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Veröffentlicht am 16.09.2024

Abschluss der Heimkehr-Trilogie

Vielleicht können wir glücklich sein
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Die Autorin Alexa Hennig, erzählt in ihrem dritten Band „Vielleicht können wir glücklich sein“ den Abschluss ihrer Heimkehr-Trilogie.

Inhalt:
Mitte der Vierzigerjahre rückt die Front immer näher an Deutschland ...

Die Autorin Alexa Hennig, erzählt in ihrem dritten Band „Vielleicht können wir glücklich sein“ den Abschluss ihrer Heimkehr-Trilogie.

Inhalt:
Mitte der Vierzigerjahre rückt die Front immer näher an Deutschland heran. Klara ist inzwischen Mutter von vier kleinen Kindern, während ihr Mann Gustav in Schlesien ums Überleben kämpft. Zwischen Bombennächten, Hunger, Terror und Angst versucht Klara, ihren Kindern eine halbwegs unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen – doch die Schuldgefühle, das jüdische Mädchen Tolla weggegeben zu haben, wüten in ihr. Als der Krieg vorbei ist und Europa in Trümmern liegt, muss sich Klara fragen, was sie retten konnte von ihren Träumen und Hoffnungen. Mehr als fünfzig Jahre später: Nach dem Tod ihrer Großmutter entdeckt Isabell einen Karton mit Tonbändern, auf die Klara ihre Lebenserinnerungen gesprochen hat. Mit ihrer Tochter auf dem Schoß lauscht Isabell der vertrauten Stimme und begibt sich auf eine Zeitreise. Zu spät erkennt sie, wer ihre oft unnahbar wirkende Großmutter wirklich war – und sie fragt sich: Was hätte ich getan, um die zu schützen, die ich liebe?

Meine Meinung:
Isabell lauscht mal wieder der vertrauten Stimme ihrer verstorbenen Großmutter, die ihre Lebenserinnerungen wegen ihrer Erblindung auf Tonbändern gesprochen hat und taucht tief in deren Vergangenheit ein. Je mehr Isabell sich mit Klaras Vergangenheit beschäftigt umso mehr erkennt sie, wer ihre oft unnahbar wirkende Großmutter wirklich war.

Mitte der 40er-Jahre gibt Klara die Leitung im Frauenbildungsheim auf, während ihr Mann Georg in Schlesien ums Überleben kämpft. Mit ihren vier Kindern hat Klara alle Hände voll zu tun um ihren Alltag und den ihrer Kinder zwischen Fliegeralarm und dem Überleben halbwegs erträglich zu machen. Klara wird immer wieder von Schuldgefühlen geplagt, denn selbst die noch so kurzen Lebenszeichen von dem jüdischen Mädchen Tolla, die sie zehn Jahre als ihre eigene Tochter ausgegeben und großgezogen hat, können sie beruhigen. Von ihrem Mann Gustav erhält Klara einen verstörenden Brief, denn er schreibt, ich habe Tolla auf einem der Todesmärsche gesehen …

Der schreckliche Krieg neigt sich dem Ende entgegen und es kommen die Alliierten. Klara fragt sich, ob es einen neuen Anfang geben kann!

In diesem Roman werden Isabells Gewissenskonflikte ihrer Großmutter gegenüber mehr als spürbar, denn sie bekommt der einen Seite ein positiveres Bild von ihr als Mensch aber auf der anderen Seite fällt es ihr schwer, sie nicht zu verurteilen.
Während Isabells Mutter Inge schwer an den Erinnerungen ihrer Mutter, aber auch an ihren eigenen Nachkriegserinnerungen zu tragen hat.

Erst nachdem ich das Nachwort der Autorin zu Fakten und Fiktion gelesen habe, wusste ich, warum für mich die Erzählungen über Tolla von Anfang an, nicht wirklich greifbar waren.

Fazit:
Der Autorin ist mit ihrem flüssigen Schreibstil ein lesenswerter Abschluss ihrer Heimkehr-Trilogie, gelungen. Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin aus ihrer Sicht, ihre eigene Familiengeschichte mit fiktiven und biografischen Erlebnissen, erzählt. Eine lesenswerte Trilogie mit der ich viele schöne Lesestunden hatte.
Von mir 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Der Friseursalon für besondere Kundinnen

Und morgen wieder schön
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Die Autorin Marie Sand, erzählt in ihrem neuen Roman „Und morgen wieder schön“, eine bewegende Geschichte über eine junge Frau, die voller Ideen mit ihrem Skizzenbuch unterm Arm nach Paris reist um am ...

Die Autorin Marie Sand, erzählt in ihrem neuen Roman „Und morgen wieder schön“, eine bewegende Geschichte über eine junge Frau, die voller Ideen mit ihrem Skizzenbuch unterm Arm nach Paris reist um am Ende in Berlin ihren eigenen Friseursalon zu einem besonderen Ort machen wird.

Inhalt:
Als Amanda mit ihrem Skizzenbuch im Rockbund in Paris ankommt, will sie nur eins: Karl Lagerfeld treffen und für ihn die Frisuren zeichnen. Aber so einfach wie Amanda, die aus dem kleinen Eifeler Friseurladen ihrer Mutter geflüchtet ist, sich das vorstellt, scheint es nicht zu werden. Der Weg ist steinig und lang – und doch avanciert sie als talentierte Friseurin zum Liebling der High Society der 1970er-Jahre, als sie Françoise Hardy den schrägen Pony verpasst und damit den Look einer ganzen Generation prägt. Auf der Höhe des Erfolgs aber erkrankt ihre Freundin an Brustkrebs.
Amanda begreift, was der Verlust der Haare unter der Chemotherapie mit Frauen macht. Damit trifft sie eine Entscheidung, von der sie später sagen wird: „Ich hätte etwas in meinem Leben versäumt, hätte ich diese Arbeit nicht getan.“

Meine Meinung:
Geschickt und berührend schildert die Autorin ihre Geschichte in zwei Teilen und beginnt mit der jungen Amanda, die mit 19 Jahren aus dem mütterlichen Friseursalon ausbricht um nach Paris zu gehen.

Paris 1968 – 1972: Hartnäckig verfolgt Amanda ihr Ziel, Karl Lagerfeld zu begegnen und trifft dabei auf Ben, der ihr ein paar Tipps gibt, wo sie ihn finden könnte. Endlich gelingt es ihr einen Termin bei Karl Lagerfeld zu bekommen und mit ihrem Skizzenbuch unterm Arm, versucht sie ihn von ihrem Können zu überzeugen, doch er schickt sie für eine Lehre zu seinem Star Friseur René. Ein steiniger Weg liegt vor Amanda.

Nach einem Anruf bei ihrer Mutter wird Amanda von ihrer Vermieterin auf die Straße gesetzt aber eine Rückkehr in ihre Heimat, kommt für sie nicht in Frage. Zum Glück gibt es da noch Catherine, die Tango-Tänzerin, die davon träumt eines Tages im Moulin Rouge auftreten zu können. Catherine weiß sich zu helfen, freundet sich schnell mit Amanda an und hilft ihr, sich in Paris zurechtzufinden. Ben, der sein Studium als Arzt schleifen lässt und dafür lieber das Geld seines Vaters ausgibt, wird schnell zum besten Freund. Amanda ist etwas enttäuscht, denn Ben ist ausgerechnet von Catherine verzaubert, obwohl sie seine Gefühle nicht erwidert. An einem Silvesterabend in einem Pariser Tempel, legt Catherine es darauf an, dass Karl Lagerfeld auf sie aufmerksam wird und beginnt bei ihm eine großartige Karriere. Alleingelassen, beschließt Ben nach Berlin zu gehen und fordert Amanda auf, mit ihm zu kommen.

Berlin 1976 – 1981: Mit Hilfe von Ben eröffnet Amanda in Berlin ihren eigenen Friseursalon und hilft bald Frauen, teils auch unentgeltlich über den Verlust ihrer Haare hinwegzukommen bis eines Tages, Catherine im Laden steht und ihr von ihrem Brustkrebs erzählt. Feinfühlig und beherzt erweist sich Amanda als wahre Freundin. Sie und Ben begleiten Catherine auf ihrem schwersten Weg.

Das Nachwort der Autorin zu Fakten und Fiktion runden für mich den Roman hervorragend ab.

Zitat:
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, ein bewegendes Buch mit einer Geschichte, die nachdenklich macht, zu erzählen. Die Charaktereigenschaften und Entwicklung der Protagonisten, sind gelungen und spannend, ausgearbeitet. Selbst der flüssige Schreibstil unterstreicht die emotionalen Momente und lässt auch die traurigen Ereignisse deutlich fühlbar werden.
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.09.2024

Die Kraft der Kälte

9 Grad
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Die Autorin Elli Kolb, erzählt in ihrem Roman „9 Grad“ eine Geschichte über die Kraft der Kälte, das Zurückfinden zu sich selbst, echte und sprengbare Grenzen im Leben und Freundschaften, die bereichern.

Inhalt:
Neun ...

Die Autorin Elli Kolb, erzählt in ihrem Roman „9 Grad“ eine Geschichte über die Kraft der Kälte, das Zurückfinden zu sich selbst, echte und sprengbare Grenzen im Leben und Freundschaften, die bereichern.

Inhalt:
Neun Grad hat das Wasser, als Josie sich zum ersten Mal in den Fluss wagt, um ihrer schwer kranken Freundin Rena einen Wunsch zu erfüllen. Vielleicht betäubt der Kälteschmerz ja auch die Angst, sie zu verlieren. Doch was Josie dann erlebt, übersteigt alles, was sie sich erhofft hat. Beim Eisbaden spürt sie sich zum ersten Mal selbst, erlebt ihren Körper, mit dem sie immer gehadert hat, ganz neu. Und noch etwas ist neu: ihre Beziehung zu Lee, den sie über Tinder kennengelernt hat. Doch Lee kämpft mit seinen eigenen Dämonen, ist depressiv. Was bedeutet das für ihre Liebe - und was machen Grenzerfahrungen mit einem? Elli Kolb erzählt es in ihrem bewegenden Roman.

Meine Meinung:
Um in die Geschichte eintauchen zu können, brauchte ich schon einige Seiten, bis mir klar wurde, dass die Studenten Josie, Rena und Anton, seit ihren Kindheitstagen enge Freunde sind und jeder seine eigenen Probleme hat! Die drei Freunde scheinen unzertrennlich, denn sie teilen ihre Ängste und Sorgen, erleben aber auch gemeinsam ihre Erfahrungen.

Josies fühlt sich in ihrem Körper nicht wohl und ihre Freundin Rena überredet sie und Anton, mit in die Sauna zu kommen. Josie fühlt sich dabei nicht so richtig wohl, den die Hüllen vor allen Menschen fallen zu lassen, ist nicht ihr Ding, doch Rana beharrt darauf. Nach ihrem Zusammenbruch und Krankenhausaufenthalt, möchte Rena endlich ihren Freunden reinen Wein einschenken und sie über ihre Krankheit, die durch ein defektes Gen ihrer Eltern, an sie vererbt wurde. Auch versucht sie über ihre Grenzerfahrungen während ihres Zusammenbruchs zu erzählen. Nur wurde dieses Thema aus meiner Sicht, ziemlich oberflächlich sowie ohne Tiefe dargestellt und ergab für mich keinen Sinn.

Rena liebt Frauen und ihren geäußerten Gedanken konnte ich oft nicht folgen oder nachvollziehen. Irgendwie wirkt Renas Geschichte nicht rund! Anton ist genau das Gegenteil von Rena, er liebt Männer und hält sich lieber im Hintergrund, ist aber für seine Freundinnen jederzeit da.

Josie lernt Lee kennen und fühlt sich seit langem wohl in ihrer Haut. Lee gesteht Josie, dass er unter Depressionen leidet und dass verkompliziert ihre Beziehung dermaßen, dass sie darunter leidet, sie sich trennen und doch wieder zueinander finden. In all diesem Wirrwarr entdeckt Josie schließlich das Eisbaden für sich. In welche Gefahren sie sich damit begibt ist ihr scheinbar in dem Moment egal, denn das Gefühl ihren eigenen Körper zu spüren und ihn so zu akzeptieren wie er ist, ist ihr viel wichtiger.

Im Nachwort gibt die Autorin zum Glück, Tipps & Tricks, für den Einstieg ins Eisbaden.

Fazit:
Die Autorin hat einen Schreibstil, der recht verschachtelt daherkommt und ich bis zum Ende nicht wusste, wohin die Geschichte mich eigentlich hinführen sollte! Aus meiner Sicht werden die Themen: Freundschaft, Eisbaden, Grenzerfahrungen und Depressionen zwar immer wieder aufgegriffen aber nie so richtig abgerundet zu Ende, erzählt.
„9 Grad“ ist eine Geschichte, die mich nicht wirklich erreichen und überzeugen konnte!
Von mir 3 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 31.08.2024

Eine faszinierende Geschichte

Der Friedhofswärter
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Der Autor Ron Rash erzählt in seinem sehr beeindruckenden Roman „Der Friedhofswärter“ eine atmosphärisch dichte und fesselnde Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und eines erschütternden Plans, ...

Der Autor Ron Rash erzählt in seinem sehr beeindruckenden Roman „Der Friedhofswärter“ eine atmosphärisch dichte und fesselnde Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und eines erschütternden Plans, der das Leben vieler Menschen beeinflusst.

Inhalt:
Blowing Rock, North Carolina, zu Beginn der 1950er Jahre. Der junge Blackburn Gant, seit seiner Kindheit von einer Polioerkrankung gezeichnet, arbeitet als einziger Friedhofswärter der kleinen Stadt in den Appalachen.

Sein Leben mit den Toten passt gut zu seiner zurückhaltenden Art, und die gelegentlichen Momente des Unbehagens bringen ihn längst nicht so aus dem Konzept wie die Gespräche mit den Bewohnern der Stadt. Doch als sein einziger Freund Jacob für den Koreakrieg eingezogen wird, bekommt Blackburn die Aufgabe, sich um dessen schwangere Frau Naomi zu kümmern.

Die sechzehnjährige, mittellose Naomi und Jacob sind seit ihrer Hochzeit, die gegen den Willen von Jacobs wohlhabenden Eltern vollzogen wurde, Ausgestoßene in Blowing Rock. Naomi und Blackburn kommen sich näher, und als Jacob im Krieg schwer verwundet wird, entsteht ein Plan, der das Leben von vielen Menschen erschüttern wird …

Meine Meinung:
Der Autor versteht es ausgezeichnet, mit einer fesselnden und intensiven Sprache zu erzählen, die mich von der ersten Zeile an einfach nur begeistern konnte.

Jacobs Eltern, Daniel und Cora Hampton sind zu Beginn der 1950er Jahre als Eigentümer des örtlichen Sägewerks und Ladengeschäfts die wichtigsten Arbeitgeber in Blowing Rock, einem Provinznest in den Apalachen. Nach dem Weltkrieg haben sie vielen Männern Arbeit gegeben und ihnen mit Krediten ausgeholfen. Heute gehören sie zu den Honoratioren des Ortes. Viele Bewohner sind von ihnen finanziell oder moralisch abhängig.
Als die Hamptons unerwartet nach dem Tod ihrer beiden Töchter den ersehnten Sohn bekommen, stürzen sie sich mit aller Konzentration auf Jacob, denn er soll ja der Erbe ihrer Geschäfte werden. Selbst eine passende und finanzstarke Frau haben sie bereits im Auge, doch Jacob heiratet die erst 16-jährige Naomi, ein Zimmermädchen aus einfachsten Verhältnissen. Seine Eltern sind so erbost, drohen ihm und schließlich, enterben sie ihn.

Naomi ist schwanger und Jacob wird für den Koreakrieg eingezogen. Blackburn, der Außenseiter aber bester Freund von Jacob, steht Naomi während seiner Abwesenheit zur Seite, er behauptet sich auch gegen Jacobs Vater, als dieser Naomi auf offener Straße beschimpft und beleidigt. Um den Anfeindungen in Blowing Rock zu entkommen kümmert sich Blackburn darum, dass Naomi zum Ende ihrer Schwangerschaft zu ihrem Vater und ihrer Schwester kommt.

Blackburn, der Naomi wie sein eigen Fleisch und Blut liebt, steht nun zwischen seinen Freunden und Jacobs Eltern, die den Unwissenden für ihren perfiden Plan nach Jacobs Rückkehr aus Korea, unbemerkt missbrauchen.

Fazit:
Dem Autor ist es hervorragend gelungen, eine atmosphärisch dichte und fesselnde Geschichte über Liebe, Freundschaft, Trauer und Verrat zu erzählen, die einfach nur berührt. Die Charaktereigenschaften und Entwicklung der Protagonisten, sind ausgesprochen gelungen und spannend, ausgearbeitet. Der flüssige Schreibstil unterstreicht die emotionalen Momente und lässt auch die traurigen Ereignisse deutlich fühlbar werden. Jede Zeile war für mich spannend und lesenswert. Ich wünsche mir, dass bald mehr Bücher dieses Autors in deutscher Übersetzung veröffentlicht werden.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Die Raffinesse einer Frau

Die Schwarze Gräfin. Geheimnisse an der Eisenstraße
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Die Autorin Astrid Miglar, erzählt in ihrem neuen Roman „Die Schwarze Gräfin“, eine historische Geschichte über eine junge Frau, die mit Raffinesse und Kalkül sich ihren Platz in der Männerwelt, erobert.

Inhalt:
Ein ...

Die Autorin Astrid Miglar, erzählt in ihrem neuen Roman „Die Schwarze Gräfin“, eine historische Geschichte über eine junge Frau, die mit Raffinesse und Kalkül sich ihren Platz in der Männerwelt, erobert.

Inhalt:
Ein faszinierender Gesellschaftsroman aus der Nachkriegszeit – mit scharfer Feder geschrieben. 1949, an der Eisenstraße. Magdalena lebt in ärmlichen Verhältnissen und leidet unter den Wutausbrüchen ihres trunksüchtigen Mannes. Doch nach außen hin freundlich, beherbergt sie eine dunkle Seele und weiß genau, was sie will: ein Leben voller Luxus und Unabhängigkeit wie das der gerade verstorbenen Ehefrau von Oscar Schneeberg, Erbe einer Hammerherrendynastie. Dafür würde Magdalena sogar über Leichen gehen – auch über die ihres Mannes. Gelingt es ihr, den reichen Industriellen für sich zu gewinnen und zur »Schwarzen Gräfin« aufzusteigen?

Meine Meinung:
Schnell konnte ich in die Geschichte eintauchen, nicht nur wegen des sehr flüssigen und humorvollen Schreibstils, sondern auch weil die Autorin die Fähigkeit besitzt, mir mit ihren Charakteren ein schelmisches Lächeln zu entlocken.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Magdalena, die von ihren Eltern mit einem 20 Jahre älteren Mann verheiratet wurde und seitdem in ärmlichen Verhältnissen leben muss. Sie leidet unter den ständigen Wutausbrüchen ihres trunksüchtigen Mannes Gustav und weiß, niemand kann und wird ihr helfen. In Magdalenas Kopf drängen sich immer mehr die Gedanken, wie sie ihr Leben verändern könnte, denn sie will ein Leben voller Luxus und Unabhängigkeit. Da reift ein ungeheuerlicher Plan in ihrem Kopf, wie sie ihren ungeliebten Mann, loswerden kann!

Verstoßen von der Familie ihres verstorbenen Mannes, sucht Magdalena eine neue Bleibe beim Pfarrer als Haushälterin und bald sind die beiden ein Liebespaar. Es könnte ja eigentlich so schön sein aber da taucht der Jäger auf, der die beiden beobachtet und seine eigenen Pläne schmiedet. Doch Magdalena will hoch hinaus und an der Seite von Oscar Schneeberg, Erbe einer Hammerherrendynastie, stehen. Da kommt der Freitod des Pfarrers und des Jägers gerade zur richtigen Zeit, denn sie ist schwanger und weiß nicht mal von wem!

Mit Raffinesse und Kalkül erobert sie Oscar und in seiner Verliebtheit, merkt er nicht mal, was mit ihm geschieht und welche Hörner sie ihm aufsetzt ...

Fazit:
Der Autorin ist ein raffinierter Gesellschaftsroman aus der Nachkriegszeit gelungen, der mir mit seinem flüssigen und humorvollen Schreibstil, hervorragend gefallen hat. Ich mochte das Zusammenspiel und die vielen aufregenden Ereignisse, denn es war, als gäbe es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken.
Mit der geschickt konstruierten Geschichte, hatte ich bis zum Ende, viele schöne Lesestunden. Gerne mehr davon!
Von mir 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung!

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