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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2021

witzig und sehr unterhaltsam

Mega dumm gelaufen
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Leselernen ist anstrengend und Erstlesebücher aufgrund des kurzen Textes nicht immer spannend, was den Leseeifer dann auch nicht unbedingt anfacht. Da verspricht eine Comicgeschichte zumindest gleich einmal ...

Leselernen ist anstrengend und Erstlesebücher aufgrund des kurzen Textes nicht immer spannend, was den Leseeifer dann auch nicht unbedingt anfacht. Da verspricht eine Comicgeschichte zumindest gleich einmal Abwechslung vom Altbekannten.

Bei uns wurde das Buch von unseren Mädels (7 und 9) zusammen vorgelesen. Vom Aufbau waren sie gleich begeistert. Überschaubarer Text und viele Bilder. Da wurde gleich freiwillig losgelesen. Da hier zwei Jungs die Hauptrolle spielen, hat jede unserer Töchter eine Figur übernommen. Beide waren von Anfang bis Ende mit Feuereifer dabei. Gelungen ist, dass der Text so verteilt ist, dass man sieht, wie das Ganze nacheinander gesprochen wird. So klappte das gemeinsame Lesen wunderbar.

Die Geschichte ist sehr lustig. Zwei grundverschiedene Jungs, die versuchen, den zerstörten und von allen geliebten Schulpokal wiederzubeschaffen. Dabei sind sie zwar sehr einfalls-, aber anfangs nicht unbedingt erfolgreich. Es gibt immer wieder etwas, das für Lacher sorgt. Die Bilder passen dabei auch perfekt zur Geschichte. Da macht das Lesen großen Spaß. Schön ist, dass auch unsere Erstklässlerin nicht aufgegeben hat. Sie wollte immer weiterlesen, da die Geschichte sehr rasant und auch überraschend ist. Das motiviert natürlich ungemein. Und so wurde das Buch gleich am Stück gelesen.

Das wurde am nächsten Tag auch gleich wiederholt. Beim weiteren Lesen wurde dann auch auf die Betonung geachtet. Das hält den Spaßfaktor hoch. Außerdem gibt es auch immer wieder etwas in den Bildern zu entdecken, das sie bisher übersehen hatten. Es bleibt also auch bei der Wiederholung unterhaltsam.

Fazit:

Eine witzige und überraschende Geschichte, bei der auch Leseanfänger voll auf ihre Kosten kommen. Bei einzelnen Wörtern (z. B. gechillt) brauchte unsere Kleine zwar ein bisschen Hilfe. Doch im Großen und Ganzen klappte das Lesen ohne Probleme. Dass die Lesemotivation bei dieser Geschichte hoch ist, ist natürlich klasse. Für uns ein empfehlenswertes Buch.

Veröffentlicht am 06.02.2021

sehr interessant und verständlich

Risikolos in Aktien investieren
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In diesem Buch wird erklärt, wie man seine Altersvorsorge mit Hilfe von Aktien aufbauen kann. Dabei geht es darum, an den Kauf von Aktien nicht mit einem wertorientierten, sondern einem ertragsorientierten ...

In diesem Buch wird erklärt, wie man seine Altersvorsorge mit Hilfe von Aktien aufbauen kann. Dabei geht es darum, an den Kauf von Aktien nicht mit einem wertorientierten, sondern einem ertragsorientierten Blick heranzugehen. Man setzt hier also auf Dividendenaktien, deren Erträge dazu noch durch verschiedene Maßnahmen abgesichert und gesteigert werden können. Der Schreibstil ist leicht, so dass man gut folgen kann. Auch werden die Erklärungen mit Beispielen und Abbildungen unterstützt.

Ich habe bisher keine großen Erfahrungen mit Aktien und verband diese bisher auch mit hohem Risiko. Da das Buch schon im Titel risikoloses Investieren verspricht, war ich sehr neugierig auf das Buch. Die ertragsorientierte Handelsstrategie wird hier sehr verständlich beschrieben. Auch die Argumente, warum sich das Risiko durch die empfohlenen Maßnahmen minimiert, sind sehr nachvollziehbar. Man hat nach dem Lesen definitiv einen anderen Blick auf Aktien.

Fazit:

Für diejenigen, die noch nicht viel mit Aktien zu tun hatten, ist dies ein sehr interessanter und verständlicher Ratgeber, der Mut macht, sich selbst an Aktieninvestitionen heranzutrauen.

Veröffentlicht am 31.01.2021

Elchtage

Elchtage
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Erwachsenwerden kann manchmal kompliziert sein. Vieles was bisher toll war, passt auf einmal nicht mehr. Interessen ändern sich genauso wie Freundschaften. Die bisher besten Freunde versteht man nicht ...

Erwachsenwerden kann manchmal kompliziert sein. Vieles was bisher toll war, passt auf einmal nicht mehr. Interessen ändern sich genauso wie Freundschaften. Die bisher besten Freunde versteht man nicht mehr, dafür lernt man andere besser kennen, mit denen man bisher nie viel zu tun hatte. Das Ganze macht auch Johanna durch, die - im Gegensatz zu einigen ihrer Klassenkameradinnen - die Ruhe und die Bewohner des Waldes einem angesagten Teenieleben mit Partys und Jungs vorzieht. Ihre beste Freundin Sandra, mit der Johanna bisher all das teilte, hat plötzlich andere Interessen. Und so entfernen sich die Mädchen voneinander. Für Johanna sind im Moment die Elche, die sie im Wald beobachtet, das Wichtigste, wobei diese unter anderem durch die Jagd bedroht sind. Auch andere sind an den Elchen interessiert. Johanna trifft auf Tierschützer, aber auch auf einen Jungen, der nicht viel von sich preisgibt.

Die gesamte Geschichte wird aus Johannas Sicht erzählt. Sie liest sich leicht und flüssig. Außerdem kann man Johannas Gedanken und Gefühle nachvollziehen. Schön ist, dass man sieht, dass Veränderungen zwar wehtun können, aber sich daraus auch andere, gute Dinge ergeben können. Johanna findet neue Freunde, so dass die Wehmut, das Altbekannte zu verlieren, auch mit einem hoffnungsvollen Blick auf das Kommende gemischt wird. Dazu wird auch ganz zart das erste Verliebtsein angesprochen. Das hat mir gefallen.

Das Ende der Geschichte bleibt ziemlich offen. Hier hätte ich mir irgendwie mehr gewünscht. Es wurde im Endeffekt nichts wirklich abgeschlossen bzw. geklärt. Das finde ich ein bisschen schade.

Fazit:

Eine schöne, leicht zu lesende Geschichte, mit einer sympathischen Hauptperson.

Veröffentlicht am 27.01.2021

Nur du kannst ihn finden

Der Countdown-Killer - Nur du kannst ihn finden
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Ein Mörder, der Zahlen und Struktur liebt und eine True-Crime-Podcasterin, die sich ganz der Jagd auf ihn verschrieben hat, das sind die Hauptprotagonisten in diesem Buch. Die Mordfälle ziehen sich über ...

Ein Mörder, der Zahlen und Struktur liebt und eine True-Crime-Podcasterin, die sich ganz der Jagd auf ihn verschrieben hat, das sind die Hauptprotagonisten in diesem Buch. Die Mordfälle ziehen sich über Jahre, doch es ist klar, dass der Täter bestimmen Vorgaben folgt. Gefasst wurde er aber nie. Als Elle in ihrem Podcast anfängt, Ermittlungen zu den alten Fällen aufzunehmen, scheint auch der Mörder wieder auf der Bildfläche aufzutauchen. Zumindest gibt es eine neue Tat, die große Ähnlichkeiten mit den vorherigen Fällen aufweist. Und so werden Elles Nachforschungen immer gefährlicher...

Der Aufbau des Buches hat mir gefallen. Schon anfangs werden die ersten Informationen in Podcastform weitergegeben. Danach folgt im normalen Schreibstil Elles Leben. Interviews oder weitere Enthüllungen werden dann immer wieder als Podcast eingefügt. Das Ganze war abwechslungsreich und interessant. Man bekam dadurch auch gute Einblicke in die früheren Ermittlungen. Dazu ist der Schreibstil flüssig und mitreissend.

Auch mochte ich Elle. Sie ist sehr zielstrebig und lässt sich trotz schlimmer Drohungen nicht von ihrem Versuch abbringen, den Mörder mit Hilfe ihres Podcasts zu ermitteln. Doch die ganze Sache setzt ihr natürlich ziemlich zu. Mit der Zeit wird das Ganze immer gefährlicher und persönlicher. Die Geschichte hatte also immer wieder spannende Momente. Außerdem wurde Elles Gefühlsleben und auch das der Opferfamilien sehr nachvollziehbar und eindrücklich beschrieben. Etwas schade finde ich es aber, dass der Verlauf der Geschichte nicht immer unbedingt überraschend war. Manche Dinge konnte man schon erahnen. Trotzdem war das Ganze unterhaltsam.

Fazit:

Nicht ganz überraschend, aber trotzdem gut zu lesen und unterhaltsam.

Veröffentlicht am 27.01.2021

sehr unterhaltsam und spannend

Nordstern – Der Ruf der freien Pferde
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Dinge, die man sich nicht ganz erklären kann, machen vielen Menschen Angst. Damit muss auch die 14-jährige Erla leben, die 1949 zusammen mit ihrer Mutter nach Island auswandert. Sie hat nämlich eine ganz ...

Dinge, die man sich nicht ganz erklären kann, machen vielen Menschen Angst. Damit muss auch die 14-jährige Erla leben, die 1949 zusammen mit ihrer Mutter nach Island auswandert. Sie hat nämlich eine ganz besondere Gabe: Sie kann mystische Wesen, die andere nur aus Geschichten kennen, wahrnehmen. Ihre Mutter kennt Erlas sonderbare Geschichten und verbietet ihr, darüber zu reden, so dass Erla nicht als verrückt abgestempelt werden kann. Dies wäre in Deutschland lebensgefährlich gewesen, aber auch in Island begegnet man Erla dadurch mit Argwohn. Auch wenn die Isländer selbst an das unsichtbare Volk glauben, möchten sie mit niemandem zu tun haben, der am Ende vielleicht die mystischen Bewohner gegen die Menschen aufbringt. Doch Erla kann nichts gegen die Anziehungskraft der Unsichtbaren tun. Und so baut sich - trotz der Verhinderungsversuche der anderen Menschen - langsam eine Verbindung zwischen dem Mädchen und dem anderen Volk auf.

Man erlebt die Geschichte aus Erlas Sicht. Das Mädchen fand ich von Anfang sehr sympathisch. Sie hat es bei der isländischen Bauersfamilie nicht leicht, spricht anfangs kein Isländisch und wird auch noch von ihrer Mutter getrennt. Trotzdem versucht sie, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Ich mochte Erlas Stärke sehr. Neben Erlas Erlebnissen sind auch immer wieder Abschnitte aus dem Leben des Unsichtbaren Volkes eingefügt. So kann man gleichzeitig miterleben, wie diese die Ankunft und den Alltag von Erla erleben. Diese Abschnitte haben ein anderes Schriftbild, so dass man auch immer sofort weiß, bei wem man sich gerade befindet. Das ist sehr gelungen. So kommt man gut in der Geschichte mit.

Da die Geschichte in Island spielt, kommen hier natürlich auch die Islandponys vor. Es handelt sich hier aber nicht unbedingt um eine normale Reiter-/Pferdegeschichte, da Erlas Leben und ihre Gabe im Vordergrund stehen. Trotzdem sind die Pferde für Erla wichtig. Ich finde es total schön, wie Erla langsam zu einem Islandpony Vertrauen fasst. Drifa wird für das Mädchen mit der Zeit eine wichtige Freundin.

Am Ende wird es dann sehr spannend und gipfelt in einen sehr fiesen Cliffhanger. So etwas mag ich zwar nicht so gerne. Da mich der Rest der Geschichte aber so begeistert hat, hoffe ich auf eine schnelle Fortsetzung.

Fazit:

Ich finde die Geschichte von Anfang an mitreissend. Das Schreibstil ist leicht, flüssig und sehr anschaulich. Ich hatte immer ein Bild vor Augen. Dazu ist Erla total sympathisch und ihre besondere Gabe macht es auch überraschend und spannend. Wenn man sich im Klaren ist, dass die Geschichte nicht abgeschlossen ist, hat man hier ein tolles Lesevergnügen und kann sich auf Band 2 freuen.