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Veröffentlicht am 10.05.2026

Spannende Reise in die Zeit des 30-jährigen Krieges

TINTE und SCHWERT, Sonderedition
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Im Jahre 1618 ist der Dreißigjährige Krieg ausgebrochen und Jacob Wolffen wird unfreiwillig mit ihm konfrontiert. Eigentlich konnte er gerade seinen Vater von der Berufung zum Priester überzeugen, als ...

Im Jahre 1618 ist der Dreißigjährige Krieg ausgebrochen und Jacob Wolffen wird unfreiwillig mit ihm konfrontiert. Eigentlich konnte er gerade seinen Vater von der Berufung zum Priester überzeugen, als ihm ein Überfall die gesamte Familie raubt. Nur Jacob überlebt und schwört Rache gegenüber dem Täter Heinrich von Hohenfels. Da er sich im Auftrag Gottes und im Namen der Gerechtigkeit wähnt, ist er bereit seinen Gegner und alle Beteiligten zu töten. Zunächst muss er aber den sehr schweren Zeiten trotzen und entkommt oftmals nur knapp dem Tod. Dabei wird er immer wieder mit den Grausamkeiten der damaligen Zeit konfrontiert...

Der deutsche Autor Matthias Soeder hat mit "Tinte und Schwert - Verwandlung" seine Reihe um den Dreißigjährigen Krieg eröffnet. Er erzählt die Geschichte in einem bildreichen und flüssig zu lesenden Schreibstil, der mit die Bilder der damaligen Zeit lebendig vor Augen führte. Der Spannungsbogen wird mit dem Überfall auf Jacobs Familie zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über dramatischen Erlebnisse in dieser rauen Zeit auf einem aus meiner Sicht sehr hohen Niveau gehalten. So entwickelt sich eine fesselnde Story, in der die Fiktion um interessant gezeichnete Protagonisten mit sehr gut recherchierten historischen Fakten kombiniert wird und so für beste Leseunterhaltung sorgt. Die bewegende Zeit wird mit ihren Härten von Matthias Soeder sehr gut eingefangen und bildet den passenden Kontext für die wirklich packende Geschichte um Jacob Wolffen. Das Buch entwickelte sich für mich zu einem echten Page-Turner, den ich nur sehr schwer aus der Hand legen konnte.

Insgesamt ist "Tinte und Schwert - Verwandlung" der wirklich tolle Auftaktband einer mehr als vielversprechenden Reihe, bei der ich mich schon jetzt sehr auf die Fortsetzung freue. Gerade die erfrischende und temperamentvolle Erzählweise und die faszinierende historische Umgebung machten den Roman für mich zu einem Lesehighlight in diesem Jahr. Ich empfehle daher das Buch gerne weiter und bewerte es folgerichtig mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Dunkle Geheimnisse

Das letzte Buch von Marceau Miller
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Der Autor Marceau Miller hat seinen neuesten Bestseller vollendet, als er seiner gefährlichen Kletterleidenschaft nachgeht. Seine Risikobereitschaft, auf eine Absicherung zu verzichten, wird ihm zum Schicksal ...

Der Autor Marceau Miller hat seinen neuesten Bestseller vollendet, als er seiner gefährlichen Kletterleidenschaft nachgeht. Seine Risikobereitschaft, auf eine Absicherung zu verzichten, wird ihm zum Schicksal und er stürzt in die Tiefe. Beim Auffinden der Leiche gehen zunächst alle von einem tragischen Unfall aus, aber seine Frau Sarah hegt Zweifel und es tun sich auch immer mehr Ungereimtheiten auf. Marceaus Tod scheint mit Geschehnissen der Vergangenheit in Verbindung zu stehen und Sarah setzt alles daran, die lang gehegten Geheimnisse zu lüften, auch wenn die Gefahr für sie selbst immer greifbarer wird.

Der französiche Autor, der unter dem Psynonym Marceau Miller auftritt hat mit "Das letzte Buch von Mareau Miller" einen fesselnden Roman veröffentlicht. Er erzählt die Geschichte in einem temperamentvollen und flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell in den Bann zihen konnte. Miller arbeitet dabei mit vielen kurzen Kapiteln, die mit ihren jeweiligen Perspektivwechsseln für ein zusätzliches Tempo sorgen. Der Spannungsbogen wird mit dem tragischen Kletterunfall direkt zu Beginn des Buches sehr gut aufgebaut und über die unausgesprochenen Geheimnisse der VErgangenheit auf einem aus meiner Sicht stets hohen Niveau gehalten. Die Protagonisten wirken interessant gezeichnet und tragen zum Gelingen des Buches bei. Die sich immer weiter zuspitzende Geschichte konnte mich bis zum Finale, welches mit einer für mich überraschenden, aber auch nachvollziehbaren Auflösung abgerundet wird, packen und begeistern.

Insgesamt ist "Das letzte Buch von Marceau Miller" ein für mich überzeugende Roman, der mir einige spannende Lesestunden bescherte und mit einer clever konzipierten Geschichte und dem Erzähltalent des Autors überzeugen konnte. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Spannender Kriminalroman mit Tiefgang

Warum sie sterben musste
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Die Lübecker Bucht wird innerhalb von 15 Jahren jeweils zu einer Sturmflut von einem grausigen Verbrechen heimgesucht. Zunächst muss die junge Abiturientin Carolin Hau sterben und später dann ein junger ...

Die Lübecker Bucht wird innerhalb von 15 Jahren jeweils zu einer Sturmflut von einem grausigen Verbrechen heimgesucht. Zunächst muss die junge Abiturientin Carolin Hau sterben und später dann ein junger Mann. Die beiden Taten weisen durchaus Parallelen auf, so dass der Mörder wohlmöglich noch vor Ort ist. Dr. Ivo Beddenbrook versucht mit Hilfe seiner Kollegin Cinzia Rix die Verbindungen aufzudecken, um dem Täter auf die Spur zu kommen und mögliche weitere Morde zu verhindern. Aber, der Fall ist deutlich verzwickter als gedacht...

Die deutsche Autorin Linn Lornsen hat mit "Warum sie sterben mussten" einen äußerst spannenden und vielschichtigen Kriminalroman veröffentlicht. Sie erzählt die Geschichte in einem angenehm zu lesenden Schreibstil mit einem genauen Blick auf die Protagonisten und deren Empfindungen auf die Auswirkungen der Geschehnisse. Der Spannungsbogen wird mit dem tragischen Tod der jungen und etwas frühreifen Schülerin Carolin Hau sehr gut aufgebaut und über die weiteren Entwicklungen auf einem aus meiner Sicht stets hohen Niveau gehalten. Das Ganze wird zunehmend komplexer und die Wurzeln des Verbrechens sind in der Vergangenheit verankert. Der Erzählstil wirkt dabei sehr authentisch, was die Geschehnisse real erscheinen lässt und so für den Leser greifbarer macht. Die Protagonisten werden interessant gezeichnet und tragen zum Gelingen der Geschichte bei. Mich konnte die Story bis zum fulminanten Finale in den Bann ziehen, wo dann eine für mich überraschende Auflösung den Kriminalroman gelungen abrundet.

Insgesamt ist "Warum sie sterben musste" ein intensiver und für mich mehr als gelungener Kriminalroman. der mich in erster Linie mit der sehr clever konzipierten Geschichte, den sympathisch und interessant charakterisierten Personen, so wie der hohen Authentizität begeistern konnte. Ich bin gespannt, ob es einen weiteren Fall für das engagierte Ermittler-Duo geben wird, empfehle das Buch natürlich gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Heftiger Horror-Roman

Hör auf zu bluten
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Jakob Schubert ist Filialleiter eines Supermarktes und versucht eines Tages eine drohende Eskalation mit einer aufgebrachten Menge zu stoppen. Dabei wird er brutal zusammengeschlagen und muss erstaunt ...

Jakob Schubert ist Filialleiter eines Supermarktes und versucht eines Tages eine drohende Eskalation mit einer aufgebrachten Menge zu stoppen. Dabei wird er brutal zusammengeschlagen und muss erstaunt feststellen, dass ihm die Schläge gefallen und letztendlich sein eigenes Blut auch noch erregt. Von dem Moment an bringt sich Jakob in missliche Situation, um von seinem Gegenüber dafür bestraft zu werden. Seine masochistische Veranlagung gewinnt immer mehr die Oberhand, bis er letzten Endes einen Gegner provoziert, der das genaue Gegenstück von Jakob ist. Die sadistischen Züge von Head-Butt kennen keine Grenzen und so nimmt das Unheil seinen Lauf...

Der deutsche Autor Matthias Krause hatte mich mit "Feuchte Beute" bereits einmal auf der Horror-Ebene positiv überrascht, so dass ich mit viel Vorfreude und einer gewissen Erwartungshaltung in sein neues Werk gestartet bin. Er erzählt die Geschichte in seinem sehr flüssig zu lesenden Schreibstil, der mich schnell wieder in den Bann ziehen konnte. Der Spannungsbogen wird mit den ersten brutalen Morde von Head-Butt gut aufgebaut und über die plötzliche Triebänderung bei unserem Hauptprotagonisten Jakob auf einem ordentlichen Niveau gehalten. Ehrlicherweise hatte ich aufgrund einer rasch ansteigenden Personenzahl stellenweise den Überblick verloren, aber viele der Protagonisten sind auch wieder schnell verschwunden, da sie nicht aufhören zu bluten. Das Ganze ist schon sehr heftig, die Storyline baut sich anhand des typischen Schemas eines Thrillers auf, artet aber in einer absoluten Gewaltexplosion aus. Was will man anderes erwarten, wenn Sadisten und Masochisten aufeinandertreffen...

Insgesamt ist "Hör auf zu bluten!" ein äußerst blutiger und harter Horror-Roman, der sich manchmal an der Grenze befindet, ohne sie aber aus meiner Sicht zu überschreiten. Beim Lesen entwickelte sich das Buch auch aufgrund seiner unglaublichen Entwicklung zum Pageturner, so dass ich es wage, das Buch auch weiterzuempfehlen. Zartbesaitet sollten aber bitte die Finger davon lassen. Meine Bewertung fällt mit den vollen fünf von fünf Sternen entsprechend positiv aus.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Spannung auf den Kanaren

Rote Sonne - Mord auf Fuerteventura
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Der ehemalige Kriminalinspektor Flaco arbeitet mittlerweile als Sicherheitsbeamter für eine Hotelkette. Auf einer Feier in einem der Hotels kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall, ein weiblicher Gast ...

Der ehemalige Kriminalinspektor Flaco arbeitet mittlerweile als Sicherheitsbeamter für eine Hotelkette. Auf einer Feier in einem der Hotels kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall, ein weiblicher Gast bricht plötzlich zusammen und stirbt in den Armen von Flaco. Angetrieben durch seine Chefin und seinem eigenen Ehrgeiz will er das Rätsel um den tragischen Tod der vergifteten Frau lösen. War es ein gezielter Angriff? Welches Motiv lässt sich herleiten? Bei seinen Recherchen stößt Flaco trotz seines Engagements und entschlossenem Auftritts lediglich auf viele Fragezeichen. Ein kniffliger Fall, dessen Dramatik noch steigt, als es weitere Opfer eines Giftanschlages gibt...

"Rote Sonne" ist der zweite Band um den charismatischen und sicherlich ein wenig polarisierenden Charakter des ehemaligen Kriminalkommissars Flaco. Der erste Teil konnte mich schon begeistern und in die Region der Kanaren entführen, so dass ich mit viel Vorfreude und einer gewissen Erwartungshaltung in den neuen Fall eingestiegen bin. Der Autor Eric Berg erzählt die Geschichte in einem temperamentvollen und flüssig zu lesenden Schreibstil, bei dem ihm ein gelungener Mix aus Spannung und Humor gelingt. Der Spannungsbogen wird mit dem Giftmord zu Beginn des Buches gut aufgebaut und über die unterhaltsamen Ermittlungsarbeiten auf einem aus meiner Sicht hohen Niveau gehalten. Es entwickelt sich ein immer komplexer werdende Fall, der das komplette Ermittlungstalent des Hauptprotagonisten einfordert und mich bei der Lösung des Falls stets im Dunkeln ließ. Erst im Finale wird die Geschichte mit einer für mich sehr überraschenden Auflösung gelungen abgerundet.

Insgesamt ist "Rote Sonne" für mich eine gelungene Fortsetzung einer spannenden Krimi-Reihe, die mit dem regionalen Charme der kanarischen Inseln, einem interessant, aber nicht immer sympathischen Protagonisten und dem Erzähltalent des Autors überzeugen kann. Ich empfehle das Buch daher gerne weiter und bewerte es mit guten vier von fünf Sternen.

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