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Veröffentlicht am 17.11.2025

Bin nicht so richtig abgeholt worden

Crash Test
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Cover

Passend zum Inhalt ist dieses Cover in meinen Augen echt gelungen. Ich liebe die Darstellung der beiden Protagonisten, gerade in ihrer Rennfahrerkluft.


Meine Meinung

Nachdem ich zuletzt wieder ...

Cover

Passend zum Inhalt ist dieses Cover in meinen Augen echt gelungen. Ich liebe die Darstellung der beiden Protagonisten, gerade in ihrer Rennfahrerkluft.


Meine Meinung

Nachdem ich zuletzt wieder ein paar Bücher aus einem anderen Genre gelesen habe, wollte ich mal wieder einen Liebesroman lesen. Dieses Buch habe ich bereits vor einigen Wochen spontan im Laden mitgenommen, weil mich sowohl das Cover als auch der Inhalt neugierig gemacht haben. Bisher kannte ich die Autorin überhaupt nicht und weiß auch noch nicht, ob ich zukünftig erneut etwas von ihr lesen möchte. Negativ aufgefallen ist mir als aller erstes wie diese Geschichte wiedergegeben wurde. Die ewigen Rückblicke waren nicht mein Fall. Ich fand es schade, dass wir die Charaktere nicht einfach in einer chronologischen Abfolge begleitet haben, sondern immer wieder durch ganze Kapitel a la „Ich kann mich daran erinnern, wie es vor sechs Monaten gewesen ist…“.

Der Schreibstil als solcher war, davon mal abgesehen eigentlich nicht schlecht, wenn ich nicht manchmal den Eindruck gehabt hätte, dass er ein wenig plump und einfallslos gewirkt hat. Keine Ahnung, ob es an der Übersetzung liegt, oder tatsächlich an der Autorin. Ich kann mich beispielsweise vage an den Satz erinnern „Er wischte mit den Lippen über meine“ – und von allen Wörtern, die man für den Kontakt von Lippen nutzen könnte, klingt es schlichtweg dumpf und irgendwie nicht passend. Solche Momente hatte ich öfter während des Lesens, aber zum Glück nicht im laufenden Band.

Um ehrlich zu sein bin ich mit beiden Charakteren bis zum Schluss nicht vollständig warm geworden. Persönlich mochte ich Travis etwas lieber als Jacob, was wohl Jacobs ekeligem Verhalten im Krankenhaus zuzuschreiben ist. Am besten gefallen hat mir bei beiden die Charakterentwicklung. Travis, der vom totalen Eigenbrötler zu jemandem wird, der für sich selbst einsteht und endlich eine herrlich bunte Familie bekommt und Jacob, der sich seinen eigenen Ängsten, aber ebenso seiner Familie stellt. Ironischerweise hätte ich bei beiden gerne Rückblicke der Art gesehen, dass wir verstehen, woher ihre Traumata wirklich kommen. Klar, es gibt einige Informationen, die wir nebenbei bekommen, aber diese waren für mich noch nicht glaubhaft genug.

Abgöttisch geliebt habe ich die Dynamik der Nebencharaktere. Gerade Heather, Travis neue Assistentin, muss man einfach lieben. Vor allem die Freundschaften unter den Charakteren, die gemeinsam Verluste verarbeiten oder einfach füreinander da sind, können mich komplett überzeugen.

Ich habs oben bereits kurz angeschnitten, aber ich weiß nicht, ob ich in Zukunft erneut ein Buch von Amy James kaufen und lesen würde. Das Buch war nicht schlecht oder so, hatte gute und schlechte Elemente, aber so richtig überzeugt bin ich halt einfach nicht.


Fazit

Leider konnte das Buch nicht wirklich mit meinen Erwartungen mithalten, denn für mich fehlte es an Tiefgang, Glaubhaftigkeit und neben den Nebencharakteren habe ich wenige Elemente wirklich genossen.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2025

Overhyped

The Knight and the Moth
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Cover

Ich glaube viel besser könnte das Cover gar nicht zum Buch passen, es ist perfekt! Ich liebe die Darstellung unserer weiblichen Protagonistin und auch die genau richtig übereinstimmende Ästhetik ...

Cover

Ich glaube viel besser könnte das Cover gar nicht zum Buch passen, es ist perfekt! Ich liebe die Darstellung unserer weiblichen Protagonistin und auch die genau richtig übereinstimmende Ästhetik der Geschichte.



Meine Meinung

Einmal mehr habe ich mich von Social-Media zum Kauf eines gehypten Buches verleiten lassen. Ich habe in Vergangenheit bereits ein Buch dieser Autorin gelesen, welches ich ganz gerne mochte, weshalb ich zumindest die Hoffnung hatte, dass „The Knight and the Moth“ keine totale Enttäuschung wird.

Ich möchte behaupten, dass ich gar nicht so hohe Erwartungen an diese Geschichte hatte, wie vielleicht andere da draußen und doch bin ich ein klein wenig enttäuscht. Ich fand das Buch nicht schlecht oder so, aber von einem Highlight sind wir ebenfalls noch Lichtjahre entfernt. Angefangen beim Worldbuilding bin ich eben einfach nicht vollständig überzeugt worden. Ich mochte diese Welt als solche gerne, fand einige Elemente interessant und faszinierend zugleich, aber in seiner Gesamtheit auch irgendwie langweilig. Klar, man kann das Rad nicht neu erfinden, aber es gab irgendwie keinen Aspekt, der mich zu hundert Prozent abholen konnte. Als Beispiel, die steinernen Artefakte der Omen hätten so viel Potenzial gehabt Verwirrung, Verzweiflung, aber ebenso andere starke Emotionen hervorzurufen, die für mich ein wenig dadurch kaputt gemacht wurden, dass jedes Omen eine Sache kann, die auch alle anderen Omen können – ohne Erklärung warum das eigentlich so ist. Auch die Omen – die Götter dieser Welt sozusagen – hätten in der Theorie herrlich düster und machtbesessen sein können – was sie durchaus sind, keine Sorge – aber eben nicht in dem Maße, dass es mich von ihrer Habgier und ihrem Stolz überzeugt hätte. Auch das Weissagen, die Kathedrale oder andere zentrale Stichpunkte schaffen es schlichtweg nicht mich umzuhauen.

Ich kann verstehen, dass Leute sagen, der Schreibstil sei poetisch und wunderschön, denn das ist er durchaus. Doch ich hatte den Eindruck, dass sich diese ausschweifenden Beschreibungen eher auf den Anfang zentrieren und sich im Laufe des Buches in – teils – unwichtigen Nebensächlichkeiten verlieren. Ich hätte gerne mehr Details und mehr Fingerspitzengefühl beim Setting, aber ebenso bei den äußerlichen Beschreibungen der Charaktere gesehen.

Ich glaube, ich hätte das Buch mehr genossen, wenn die Autorin sich die Zeit genommen hätte, nicht nur Sybills Zweifel und Ängste oder ihre Zuneigung für Rory herauszuarbeiten, sondern ebenso in die Spannung und Dramatik der Geschichte investiert hätte. Es gab bestimmt ein Dutzend Momente, die Spannung hätten hervorrufen können, die für meinen Geschmack aber zu schnell verstrichen sind. Hier hätte ich mir gewünscht, dass gerade die Kämpfe oder auch einzelne Momente im Speziellen länger aufrechterhalten worden wären.

Auch mit Sybill oder Sechs fühle ich mich nicht wirklich wohl. Erst war sie mir zu stolz, zu überzeugt wirklich etwas Besseres zu sein und dann zu unentschieden, zu zurückhaltend für eine Protagonistin meines Geschmacks und das ewige Ich-weiß-nicht-was-ich-danach-tue ging mir irgendwie auf den Keks.

Tut mir leid das sagen zu müssen, aber das Ende brachte mich zum Augenrollen. Von allen Dingen, die hätten passieren können, war das genau, was ich erwartet hatte. Grundsätzlich ist das Buch ziemlich vorhersehbar, wenn ich ehrlich sein soll. Bisher bin ich nicht davon überzeugt diese Reihe weiterzuverfolgen und muss über meine anderen Geständnisse heraus zugeben, dass ich das Buch nach Beenden eigentlich ganz gerne mochte, jetzt, wo ich ein paar Stunden drüber nachgedacht habe, fällt mir auf, wie wenig ich tatsächlich überzeugt worden bin.



Fazit

Overhyped, wenn man mich fragen würde. Gerade unsere weibliche Protagonistin und das Worldbuilding lassen super viel Potenzial links liegen.



Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Nett für Zwischendurch

Kiss me in Winter. Eine sugar coated Romance
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Cover

Ein wirklich gut passendes und hübsches Cover, welches nicht nur die dazu passende Jahreszeit aufgreift, sondern ebenso die beiden Protagonisten.


Meine Meinung

Während ich derzeit eigentlich ...

Cover

Ein wirklich gut passendes und hübsches Cover, welches nicht nur die dazu passende Jahreszeit aufgreift, sondern ebenso die beiden Protagonisten.


Meine Meinung

Während ich derzeit eigentlich total im Herbstfieber bin, dachte ich mir, dass ich doch gleich ein Weihnachtsbuch lesen könnte. Da ich davon gar nicht allzu viele zu Hause habe, fiel meine Wahl auf „Kiss Me in Winter“. Ich kenne weder ein anderes Buch dieser Reihe noch überhaupt ein Buch dieser Autorin, aber die Geschichte klang herrlich vielversprechend und perfekt für die kalte Jahreszeit.

Wir erleben die Geschichte aus Sicht beider Protagonisten, was gut zum Buch passt, finde ich. Kira ist frisch nach Dream Harbor gezogen und hat im Grunde genommen keinen Plan vom Leben auf einer Weihnachtsbaumfarm oder vom allgemeinen alleine Leben. Mein erster Eindruck von Kira war nicht gerade positiv, ich fand sie unnötig gemein, streitlustig und eigenbrötlerisch. Umso erfreuter war ich, als sich in ihr langsam ein Wandel breitmachte, wenngleich ich ihre Gedanken bis zuletzt immer einen Hauch oberflächlich fand. Auch Kiras Vergangenheit und die Verbindung zu ihrer Schwester könnten in meinen Augen schöner ausgearbeitet sein oder vielleicht mehr Raum bekommen, um sich zu entfalten.

Bennet ist ein toller Mann, doch sein Helferkomplex wirkte auf mich fast ein wenig zwanghaft. Nichtsdestotrotz ist er wunderbar freundlich, führsorglich und eine Green Flag durch und durch. Trotz der vielen Gedanken und Gespräche zwischen beiden, bleibt auch bei ihm etwas Oberflächlichkeit zurück. Ich hätte gerne schönere Einblicke in seine Familie gesehen oder in seine Liebe zu seinen drei Hunden, vielleicht auch nähere Details zu seiner gescheiterten Beziehung, einfach für mehr Tiefgründigkeit.

Dream Harbor als Setting hat für mich wunderbar funktioniert. Die bildhaften Beschreibungen, die kleinen Details, einfach das kleine Dorf-Setting, wie man es sich vorstellt. Gerade beim Lesen der Szenen auf dem kleinen Weihnachtsmarkt bekam ich total Lust jetzt sofort selbst auf einen schlendern zu gehen.

Persönlich habe ich kein Problem mit spicy Szenen in Büchern, allerdings hätte ich mir gewünscht, dass der Fokus weniger auf der körperlichen Anziehung der beiden Charaktere, sondern noch ein wenig mehr auf der emotionalen Ebene stattgefunden hätte. Gerade dadurch, dass beide einander ziemlich schnell und ziemlich oft mit Blicken ausgezogen haben, hatte ich manchmal den Eindruck, dass das körperliche Verlagen etwas zu viel Raum einnimmt.


Fazit

Obwohl ich dieses Buch keineswegs schlecht fand, werde ich die anderen Bücher der Reihe wohl nicht kaufen. Für Zwischendurch war es perfekt, aber leider nicht mehr.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.11.2025

3,5 Sterne - Nicht meins

Heartless Hunter. Der rote Nachtfalter, Band 1
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Cover

Mir gefällt es richtig, richtig gut! Motten mag ich als dekoratives Element seit jeher, aber hier in Kombination mit den kontrastreichen Farben und dem hervorstechendem Titel? Chef's kiss - würde ...

Cover

Mir gefällt es richtig, richtig gut! Motten mag ich als dekoratives Element seit jeher, aber hier in Kombination mit den kontrastreichen Farben und dem hervorstechendem Titel? Chef's kiss - würde ich mal sagen.


Meine Meinung

Während ich momentan damit beschäftigt bin meinen Stapel ungelesener Bücher zu verkleinern, habe ich einmal mehr den Zufall entscheiden lassen, welches Buch mich als nächstes begleiten darf. Mit „Heartless Hunter“ habe ich nun mein erstes Buch von Kristen Ciccarelli gelesen und bin leider nicht hundertprozentig überzeugt worden.

Das Buch greift eine interessante, wenngleich nicht vollständige neuartige Idee auf, die die Feindschaft zwischen Menschen und Hexen aufzeigt. Grundsätzlich mochte ich das Worldbuilding ganz gerne, allerdings gab es eine Handvoll Dinge, bei denen ich den Eindruck hatte, dass diese nicht aussagekräftig genug beschrieben worden sind. Beispielsweise den Guten Kommandanten, den Sturz der alten Hexenköniginnen oder auch, wie es die Menschen überhaupt geschafft haben so viele Hexen zu überwältigen. Tatsache ist ebenso, dass mir die angebliche Grausamkeit der Hexen, wie auch der Menschen, nicht stark genug dargestellt gewesen ist. Gideons Sicht auf die Dinge kann ich verstehen und auch akzeptieren, doch wo sind die anderen Geschichten? Wo wird das Leid des Volkes unter der Herrschaft der Hexen deutlich? Was haben andere für schlechte Erfahrungen gemacht? Ich habe mich die ganze Zeit über gewundert, wie es sein kann, dass unsere Protagonistin nur die guten Seiten ihresgleichen sieht – es gibt mehr Farben als nur schwarz und weiß.

Rune konnte mich in vielen Punkten überzeugen, aber in genauso vielen nicht. Sie geht mit der richtigen Einstellung an ihre Mission unschuldigen zu helfen heran, doch trifft sie nicht immer die klügsten Entscheidungen. Ein Weinbecher mit einem Wahrheitszauber zu versehen, um Informationen zu bekommen klingt erst mal wundervoll, bis man feststellen muss, dass das Gegenüber keinen Alkohol trinkt, ist wohl ein deutliches Beispiel dafür. Auch die Betonung darauf, dass sie ihren liebsten Menschen – ihre Großmutter – verraten musste fällt immer wieder, doch nur die Wiederholung dieses Wortlautes macht es für mich nicht gefühlvoller. Auch von ihrem Dasein als der berühmte Nachtfalter sehen wir herzlich wenig, wenn ich ehrlich sein soll. Wie genau hat sie denn die Freundin ihrer Mutter gefunden? Wie liefen die Befreiungen der anderen Hexen ab? Welche Zauber kann sie tatsächlich wirken? Alles wirkt sehr einfach gehalten, sehr simpel, es fehlen ausdrucksstarke Erklärungen und Gefühle. Wenngleich ich zugeben muss, dass ich ihr Versteckspiel mit Gideon genossen habe. Die Beziehung der beiden, gerade durch die Sichtwechsel und die Angst verraten zu werden haben mir sehr gut gefallen, auch wenn für ihn ebenfalls gilt, dass wir wenig von seinem Beruf als Hauptmann zu sehen bekommen.

Auch Gideons Vergangenheit bot so unfassbar viel Potenzial mich zu berühren, welches nur leider nicht genutzt worden ist. Gerade seine Zeit unter der Fuchtel der jüngsten Hexenkönigin bringt eindeutig die richtigen Elemente – Verlust, Angst, Herzschmerz – mit, doch bleibt zu blass. Echte Emotionen habe ich leider vergeblich gesucht.

Diesem Eindruck schließt sich der Schreibstil an. Man kommt gut in die Geschichte rein, kann weitestgehend alles verstehen und nachvollziehen, doch bleibt das Buch in seiner Gesamtheit doch sehr oberflächlich. Mir mangelt es an bildhaften Beschreibungen und Liebe zum Detail. Auch die kurzen, in den laufenden Text eingearbeiteten Rückblicke waren nichts für mich, da ich nie genau wusste, wann der Rückblick genau anfängt und aufhört. Darüber hinaus muss ich dem Verlag an dieser Stelle nahelegen bei den nächsten Auflagen dringend einen Blick ins Buch und auf die Rechtschreibung zu legen, denn so viele Fehler habe ich schon lange nicht mehr in einer Geschichte erlebt.

Ob ich diese Reihe weiterverfolge, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht, da mich durchaus interessieren würde, wie es mit Rune und Gideon, aber ebenso dieser Welt weitergeht.


Fazit

Trotz seiner Bekanntheit kann mich dieses Buch nicht so recht abholen. Gerade das Worldbuilding, so sehr es von anderen Leser*innen gelobt wurde, überzeugt mich nicht.


Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 08.11.2025

Irgendwie hatte ich andere Erwartungen

Rewitched
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Cover

Ich liebe dieses Cover! Es passt so perfekt zur Geschichte und sieht einfach nur atemberaubend aus. Gerade der Zeichenstil und die kleinen Details gefallen mir besonders gut.


Meine Meinung ...

Cover

Ich liebe dieses Cover! Es passt so perfekt zur Geschichte und sieht einfach nur atemberaubend aus. Gerade der Zeichenstil und die kleinen Details gefallen mir besonders gut.


Meine Meinung

Alle Bücher, die ich zuletzt gelesen habe, haben etwas mit dem Wechsel zum Herbst zu tun, weshalb für mich schnell feststand, dass diese Geschichte mein nächsten Buch sein wird. Bisher kannte ich die Autorin überhaupt nicht, habe mich allerdings sowohl vom Cover als auch vom Inhalt sofort verzaubern lassen und wollte das Buch deshalb gerne lesen.

Ich glaube, hier habe ich erneut ein Buch gelesen, bei dem ich persönlich einfach mit den falschen Erwartungen heran gegangen bin. Erwartet habe ich ein cozy Romantasy-Buch, doch es liest sich in meinen Augen wie ein cozy Fantasy-Buch mit Liebesgeschichte nebenbei. Ehrlich gesagt habe ich mir vorher nicht angeschaut, wie das Buch genau beworben worden ist, da ich es unerwartet im Buchhandel entdeckt und einfach spontan mitgenommen habe. Vielleicht hätte ein leicht abgewandelter Klapptext / Inhalt für mich besser zum Buch gepasst.

Die Beziehung zwischen unserer weiblichen Protagonistin Belladonna, kurz Belle und ihrem Wächter aka Rune hat für mich wenig funktioniert. Für mich waren die seltenen Aufeinandertreffen der beiden zu forciert, die Gespräche wirkten immer etwas erzwungen und hölzern. Und grundsätzlich habe ich die Verbindung / die Chemie der beiden mal so gar nicht gefühlt. Da war für mich kein Herzklopfen, kein Vermissen, keine echten und tiefergehenden Gefühle, die nicht Belles anfängliche Wut und Schreckhaftigkeit miteinbeziehen. Rune ist nicht unsympathisch, doch sein Charakter macht und gibt nicht viel her. Ich hätte mir mehr Berührungspunkte und schlichtweg echte Emotionen gewünscht.

Belle passte ebenfalls nicht ganz zum dem Bild, welches ich mir selber vor Beginnen des Buches gemacht habe. Grundsätzlich kann ich damit leben, dass sie sowohl so viele Zweifel mit sich herumschleppt als auch das Älterwerden und die damit einhergehenden Probleme und Herausforderungen fürchtet, doch habe ich mich während des Lesens immer und wirklich immer wieder gefragt, woher diese Zurückhaltung bei ihr eigentlich kommt? Es gibt keine konkreten Beispiele, die aufzeigen, wie unfair das Leben manchmal eben sein kann, keine ehrlichen Rückblicke, nichts, dass uns als Leser den Eindruck vermittelt, sie hätte eine greifbare Hintergrundgeschichte. Auch habe ich mich immer wieder gefragt, wie es denn sein kann, dass sie ihre Magie so sehr vernachlässigt hat. Warum ihrer Mutter und auch dem Zirkel per se offenbar zu keinem Zeitpunkt daran gelegen war, herauszufinden, wie es darum bestellt ist.

Dass es sich hierbei um ein cozy Fantasy-Buch handelt, merken wie gerade am Worldbuilding sehr gut, finde ich. Weder ist diese Welt besonders gut ausgearbeitet noch ergibt in meinen Augen alles Sinn. Neben den vielen, wirklich liebevollen Details, fehlt es mir an Raffinesse und Fingerspitzengefühl auch die Magie als solche zum Leben zu erwecken.

Geliebt habe ich allerdings alles, was das Setting so hergegeben hat. Ist das die kleine Buchhandlung oder das Haus von Belles Mentor. Die Beschreibungen waren bildhaft, bezaubernd und heimelig, was wiederum total dem Vibe des Buches entspricht.

Prinzipiell – auch wenn diese Rezension etwas anderes vermuten lässt – handelt es sich hierbei keineswegs um ein schlechtes Buch. Doch in meinen Augen überzeugen nur wenige Elemente auf ganzer Linie, was die Geschichte an sich recht einfach und irgendwo anspruchslos werden lässt.



Fazit

Leider passten meine Vorstellungen nicht mit dieser Geschichte zusammen. Dabei habe ich gerade das Setting und die Idee wirklich gemocht, doch viele andere Aspekte können leider nicht überzeugen.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.

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