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Veröffentlicht am 05.05.2020

emotional & dramatisch - absolut zu empfehlen

Nur einen Herzschlag entfernt
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Kurzbeschreibung
Als der Debutroman des mysteriösen Autors J. Colby zur literarischen Sensation des Jahres wird, ist die junge Unidozentin Emiline neugierig, was hinter dem Hype steckt.
Doch dann entdeckt ...

Kurzbeschreibung
Als der Debutroman des mysteriösen Autors J. Colby zur literarischen Sensation des Jahres wird, ist die junge Unidozentin Emiline neugierig, was hinter dem Hype steckt.
Doch dann entdeckt sie, dass das Buch ihre eigene unglückliche Kindheit erzählt. Was bedeutet, Jackson muss Jase sein, ihr einst bester Freund und erste große Liebe, den sie seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen hat. Zutiefst verletzt von dem Verrat macht sie sich auf die Suche, um ihn zur Rede zur stellen. Bald muss sie sich fragen, ob sie tatsächlich erfahren will, was damals geschah …
(Quelle: Bastei Lübbe)

Meine Meinung
Von der Autorin Renée Carlino kannte ich bereits einen Roman, der mir total gut gefallen hatte. Nun stand mit „Nur einen Herzschlag entfernt“ wieder ein Buch von ihr bei mir in der Liste und ich war wirklich sehr neugierig darauf.
Das Cover gefiel mir wieder richtig gut, es wirkt von den Farben sehr stimmig. Und der Klappentext versprach mir sehr viel. Daher ging es hier nach dem Laden des eBooks auch schon mit dem Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier sehr gut ausgearbeitet und ins Geschehen integriert. Ich empfand sie alle als vorstellbar und auch die Handlungen waren gut nachzuempfinden.
Emiline ist Unidozentin und sie lebt mit ihrer Freundin zusammen. Mir gefiel ihre Art sehr gut, sie ist ehrlich, sorgt sich um andere und schafft es ihre Vergangenheit sehr gut zu verdrängen. Sie hat da viel erlebt und diese Dämonen hängen ihr auch heute noch nach. Ihre Beziehung erfüllt sie auch nicht unbedingt.
Jason ist Autor und kennt Emiline bereits seit der Kindheit. Allerdings trennen Emiline und ihn 12 lange Jahre. Sie haben damals beide viel erlebt. Jason ist sehr fürsorglich, sieht gut aus und hat ein großes Selbstbewusstsein. Dabei wirkt er etwas arrogant, doch es passt zu ihm.
Beide Protagonisten entwickeln sich im Handlungsverlauf sehr gut weiter und lernen sich ihrer Vergangenheit zu stellen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht lesbar. Ich bin regelrecht durch die Buchseiten geflogen, konnte ohne Probleme folgen und auch alles gut nachempfinden.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Emiline. Hierfür hat die Autorin die Ich-Perspektive verwendet, die ich wirklich gut passend empfunden habe. So war ich der Protagonistin noch um einiges näher und habe einen guten Einblick in die Gedanken und Gefühle bekommen.
Die Handlung selbst konnte mich schnell für sich einnehmen. Es ist eine sehr tragische Geschichte, die mich wirklich berührt hat. Der Leser findet hier zwei Handlungsstränge vor. Zum einen ist da die Gegenwart. Hier erfährt der Leser Emilines Weg, wie sie sich mit den Schatten ihrer Vergangenheit auseinandersetzt. In der Vergangenheit wird der Leser Zeuge dessen, was ihr passiert ist. Es ist wirklich unschön, so etwas sollte kein Kind erleben. Die Handlungsstränge wechseln sich hier im Roman immer ab. So ergibt sich dann ein stimmiges Ganzes, das den Leser wirklich auch nachdenklich stimmt. Die Emotionen und Gefühle passen wunderbar und werden sehr gut zum Leser transportiert.

Das Ende ist dann in meinen Augen sehr gut gelungen. Ich empfand es als passend zur Gesamtgeschichte gehalten. Es macht alles gut rund und entlässt den Leser letztlich zufrieden aber eben auch sehr berührt auf der Geschichte.

Fazit
Abschließend gesagt ist „Nur einen Herzschlag entfernt“ von Renée Carlino ein Roman, der mich total für sich gewinnen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm flüssig und leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die dramatisch und richtig emotional gehalten ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und mich begeistert.
Absolut zu empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.05.2020

spannend, dramatisch und auch sehr prickelnd - wirklich sehr guter Roman

Bad. Irish. Mine.
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Kurzbeschreibung
Man kann sich nicht aussuchen, welchen Teil eines Menschen man lieben will. Man nimmt ihn wie er ist und lernt jede einzelne zerbrochene Scherbe seiner Seele zu lieben …
Als Krankenschwester ...

Kurzbeschreibung
Man kann sich nicht aussuchen, welchen Teil eines Menschen man lieben will. Man nimmt ihn wie er ist und lernt jede einzelne zerbrochene Scherbe seiner Seele zu lieben …
Als Krankenschwester Eva die Nacht mit einem irischen Fremden verbringt, ist von Anfang an klar, dass es bei dieser einen Nacht bleiben wird. Deaglan Kane gibt ihr mehr als deutlich zu verstehen, dass er nur für einen Businessdeal in Toronto und generell kein Mann für Beziehungen ist. Doch als Eva auf dem Heimweg vor seinem Apartment ausgeraubt und schwer verletzt wird, weicht er plötzlich nicht mehr von ihrer Seite – ob sie will oder nicht. Deaglan ist sich sicher, dass der Überfall etwas mit ihm und seinem Unternehmen zu tun hat. Und Eva im Gegenzug vor der unbekannten Gefahr zu beschützen ist das Mindeste, was er für sie tun kann – auch wenn dies bedeutet, all seine Prinzipien über Bord zu werfen und zu riskieren, dass sich Eva in sein Herz schleichen könnte – so wie er in ihres …
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Mit dem Roman „Bad. Irish. Mine“ stand mein erster Roman Nashoda Rose bei mir auf dem Leseplan und ich war echt gespannt darauf.
Das Cover hat mich sehr angesprochen und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher ging es nach dem Laden auch umgehend mit dem Lesen los.

Die handelnden Charaktere sind der Autorin echt auch gut gelungen. Ich konnte sie mir alle wirklich gut vorstellen und auch die Handlungen waren zu verstehen.
So lernt man als Leser hier Deaglan und Eva sehr gut kennen. Beide haben sie Ecken und Kanten und wirkten so auf mich auch realistisch. Deaglan ist klar ein sogenannter Alpha-Boy. Er weiß ziemlich genau was er will und wie er es bekommt. Zudem hat er ein großes Herz, was mir richtig gut gefallen hat.
Eva gefiel mir auch gut. Sie wirkte auf mich tough und selbstbewusst und das Beste, sie kann Deaglan sehr gut Kontra geben. Unterbuttern steht bei ihr nicht auf dem Plan.

Neben den genannten Protagonisten gibt es noch Nebencharaktere, die sich ebenso sehr gut ins Geschehen integrieren. Die Mischung ist der Autorin gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und gut zu lesen. So bin ich dann auch richtig gut durch die Handlung gekommen und konnte auch ohne Probleme folgen. Man sollte sich aber definitiv im Klaren sein das es hier auch ziemlich derb zugeht. Die Autorin passt sich so auch ihrer Geschichte an.
Die Handlung selbst konnte mich auch gut unterhalten. Es gibt hier sowohl spannende als auch dramatische Passagen, die sich gemeinsam mit der Liebesgeschichte sehr gut zu einer stimmigen Mischung zusammenfügen.
Auch die erotischen Szenen kommen hier nicht zu kurz, eher im Gegenteil, es sind doch einige vorhanden. Sie passen aber ins Geschehen hinein und drängen sich nicht unbedingt auf.

Das Ende ist meiner Meinung nach auch wirklich gut gelungen. Es passt sehr gut zur Gesamtgeschichte, macht diese rund und schließt sie sehr gut ab.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Bad. Irish. Mine“ von Nashoda Rose ein Roman, der mich soweit auch gut für sich gewinnen konnte.
Gut beschriebene vorstellbare Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, romantisch, prickelnd und auch dramatisch empfunden habe, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.05.2020

spannender und emotionaler Auftakt - absolut zu empfehlen

Dangerous Hearts – Mit dir durchs Feuer
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Meine Meinung
Die Autorin Romina Gold war mir bereits sehr gut bekannt. Bisher konnten mich auch alle ihre Romane immer sehr überzeugen. Daher war ich jetzt echt total gespannt auf ihr neuestes Werk „Dangerous ...

Meine Meinung
Die Autorin Romina Gold war mir bereits sehr gut bekannt. Bisher konnten mich auch alle ihre Romane immer sehr überzeugen. Daher war ich jetzt echt total gespannt auf ihr neuestes Werk „Dangerous Hearts – Mit dir durchs Feuer“, dem Auftaktband der „Montana-Romantic-Suspense-Reihe“.
Das Cover und auch der Klappentext haben mir sehr angesprochen und so habe ich das eBook nach dem Laden auch ganz flott gelesen.

Ihre Charaktere hat die Autorin sehr gut ausgearbeitet. Ich konnte sie mir alle sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren nachzuempfinden. Als Leser lernt man hier die Protagonisten Laurie und Ethan sehr gut kennen. Beide wirkten sie auf mich menschlich, mit Ecken und Kanten.
Laurie hat bereits Trauriges erlebt und diese Angst ist noch immer vorhanden. Sonst aber ist sie eine tolle junge Frau, die ich sehr sympathisch empfunden habe.
Ethan hat auch so sein Päckchen zu tragen, hat so seine Geheimnisse. Auch ihn mochte ich sehr gerne von seiner Art her.

Neben den beiden Protagonisten gibt es noch eine Reihe von Nebencharakteren, die sich alle wirklich sehr gut ins Geschehen integrieren. Jeder bringt dabei so ganz eigene interessante Dinge mit.

Der Schreibstil der Autorin ist richtig klasse. Ich bin so flüssig und wirklich sehr gut durch die Handlung hindurch gekommen und konnte auch ohne Probleme folgen.
Die Handlung selbst hat es mir zugegeben nicht ganz einfach gemacht. Mir hat gerade zu Anfang irgendwie dieser besondere Kick gefehlt. Doch es dauerte nicht so lange und plötzlich war er da und ich war richtig gefesselt. Es kam sehr viel Spannung auf, ich wollte wissen was weiter passieren würde, wer dieser ominöse Brandstifter ist. Hier habe ich bis zum Ende im Dunkeln getappt.
Zur Spannung gesellte sich ziemlich schnell noch eine gute Portion Romantik. Ich konnte die eingearbeiteten Gefühle und Emotionen sehr gut nachempfinden, die Liebesgeschichte hat ein gutes Tempo und wirkte auf mich glaubhaft.

Je näher das Ende kam desto neugieriger wurde ich und wollte wissen worauf alles hinauslaufen würde.
Und dann kam der Schluss, der richtig spannend war und mich auch vollkommen überrascht hat. Ja ich hatte so einige auf meiner Liste, doch wirklich wahrhaben wollte ich es nicht. Zudem passt dieser Schluss auch richtig gut zur Gesamtgeschichte und macht alles gut rund.

Fazit
Kurz gesagt ist „”Dangerous Hearts – Mit dir durchs Feuer“ von Romina Gold ein wirklich sehr guter Auftaktband der „Montana-Romantic-Suspense-Reihe“, der mich auch wirklich sehr gut für sich gewinnen konnte.
Sympathisch sehr gut beschriebene Charaktere, ein sehr angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als spannend, emotional und auch wirklich romantisch empfunden habe, haben mir bis auf leichte Schwierigkeiten zu Anfang echt gute Lesestunden beschert und mich letztlich auch überzeugt.
Sehr empfehlenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2020

spannender & emotionaler Auftakt der Reihe - sehr zu empfehlen

Silverhorse 1. Tanz mit dem Wind
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Meine Meinung
Von der Autorin Julie Wald kannte ich bisher noch gar kein Buch. Jetzt stand mit „Silverhorse 1: Tanz mit dem Wind“ der Auftaktband einer neuen Jugendbuchreihe der Autorin auf meinem Leseplan ...

Meine Meinung
Von der Autorin Julie Wald kannte ich bisher noch gar kein Buch. Jetzt stand mit „Silverhorse 1: Tanz mit dem Wind“ der Auftaktband einer neuen Jugendbuchreihe der Autorin auf meinem Leseplan und ich war echt total gespannt auf die Geschichte.
Das Cover ist wunderschön gestaltet und ein echter Blickfang. Und der Klappentext versprach mir tolle Lesestunden. Daher habe ich das Buch auch nach dem Erhalt ganz flott gelesen.

Ihre handelnden Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Sie wirkten auf mich vorstellbar beschrieben und auch die Handlungen waren verständlich gehalten.
Ava ist hier die Protagonistin. Sie ist 12 Jahre alt und liebt Pferde über alles. Ich habe sie auf Anhieb in mein Leserherz geschlossen und es tat mir in der Seele weh als Ava mit ihren Eltern umziehen muss. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle nachempfinden und mich so richtig gut in sie hineinversetzen. Auch wie sie sich mit Soraya anfreundet, die Autorin hat die wunderbar geschildert.

Neben Ava gibt es aber noch einige andere wichtige Figuren, wie Lou oder auch Elaf. Alle fügen sich ganz wunderbar ins Geschehen ein, bringen eigene Dinge mit und dürfen einfach nicht fehlen.

Der Schreibstil der Autorin ist absolut flüssig und sehr leicht zu lesen. Man fängt das Buch an und ist schwupp auch schon mittendrin. Mir hat dieser Stil echt total gut gefallen.
Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus der Sichtweise von Ava. Das ist absolut gelungen, denn so ist man ihr einfach noch um einiges näher.
Die Handlung konnte mich dann auch von Beginn an packen. Es kommt hier rasch Spannung auf, genauso aber konnte ich auch die eingearbeiteten Emotionen sehr gut nachempfinden. Die Autorin trifft hier wirklich den Nagel auf den Kopf, es wirkte alles nachempfindbar und realistisch auf mich.
Auch dreht es sich in der Handlung um Themen wie Freundschaft oder auch einen Neuanfang. Und natürlich kommt das Thema Pferde nicht zu kurz, eher im Gegenteil. Es passt einfach alles total zusammen.
Vom Setting her gefiel mir der Roman hier auch total gut. Es wirkte alles sehr anschaulich beschrieben, man bekommt als Leser Kopfkino, kann sich alles wunderbar vorstellen.

Das Ende ist dann einerseits sehr passend gehalten. Man wird hier als Leser jetzt nicht mit einem riesigen Cliffhanger entlassen, dennoch aber will man wissen wie es in der Fortsetzung weitergeht.

Fazit
Kurz gesagt ist „Silverhorse 1: Tanz mit dem Wind“ von Julie Wald ein absolut gelungener Auftakt der Reihe, der mich total einnehmen konnte.
Sehr gut ausgearbeitete Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend und sehr emotional empfunden habe und deren Setting richtig klasse beschrieben ist, haben mir wunderbare Lesestunden beschert und machen Lust auf mehr.
Wirklich zu empfehlen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2020

trotz Kleinigkeiten ein wirklich unterhaltsamer Auftakt

All of Me
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Kurzbeschreibung
Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will.”
Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht – das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes ...

Kurzbeschreibung
Sie ist alles, was ich sehe. Und alles, was ich will.”
Erfolgreicher Geschäftsmann bei Tag, Playboy bei Nacht – das ist das Leben von Shaw Mercer. Doch als ein Skandal um sein ausschweifendes Liebesleben seinen Vater die Wahl zum Bürgermeister kosten könnte, tut er alles, um sich ein neues Image zu verpassen – das eines Mannes, der endlich sein Herz verloren hat. Dazu engagiert er Willow Blackwell. Für 250.000 Dollar ist sie bereit, seine Freundin zu spielen. In seinem Bett zu landen oder sich gar in ihn zu verlieben stand jedoch nicht im Vertrag …
(Quelle: LYX)

Meine Meinung
Die Autorin K.L. Kreig war mir bisher noch vollkommen unbekannt. Umso gespannter war ich daher auf ihren Roman „All of Me“.
Das Cover hat mir gut gefallen auch wenn es recht schlicht gehalten ist. Und der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Daher habe ich das eBook flott geladen und dann ging es auch schon mit dem Lesen los.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier ganz gut gezeichnet. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und auch die Handlungen waren nachempfindbar. Als Leser lernt man hier Willow und auch Shaw kennen. Beide gut beschriebene Figuren, die jeder so ganz eigene Dinge mitbringen.
Willow gefiel mir gut. Sie hat schon viel erlebt, ihre Vergangenheit hängt ihr doch noch immer nach. Ich mochte sie und habe mit ihr gelitten. Allerdings so richtig weiß Willow nicht was sie will, sie trifft eine Entscheidung, widerspricht dieser dann aber irgendwie immer wieder. Diese Wankelmütigkeit war manches Mal etwas nervig.
Shaw hat es mir nicht so einfach gemacht. An ihm fehlten mir ein wenig die Kanten, er ist ein Bad Boy der außen hart und innen weich ist. Er bleibt meiner Meinung nach auch hinter Willow zurück, was ich doch schade fand.

Mit ihrem Schreibstil konnte mich die Autorin wirklich beeindrucken. Sie hat es geschafft das ich durch ihre Worte durch die Handlung getragen wurde und so flüssig und leicht durch die Seiten gekommen bin.
Die eigentliche Handlung konnte mich dann auch gut für sich einnehmen. Ich konnte ohne Probleme folgen und auch alles gut nachempfinden. So hat mir die Liebesgeschichte von Shaw und Willow gut gefallen. Sie entwickelt sich in meinen Augen sehr gut, das Tempo ist gut gewählt. Zudem geht es auch recht herzergreifend zu, es gibt Dinge die ich nicht kommen sah und auch die Gefühle und Emotionen kommen meiner Meinung nach beim Leser an.

Das Ende ist dann ziemlich offen gehalten. Es gibt hier auch einige Andeutungen und ich bin nun sehr gespannt darauf wie es weitergeht. Glücklicherweise ist die Fortsetzung bereits für Ende Main 2020 angekündigt.

Fazit
Zusammenfassend gesagt ist „All of Me“ von K.L. Kreig ist ein sehr guter Auftakt, der mich auch gut für sich einnehmen konnte.
Gut beschriebene recht interessante Charaktere, ein angenehm flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich emotional und auch romantisch empfunden habe, konnten mir, trotz kleinerer Kritiken, doch unterhaltsame Lesestunden beschert,
Durchaus lesenswert!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere