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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2021

ein fröhlicher Lesespaß für kleine Leselerner

Flora Flitzebesen (für Leseanfänger)
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Unsere Tochter (7 Jahre) ist in der 1. Klasse und mag magische Geschichten gerne. Daher war sie auf die Geschichte sehr gespannt.

Da es sich hier um ein Buch für Leseanfänger handelt, sind die Schrift ...

Unsere Tochter (7 Jahre) ist in der 1. Klasse und mag magische Geschichten gerne. Daher war sie auf die Geschichte sehr gespannt.

Da es sich hier um ein Buch für Leseanfänger handelt, sind die Schrift und der Zeilenabstand ein bisschen größer. Kleine Selbstleser sollten aber etwas geübter sein, da der Text schon umfangreicher ist. Manche Wörter wie beispielsweise Türmchenviertel oder Nebelschleierburg brachten unsere Tochter ein bisschen ins Stolpern. Ansonsten hatte sie beim Lesen aber keine Probleme. Dass die Geschichte in 6 Kapitel eingeteilt ist, gefällt uns allen. Das erleichtert das Selberlesen gleich ein bisschen. Auch die vielen farbenfrohen Illustrationen sind natürlich klasse. Das sorgt gleich für mehr Lesemotivation und lockert den Text auch auf.

Die Geschichte ist dazu auch lustig und unterhaltsam. Floras Vorfreude auf die Schule kann man gut nachvollziehen. Außerdem ist es witzig, was die kleine Hexe für den ersten Schultag benötigt bzw. was sie in der Schule lernt. Dazu sorgt auch noch der Kater Kringel für Aufregung.

Schön sind auch die kleinen Rätsel am Kapitelende. Diese wurden bei uns gerne gelöst.

Fazit:

Unserer Tochter hat das Buch sehr gefallen. Ein fröhlicher Lesespaß für kleine Leselerner.

Veröffentlicht am 26.03.2021

rundum gelungen

Merle und die Bonbon-Verschwörung
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In diesem Buch erzählt die 9jährige Merle von ihrem Alltag. Um mehr Aufregung in ihr Leben zu bringen, gründet sie, zusammen mit ihren besten Freundinnen Mi und Lu, einen Detektivclub. Da die Kinder in ...

In diesem Buch erzählt die 9jährige Merle von ihrem Alltag. Um mehr Aufregung in ihr Leben zu bringen, gründet sie, zusammen mit ihren besten Freundinnen Mi und Lu, einen Detektivclub. Da die Kinder in einem ziemlich ruhigen Dorf wohnen, stellt sich aber schon die Suche nach einem Fall als Herausforderung dar. Doch dann erfahren die Freundinnen zufällig, dass ein Dieb in Bauerbach sein Unwesen treibt. Klar, dass sich der Detektivclub sofort auf die Suche nach dem Täter macht. Daneben beschäftigt Merle auch noch etwas anderes: Ihre Mitschülerin Maxima wird von anderen Kinder gemobbt.

Merle ist ein sympathisches Mädchen. Mit ihrer fröhlichen, aufgeweckten Art bringt sie Leben in die Geschichte. Ihre Gedanken und Gefühle kann man gut nachvollziehen. Auch ihre Freundinnen Mi und Lu mochten wir. Zusammen sind sie ein tolles Team. Dass Merle sich und ihre Familie durch selbst entworfene Steckbriefe vorstellt, hat uns gefallen. Das ist eine schöne Art, die Figuren besser kennenzulernen.

Der Detektivclub bringt dann Witz in die Geschichte. Die Fallsuche sorgte hier für Heiterkeit. Außerdem kann man bei der Diebesjagd auch selbst ein bisschen miträtseln. Hier wird es am Ende dann auch spannend.

Daneben geht es in diesem Buch vor allem um Mobbing. Dies wird sehr nachvollziehbar und kindgerecht angesprochen. Man kann Merle verstehen, dass sie sehr irritiert ist, wenn sie Maxima helfen will, diese dann aber ganz anders als erwartet reagiert. Auch merkt man, wie schlimm die ganze Situation für Maxima ist. Doch Merle kann in ihrer Familie über alles reden. Zusammen mit ihren Eltern versucht sie, eine Lösung für das schwierige Thema zu finden. Dass dies gar nicht so leicht und auch nicht sofort wieder alles gut ist, wird hier nachvollziehbar erzählt. Vielleicht können junge Leser hier auch ein bisschen aus der Geschichte mitnehmen. Das ist auf alle Fälle sehr gelungen.

Auch die Einflechtung des Glaubens geschieht auf eine angenehme Art. Die Geschichte wirkt in sich rund. Da hat man ein schönes Leseerlebnis.

Fazit:

Eine unterhaltsame und lustige Geschichte, die leicht zu lesen ist, aber auch Tiefgang hat. Dazu ist Merle eine total sympathische Hauptperson. Wir freuen uns schon auf das nächste Abenteuer mit Merle und ihren Freundinnen.

Veröffentlicht am 24.03.2021

Malspaß mit Rätseln

LEGO® Harry Potter™ – Malspaß
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In diesem Malbuch findet man auf 95 Seiten abwechslungsreiche Bilder mit verschiedenen Figuren des Potter-Universums. Neben Harry, Ron und Hermine kann man hier z. B. auch Dumbledore, Draco Malfoy oder ...

In diesem Malbuch findet man auf 95 Seiten abwechslungsreiche Bilder mit verschiedenen Figuren des Potter-Universums. Neben Harry, Ron und Hermine kann man hier z. B. auch Dumbledore, Draco Malfoy oder Professor Lupin ausmalen. Auf den Bildern stecken die Figuren in lustigen, aber auch in unguten Situationen. Überwiegend sind es Einzelbilder. Manche erstecken sich aber auch über die ganze Doppelseite. Bei der großen Auswahl sind die Kinder also schon einige Zeit beschäftigt.

Unsere Tochter (7 Jahre) malt die Bilder am liebsten mit Holzstiften aus. Mit diesen lässt es sich auf den Seiten gut malen, auch scheint die Farbe nicht durch.

Neben den Ausmalbildern gibt es hier auch einige Rätsel. Hier gilt es beispielsweise den fehlenden Ausschnitt zu finden, Zahlen 1 bis 20 zu verbinden oder den richtigen Weg im Labyrinth zu suchen. Die Rätsel sind also verschieden, was unserer Tochter gefällt. Sie fand diese aber ziemlich einfach. Falls man doch Hilfe bei den Rätseln benötigt, sind auch die Lösungen ganz am Ende des Malbuches zu finden.

Fazit:

Hier kann man ganz viel ausmalen und auch ein kleines bisschen rätseln. Unsere Tochter mag das Heft gerne. Eine schöne Beschäftigungsidee für kleine Lego- bzw. Harry-Potter-Fans.

Veröffentlicht am 24.03.2021

Der Baum und der Vogel

Der Baum und der Vogel
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In diesem Bilderbuch geht es um einen jungen Vogel, der in einem Baum lebt. Er liebt sein Zuhause. Als sich eines Tages alle Vögel aufmachen, um weiterzuziehen, möchte der kleine Vogel nicht mit. Er sorgt ...

In diesem Bilderbuch geht es um einen jungen Vogel, der in einem Baum lebt. Er liebt sein Zuhause. Als sich eines Tages alle Vögel aufmachen, um weiterzuziehen, möchte der kleine Vogel nicht mit. Er sorgt sich um den Baum, der ohne die Vögel vielleicht einsam ist und will ihn daher nicht allein lassen. Doch dann entdeckt der Vogel, dass viel mehr Leben im Baum herrscht, als er gedacht hatte. Und ihm wird klar, dass er sich doch ohne schlechtes Gewissen aufmachen und neue Dinge entdecken darf.

Der Text besteht pro Seite aus wenigen Zeilen, ist also sehr übersichtlich. Zusammen mit den ausdrucksstarken Bildern, die die Geschichte begleiten, entwickelt sich eine ruhige, aber unterhaltsame Geschichte, die sich um Mitgefühl, neue Entdeckungen, Abschied und den glücklichen Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt dreht.

Auch wenn sich die Farben der Illustrationen auf Grün, Rot, Schwarz und Blau beschränken, wirken die Seiten trotzdem farbenfroh. Manchmal muss das Buch auch gedreht werden, um den Baum in seiner ganzen Pracht betrachten zu können. Das gefällt uns sehr.

Fazit:

Eine schöne Geschichte mit besonderen Illustrationen. Für Kinder und Erwachsene gleichermaßen ansprechend.

Veröffentlicht am 22.03.2021

Und dann kam Juli

Und dann kam Juli
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Pferdebesitzer wider Willen - so fühlt sich Paul, als plötzlich ein Pferd im Garten steht. Seine Eltern finden das aber, im Gegensatz zu ihm, ziemlich toll. Paul sieht aber nur die Nachteile, die Julis ...

Pferdebesitzer wider Willen - so fühlt sich Paul, als plötzlich ein Pferd im Garten steht. Seine Eltern finden das aber, im Gegensatz zu ihm, ziemlich toll. Paul sieht aber nur die Nachteile, die Julis Anwesenheit beschert. Plötzlich ist alles anders und er muss auf viele Dinge, die ihm wichtig sind verzichten. Daher versucht er mit allen Mitteln, Juli wieder loszuwerden.

Ich habe das Buch unseren Mädels (7 und 9 Jahre) vorgelesen. Unsere Töchter lieben Pferde, daher konnten sie Pauls Gedanken über Juli nicht ganz nachvollziehen, fanden es aber trotzdem unterhaltsam. Anfangs hatten sie viel Verständnis für Paul. Mit dem Pferd zieht ziemlich viel Trubel in Pauls Leben und in den Garten ein. Hier wird durch Juli also ziemlich viel umgekrempelt. Dass dies von Paul, als unfreiwilligem Pferdebesitzer, nicht begeistert aufgenommen wird, war lustig. Mit der Zeit war Pauls Gereiztheit aber schon ein bisschen anstrengend. Obwohl er merkt, dass Juli bei anderen gut ankommt, bessert sich seine Stimmung nicht. Paul bleibt grummelig und fängt dann auch noch Streit mit seinen Freunden an. Zwischendrin mal kurz positive Laune hätte der Geschichte - unserer Meinung nach - nicht geschadet.

Der Schluss war dann ganz nach unserem Geschmack. Hier schlägt die Stimmung endlich um und so hat die Geschichte ein schönes und harmonisches Ende. Das hat uns gefallen.

Erwähnenswert sind auch die farbenfrohen und lustigen Illustrationen. Diese wurden von unseren Mädels sehr geliebt. Dazu kommt auch noch eine abwechslungsreiche Schrift, mit einzelnen großgeschriebenen Wörtern, anderer Schriftart oder -farbe. Das lockert den Text auf und bringt viel Leben in die Geschichte.

Fazit:

Eine unterhaltsame Geschichte mit tollen und witzigen Illustrationen.

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