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Veröffentlicht am 28.06.2021

Kann ich mir trauen?

Die Fremde - Du darfst nicht leben
3

Das Bild auf dem Cover: eine, im dunklen Wald, weglaufenden Frau.
Es vermittelt den Gedanken der Flucht & inneren Unruhe.
Im Zusammenspiel mit dem Titel, werden meine Erwartungen auf eine spannende & ...

Das Bild auf dem Cover: eine, im dunklen Wald, weglaufenden Frau.
Es vermittelt den Gedanken der Flucht & inneren Unruhe.
Im Zusammenspiel mit dem Titel, werden meine Erwartungen auf eine spannende & ungewöhnliche Geschichte geweckt. Und, das zurecht.

Der Inhalt:
Die Story beschäftigt sich mit 2 Schwestern, die mit der Ermordung ihrer Eltern und ihrem eigenem Überleben, klar kommen müssen.
Die ermittelnden Kommissare und auch andere Menschen in ihrem Umfeld, stellen nicht nur Fragen nach dem "Wer hat das getan?". Auch die dunkelsten Hintergedanken & Vorkommnisse ihrer Vergangenheit & Gegenwart werden beleuchtet.

Fazit:
Die Autorin hat in dieser Geschichte einen Fall konstruiert, der spannend ist & es dem Leser so gut wie unmöglich macht, den Täter sofort zu erraten.
Sie schafft es, dass fast jeder der Akteure mehr oder wenig verdächtig erscheint.
Ein gekonntes Verwirrspiel.
Zum Finale werden dann die ausgelegten Fährten aufgenommen & der Täter entlarvt.
Sehr gut gemacht!
Kleines Manko war, der nach den ersten Kapiteln leider abfallende Spannungsbogen.
Daher vergebe ich 4 sehr gute Sterne mit einer klaren Leseempfehlung für Leser, die gerne tiefere Einblicke in die Motive & die Persönlichkeiten der einzelnen Akteure nehmen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 24.06.2021

Sehr guter. klischeefreier Krimi

Seelensplitterkind
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Das Cover:

ist für mich leicht irrführend gestaltet. Einem Foto ähnlich, sieht man ein junges Frauengesicht, durch Spiegelscherben verzerrt.

Der Titel:

"Seelensplitterkind" hat in Zusammenspiel mit ...

Das Cover:

ist für mich leicht irrführend gestaltet. Einem Foto ähnlich, sieht man ein junges Frauengesicht, durch Spiegelscherben verzerrt.

Der Titel:

"Seelensplitterkind" hat in Zusammenspiel mit dem Klappentext etwas für Klarheit gesorgt.

Inhalt:

Es handelt sich um den 10. Fall der beiden Mordermittler Sibels & Till. Beide hatten sich, um für einen gewissen Zeitraum in anderen Ermittlerteams tätig zu werden, aus Frankfurt verabschiedet.

Nun sind sie zeitgleich wieder nach Frankfurt & ermitteln in der Mordkommission. Als Team waren & sind sie großartig. Zu ihrem Erstaunen hat sich in der Mordkommission, einiges zu ihrem Vorteil geändert. Jasmin ist die neue Team Assistentin, welche schon nach kurzer Zeit, für das Team eine wertvolle Ergänzung darstellt.

Der Fall:

Es wird ein namhafter Rechtsanwalt tot aufgefunden. Auf seiner Brust gut sichtbar: das Foto einer jungen Frau...

Persönlicher Eindruck:

Die Story ist so interessant wie ungewöhnlich. Die nach kurzer Zeit als Hauptverdächtige angenommene Frau, leidet unter dissoziativen Identitätsstörung. Durch jene werden die Ermittlungen und Befragungen deutlich geprägt und erfordern die Flexibilität der Ermittler.

Fazit:

ein wirklich sehr gut recherchierter Kriminalroman.

Das Ermittlerteam wird präzise und bildhaft gezeichnet. Die Besonderheit der psychischen Erkrankung, einer Hauptverdächtigen ist gut recherchiert und ohne Klischee, in die Geschichte integriert worden. Der Schreib-& Erzählstil ist flüssig & sehr gut lesbar.

Ein gelungener Kriminalroman mit großem Unterhaltungswert ohne Klischees.

Einen negativ Punkt möchte ich nicht unerwähnt lassen:

Das Cover macht leider keinen sehr hochwertigen Eindruck.

Unterschwellig könnte ein klischeehafter Umgang mit der psychiatrischen Bewusstseinsstörung suggeriert werden. Aufgrund dessen könnten potenziellen Leser von der Lektüre Abstand nehmen. Das wäre sehr schade.

Von mir eine klare Leseempfehlung mit 4 Sternen ausgezeichnet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.06.2021

Typisch: Sherlock & Watson

Mycrofts Comeback
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Die schönen roten Doppeldeckerbusse auf der Themsebrücke, nahe dem Big-Ben/ London, zieren das Cover.

Der Titel und Klappentext gibt mir gute Hinweise zum Inhalt und Autorin. Es handelt sich hier um den ...

Die schönen roten Doppeldeckerbusse auf der Themsebrücke, nahe dem Big-Ben/ London, zieren das Cover.

Der Titel und Klappentext gibt mir gute Hinweise zum Inhalt und Autorin. Es handelt sich hier um den dritten Band der Sherlock-Reihe, im heutigen London, von Beate Baum.

Inhalt:

Sherlock Holmes und Watson sind im Post-Corona London unterwegs. Mit allen politischen Hürden sowie den mangelnden NHS Hilfestellungen konfrontiert, untersuchen sie den Mord an Sylvia Clark. Schon nach kurzer Zeit haben sie einige Ermittlungsansätze, von denen sich aber keiner so richtig festigt. Sherlocks Bruder Mycroft, ein Politiker wird mit auf den Plan gerufen. Er soll das politische Dickicht lichten. Es kommt zu tiefgreifenden neuen Erkenntnissen, welche den Fall noch mehr verdichten. Ein großes Konglomerat verschiedenster Möglichkeiten sorgen für erheblichen Ermittlungs- & Zeitaufwand.

Fazit:

Ich habe bisher noch keinen Band dieser Reihe gelesen. Somit war alles neu für mich. Das heutige Großbritannien mit seinen Brexit-Themen, die Post-Corona Not der britischen Bürger, die unredlichen Machenschaften von Firmen und Politik. Beate Baum hat sich hier wirklich sehr viel Mühe gemacht, den Leser vollumfänglich in den Alltag, der beiden Ermittler hineinzu"saugen".

Nach wenigen Seiten habe ich Sherlock, Watson und Mycroft bildlich vor Augen. Die kleinen Hänseleien zwischen den Protagonisten bringen mich immer wieder zum Lächeln. Die Aufklärung des Falls folgt den logischen Holmes - Argumenten.

Beim Finale bleiben keine offenen Ermittlungsstränge oder Fragen.

Einziger Kritikpunkt sind die doch fehlenden Spannungselemente.

Meine Freude an dem Sherlock/Watson Team & den Erzählungen von politischer Fakten, haben meinen Leseeifer bestärkt.

Daher vergebe ich sehr gute 4 Sterne. Sicher eine sehr interessante Lektüre für Leser, die es gern etwas weniger gruselig und anspannend mögen und gern in die typisch britische Mentalität eintauchen möchten.

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Veröffentlicht am 10.06.2021

Spannende Hintergründe

Haie unter dem Eis - Kira Lunds erste Reportage
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Das düstere Cover in Zusammenspiel mit dem Titel macht mich neugierig auf den Inhalt. Zudem ist es der Beginn einer neuen Reihe das ist immer mit sehr großem Interesse bei mir verbunden.

Inhalt: Kira ...

Das düstere Cover in Zusammenspiel mit dem Titel macht mich neugierig auf den Inhalt. Zudem ist es der Beginn einer neuen Reihe das ist immer mit sehr großem Interesse bei mir verbunden.

Inhalt: Kira Lund ist Journalistin bei einem regionalem Fernsehsender. Durch ihre Partnerschaft mit einem Klimaforscher verbringt sie viel Zeit allein. Sie widmet sich kritischem Journalismus und erfreut sich an den gemeinsamen Zeiten mit ihrem Hund Ditch. Nachdem ihre Freundin bei einem Tauchgang in der Ostsee verschwunden bleibt, beginnt Kira mit eigenen Ermittlungen, die mehr als gefährlich für sie selbst und ihr Umfeld sein wird.

Überlegungen aufgrund meines Leseeindruckes:

Der Roman beginnt sehr spannend mit dem Tauchgang. Die Beschreibung desselben ist so lebendig, dass mir förmlich der Atem stockt.

Die erste Hälfte des Romans ist gespickt von emotionalen Reaktionen auf das Geschehen. Leider nimmt das Erzähltempo in der letzten Buchhälfte extrem ab. Es kommt zu gedanklichen Wiederholungen. Schon über mehrere Kapitel wird Entwicklung der Ermittlungen, durch Kiras Überlegungen und Austausch mit Kommissarin Christ vorhersehbar. Daher ist das Finale leider nicht mehr überraschend.

Kira Lund als Hauptprotagonistin mit ihrem treuen Hund Ditch ist ein große Sympathieträgerin. In den kommenden Fortsetzungen würde die Erzählung von kontinuierlichen Cliffhangern und Spannungsbögen sehr profitieren.

Fazit:

Eine entspannende Lektüre mit mehrfach guten Suspense-Inhalten.

Gute 3,5 Sternebewertung!

Ich wünsche dem Autor Dieter Neumann weitere gute Ideen und viel Erfolg mit der Kira Lund Reihe.

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Veröffentlicht am 07.06.2021

Spannendes "Rund-Um-Unterhaltungspaket"

RAVNA – Tod in der Arktis
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Das Cover mit dem Abbild einer dunkelhaarigen jungen Frau in typischer Winterkleidung schon ein gutes Indiz für den Buchinhalt. Das durchaus haptisch wie visuell ansprechende Buch beinhaltet auch eine ...

Das Cover mit dem Abbild einer dunkelhaarigen jungen Frau in typischer Winterkleidung schon ein gutes Indiz für den Buchinhalt. Das durchaus haptisch wie visuell ansprechende Buch beinhaltet auch eine grobe Landkarte Norwegens. Schon beim Blick auf das Cover & Titel, wird einem klar, dass hier nicht nur um einen Thriller geht...

Inhalt: Ravna eine sehr junge Frau mit samischen Wurzeln, möchte einen "richtigen" Beruf ausüben. Sie möchte sich und anderen beweisen, dass sie auch in der norwegischen Bevölkerung, Akzeptanz verdient..

Es geschehen unfassbare und brutale Morde, gleich in den ersten Tagen ihres Praktikums. Ohne Anleitung muss Ravna ihren Weg im Polizeidienst finden. Nicht ohne Schwierigkeiten gehen die Mordermittlungen los.

Elisabeth Herrmann ist eine bei uns gut bekannte Autorin. Dieses Buch ist aufgrund ihrer persönlichen Affinität zu Norwegen und den Geheimnissen dieser Menschen entstanden. Ihre Hauptportagonistin Ravna ist mehr als "auffällig" anders. Sie drückt sich rau und ohne Etikette aus, gibt ihren Bedürfnissen nach und ist im Prozess der Selbstfindung.

Ravna ist zusammen mit dem Kommissar Rune Thor auf der Suche nach dem Mörder des Samen Tyrrg. In diesem Team kommt es zu großen Spannungen und aber auch zu dem wiederkehrendem Interesse an der Mentalität des anderem.

In diesem Roman werden Orte, Rituale, Hintergründe und auch Stimmungen, sehr detailliert aber ohne Langeweile erzählt. Der Leser erfährt mehr als die offensichtliche Geschichte. Es ist ein "Rund - um - Unterhaltungspaket" der Spannung und Emotionen.

Als "All-Agers" Roman ist dieses Buch für eine sehr große Leserschaft geeignet und wird viele Fans finden.

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