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Veröffentlicht am 04.03.2023

So süß und lustig

Die kleine Rittereule
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Seit Eule aus dem Ei geschlüpft ist, möchte er nur eins werden - Ritter. Er träume sein ganzes kleines Eulenleben davon, bis es eines Tages Wirklichkeit wird. Als Ritter verschwinden und neue gesucht werden, ...

Seit Eule aus dem Ei geschlüpft ist, möchte er nur eins werden - Ritter. Er träume sein ganzes kleines Eulenleben davon, bis es eines Tages Wirklichkeit wird. Als Ritter verschwinden und neue gesucht werden, bewirbt sich Eule und wird an der Ritterschule angekommen. Überglücklich und motiviert stellt sich Eule jeder Herausforderung und obwohl der die Theorie meistert, hat er doch ein paar Probleme mit dem zu großen Schwert und dem zu schweren Schild. Auch hat Eule die Angewohnheit, am Tage einzuschlafen. Doch er besteht die Ritterprüfung und darf dann die Nachtwache übernehmen. Er ist damit sehr zufrieden. Eines Nachts, als es besonders still und dunkel ist, hört Eule ein seltsames Geräusch. Wuuuusch macht es und da steht plötzlich ein großer Drache vor Eule. Oh oh, der sieht gar nicht nett aus. Wird Eule sich mutig dem Drachen entgegenstellen?

Meine Bewertung
Ich muss sagen, das Buch hat mich nicht nur überrascht, sondern auch zum Lachen gebracht. Eule hat die Sache mit dem Drachen gut gelöst und das ziemlich witzig. Da kommt man echt nicht drauf. Die Eule zückt eine Pizza und der Drache ist zufrieden. Das ist so absurd, komisch. Ich liebe diese verrückte kleine Stelle, auch wenn man nicht weiß, woher die kleine Eule jetzt eine frische Pizza herbekommt (vielleicht war es ja ihr Mitternachtssnack). Erst dachte ich auch das Oli sich etwas vor dem gruseligen Drachen und die doch recht dunkle Atmosphäre etwas fürchtet, aber das war schnell vorbei als Eule die Pizza zückte und alles gut wurde. Jedenfalls werden Eule und der Drache Freunde, weil sie als nachtaktive Tiere ja doch sehr viel gemeinsam haben.

Also hat das Buch gleich zwei Lektionen im Gepäck
1. Lebe deinen Traum
2. Freunde kann man überall finden
oder
mutig sein lohnt sich.

Da gibt es auch noch eine kleine Sidestory, denn Eule bewirbt sich ja erst als neue Ritter gesucht werden, weil andere verschwunden sind. Tja, ich würde sagen, die hat der Drache als „Mitternachtssnack“ verputzt. Ist für Kinder nicht gleich offensichtlich, bringt Erwachsene mit etwas schwarzen Humor aber bestimmt auch zum Schmunzeln.

Illustrationen:
Die Illustrationen sind optisch sehr hübsch und ansprechend. Weil ein Großteil in der Nacht spielt, sind sie recht dunkel. Aber oft ist ein Feuer angezündet, was eine warme Lichtquelle auf das Geschehen wirft. Das wurde hier optisch gut gelöst. Auch die Tatsache, wie klein und eigentlich unpassend die Eule aus Ritter ist, wird in den Zeichnungen süß dargestellt (ein Bild voller riesiger Ritter und die kleine Eule mitten dazwischen). Der Drache ist am Anfang wirklich furchterregend gezeichnet, zum Glück stellt sich die kleine Eule ihm mutig entgegen und man bekommt am Ende auch einen sehr lieben Drachen zu sehen. Die Art wie seine Augen gezeichnet wurden, macht hier wirklich eine Menge aus

Text:
Dieses Buch enthält nicht viel Text. Die Bilder sprechen meist für sich und werden durch wenige Sätze ergänzt. Die Sätze sind kurz und beschreiben passend die Situation auf den Bildern.

Qualität:
Das ist ein schönes großes Buch mit tollem Druck und kräftigen Farben. Es gibt auch mit 48 Seiten, als die für das Format gewohnten 32 Seiten. Dafür kostet das Buch mit 16 € auch etwas mehr. Alles in allem aber völlig in Ordnung für diesen Preis.

Fazit:
Ein niedliches und lustiges Buch, mit viel Fantasie geschrieben und gezeichnet. Ein echtes Schmuckstück im Kinderbuchregal.

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Veröffentlicht am 06.12.2022

Magisch, zauberhaft, klassisch

Die Zauberflöte. Eine märchenhafte Oper.
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Darum geht´s
Die Königin der Nacht bittet Tamino einen jungen Prinzen und den Vogelfänger Papageno ihre Tochter Prinzessin Pamina zu befreien. Diese wird von Fürst Sarastro gefangen halten. Damit die beiden ...

Darum geht´s
Die Königin der Nacht bittet Tamino einen jungen Prinzen und den Vogelfänger Papageno ihre Tochter Prinzessin Pamina zu befreien. Diese wird von Fürst Sarastro gefangen halten. Damit die beiden auf ihrer gefährlichen Mission nicht völlig ohne Schutz darstehn schenkt die Königin der Nacht ihnen einen Zauberflöte und ein Glockenspiel. Diese können Böses in Gutes verwandeltn und sogar wilde Tiere zähmen. Ob es den beiden gelingt Pamina zu retten?

Am Ende des Buches gibt es zum Stück und zu Mozart noch ein paar Informationen, außerdem eine Übersicht der Kapitel auf der CD mit Titel der ausgewählten Musikstücke.
 
Meine Bewertung
Die Zauberflöte kannte ich nur durch den Musikunterricht in der Schule. Es ist wirklich lange her und die genaue Story war mir nicht mehr geläufig. Umso besser fand ich es, mit diesem Buch mein Wissen wieder aufzufrischen. Im Gegensatz zum Musikunterricht fand ich dieses Buch viel besser und es hat Spaß gemacht es zu lesen und die CD zu hören. Erwachsene können daher durchaus auch Freude an diesem Buch finden. Ich persönlich finde die leider die Originalgeschichte von Emanuel Schikaneder allerdings nicht ganz gelungen. Mir gefällt der Aufbau der Szenen nicht, sie scheinen lose aneinander gereiht zu sein. Aber wahrscheinlich ist es genau das, was die Zuschauer damals faszinierend fanden. Es bringt eine gewisse Leichtigkeit / Naivität mit. Die Musik von Mozart dazu ist jedenfalls klasse, das war auch der Grund, warum mir die Zauberflöte als gute Oper immer im Gedächtnis geblieben ist.

Illustrationen:
Die Illustrationen sind süß und ziemlich bunt. Das Cover gibt den Stil gut wieder. Die Köpfe haben für meinen Geschmack eine komische Form und die Posen wirken manchmal etwas steif. Auch die Augen wirken etwas ausdruckslos. Der Aufbau der Bilder gefällt mir, die Szenen wurden künstlerisch gut umgesetzt. 


Qualität:
Man bekommt für 18 € ein schönes Hardcoverbuch, feste Seiten mit kompletten und guten Druck. Nur wie bei meinem Exemplar die CD eingeklebt wurde, hat mir nicht gefallen. Man konnte die CD nicht einwandfrei aus dem Buch lösen. Die Öffnung des weißen Umschlages für die CD wurde nach hinten geklebt, dabei ist mir, als ich die CD herausholen wollte, der Falz zum Verschließen der CD kaputtgegangen und weiterhin ein Stück vom Bucheinband (wo die CD mittig geklebt hat) mit eingerissen. Das hätte man anders lösen können und es ist wirklich schade, wenn so ein schönes Buch beschädigt wird.


Text:
Die Zauberflöte ist ja eine Oper, die ursprünglich für Erwachsene geschrieben wurde. Ich hatte den Text auch recht unverständlich für Kinder in Erinnerung, allerdings wird genau dieses Stück regelmäßig extra für Kinder aufbereitet.

Ich habe bei diesem Buch besonders Wert auf die Verständlichkeit des Textes geachtet. Manche Stellen waren meiner Meinung nach etwas zu steif geschrieben, als ob man es unbedingt leicht beschreiben wollte. Das Original ist ja von 1791 und die Oper dauert ca. 3 Stunden, da gibt es natürlich eine Menge was in der Zeit passiert. Man hätte meiner Meinung für dieses Buch mehr noch ein paar Seiten einplanen können, um der Story mehr Raum zu bieten. Jetzt hat die Original-Oper aber genau diesen Ablauf, daher kommt dieses Gefühl wahrscheinlich davon, dass mir die Geschichte insgesamt wohl nicht zu zusagt. Das ist auf der CD viel besser, weil man gefühlt mehr von der Story und vor allem der Musik mitbekommt.

Insgesamt braucht man beim Vorlesen etwas länger, weil vom Nachwuchs noch Zwischenfragen kommen könnten.Vom Anspruchslevel würde ich das Buch eher für ältere Kinder (so ab Schulalter) einordnen.
 
Zur CD: 
Die Lesung auf der CD fand ich besser, obwohl es der gleiche Text ist, wahrscheinlich weil man sich beim Zuhören nicht aufs Lesen konzentrieren muss. Es passiert ja doch eine Menge in diesem Stück. Die Musikstücke sind gut in die Lesung integriert. Auch wenn die Lieder auf Deutsch sind, versteht man nicht alle Stellen, aber es reicht, um einen kleinen Einblick in den Stil der Oper zu bekommen. Man fühlt den Zeitgeist der Geschichte.

Fazit:
Ein Klassiker der mit seinem eigenen Charme aufwarten zu weiß, allerdings hier gefällt mir die Inszenierung auf der CD etwas besser als das Buch selbst.

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Veröffentlicht am 30.11.2022

Was wäre Weihnachten ohne den Nussknacker?!

Der Nussknacker. Ein zauberhaftes Ballett.
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Darum geht es:

Die Geschichte in diesem Buch basiert auf der Originalgeschichte des Ballettstückes - der Nussknacker von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, das 1892 uraufgeführt wurde. Es ist eines der populärsten ...

Darum geht es:

Die Geschichte in diesem Buch basiert auf der Originalgeschichte des Ballettstückes - der Nussknacker von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, das 1892 uraufgeführt wurde. Es ist eines der populärsten Ballettstücke und wird regelmäßig und vorzugsweise an Weihnachten aufgeführt.

Es geht um das Mädchen Klara, welche von ihrem Patenonkel einen Nussknacker zu Weihnachten geschenkt bekommt. Als dieser von ihrem Bruder Fritz beschädigt wird, ist Klara untröstlich. Als alle ins Bett gegangen sind, schleicht sie sich daher nochmal ins Wohnzimmer, um nach ihrem Nussknacker zu sehen. Dort angekommen, werden plötzlich alle Zinnsoldaten von ihrem Bruder, sowie der Nussknacker in dem Zimmer lebendig. Sie kämpfen gegen den Mäusekönig und seine Mäusearmee. Mutig wirft Klara dem Mäusekönig einen Schlappen an den Kopf, worauf dieser sich zurückzieht. Dadurch wurde der Zauber, der auf dem Nussknacker lag, gebrochen. Er ist eigentlich ein verzauberter Prinz und sein Königreich wartet nun auf seine Wiederkehr. Klara begleitet ihn daraufhin zu seinem Schloss. Hier wird sofort ein zauberhaftes Fest gefeiert und Klara ist Hauptgast. Es wird getanzt bis tief in die Nacht.

Am nächsten Morgen erwacht Klara wieder in ihrem Bett, ihr Schlappen fehlt und im Wohnzimmer herrscht Chaos, aber ihr Nussknacker ist wieder heil. War es nur ein Traum oder Wirklichkeit?
Wer weiß.
 
Auf der CD findet man die gleiche Geschichte, jedoch mit der Musik des Ballett-Stückes unterlegt.

Meine Bewertung:
 
Zu Weihnachten gehört für mich die Geschichte einfach dazu. Nun ist in eine Ballettaufführung gehen nicht für jeden etwas. Da der Nussknacker auch durch diverse Filme bekannt wurde, ist die Hauptgeschichte im Großen und Ganzen den meisten auch schon bekannt. Es ist einfach herrlich, wie Klara dem Mäusekönig mit ihrem Schlappen das Fürchten lehrt.
 
Wenn man ein schönes Buch zum Nussknacker inkl. Hörspiel sucht, hat man hier die perfekte Kombination.

Illustrationen:
Die Illustrationen könnte man durchaus als klassisch bezeichnen. Sie sind stellenweise etwas steif, das stört im Gesamtbild aber nicht besonders. Die Ballszenen sind bunt und voller Süßigkeiten. Insgesamt gefällt mir das Gesamtkonzept ganz gut.

Qualität:
Für 18 € bekommt man ein schönes Hardcover Buch mit vielen Bildern und einer CD. Mich hat nur gestört, wie die CD eingeklebt ist. Man konnte die Hülle aus Papier nicht so lösen, ohne dass man die Innenseite des Buchdeckels beschädigt. Das hätte man auch anders gestalten können. Wirklich schade!

Zur CD:
Die Lesung ist wirklich gut gemacht, hier habe ich nichts auszusetzen, der Einsatz der Musik ist passend und nicht zu laut. Ich habe hier gerne zugehört.

Text:
Der Text ist nicht zu lang und eignet sich auch gut für Erstleser. Die Geschichte ist nicht allzu kompliziert, daher kann man sie gut auf 32 Seiten erzählen. Der Text ist verständlich und man kann dem Geschehen gut folgen.

Fazit:
Eine zeitlos zauberhafte Weihnachtsgeschichte über einen verzauberten Nussknacker und Musik zum Träumen schön.

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Veröffentlicht am 27.11.2022

Erlebt ein spannendes Abenteuer mit Anna

Disney Adventure Journals: Anna hinter den Schlossmauern
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Dieser Comic spielt nach Annas Krönung zur Königin.

Anna und die anderen bereiten gerade ein Fest vor, als plötzlich große Felsbrocken aus den Bergen auf Arendelle herabstürzen. Dabei wird Christoph von ...

Dieser Comic spielt nach Annas Krönung zur Königin.

Anna und die anderen bereiten gerade ein Fest vor, als plötzlich große Felsbrocken aus den Bergen auf Arendelle herabstürzen. Dabei wird Christoph von einem Fels verletzt und auch das Fest muss ausfallen. Anna möchte nicht, dass den Bewohnern von Arendelle etwas passiert, immerhin ist sie als Königin für ihre Sicherheit zuständig. Gemeinsam mit einem Team macht sie sich daher in die Berge auf, um den Grund für die Gefahr zu finden. Doch der Weg ist gefährlich und riskant. Wird Anna es schaffen, ihr Volk vor der Gefahr zu beschützen?

Meine Bewertung
Die Story ist wirklich gut geschrieben. Es gibt eine wichtige Mission für Anna, hier kann sie zeigen, was sie als Königin drauf hat und ihre Willensstärke beweisen, gleichzeitig muss Anna feststellen, dass nicht immer alles so einfach erklärbar ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Sie geht auf diese Mission übrigens ohne Elsa und Christoph, ist aber unter anderem mit einem erfahrenden Bergsteiger unterwegs. Dieser erklärt Anna auf ihrer Tour die Bergwelt, sowie die Tücken und Schönheiten der Berge.

Als Anna den Grund für die Felsbrocken herausfindet, wird ihr klar, dass manche Dinge in der Vergangenheit bedenkenlos gemacht werden, ohne an die Konsequenzen zu denken. Anna löst das Problem übriges sehr schlau und man bekommt hier und da noch gute Einblicke zur Natur und dem Leben in den Bergen. Früher gab es Zeichentrickserien, wo man immer etwas gelernt hat, dieser Comic ist ähnlich. Man bekommt eine tolle, spannende Geschichte und am Ende kann man auch noch etwas über die Natur und den Naturschutz lernen. Gerade in der heutigen Zeit ein wichtiges Thema. Die Message wurde hier sehr gut umgesetzt.

Neben dem Comic gibt es kapitelweise immer eine volle Seite mit einem kleinen Einblick in Annas Tagebuch. Dort schreibt sie ihre Gedanken / Zweifel / Gefühle nieder. Am Ende gibt es auch eine Seite mit Informationen rund um die Berge.

Leider kommt Olaf in diesem Comic etwas zu kurz, weil es ja um Annas Mission geht. Aber seine kurzen Auftritte sind trotzdem gut. Elsa steht über Gale (dem Windgeist) mit Anna in Kontakt, sie ist zwar nicht körperlich anwesend, unterstützt ihre Schwester aber mit ihren Briefen. Das gibt Anna auch viel Kraft.
 
 Zeichnungen / Artwork:
Man merkt, dass bei diesem Comic mehrere Zeichner für das Artwork zuständig waren. Die Landschaften sind wirklich ganz zauberhaft dargestellt. Man spürt richtig den Spirit von Arendelle und diese Kälte auf dem Berg. Manche Panels mit Zeichnungen von Anna haben mir nicht so gefallen, andere hingegen fand ich ganz gut. Es kam irgendwie immer auf ihre Körperhaltung an.

 
Fazit: 
Ein schöner Frozen Comic mit spannender, lehrreicher Story und tollen Bildern.

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Veröffentlicht am 27.11.2022

Er war einer der besten Auftragskiller, bis er seine Waffe gegen eine Schürze tauschte!

Sakamoto Days 1
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Sakamoto war einst ein absolut erfolgreicher und professioneller Auftragskiller. Nichts konnte ihn aufhalten. Bis er seine große Liebe trifft und den Auftragsmord an den Nagel hängt. Jetzt arbeitet Sakamoto ...

Sakamoto war einst ein absolut erfolgreicher und professioneller Auftragskiller. Nichts konnte ihn aufhalten. Bis er seine große Liebe trifft und den Auftragsmord an den Nagel hängt. Jetzt arbeitet Sakamoto in einem Lebensmittelladen und führt mit Tochter und Frau ein bescheidenes und ruhiges Leben. Auch optisch hat er sich völlig verändert. Durch das viele Essen ist er ziemlich fett geworden, aber das hindert in nicht daran sich an der Arbeit noch mehr Essen reinzuschaufeln. Eines Tages taucht Shin auf und er hat ein Ziel – den fetten und nutzlosen Auftragskiller Sakamoto aus dem Weg zu räumen.

Meine Bewertung
Als dieser Titel vorgestellt wurde, war ich schon ziemlich angefixt. Allerdings musste ich hier schnell feststellen, dass dieser Manga dem Manga Yakuza goes Hausman doch sehr ähnlich ist. In so einigen. Erstmal von der Hintergrund-Story her, auch Tatsu hat seinen Auftragsmord an den Nagel gehängt, weil er eine Frau gefunden, die sowas verachtet und unter keinen Umständen duldet. Der Unterschied hier ist, Sakamoto arbeitet in einem Lebensmittelladen und er und seine Frau haben eine Tochter. Während Tatsu von Anfang an redet, hört man von Sakamoto erst gegen Ende des Mangas überhaupt mal was sagen. Das scheint ein Running-Gag zu sein, der dann aber nicht weitergeführt wird. Fand ich etwas seltsam und etwas schade.

Intersannt wird es an, wenn Shin den ehemaligen Auftragskiller anfängt zu reizen. Da kommt dann doch etwas mehr Action in die Story, denn er lockt Sakamoto aus der Reserve und man kann erkennen, wie gut er als Auftragskiller wirklich war. Shin kann Gedanken lesen, was ziemlich praktisch ist, denn Sakomoto redet ja nicht. So bekommt man wenigstens ein paar Eindrücke von ihm mit. Wieso Shin das kann, wird nicht aufgeklärt und es in so einer realistischen Welt ohne Menschen mit mehr solchen Kräften doch etwas zu abgedreht und für mich unstimmig.

Nach ein paar Kapiteln, kann man doch schon ein paar mehr Unterschiede zu Yakuzagoes Houseman feststellen, aber ob die Story besser werden lässt, kann ich hier noch nicht einschätzen. Sagen wir mal so - die Interaktionen mit anderen Charakteren ist bei diesem Manga etwas höher, was mir hier am besten gefallen hat, aber für mich kann das nicht mit Immortal Tatsu aus Yakuza goes Houseman und seinen abgedrehten Yakuza Blicken in seiner niedlichen Schürze mithalten.

Die Zeichnungen sind okay, manchmal sind die Kampfszenen etwas zu überdreht. Manche Stellen sind schon lustig gezeichnet, andere wirken auf mich etwas zu gewollt.
 
Fazit:
Nicht das, was ich erwartet habe. Der Manga ist stellenweise lustig und unterhaltsam, ich weiß aber nicht, ob ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht.

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