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Veröffentlicht am 20.01.2025

Packender Auftakt einer neuen Thriller-Reihe

STARCK und der erste Tag
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Die letzten Jahre war das Leben für den ehemaligen Staatsanwalt Andreas Starck mehr als herausfordernd. Zunächst wurde seine Frau bei einem Attentat getötet, kurz darauf wurde er für schuldig erklärt und ...

Die letzten Jahre war das Leben für den ehemaligen Staatsanwalt Andreas Starck mehr als herausfordernd. Zunächst wurde seine Frau bei einem Attentat getötet, kurz darauf wurde er für schuldig erklärt und musste für fünf Jahre ins Gefängnis. Die Zeit ist nun vorbei und die neu gewonnene Freiheit will er nutzen, wieder Kontakt zu seiner Tochter aufzubauen. Dies gestaltet sich aber deutlich schwieriger als gedacht, zumal es wohl noch ein mächtiger Gegenspieler auf ihn abgesehen hat. Ganz ohne Unterstützung kommt er nicht aus und er muss sich mit der Vergangenheit seiner Familie auseinandersetzen...

Der Autor Christian Jaschinski hat mit "STARCK - und der erste Tag" ein aus meiner Sicht hervorragenden Auftaktband zu einer neuen Thriller-Reihe veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte in einem unglaublich rasanten und flüssig zu lesenden Schreibstil, der das Buch für mich schnell zu einem echten Page-Turner machte. Dabei arbeitet er mit kurzen Kapiteln, welche das eh schon hohe Tempo mit den einhergehenden Perspektivwechseln nochmal auf eine andere Stufe heben. Der Spannungsbogen wird mit der rätselhaften Vergangenheit und den ungeklärten verbleib Starcks Tochter direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die ereignisreichen Ermittlungen auf einem aus meiner Sicht sehr hohen Niveau gehalten. Es entwickelt sich eine fesselnde Story, die mich nicht mehr losließ. Das fulminante Finale, welches zunächst noch mit einer schlüssigen Auflösung der aktuellen Thematik aufwartet, rundet das Ganze gelungen ab.

Insgesamt ist "STARCK - und der erste Tag" der mehr als verheißungsvolle Auftakt einer neuen Thriller-Reihe um einen abservierten Staatsanwalt, der aber bereit ist, für seine Dinge einzustehen und zu kämpfen. Ich freue mich schon jetzt auf den Nachfolgeband, auf den ich leider noch ein wenig warten muss. Von mir erhält der Thriller daher eine klare Leseempfehlung und eine Bewertung mit folgerichtigen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Tod in der Oper

Zürcher Verrat
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Werner Meier und seine Lebensgefährtin Zita Schnyder wollen eigentlich einen entspannten Abend in der Oper erleben, als plötzlich die Leiche eines Mannes im Orchestergraben gefunden wird. Werner Meier ...

Werner Meier und seine Lebensgefährtin Zita Schnyder wollen eigentlich einen entspannten Abend in der Oper erleben, als plötzlich die Leiche eines Mannes im Orchestergraben gefunden wird. Werner Meier übernimmt die Ermittlungen und nach den ersten Zeugenbefragungen steht die Chorleiterin Lou Müller unter Verdacht, den Mann in die Tiefe gestoßen zu haben. Lou Müller ist seitdem aber auch spurlos verschwunden und es beginnt die Jagd auf die vermeintliche Täterin. Dies führt die beiden Ermittler aber auch in die historische Vergangenheit des Zweiten Weltkrieges, in dem die Wurzeln zur Tat zu liehen scheinen...

Ich habe bereits viele Kriminalromane aus der Feder der Schweizer Autorin Gabriela Kasperski gelesen und immer wieder konnte sie mich mit ihren spannenden Geschichten begeistern. Ich bin daher mit viel Vorfreude in den neuen und mittlerweile neunten Band der Krimi-Reihe um das Ermittler-Duo Werner Meier und Zita Schnyder gestartet und wurde nicht enttäuscht. Gabriela Kasperski erzählt die Geschichte in ihrem gewohnt hervorragend zu lesenden Schreibstil, der die Geschehnisse lebendig vor Augen führt. Der Spannungsbogen wird mit dem Tod des Mannes im Opernhaus direkt zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die schwierigen, in die Historie reichenden Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht hohen Niveau gehalten. Es gelingt Gabriela Kasperski für mich sehr gut, den aktuellen Fall in die brisante Zeit des Zweiten Weltkrieges zu verpacken und verleiht dem Kriminalroman so eine zusätzliche Tiefe. Auch die Weiterentwicklung der interessant gezeichneten Protagonisten tragen zum Gelingen des Buches bei. Die Geschichte konnte mich bis zum packenden Finale in den Bann ziehen.

Insgesamt ist "Zürcher Verrat" die aus meiner Sicht sehr gelungene Fortsetzung einer besonderen Krimi-Reihe, die mit komplexen und gut durchdachten Fällen, sympathischen und interessant gezeichneten Akteuren und natürlich dem Erzähltalent der Autorin voll und ganz überzeugen kann. Ich empfehle den Kriminalroman daher sehr gerne weiter und bewerte ihn mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 20.01.2025

Verheißungsvoller Start einer neuen Thriller-Reihe

Dorn. Hotel der Angst
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Der Kriminalpsychologe Simon Dorn hat bereits ein Leben mit vielen Schicksalsschlägen erdulden müssen und zieht sich daher in sein geerbtes und stark renovierungsbedürftiges Hotel zurück. Seinen Job bei ...

Der Kriminalpsychologe Simon Dorn hat bereits ein Leben mit vielen Schicksalsschlägen erdulden müssen und zieht sich daher in sein geerbtes und stark renovierungsbedürftiges Hotel zurück. Seinen Job bei der Kriminalpolizei hat er aufgegeben, versucht aber immer noch mit Hilfe der Kommissarin Karla Hofbauer dem Bösen auf die Schliche zu kommen. Im aktuellen Fall kommen sie zunächst nicht wirklich weiter und nach einem verheißungsvollen Hinweis muss Karla Hofbauer die Recherche mit ihrem Leben bezahlen. Hier macht sich nun die junge Kommissarin Lea Wagner daran, den mysteriösen Tod der befreundeten Kommissarin zu lösen und stößt dabei auf Dorn. Können die beiden die Ermittlungen fortsetzen und den Serientätet stoppen...

Ich habe bereits einiges von der erfolgreichen Thriller-Reihe um das Ermittler-Duo Inga Björk und Christian Brand gehört und war nun sehr gespannt auf den Start der neuen Serie vom Autor Jan Beck. Er erzählt die Geschichte in einem temperamentvollen und hervorragend zu lesenden Schreibstil, der das Buch für mich schnell zum Page-Turner machte. Der Spannungsbogen wird mit dem Tod der Kommissarin Karla Hofbauer und der mysteriösen Mordserie direkt zu Beginn des Thriller gut aufgebaut und über die fesselnden Ermittlungen auf einem aus meiner Sicht stets sehr hohen Niveau gehalten. Besonders gut gefallen haben mir die beiden Hauptprotagonisten, die mit ihrem sehr unterschiedlichen und interessant gezeichneten Charakteren zum Gelingen der Geschichte beitragen. Das Ganze konnte mich bis zum fulminanten Finale, welches mit einer für mich völlig überraschenden, aber auch gut nachvollziehbaren Auflösung den Auftaktband gelungen abschließt, komplett in den Bann ziehen.

Insgesamt ist "Dorn - Zimmer 103" ein sehr verheißungsvoller Auftakt einer neuen Thriller-Reihe, die mit außergewöhnlichen Charakteren, spektakulären Fällen und vor allem dem Erzähltalent des Autors Jan Beck überzeugen kann. Ich empfehle den Thriller daher sehr gerne weiter und bewerte ihn folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 07.01.2025

Feine Küche

L wie Lafer
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Johann Lafer ist aufgrund seiner zahlreichen Fernsehauftritte sicherlich einer der bekanntesten Köche in unserem Lande. Er konnte mich bisher schon oft mit seinem großen Talent und seiner Professionalität ...

Johann Lafer ist aufgrund seiner zahlreichen Fernsehauftritte sicherlich einer der bekanntesten Köche in unserem Lande. Er konnte mich bisher schon oft mit seinem großen Talent und seiner Professionalität beeindrucken, so dass ich jetzt mit viel Vorfreude und einer entsprechenden Erwartungshaltung in seinen neuen Ratgeber "L wie Lafer" gestartet bin.

Die Rezepte sind in 6 Bereiche gegliedert, in denen je nach Gangart unterschiedliche Gerichte beschrieben werden und somit eine große Palette an Möglichkeiten widerspiegelt. Die Komplexität ist dabei durchaus facettenreich von recht einfachen nachzuahmenden Gerichten wie einer sehr leckeren "Möhren-Kokos-Suppe" bis hin zu herausfordernden Projekten wie die "Clear Oxtailsoup". Trotz höherem Schwierigkeitsgrad hilft der Ratgeber aber mit einer Bildabfolge der einzelnen Tätigkeiten sehr gut weiter und ermutigt auch Neues auszuprobieren. Letzten Endes sind es ja dann auch die außergewöhnlichen Rezepte, die man von einem Sternekoch erwarten würde und einem solchen Buch ihren Wert verleihen.

So wie bei den Suppen werden auch in den folgenden Bereichen, die da sind "Kleine Gerichte", "Fisch", "Fleisch", Vegetarische Gerichte und Desserts, spannende und verheißungsvolle Rezepte präsentiert, deren Nachahmung stellenweise sogar sehr einfach von der Hand ging und im Ergebnis voll und ganz überzeugen konnten. So konnten mich das "Kabeljau-Saltimbocca mit Melonen-Gurken-Salat", das "Lammpilaw", sowie die "Gebratenen Süßkartoffel mit Walnüssen" jeweils auf ihre Art begeistern. Tolle Rezepte, relativ einfach zuzubereiten und auch die Zutaten waren nicht schwer zu besorgen. Der Abteilung der Desserts ist noch einmal ein besonderer Blick gegönnt, denn hier lebt sich Johann Lafer aus meiner Sicht mit viel Liebe zum Detail noch einmal aus und präsentiert Desserts der Meisterklasse. Hier muss eine schon eine längere Zubereitungszeit unterstellt werden, aber meine Versuche sahen dann zwar nicht ganz so perfekt aus, lecker waren sie aber allemal.

Insgesamt gefällt mir "L wie Lafer" ausgesprochen gut und ergänzt mein Kochbuch-Regal hervorragend. Gerade die Rezepte mit einer ordentlichen Portion Raffinesse machen das Buch für mich zu einem tollen Ratgeber, der in keiner etwas fortgeschritteneren Küche fehlen sollte. Ich empfehle es daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 31.12.2024

Spannender, aber sehr harter Thriller

Der Schlachter (Tom-Bachmann-Serie 4)
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Tom Bachmann arbeitet beim BKA immer an sehr blutrünstigen Fällen. In diesem Fall geht es auch für ihn an die Grenzen, als die schwer entstellte Leiche eines Mannes am Marktstand eines Metzgers entdeckt ...

Tom Bachmann arbeitet beim BKA immer an sehr blutrünstigen Fällen. In diesem Fall geht es auch für ihn an die Grenzen, als die schwer entstellte Leiche eines Mannes am Marktstand eines Metzgers entdeckt wird. Das Opfer wurde brutal getötet und unter anderem ein Teil seines Bauches entfernt. Die Ermittlungen kommen zunächst nur sehr schleppend voran, da der Täter anscheinend sehr achtsam vorgeht. Erste Spuren weisen dann auf einen psychotischen Mörder mit Hang zum Kannibalismus hin. Kann Tom Bachmann und sein Team den Täter vor weiteren Taten enttarnen? Ein spannender Wettlauf gegen die Zeit und die Jagd auf einen gnadenlosen Killer beginnt...

Der Autor Chris Meyer konnte mich mit seinen vorherigen Bänden zum Ermittler Tom Bachmann bereits begeistern, so dass ich mit viel Vorfreude und einer hohen Erwartungshaltung in den neuen Fall eingestiegen bin. Er erzählt die Geschichte in seinem gewohnt temperamentvollen Schreibstil, der den Thriller für mich schnell wieder zu einem Page-Turner machte. Der Spannungsbogen wird mit dem Auffinden des ersten Opfers sehr gut aufgebaut und über die ereignisreichen Ermittlungen auf einem aus meiner Sicht ständig hohen Niveau gehalten. Die blutrünstigen Taten gehen für mich manchmal an die Grenzen, ohne sie aber zu überschreiten, nichts desto trotz ist der Thriller ganz sicher nicht für zartbesaitete Leser geeignet. Die clever inszenierte Story konnte mich bis zum spektakulären Finale in den Bann ziehen und wartet mit einer überraschenden und gut nachvollziehbaren Auflösung auf.

Insgesamt ist "Der Schlachter" für mich die gelungene Fortsetzung einer harten Thriller Reihe, die mit einer temporeichen Handlung, außergewöhnlichen Fällen und dem Erzähltalent des Autors überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter, weise nachdrücklich noch einmal auf die Härte des Inhalts hin und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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