er all das vor sich selbst und damit auch vor uns Leser*innen rechtfertig ist die einfache Tatsache, dass eine Frau kein Interesse an einer Beziehung mit ihm gehabt hat. Dass auch seine Unsterblichkeit eine zentrale Rolle einnimmt, kann ich vielleicht noch akzeptieren, doch in seiner Position sofort davon auszugehen, dass das Leben als solches keinen Wert mehr hat und man anderen wahllos vor den Kopf stoßen kann ging partout nicht in meinen Kopf.

Auch Nalla, unsere weibliche Protagonistin ging mir gewaltig auf den Keks. Sie gibt lieber ihren Eltern und auch ihrer besten Freundin die Schuld an ihrer eigenen Unzufriedenheit, statt etwas an ihrem Leben zu ändern. Ja mein Gott, ihr Vater ist einer der gefürchtetsten Krieger der Bruderschaft, doch sich am laufenden Band selbst zu bemitleiden und gegen die eigenen Eltern zu sticheln brachte ihr keinerlei Sympathiepunkte ein.

Die Beziehung der beiden, welche sich innerhalb weniger Tage von beinahe Fremden zu auf ewig Liebenden entwickelte, fand ich wenig überzeugend. Es gab schöne Momente zwischen beiden, es gab tolle Gespräche, ernste Themen und durchaus einige Parallelen, die verbanden. Doch darüber hinaus? Ich fand den Wandel von beiden viel zu abrupt, viel zu gradlinig und gerade die Beziehung der beiden bzw. die Liebe für den jeweils anderen, die ja nun für beide ein entscheidender Wendepunkt ist, wirkte auf mich viel zu erzwungen. Wenn ich da an andere Beziehungen der Reihe denke, wie man umeinander geworben und gekämpft hat, sind Nallas und Nates Gefühle füreinander zu blass und zu leblos.

Viele Jahre lang habe ich das Worldbuilding abgöttisch geliebt und viele Elemente davon liebe ich auch immer noch. Doch habe ich den starken Eindruck, dass sich die Autorin immer wieder in den gleichen Bahnen wiederfindet. Gerade jetzt, wo dieses Buch irgendwo einen Neubeginn der Reihe einläutet, sind meine Erwartungen weit untertroffen worden. Gerade Wraths Rückkehr bot so unfassbar viel Potenzial mein Herz zu brechen, doch sämtliche Wiedersehen, derer wir Zeuge geworden sind, sind viel zu schnell in den Hintergrund gerückt worden. Vermisst habe ich das Zusammenspiel der Brüder, wenngleich ich es umso schlimmer finde, dass wir irgendwie immer nur die gleichen Charaktere vor der Nase haben. Auch die Nachkommen der Brüder und deren Gefährtinnen bzw. was ich erwartet habe, ist quasi nicht existent. Es gibt keine greifbaren Freundschaften, keine Gemeinschaft, kein Zusammenhalt.

Ein Teil meines Leserherzens wird wohl immer dieser Reihe gehören, doch ich denke, dass es nun an der Zeit ist, diesen Charakteren Lebewohl zu sagen. Es passt offensichtlich nicht mehr und ich habe beinahe alle zuletzt gelesenen Teile dieser Reihe nicht mehr wirklich gemocht. Vielleicht taucht irgendwann mal wieder ein Buch rund um Blaylock und Qhuinn – meinen beiden absoluten Favoriten auf, welches ich dann bestimmt doch wieder kaufen werde.



Fazit

Für mich war dieser Start in die Welt der Nachkommen der Bruderschaft leider sehr enttäuschend. Nate und Nallas Beziehung wirkte zu oberflächlich, die Charaktere selbst waren nicht sonderlich sympathisch, es fehlt Gemeinschaft und Zusammenhalt, es fehlen echte Emotionen, Lebendigkeit und Authentizität.

Von mir gibt es 2,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Gelungener Abschlussband

Bourbon Lies
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Meine Meinung
Gerade habe ich nach vielen Jahren endlich den zweiten Teil dieser Reihe gelesen, da wollte ich die Gelegenheit nutzen auch gleich diesen dritten und finalen Band meinen gelesenen Schätzen ...

Meine Meinung
Gerade habe ich nach vielen Jahren endlich den zweiten Teil dieser Reihe gelesen, da wollte ich die Gelegenheit nutzen auch gleich diesen dritten und finalen Band meinen gelesenen Schätzen hinzuzufügen. Ich will ehrlich mit euch sein, ich bin positiv überrascht worden. Was schlichtweg der Tatsache zuzuschreiben ist, dass ich bereits seit vielen Jahren Bücher von J. R. Ward lese und die letzten fünf, sechs Bücher leider nur noch sehr unterdurchschnittlich fand. Den zweiten Teil dieser Bourbon Kings Reihe fand ganz gut, war aber trotzdem unsicher, ob ich letztlich überzeugt werde. Offenbar muss ich davon ausgehen, dass J. R. Wards ältere Werke mir mehr zusagen, zumindest von dem was ich aktuell und in den letzten paar Monaten gelesen habe.
Weiterhin erleben wir die Reihe aus vielen unterschiedlichen Sichtweisen, die aber alle die Familie Bradford betreffen. Da haben wir die vier Erben: Lane, Edward, Gin und Maxwell, deren Partner sowie einige andere Nebencharaktere, die den Verlauf der Geschichte positiv wie negativ beeinflussen. Ich hatte durchaus den Eindruck, dass einige Erzählstränge mehr Zeit gebraucht hätten, um mich zu überzeugen. Es gibt viele Momente, wo sich die Geschehnisse überschlagen und ebenso das Verhalten der Protagonisten. Ich hätte mir gewünscht, dass gewisse Momente länger ausgekostet worden wären, mehr Raum gebraucht hätten um zu strahlen und die Tiefe der Geschichte und der Charaktere zu verdeutlichen. Beispielsweise die Offenbarung des Mörders, Max Wiederkehr, Edwards Liebesgeständnis oder auch andere viele kleine Elemente, die absolut in die richtige Richtung gehen.
Manche Sachverhalte, gerade was die Gedankenwelt der Männer angeht wirkten auf mich sehr plump. Gerade wenn Frauen sowie der scheinbar immer präsente und im Vordergrund stehende Geschlechtstrieb in den Gedanken auftauchten, saß ich manchmal vor diesem Buch und musste das Augenrollen echt unterdrücken, weil ich mir schlichtweg weniger Fokus auf das Körperliche gewünscht hätte.
Eigentlich mag ich den Schreibstil der Autorin in vielen Punkten wirklich gerne. Die Dialoge sind dynamisch, authentisch und humorvoll. Es gibt schöne Beschreibungen des Anwesens und der Umgebung und doch nagt an meiner Meinung die Tatsache, dass am laufenden Band irgendwelche Vergleiche herangezogen werden, die ich – wahrscheinlich – durch die Übersetzung aus dem Amerikanischen so nicht verstehen konnte und die Tatsache, dass sie es offenbar nie müde wird irgendwelche Marken zu nennen. Es ist mir egal, ob die Zahnpasta von Colgate oder XYZ ist, es interessiert mich nicht, dass jemand zum zweimillionsten Mal seine Ray-Ban-Sonnenbrille aufsetzt oder dergleichen.
Darüber hinaus? Gab es tatsächlich einige Momente, die mich zu Tränen rühren konnten. Gerade Miss Aurora – quasi die Ziehmutter der Bradfords - war so eine herzliche und großartige Seele, dass alle Gespräche, alle Geständnisse, alle Personen egal wie sehr involviert mich begeistert haben. Und da zeigt sich auch deutlich das Talent der Autorin Gefühle authentisch und ehrlich zu vermitteln.

Fazit
Ein schöner Abschlussband, wenngleich immer noch weit von einem persönlichen Highlight entfernt. Ich möchte behaupten, dass mir dieser Band von allen dreien am besten gefallen hat, auch wenn der Inhalt doch sehr schnelllebig und kurzweilig ist.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.01.2026

Es geht spannend weiter

Bourbon Sins
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Meine Meinung

Zum Ende des Jahres habe ich beschlossen einige Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher zu befreien, die schon einige Jahre dort verweilen. Den ersten Band habe ich demnach zum damaligen ...

Meine Meinung

Zum Ende des Jahres habe ich beschlossen einige Bücher von meinem Stapel ungelesener Bücher zu befreien, die schon einige Jahre dort verweilen. Den ersten Band habe ich demnach zum damaligen Erscheinungstermin gekauft, was mich jetzt allerdings nicht davon abgehalten hat diesen zweiten Band in die Hand zu nehmen.

Ehrlich gesagt bin ich überrascht, dass ich so schnell wieder Zugang zur Geschichte gefunden habe. Viele Geschehnisse werden zum Glück nochmals kurz angeschnitten und auch das kurze Personenregister zu Beginn hat tatsächlich geholfen sich zurecht zu finden.

Wer viele parallellaufende Erzählstränge nicht mag, wird mit dieser Autorin wohl niemals glücklich. Ich kenne genug andere Bücher von J. R. Ward um zu wissen, dass beinahe alle ihre Geschichten mehr als einen einzelnen Erzählstrang haben. So auch hier, wir begleiten nicht nur Lane und Lizzie, sondern ebenso Edward und Sutton, Gin und Samuel, und Maxwell, der noch fehlende Baldwine Spross ist gegen Ende des Buches ebenso mit von der Partie. Ihr seht, es gibt viele Charaktere, viele unterschiedliche Blickwinkel, aber ebenso viele Geheimnisse, massenhaft Probleme, die das Unternehmen der Baldwines betreffen und irgendwie kommt immer noch was obendrauf.

Mich so richtig mit einem der Charaktere anfreunden konnte ich noch nicht. Es gab viele gefühlvolle Momente, aber ebenso Ereignisse, wo ich über die Protagonisten nur den Kopf geschüttelt habe. Manche Reaktionen waren total übertrieben, manche dagegen fehlte die Überzeugungskraft und das Feuer. Beispielsweise das Wiedersehen von Lane und Max. Jahrelang haben sie einander nicht gesehen, da wirkte das erste Treffen so unscheinbar, so schnell abgekanzelt und das fand ich echt schade. Trotzdem kann ich zugeben, dass ich die Gruppendynamik immer wieder sehr genossen habe. Gerade Lane und Lizzie geben einander so viel Kraft in dieser schweren Zeit und lockern die vielen Notfälle auf. Außerdem bin ich froh, dass neben Lane auch endlich andere der Charaktere anfangen ihr Verhalten in Frage zu stellen, gerade Gin, mit der ich bisher herzlich wenig anfangen konnte scheint endlich etwas aufzuwachen.

Auch der vermeintliche Selbstmord des Oberhauptes der Familie nimmt eine wichtige Rolle ein, denn wie so oft sind die Dinge nicht wie sie scheinen. Ich glaube nicht, dass derjenige, der den Mord gestanden hat es wirklich getan hat, werde mich hier allerdings mit meinen Vermutungen zurückhalten.

Da ich diesen Band ganz gerne mochte und den dritten ohnehin bereits vor Jahren gekauft habe, weiß ich schon, welches Buch mich als nächstes durch die Woche begleitet.



Fazit

Als zweiten Band dieser Trilogie greift "Bourbon Sins" viele Elemente des ersten Teils auf und weitet diese aus – zwar liegen einige Jahre zwischen mir und dem Start in diese Reihe und doch konnte ich mich problemlos zurecht finden und bin sehr gespannt, wie diese Geschichte letztlich ausgeht.

Von mir gibt es 3,5 bis 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.01.2026

Hat mir sehr gut gefallen

Das irrationale Vorkommnis der Liebe – Die deutsche Ausgabe von »Love on the Brain«
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Cover

Schlicht und irgendwie niedlich. Für mich ist es in Ordnung, nicht überragend, nicht furchtbar.



Meine Meinung

Wer mich schon eine Weile begleitet, weiß, dass ich bereits das ein oder andere ...

Cover

Schlicht und irgendwie niedlich. Für mich ist es in Ordnung, nicht überragend, nicht furchtbar.



Meine Meinung

Wer mich schon eine Weile begleitet, weiß, dass ich bereits das ein oder andere Buch von Ali Hazelwood gelesen und durchaus genossen habe. Persönlich möchte ich behaupten, dass "Das irrationale Vorkommnis der Liebe" bisher zu meinen Favoriten gehört.

Immer wieder aufs Neue verliebe ich mich in Ali Hazelwoods Schreibstil. Neben dem vielen Fasswissen ist es gerade die Leichtigkeit, der Humor, aber genauso die Schnelllebigkeit der Gedanken unserer weiblichen Protagonistin die ich sehr genieße. Bees Gedankenwelt ist herrlich amüsant, köstlich nachvollziehbar und es macht schlichtweg Spaß dem Buch zu folgen. Gleichzeitig sitze ich manchmal vor diesen ganzen entzückenden Fachwörtern, die ich weder auszusprechen wage noch weiß was jedes von ihnen bedeutet. Dennoch sind die Bücher dieser Autorin ein Garant für eine gute Zeit und tolle Lesestunden, was sich hier wieder sehr offensichtlich zeigt.

Bee ist großartig, wenngleich mich einige ihrer Gedankengänge in den Wahnsinn getrieben haben. Gerade ihre Ansicht, dass Levi sie hassen muss – sowie die permanente gedankliche und mündliche Wiederholung dieser Annahme – sowie ihre Meinung dazu, dass sie und Levi nur Freunde mit gewissen Vorzügen sind, statt einfach klar mit Levi zu kommunizieren. Darüber hinaus? Bee auf ihrer Reise nach Houston und zu sich selbst zu begleiten hat mir wirklich gut gefallen. Sie ist clever, eine tolle Freundin und Schwester und ich habe mehr über Marie Curie erfahren als ich jemals gedacht hätte - was wirklich interessant war.

Ich will auch einen Levi in meinem Leben haben. Vermeintlich hat er diese grüblerische, schweigsame und unnahbare Art, bis wir – bzw. Bee – merken, dass er eigentlich total eine Golden Retriever Energie hat. Er ist aufmerksam, kommunikativ, geduldig und der totale Katzenmensch. Dazu kommt, dass er im Gegensatz zu seiner unmöglichen Familie ein wahrer Goldschatz von Mann ist. Ich liebe ihn – nun ja, wie man eben einen fiktiven Mann, geschrieben von einer Frau lieben kann.

Ich konnte mir ziemlich schnell denken, dass es jemanden gibt, der einem von beiden etwas Böses will und gleichzeitig wusste ich lange vor der Offenbarung wer es sein würde. Dennoch war das Ende spannungsgeladen und emotional und für eine Rom-Com habe ich mich fantastisch unterhalten gefühlt.

Natürlich werde ich in Zukunft erneut Bücher von Ali Hazelwood kaufen und lesen. Wie könnte ich das nicht?



Fazit

Ali Hazelwood hat es mal wieder geschafft mich zu begeistern. Immer wieder würde ich Bücher von ihr kaufen, lesen und natürlich auch weiterempfehlen.

Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

Nette Ergänzung der Reihe

Welch unverhoffte Wahrheit
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Cover
Hmm...Nein. Mein Cover ist das definitiv nicht. Warum das Telefon? Das scheint im Vergleich zum Inhalt so unpassend gewählt, wenn ich ehrlich sein soll. Auch mag ich den Fokus auf der Mitte des ...

Cover
Hmm...Nein. Mein Cover ist das definitiv nicht. Warum das Telefon? Das scheint im Vergleich zum Inhalt so unpassend gewählt, wenn ich ehrlich sein soll. Auch mag ich den Fokus auf der Mitte des Covers im Gegensatz zum leeren Hintergrund bzw. Rand einfach nicht so gerne.


Meine Meinung
Da ich gerade erst zwei andere Bände dieser Reihe gelesen habe, wollte ich die Gelegenheit nutzen um diesen Band, enthaltend zwei Novellen der Reihe, ebenfalls gleich zu lesen. Auf beide Geschichten habe ich mich gefreut, einfach weil Juliette und Roma ohnehin eine spannende Kombinationen waren – schon in ihren eigenen Büchern – und ich Benedikt und Marshall von der ersten Sekunde an geliebt habe.
Prinzipiell fand ich beide Geschichten wirklich gelungen. Gerade die Beziehung der jeweiligen Pärchen werden wunderbar warmherzig, innig und zum Verlieben beleuchtet. Bei Benedikt und Marshall fand ich es dahingehend fast etwas schade, dass wir sie hauptsächlich auf öffentlichem Raum sehen. Weil ich den Eindruck hatte, dass es viel angenehmer gewesen wäre beide in ihrer Wahlheimat und zuhause zu sehen und nicht der damals vorherrschenden Meinung unterworfen, dass zwei Männer kein Paar sein sollten. Und dennoch haben beide Paare mit ihrem Humor und ihren kleinen Zänkereien mir viel Freude bereitet.
Gleichzeitig habe ich erwartet, dass wir mehr zu sehen bekommen. Gerade Juliettes und Romas Flucht aus Shanghai, wie sie ihr neues Leben anfangen, wie schwer es tatsächlich war fast alle anderen zurückzulassen und überhaupt Fuß zu fassen, ohne, dass ein Bandenkrieg zwischen ihnen steht.
Auch hätte ich super gerne einige Ereignisse aus den anderen beiden Bänden aus den Augen dieser Protagonisten gesehen. Beispielsweise das Wiedersehen zwischen Roma und seiner kleinen Schwester oder das erste Treffen nach Jahren zwischen Juliette und Rosalind.
Dennoch war es schön nochmals einen Blick auf geliebte Charaktere werfen zu dürfen und ich würde durchaus weitere Novellen oder weitere Bände dieser Reihe bei mir einziehen lassen, falls noch welche folgen sollten.


Fazit
Als netter Zusatz zur eigentlichen Reihe kann ich euch diese beiden zusammengefassten Novellen auf jeden Fall empfehlen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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