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Veröffentlicht am 30.03.2025

Das Paris der 1950er Jahre in all seiner Vielfalt

Die tausend Farben von Paris
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Catherine Durand entführt mich ins Frankreich der 1950er Jahre, direkt hinein ins Künstlerviertel von Paris. Hier begegne ich dem ehemaligen US-Soldaten Jack, der für seine Bilder lebt, auch wenn er mehr ...

Catherine Durand entführt mich ins Frankreich der 1950er Jahre, direkt hinein ins Künstlerviertel von Paris. Hier begegne ich dem ehemaligen US-Soldaten Jack, der für seine Bilder lebt, auch wenn er mehr schlecht als recht davon leben kann - er ist Maler aus Leidenschaft. Frank ist ebenfalls US-Amerikaner, wenngleich er nie gedient hat. Er ist ein großartiger Sänger, Karten zu seinen Shows im Lido sind heißbegehrt. Der Zufall führt ihn zu der bezaubernden Amelie in ihr Blumengeschäft, er ist sofort von ihr angetan, sie jedoch zeigt ihm eher die kühle Schulter. Wäre noch Rose, die stets mit ihrem Fotoapparat unterwegs ist, um genau die Momente einzufangen, die ihre Bilder so besonders machen. Gerade hat sie Jack im Visier – ihre Blicke treffen sich, es ist der Beginn von etwas Wunderbarem. Die Autorin erzählt von einem Paris, wie man es sich vorstellt, ihre Protagonisten haben sich, jeder auf seine ureigene Weise, der Kunst verschrieben, aber ihre „tausend Farben von Paris“ sind noch sehr viel mehr als Liebe, Kunst und Leidenschaft.

Bis hierher spürt man die Leichtigkeit des Seins. Vier junge Leute in der Stadt der Liebe, die jeden Moment genießen. Sie verlieben sich – was braucht man mehr? Nun, diese Nachkriegsjahre sind nicht nur unbeschwert, man spürt schon auch, dass hier noch mehr im Gange ist.

Gleich mal wird es mysteriös. Ein Toter wird aus dem Wasser gezogen, er liegt nun am Ufer der Seine. Der herbeigerufene Polizist scheint etwas gefunden zu haben, er führt ein Telefonat…

Dunkle Kräfte treiben im Verborgenen ihr anrüchiges Handwerk. Von Spionage ist die Rede und wenn es sein muss, schrecken finstere Gestalten auch vor Mord nicht zurück. Jack kommt durch das G.I.-Bill-Programm für ein Jahr nach Paris, will jedoch verständlicherweise hier nicht mehr weg. Von diesem Programm, das den US-Soldaten den Start in ihr neues Leben erleichtern soll, habe ich noch nie gehört. Auch vieles andere, das die Autorin gekonnt in ihre …tausend Farben… verwoben hat, war mir unbekannt, obwohl es den Tatsachen entspricht. Sie hat ihre Figuren gut getroffen, Jack etwa ist der Inbegriff des armen Malers, der jeden Moment voll auskostet und auch wenn der Erfolg ausbleibt, so schlängelt er sich gut gelaunt sich durch seine Tage.

Die politischen Verhältnisse von damals sind mit dem kulturellen Leben bestens verflochten, Orte werden beschrieben, alles ist historisch verbürgt und gut recherchiert, das Buch ist so viel mehr als „nur“ ein Roman, in dem die Liebe eine Rolle spielt, das Buch vermittelt viel Wissen – und das auf sehr unterhaltsame Weise.

Das Nachwort dann klärt nochmal über die Fakten auf, Kriegsverbrecher und Geheimdienste, die sich durch unsere Geschichte ziehen, werden hier beim Namen genannt, die letzten Seiten bilden den informativen Abschluss zu diesem so lesenswerten Buch, das in den „…tausend Farben von Paris“ erstrahlt.

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Veröffentlicht am 29.03.2025

Liberantas - faszinierender zweiter Band

Liberantas
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Nachdem mich schon der erste Teil von „Liberantas. Im Schatten der Erinnerung“ in diese Geschichte hat abtauchen lassen, war ich auf Band zwei extrem gespannt und hoffe nun, dass der finale dritte Band ...

Nachdem mich schon der erste Teil von „Liberantas. Im Schatten der Erinnerung“ in diese Geschichte hat abtauchen lassen, war ich auf Band zwei extrem gespannt und hoffe nun, dass der finale dritte Band auch bald erscheinen wird. Denn auch „Im Nebel der Furcht“ hat mich ans Buch gefesselt, obwohl ich nicht die typische Romantasy-Fantasy-Leserin bin. Was wieder einmal mehr beweist, dass man auch Büchern jenseits seiner Lesegewohnheiten eine Chance geben sollte.

Nun, nachdem Elainy wieder in ihre normale Welt zurückgekehrt ist, ist für sie doch nichts mehr so, wie es zuvor war. Zuvor - als sie in Liberantas den Inani Awan kennen- und liebengelernt hat. Und genau diese Liebe, die Awan erwidert, ist es, die sie schweren Herzens veranlasst hat, Liberantas zu verlassen. Denn hier ist die Liebe verboten.

In diesem zweiten Band setzt Odium, der Herrscher von Liberantas, alle Hebel in Bewegung, Elainy in seine Welt zu locken, denn er will nichts weniger als ihren Tod, hat sie doch gegen die eiserne Regel der verbotenen Liebe verstoßen.

Gespannt verfolge ich Elainys Weg und auch Awan, der von Anfang an ihr Beschützer war, hat mich wiederum sehr berührt. Man sollte unbedingt Band eins gelesen haben, denn die Geschichte setzt sich hier fort. Wird sie nach Liberantas zurückkehren? Und wie wird es Odium anstellen, sie anzulocken?

Die so vielschichtig angelegte Story fesselt ungemein, jeder einzelne Charakter ist unverwechselbar und es sind auch die tiefgründigen Gedanken, die dieses Buch zu etwas Besonderem machen. „Erst in Ausnahmesituationen erkennen wir, dass wir viel weiter über unsere Grenzen gehen können als angenommen.“ Dies ist nur eine der so sinnigen, so weisen Kapitelüberschriften, die mich haben innehalten lassen, die nachdenklich stimmen.

Das Glossar am Ende des Buches sei noch kurz erwähnt. Es erklärt die Welt von Liberantas. Eine für uns fremde Welt mit fremden Geschöpfen wie etwa Libercats und Liberdogs oder auch Sola – das sind Geschöpfe, die von Einsamkeit angezogen werden. Es gibt noch so einige mehr davon, alle sind sie gut erklärt.

Larissa Brauns Schreibstil ist fesselnd, sie hat mich oftmals schmunzeln lassen, das Buch ist kurzweilig, es ist spannend und emotional – ein Buch, das ich gerne gelesen habe. Ach was, verschlungen habe ich auch diesen zweiten Band und nun freue ich mich auf Band drei.

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Veröffentlicht am 28.03.2025

Spannender Ostsee-Krimi

Ostseedämmerung
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Der Teich, der zum Gut Hövelau gehört, ist für Trine und Vito ihr Abenteuerspielplatz. Trine meint, auf eine Glasscherbe getreten zu sein. Bei näherer Betrachtung sieht die etwa zwei mal drei cm große, ...

Der Teich, der zum Gut Hövelau gehört, ist für Trine und Vito ihr Abenteuerspielplatz. Trine meint, auf eine Glasscherbe getreten zu sein. Bei näherer Betrachtung sieht die etwa zwei mal drei cm große, bronzefarbene Scheibe mit vier Löcher und goldenen Verzierungen dann doch nach einem alten Schmuckstück aus. Wie sich bald herausstellt, wurde dieses Artefakt zuletzt bei Mira Schneider gesehen, einer Archäologiestudentin, die in einer renovierten Kate auf dem Grundstück von Hubertus von Steben gewohnt hat, bis sie vor eineinhalb Jahren spurlos verschwunden ist. Diesen Vermisstenfall bekommt Pia Korittki auf den Tisch. Nach Miras Verschwinden hatten andere Kollegen ihre Spur verfolgt, die jedoch im Sande verlaufen ist. Und nun wird dieser Fall wieder aufgerollt, Pia ermittelt in ihrem nunmehr zwanzigsten Fall.

Nicht jeden dieser zwanzig Bände habe ich gelesen, irgendwann bin ich eingestiegen und nun verfolge ich gespannt Pia Korittkis weitere Ermittlungen. Sie ist Kriminalhauptkommissarin im K1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck, ihr Freund Marten Unruh arbeitet beim LKA Kiel, ihr Sohn Felix verbringt so manches Wochenende bei Pias Ex-Freund Hinnerk. Auch wenn es von außen betrachtet nicht so aussieht, so hat sie ihr Privatleben ganz gut im Griff, wenngleich sie schon an Felix denkt, wenn sie einer gefährlichen Situation ausgesetzt ist.

Der Vermisstenfall Mira Schneider führt Pia zu deren nächstem Umfeld, zu ihren Eltern, zu ihrem Noch-Ehemann. Miras letzter Wohnsitz mitsamt den Bewohnern von Gut Hövelau wird unter die Lupe genommen, dabei scheint mir so mancher verdächtig. Ebenso sind es so einige der Dorfbewohner, die bei näherer Betrachtung dem Anschein nach doch einiges zu verbergen haben.

Zunächst gilt es, den vielen Personen nachzuspüren, denn meinem ersten Verdacht folgen so einige nach. Mias Leiche wird gefunden, die Dorfbewohner und neue Zeugen werden befragt. Die Ermittlungen weiten sich aus, es gibt immer wieder überraschende neue Erkenntnisse und auch meine Verdächtigen werden zahlreicher. Hatte ich anfangs eine klare Linie zu einer gewissen Person, so ging mir der Durchblick mehr und mehr verloren. Eva Almstädt versteht es bestens, falsche und durchaus glaubhafte Fährten zu legen, bis sich dann doch eine heiße Spur herauskristallisiert. Bis dahin dauert es allerdings, um gegen Ende nochmal so richtig dramatisch zu werden.

Mich hat die „Ostseedämmerung“ gut unterhalten, mein Spürsinn war gefordert, zwischendurch gab es einige Längen, die Ermittlung kam nicht recht vorwärts. Und doch hätte ich das Buch nicht weglegen wollen und letztendlich hatte Pia die richtigen im Verdacht. Die Handlung war logisch aufgebaut, die Charaktere waren allesamt überzeugend, der Schreibstil mitreißend, es war ein wiederum spannender Ostsee-Krimi und nun bin ich auf Pias nächsten Fall gespannt, auch wenn es bis dahin noch etwas dauern mag.

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Veröffentlicht am 27.03.2025

Ihr Bruder, der Serienkiller

Die Schwester des Serienkillers
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Band drei der Reihe um Serienkiller habe ich nun auch beendet, nachdem mich die beiden Vorgängerbände „Die Frau…“ und „Die Tochter des Serienkillers“ total in die Story gezogen haben.

„Guten Morgen, ...

Band drei der Reihe um Serienkiller habe ich nun auch beendet, nachdem mich die beiden Vorgängerbände „Die Frau…“ und „Die Tochter des Serienkillers“ total in die Story gezogen haben.

„Guten Morgen, Mrs. Price. Ich bin Detective Inspector Walker von der Kriminalpolizei für Devon und Cornwall“ stellt sich DI Walker vor. Schon eine ganze Weile versucht er, sie – Anna Price, geborene Lincoln - aufzuspüren. Es geht um Henry, ihren Bruder. Annas Befürchtung, dass er tot wäre, bestätigt er nicht. „Er ist zur Fahndung ausgeschrieben… und zwar wegen mehrfachen Mordes.“ Henry – ein Serienmörder? Der Schock sitzt tief, auch wenn Anna und Henry sich schon lange aus den Augen verloren haben, so ist er doch ihr Bruder. Zwei Daten nennt Walker ihr, an denen er seine grausamen Morde die Jahre davor begangen hat. Das ist einmal der 15. Februar und dann ist es der 13. Mai. Die Zeit drängt, denn es sind noch vier Tage bis zu letzterem Datum.

Erzählt wird aus Annas Sicht. Als Lehrerin ist sie beliebt, sie ist gut in ihrem Job und auch mit ihrer Ehe steht es zum Besten. Und nun droht ihr bisheriges Leben wie ein Kartenhaus einzustürzen. Walker macht ihr klar, dass er auf ihre Mitarbeit angewiesen ist, denn der Countdown läuft unerbittlich. In Rückblenden erfahren wir von dem Kinderheim, in dem die Geschwister ihre Kindheit verbringen mussten, auch wird klar, dass das Spiel, in dem sie als Kinder stufenweise knifflige Aufgaben lösten, Henry in seinem mörderischen Wahn wieder aufleben lässt.

Es sind mehrere Erzählstränge, denen ich abwechselnd folge. Zunächst ist es die Suche nach Henry, die den größten Raum einnimmt, gefolgt von ihrer Zeit im Heim und zwischendurch gibt es mehrere kurze Einblicke direkt zum Mörder. Dabei lese ich Details, die ich nicht zu nah an mich ran lassen möchte und doch sind diese Bilder unauslöschlich da. Er ist direkt stolz auf seine Werke, auch denkt er an das i-Tüpfelchen eines jeden Serienkillers, seine Visitenkarte sozusagen. Er will schließlich an seinen Taten erkannt werden. Eine kranke Seele, die eiskalt und zielgenau tötet.

Wie schon erwähnt, habe ich die beiden Vorgängerbände gelesen, beide haben mich abgeholt. Der dritte und nunmehr letzte Band dieser Reihe ist noch besser, er ist überraschend anders, mit Wendungen, die so nicht vorhersehbar sind. Die gut konstruierte Story lebt auch von den Protagonisten, ganz vorne dabei sind es –natürlich - Anna und DI Walker und auch die anderen Charaktere sind durchaus glaubhaft und nachvollziehbar angelegt. Jeder einzelne Erzählstrang ist in sich schlüssig, schlussendlich dann ist nichts so, wie es lange den Anschein hatte.

„Die Schwester des Serienkillers“ ist in sich abgeschlossen, wie auch Band eins und zwei. Mich hat dieser dritte Band dermaßen in seinen Bann gezogen, dass ich alles um mich herum bis zum nochmal unverhofften Ende ausgeblendet habe.

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Veröffentlicht am 26.03.2025

Claras Geschichte

Vor hundert Sommern
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Ihre Großtante Clara hat Katharina Fuchs zu ihrem Generationenroman „Vor hundert Sommern“ inspiriert. Dies verrät die Autorin zum Schluss dieses lesenswerten Buches ihren Lesern. Clara war die Schwägerin ...

Ihre Großtante Clara hat Katharina Fuchs zu ihrem Generationenroman „Vor hundert Sommern“ inspiriert. Dies verrät die Autorin zum Schluss dieses lesenswerten Buches ihren Lesern. Clara war die Schwägerin ihrer Großmutter Anna, beide sind sie reale Personen, andere Figuren dagegen sind fiktiv.

Wir sind im Berlin der 1920er Jahre, die vielzitierten Goldenen Zwanziger Jahre gingen an Clara und den ihren eher spurlos vorüber. Sie lebt beengt mit ihren Eltern und Geschwistern, sie trägt mit Flaschenspülen für eine Brauerei zum Lebensunterhalt der Familie bei. Eine Arbeit, die schlecht bezahlt wird und wenn die Frauen, die diesen Knochenjob tagein, tagaus erledigen, nicht spuren, werden sie kurzerhand entlassen, die nächsten Arbeiterinnen warten schon.

Hundert Jahre später sind es Lena und ihre Mutter Anja, die die Wohnung von Elisabeth, Anjas Mutter, in Berlin Charlottenburg ausräumen. Elisabeth hat sich entschlossen, die Wohnung aufzugeben, da sie mit ihren 94 Jahren zwar geistig fit, körperlich aber doch angeschlagen ist. Sie lebt nun in Hamburg in einem Pflegeheim in Anjas Nähe. Bei der Wohnungsauflösung entdecken sie alte Briefe und Fotos, auch eine Schusswaffe fischen sie aus ihrem Versteck. Weiß Elisabeth etwas darüber? Es muss wohl zu Claras Nachlass gehören, denn diese Wohnung war einst ihre.

Elisabeth erinnert sich, erzählt von Clara, um dann im nächsten Kapitel nahtlos in ihre Zeit überzugehen. Die beiden Zeitebenen verbinden sich hier aufs Beste. Das Buch ist spannend erzählt, es ist unterhaltsam, die kurzen Kapitel sind mit Orts- und Zeitangabe und mit Namen übertitelt. So hat man stets den Überblick. Vom Gestern zum Heute wechseln sich die Erzählstränge ab, jeder für sich ist interessant. Tief tauche ich ein in die Geschichte, durchlebe die gesellschaftlichen, die wirtschaftlichen und die politischen Verhältnisse sowohl in unserer als auch zu Claras Zeit. Bald haben die Nationalsozialisten das Sagen, ihre Schreckensherrschaft macht vor keiner Familie halt. Der Antisemitismus greift auch heute wieder um sich, Katharina Fuchs thematisiert dies neben der Familiengeschichte wie viele andere Themen, die uns auf den Nägeln brennen wie etwa den Nahost-Konflikt, die Erstarkung Rechter Parteien, Mobbing und den Klimawandel, Social Media und veganes Leben, um nur einiges zu benennen. Es sind Themen, die uns beschäftigen, die gut in die Geschichte eingebunden sind, jedoch überfrachten sie die Erzählung doch sehr. Hier wäre weniger mehr gewesen.

Nun, Elisabeth ist es, die ihr Schweigen bricht, die von der Vergangenheit erzählt. Man merkt, wie schwer es ihr fällt, sich nochmal alles zu vergegenwärtigen, die Erinnerungen sind zu schmerzlich. Lena fordert von ihrer Oma alles ein, nachdem sie Briefe gefunden und gelesen hat. Sie drängt sie regelrecht, meint an Anrecht auf ihre Vergangenheit zu haben. Und assoziiert dabei ihre Ängste mit ihrer Unkenntnis über ihre jüdischen Vorfahren. Gerade diese Sequenzen sind es, die das Anspruchsdenken der jungen Generation – auch wenn es einige wenige sind - widerspiegeln. Hier musste ich mit dem Lesen pausieren, um ein wenig Abstand zu der ansonsten lesenswerten Geschichte zu bekommen.

Claras Geschichte hat mich komplett abgeholt, auch zolle ich Elisabeth Respekt, dass sie trotz qualvoller Rückblicke dem Wunsch ihrer Familie entsprochen hat. Schlussendlich bewerte ich mit 3 ½ Sternen, die ich aufrunden werde.

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