Giftmorde in Oberdistelbrunn. Ein rabenschwarzer Gartenkrimi aus der Provinz (Pauline und Berta, Band 3) – Kriminalroman
Mit Spaten, Spürsinn und giftgrünem Daumen
In Oberdistelbrunn soll alles aufblühen: mehr Insekten, mehr Biodiversität, mehr sanfter Tourismus. Doch statt Bienensummen liegt plötzlich Angst in der Luft. Der Fund eines Hundeskeletts setzt eine mysteriöse Mordserie in Gang – ein Opfer nach dem anderen wird vergiftet. Schon bald schreien die Dorfbewohner nach Selbstjustiz, denn die Polizei tappt im Dunkeln. Und wieder einmal sind Berta und Pauline, die beiden Hobbygärtnerinnen mit Miss-Marple-Gen, gefragt, dem Täter auf die Spur zu kommen. Nur kommen sie ihm dabei gefährlich nahe ...
Schwarzhumorig, charmant, spannend: eine fesselnde Mischung aus Cosy Crime, Pflanzen-Know-how und Mörderjagd.
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Die Autorin Klaudia Blasl entführt uns , die Leserschaft nach Oberdistelbrunn. Ein eigentlich beschauliches Örtchen , wenn dort nicht plötzlich nach und nach Tote auftauchen. Wie dem Cover und dem Titel ...
Die Autorin Klaudia Blasl entführt uns , die Leserschaft nach Oberdistelbrunn. Ein eigentlich beschauliches Örtchen , wenn dort nicht plötzlich nach und nach Tote auftauchen. Wie dem Cover und dem Titel zuentnehmen ist , geht es um Morde welche mit Pflanzen verübt werden. Nur wer mordet hier ? Die Geschichte wird uns mit jede Menge schwarzen Humor und und witzigen Dialogen näher gebracht. Die Autorin schafft es mit ihrem Schreibstil, die Spannung bis zum Ende zu erhalten und man kann miträtseln wer hier Hand anlegt. Die Hauptprotagonisten rund um Berta und Pauline sind schon besondere Charaktere und bereichern mit ihrer Art die Geschichte. Mit ihrer Neugier, Kombinationsgabe aber manchmal mit etwas Unvorsicht prägen sie die Geschichte. Die Pflanzen die in dieser Geschichte eine gesichtige Rolle haben , werden sehr gut beschrieben. Mir hin und wieder zu viel , den es schweift etwas ab. Aber in ganzen ein stimmiger Krimi , der zum Ende gug aufgelöst wird.
Es kommt beim lesen keine Langeweile auf und man lernt was dazu. Sehr unterhaltsam.
Das war jetzt mal wieder ganz ein Buch, welches für mich genau die richtige Unterhaltung bietet. Ein amüsanter Kriminalroman, der nebenbei noch Wissen vermittelt, jede Menge Wortwitz und gelungene redewendungen ...
Das war jetzt mal wieder ganz ein Buch, welches für mich genau die richtige Unterhaltung bietet. Ein amüsanter Kriminalroman, der nebenbei noch Wissen vermittelt, jede Menge Wortwitz und gelungene redewendungen hat, in dem aber zusätzlich fleißig gemordet wird. Gärten, Gift und kalte Rache ist bereits der dritte Teil von Klaudia Blasl und ihrer Rentnertruppe in dem beschaulichen Dörfchen Oberdistelbrunn. Hier gibt es einen neuen Naturschutzreferenten, der Oberdistelbrunn neu erblühen lassen soll. Alles andere als beschaulich wird es dann aber als ein Hundeskelett gefunden wird. Es wird vergiftet noch und nöcher. Selbstjustiz lautet die Devise der Oberdistelbrunner, denn die Polizei tappt wie immer im Dunkeln.
Klaudia Blasl hat einen genialen Schreibstil. Da gibt es soviel an Wortwitz, manchmal Satzweise hinter einander, eigentlich bin ich aus dem Schmunzeln die ganzen Seiten bis zum Ende nie raus gekommen. Die Morde, na ja, sind für mich eher im Hintergrund abgelaufen und deswegen hatte ich auch bis zum bitteren Showdown null Ahnung was da überhaupt los war. Es hat sich aber alles schlüssig geklärt. Von der Idee her fand ich es wieder einmal genial. Natürlich finden sich am Ende wie in jedem Band im Anhang Infos zu einigen Pflanzen, die für mich immer ganz hilfreich sind.
Ein toller Cosy Crime, der in meinem Regal verbleibt und bestimmt noch mehrere Male gelesen wird.
MEINE MEINUNG
In Oberdistelbrunn geht es wieder einmal heiß her.
Da kreuzt jemand auf, der den Ort schöner machen möchte und für Biodiversität sorgen möchte. Gerade zu dieser Zeit passieren dann unerklärliche ...
MEINE MEINUNG
In Oberdistelbrunn geht es wieder einmal heiß her.
Da kreuzt jemand auf, der den Ort schöner machen möchte und für Biodiversität sorgen möchte. Gerade zu dieser Zeit passieren dann unerklärliche Morde und schnell gerät unser Umweltonkel schnell in Verdacht.
Pauline, Berta und noch ein paar andere beginnen nun auch wieder mit dem ermitteln obwohl das dem Hauptkommissar so überhaupt nicht passt. Der hat natürlich sofort wieder Pauline in Verdacht und würde sie am liebsten einsperren.
Die Autorin hat hier wieder eine wunderbare Geschichte kreiert und wir lernen hier auch sehr viel über Pflanzen und deren Verwendung.
Die Geschichte ist so geschrieben, das man sie zügig lesen kann und der Sarkasmus fließt hier wieder gnadenlos mit ein. Die Autorin schafft es aber immer wieder, das sie Sarkasmus, Spannung und auch Aufregung hier geschickt zusammen fügt. Aber auch das private von unserer Pauline wird nicht außer Acht gelassen.
Das alles fügt sie zu einer geschmeidigen Geschichte zusammen, bei der wir uns prächtig amüsieren, aber auch anfangen mit zu rätseln, wer und warum das alles hier passiert. Die Autorin verschleiert hier wirklich alles bis zum Schluss, denn man weiß keinerlei Zusammenhänge und man kann sich auch nicht vorstellen wer das alles angeleiert hat und wer für die Morde zuständig ist. Dennoch gibt es hier so einige Verdächtige durch den Erzählstil der Autorin, so das man hin und her gerissen ist. Man ist total neugierig, was uns da noch alles offenbart wird und das macht dann auch das lesen so aufregend und spannend.
Ich habe mich auf einigen Seiten so sehr amüsiert, das ich echt oft herzhaft lachen musste. Das hemmt hier aber die Spannung überhaupt nicht, im Gegenteil. Es macht richtig Spaß in dieses Buch einzutauchen
Deshalb gibt es von mir hier auch auf jeden Fall die vollen 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Gärten, Gift und kalte Rache von Klaudia Blasl ist der dritte Band der Reihe aus dem Emons Verlag.
Oberdistelbrunn soll attraktiver für Touristen werden, alles soll blühen und mehr Insekten anlocken, ...
Gärten, Gift und kalte Rache von Klaudia Blasl ist der dritte Band der Reihe aus dem Emons Verlag.
Oberdistelbrunn soll attraktiver für Touristen werden, alles soll blühen und mehr Insekten anlocken, die dann für mehr Biodiversität sorgen. Doch der Fund eines Hundeskeletts führt zu einer mysteriösen Gift-Mordserie in Gang, die das Dorfleben massiv in Aufregung versetzt. Wer will hier schon Urlaub machen, wo ein Giftmörder sein Unwesen treibt? Die Polizei ist uninteressiert und ratlos und so kommen die Hobbygärtnerinnen Berta und Pauline ins Spiel, die sich als potentielle Miss-Marple-Nachfolgerinnen bereits mehrfach bewiesen haben.
"Er hat sich ja geweigert, an einen Massenmörder ... zu glauben. Diese Realitätsverweigerung hatte ihn das Leben gekostet. Ein bei Männern sicher häufiger Wesenszug. Sie hielten sich so lange für unsterblich, his der Herzinfarkt, eine zu scharfe Kurve oder eben ein Mörder zuschlug." Zitat Seite 283
Direkt vor Paulines Haus wird der tote Jürgen Kofler gefunden, er war Revierjäger des Dorfes. Doch was wollte er von Pauline? Kurze Zeit später wird eine weitere männliche Leiche gefunden, ebenfalls ein Jäger. Da die örtliche Polizei nur wenig auf die Reihe bekommt und Paulines Miss-Marple-Instinkt geweckt ist, geht sie wie gewohnt mit Unterstützung ihrer Freundinnen auf Spurensuche.
Klaudia Blasls Krimis enthalten Gartenthemen und interessante Informationen über Heilpflanzen. Sie zeigt uns das Dorfleben mit einem warmherzigen Blick auf die Bewohner und ihre Gewohnheiten. Erneut hat die Autorin in der Giftküche des Gartens und der Botanik geschnuppert und sich eine ganz spezielle Mordserie erdacht, der ihren Krimi mit viel Wortwitz, reichlich Gartenwissen und liebenswerten Hobby-Ermittlerinnen zu einer lesenwerten Lektüre macht.
Ein toter verbuddelter Hund macht den Anfang, danach folgen weitere Todesfälle im menschlichen Milieu. Lange Zeit fehlt eine heiße Spur zum Täter, doch die beiden charmanten älteren Damen Pauline und Toni verbeißen sich wie Spürhunde in die Ermittlungen. Nebenbei muss sich Pauline auch noch um ihren an einem Herzinfarkt erkrankten Mann kümmern. Die Handlung wurde dank der vielen eigenwilligen Charaktere nicht langweilig, die Spannung steigt allmählich an und ich wurde mit interessantem, giftigen Gartenwissen versorgt, was mich potentiell auch zu einer Giftmörderin machen könnte.
Die Erzählweise kommt mit perfekt gesetztem Wortwitz und Situationskomik daher und die Figuren wirken, auch wenn sie größtenteils die 60 berschritten haben, sehr lebendig und authentisch, jedenfalls die lebenden. Es gibt den deppigen Hauptkommissar Hartmann und viele liebenswerte Dorfbewohner, die die Geschichte zu einem Lesevergnügen werden lassen. Allen voran die scharfzüngige Ex-Lehrerin und Dorf-Miss-Marple Pauline, die uns als Erzählerin immer genau erklärt, wie sie ihre Mitmenschen einschätzt und was sie von ihnen hält. Ich hatte einen Verdacht, wer hinter den raffiniert ausgeführten Giftmorden stecken könnte, doch ich konnte mir insgesamt keinen Reim darauf machen. Die Auflösung am Ende ist logisch und zeigt ganz klar, dass Rache nicht bekanntermaßen süß ist.
Wer humorvolle und gut geschriebene Cosy Crime mag, sich für die Giftwirkung von harmlos erscheinenden Alpenveilchen und Co. interessiert und der agilen Pauline beim Ermitteln über die Schulter schauen möchte, sollte Gärten, Gift und kalte Rache unbedingt lesen.
Die Autorin Klaudia Blasl entführt uns in ihrem dritten Krimi um Gärten und Gift in das fiktive Dorf Oberdistelbrunn in Österreich. Der neue Bürgermeister hat sich zum Ziel gesetzt, sein Dorf aufblühen ...
Die Autorin Klaudia Blasl entführt uns in ihrem dritten Krimi um Gärten und Gift in das fiktive Dorf Oberdistelbrunn in Österreich. Der neue Bürgermeister hat sich zum Ziel gesetzt, sein Dorf aufblühen zu lassen und dafür 20.000 Blumenzwiebeln unter die Erde eines brachliegenden Grundstückes zu bringen. Natürlich sind auch die fünf Damen wieder dabei, die schon im letzten Krimi zur Aufklärung des Giftmordes maßgeblich beigetragen haben und prompt graben Pauline und Berta das Skelett eines Hundes aus. Wenn sie geahnt hätten, was das für Folgen haben würde…. Aber noch ist alles friedlich. Ein junger Naturschutzexperte – Patrick Pflaume, sehr treffend beschrieben - soll die Bewohner beraten und gerät mit den Dörflern aneinander. Vor allem Emma lässt sich nichts von ihm vorschreiben, ihre Kirschlorbeerhecke ist ihr plötzlich heilig geworden, egal wie giftig sie ist.
Pauline freut sich auf die Rückkehr ihres Mannes Fred aus der Reha nach einem Herzinfarkt. Sie hat sich fest vorgenommen, ihn in Zukunft nur noch gesund zu ernähren und ihn zu sportlichen Unternehmungen zu animieren. Aber schon am Morgen nach seiner Rückkehr liegt ein toter Jäger im Vorgarten ihres Hauses, offenbar vergiftet. Ohne Aufregung geht es also nicht. Und kurze Zeit später wird ein Freund und Saufkumpan des Ermordeten ebenfalls tot über einen Baum hängend aufgefunden. Darüber hinaus scheint sich auch Fred verändert zu haben, er telefoniert noch spät am Abend und verlässt das Haus ohne Angabe von Zielen oder Gründen. Das hat es schon Jahre nicht mehr gegeben. Pauline ist verzweifelt und wähnt ihren Fred auf Freiersfüßen.
Natürlich wird bei einem Doppelmord und den sich noch anschließenden Todesfällen die Polizei eingeschaltet und so kommt der cholerische Hauptkommissar Hartmann erneut zum Einsatz in Oberdistelbrunn. Wie schon beim letzten Fall schießt er sich direkt auf Pauline und ihre Familie ein, damals konnte er sie nicht des Mordes überführen, da wird es doch dieses Mal endlich klappen. Und natürlich verfolgt er auch dieses Mal wieder vollkommen falsche Fährten und blamiert sich bis auf die Knochen.
Klaudia Blasl versteht zum einen sehr viel von Pflanzen und ihren heilsamen oder schädlichen Eigenschaften. Sie ist außerdem eine Meisterin der sehr prägnanten Beschreibung und Charakterisierung von Personen und Orten, schlagfertig und lustig und mit Wortwitz gesegnet. Ihre Gespräche mit Berta, Emma, Bobo und Elsbeth sind ein Schlagabtausch, der aber immer auch von gegenseitiger Wertschätzung und Freundschaft geprägt ist. Berta spielt in diesem Buch als Kummerkasten für Pauline eine wichtige Rolle. Ein weiterer wichtiger Gesprächspartner ist Vincent, der Neffe von Pauline und Sohn ihrer Tochter. Ganz anders als bei Fred liegt ihm nämlich das Herz auf der Zunge, Fred hält nicht viel von Gefühlsäußerungen.
Der Krimi hält die Spannung bis zum Schluss, als Leser zittert man sich durch die letzten Seiten, bis sich dann doch alles klärt und das Motiv für die Morde klar wird. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter.