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Veröffentlicht am 15.12.2022

Kriminalroman aus der Oldenburger „Franzosenzeit“

1799 - Die Schatten von Oldenburg
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Der Autor Jörg Kohn, erzählt in seinem neuen Roman „1799 – Die Schatten von Oldenburg“, gespickt mit historischen Fakten und einer fesselnden Handlung, die Geschichte des Johannes Friedrich von Marburg, ...

Der Autor Jörg Kohn, erzählt in seinem neuen Roman „1799 – Die Schatten von Oldenburg“, gespickt mit historischen Fakten und einer fesselnden Handlung, die Geschichte des Johannes Friedrich von Marburg, der nach einer unbekannten Reisebegleitung seiner getöteten Eltern, sucht.

Inhalt:
Oldenburg, Juni 1799. Die Nachricht vom Tod seiner Eltern reißt den jungen Studenten Johannes Friedrich von Marburg aus seiner feuchtfröhlichen Abschlussfeier. Zusammen mit drei Hausangestellten fielen Carl Ludwig Freiherr von Marburg und seine Frau einem äußerst ungewöhnlichen Verbrechen zum Opfer. Da die Untersuchungen der herzoglichen Polizeidragoner nicht vorankommen, beginnt Johannes auf eigene Faust zu ermitteln. Als er herausfindet, dass seine Eltern unmittelbar vor ihrem Tod eine Reisebekanntschaft aus Frankreich beherbergten, begibt er sich auf die gefährliche Suche nach der Unbekannten …

Meine Meinung:
Besonders schön finde ich die Gestaltung des Buches und das jeweilige passende Gedicht vor jedem Kapitel. Zum Nachschlagen enthält das Buch auch ein gut recherchiertes Glossar, welches zur Orientierung einiger historischer Persönlichkeiten und französischer Begriffe, dient.

Ende Mai 1799 in Le Harvre: Nachdem sein Handelsschiff „Friederike“ von der französischen Marine aufgebracht und interveniert wird, begibt sich der Kaufmann Carl Ludwig Freiherr von Marburg mit seiner Ehefrau und einer Unbekannten, auf die Flucht vor den Franzosen nach Oldenburg. Endlich in Sicherheit und in Oldenburg angekommen, werden jedoch beide und drei Hausangestellte, getötet. Von der unbekannten Reisebegleitung, fehlt jedoch, jede Spur.

Johannes Friedrich von Marburg, reist nach der schlechten Nachricht direkt nach seiner Abschlussfeier sofort nach Oldenburg und beschließt, selbst auf eigene Faust nach dem Mörder seiner Eltern zu suchen. Unterstützt wird er von dem weltgewandten Doktoranden Sartorius, der auch seinen Teil zur Aufklärung, wie die Ermordeten ums Leben kamen, beiträgt.

Für Johannes beginnt eine lebensgefährliche und abenteuerliche Reise durch den Norden Deutschlands, wobei er selbst zum Gejagten, wird.
Das Ende lässt viele Fragen offen, die sicherlich im Folgeband der Geschichte, ein für mich zufriedenes Ende finden werden.

Zitat:
Dem Autor ist es durchaus gelungen, einen historischen Kriminalroman aus der Oldenburger „Franzosenzeit“, gut recherchiert zu erzählen. Die Charakterisierung der Protagonisten wurden glaubhaft dargestellt und ich konnte sie mir sogar bildlich, gut vorstellen.
Von mir 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 12.12.2022

Leben unter Tage

Die Sehnsucht nach Licht
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Die Autorin Kati Naumann, erzählt in ihrem neuen Roman „Die Sehnsucht nach Licht“, die Geschichte der Familie Steiner aus dem Schlematal mit historischem Bezug zum Bergbau im Erzgebirge.

Inhalt:
Luisas ...

Die Autorin Kati Naumann, erzählt in ihrem neuen Roman „Die Sehnsucht nach Licht“, die Geschichte der Familie Steiner aus dem Schlematal mit historischem Bezug zum Bergbau im Erzgebirge.

Inhalt:
Luisas Arbeitsplatz befindet sich tief unter der Erde. Sie arbeitet in einem Besucherbergwerk im Schlematal im Erzgebirge, und obwohl sie manchen Tag ohne einen einzigen Sonnenstrahl verbringt, könnte sie sich keine schönere Tätigkeit vorstellen. Soweit sie zurückdenken kann, haben ihre Vorfahren im Bergbau gearbeitet. Die Familiengeschichte ist durchzogen von Hoffnung und dem Bewusstsein, dass man jede gemeinsame Minute auskosten muss, denn so mancher ist nicht aus dem Berg zurückgekehrt. Als Luisa beschließt, Nachforschungen über den vor Jahrzehnten verschollenen Großonkel anzustellen, drängt einiges an die Oberfläche, was viel zu lange verborgen geblieben ist. Die Sehnsucht nach Licht ist es, die der Familie schließlich ihren Frieden wiedergibt.

Meine Meinung:
Schnell war ich mittendrin im Geschehen, das auf zwei Zeitebenen, aufgebaut ist.

In der Gegenwart: Die 30jährige Luisa Steiner arbeitet an den Wochenenden ehrenamtlich in einem Besucherbergwerk und führt Besucher durch das Schaubergwerk in Bad Schlema. In ihrem Hauptberuf ist sie als Vermessungstechnikerin tätig doch die Leidenschaft zum Bergbau, scheint sie von ihrem Urgroßvater, geerbt zu haben. Soweit sie zurückdenken kann, haben ihre Vorfahren im Bergbau gearbeitet und ein Großonkel ist sogar seit Jahrzenten verschollen. Ihre Großtante Irma findet keine Ruhe und bittet Luisa um Hilfe bei der Suche nach ihrem Bruder Rudolf.
Je tiefer Luisa in die Vergangenheit eintaucht, findet sie bei ihren Nachforschungen immer mehr Details, die bisher im Verborgenen geblieben sind.

Die Vergangenheit führt in die Jahre 1908 bis zur Wende 1989: Johann Steiner arbeitet im Bergbau und hat mit seiner Ehefrau Alma drei Kinder, Christian (arbeitet auch im Bergbau), Clara und Wilhelm. Obwohl die Familie viele Höhen und Tiefen aber auch einige Tragödien, erlebt, bleibt ihr Zusammenhalt und ihre Liebe zur Heimat, unerschütterlich.
Die historische Entwicklung des Bergbaus nimmt ihren tragischen Lauf als radiumhaltiges Wasser entdeckt und das Kurbad gegründet wurde. Erst sind es die Nationalsozialisten und dann die Russen, die das Uran für sich requirierten. Durch die ungeheure und sorglose Ausbeutung des Berges verändert sich der Ort immer mehr und der Boden bricht an vielen Stellen ein, reist sogar Häuser in die Tiefe.

Beide Erzählstränge Gegenwart und Vergangenheit der Familie Steiner, sind gekonnt und gut recherchiert, miteinander verknüpft.

Fazit:
Der Autorin ist es gelungen, mit ihrem ruhigen und flüssigen Schreibstil, die Geschichte der Familie Steiner aus dem Schlematal mit historischem Bezug zum Bergbau im Erzgebirge glaubwürdig zu erzählen. Mir fehlte jedoch, dass den Protagonisten und den Nebenfiguren zu wenig Leben, eingehaucht wurde.
Von mir 4 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 06.12.2022

Ein Stück Zeitgeschichte

Feldpost
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Die Autorin Mechtild Borrmann, erzählt in ihrem neuen Roman „Feldpost“ über eine tragische Schuld, einen bitteren Verrat und eine unmögliche Liebe während des 2. Weltkriegs, die auf einer wahren Lebensgeschichte ...

Die Autorin Mechtild Borrmann, erzählt in ihrem neuen Roman „Feldpost“ über eine tragische Schuld, einen bitteren Verrat und eine unmögliche Liebe während des 2. Weltkriegs, die auf einer wahren Lebensgeschichte beruht.

Inhalt:
»Adele ist verschwunden.« Mehr mag die Fremde nicht sagen, die sich in einem Café einfach so an den Tisch der Anwältin Cara setzt – und kurz darauf ebenfalls spurlos verschwindet. Zurück bleibt lediglich ihre Handtasche. Neben anrührenden Feldpost-Briefen aus dem 2. Weltkrieg, die von einer großen Liebe zeugen, findet Cara darin auch Unterlagen über den Verkauf einer Villa in Kassel zu einem symbolischen Preis.
Doch was hat das alles mit ihr zu tun? Und weshalb wurde die Villa – anders als vereinbart – nie an ihre rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben?
Caras Recherchen decken nicht nur die tragische Geschichte einer großen, verbotenen Liebe auf, sondern auch die Schuld einer Liebenden und einen bitteren Verrat.

Meine Meinung:
Spannend, berührend und hochdramatisch, gespickt mit historischen Fakten und einer fesselnden Handlung, schildert die Autorin Corina Borrmann auf zwei Zeitebenen, einen atmosphärisch und gut recherchierten Roman, in den man von der ersten Seite an versinken möchte.

In der Gegenwart: Cara erhält unverhofft von der Unbekannten, einen zerschlissenen Aktenkoffer mit Feldpost-Briefen aus dem 2. Weltkrieg und Unterlagen über den Verkauf einer Villa in Kassel! Die Fremde ist verschwunden und ihr bleibt nichts anderes übrig als den Aktenkoffer an sich zu nehmen. Schon die ersten Feldpost-Briefe beeindrucken Cara und sie taucht immer tiefer in die Vergangenheit ein.

Wer sind Adele und Richard Martens und was bedeuten die Unterlagen über den Hausverkauf? Cara versucht den Verfasser der Briefe ausfindig zu machen und kommt dabei hinter das Geheimnis einer großen Liebe.

In der Vergangenheit: Kurz vor dem 2. Weltkrieg sind die beiden befreundeten Familien Kuhn und Martens sowie deren Kinder Adele und Albert, Dietlind und Richard eng befreundet, deren Überzeugungen der Naziherrschaft gegenüber, nicht unterschiedlicher hätten sein können und sie schließlich entzweit. Fadenscheinig wird Gerhard Kuhn wegen staatsfeindlichen Äußerungen verhaftet und sein gesamter Besitz konfisziert. Richard Martens ist der einzige, der die Kuhns noch besucht. Nach und nach wird die Geschichte einer großen verbotenen Liebe und einer Familientragödie aufgedeckt, die nicht vorhersehbar ist.

Fazit:
Der Autorin ist es hervorragend gelungen, über der ganzen Geschichte eine gelungene spannende Atmosphäre, mit einer herzerwärmenden aber auch schmerzlichen Tiefe, die sprachlich sehr wortgewaltig und emotional mit einem sehr überraschenden Ende ist, zu erzählen. Der politische und gesellschaftliche Umgang in Deutschland fügt sich sehr authentisch in die Handlung ein.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.12.2022

Spannender und gut recherchierter Historienroman

Der eiserne Herzog
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Der Autor Ulf Schiewe, erzählt in seinem neuen historischen Roman „Der eiserne Herzog“, lebendig und atmosphärisch den spannenden Weg von Wilhelm dem Eroberer und seinem Kampf um die Krone Englands.

Inhalt:
Nur ...

Der Autor Ulf Schiewe, erzählt in seinem neuen historischen Roman „Der eiserne Herzog“, lebendig und atmosphärisch den spannenden Weg von Wilhelm dem Eroberer und seinem Kampf um die Krone Englands.

Inhalt:
Nur dank der Hilfe einiger weniger Getreuer konnte Guilhem als Kind die Verfolgung durch seine Widersacher überleben. Doch er hat sich durchgekämpft und als Herzog der Normandie behauptet. Als es ihm gelingt, den letzten Widerstand zu brechen, und sein Werben um die schöne Matilda erfolgreich ist, scheint er am Ziel all seiner Träume zu sein. Erst recht, als sein Onkel, König Eadweard von England, ihn überraschend zum Thronerben erklärt. Englands Krone - wer würde das ablehnen? Matilda aber hat größte Bedenken, denn Guilhem hat einen mächtigen Gegner: Harold Godwinson, dessen Familie ebenfalls Anspruch auf den Thron erhebt ...

Meine Meinung:
Das Buch ist mit einem tollen aufklappbaren Cover, deren Innenseite eine Karte – Frankreich/England – zeigt, ausgestattet. Zur Orientierung gibt es ein Inhaltsverzeichnis und zur besseren Verständigung, ein Ortsregister mit alten Namen und gegenübergestellt, die heutigen Namen. Das Personenregister beschreibt die historischen und einige fiktive Personen, die zu Anfang der Geschichte, etwas Aufmerksamkeit erfordert.

Als unehelicher Sohn eines französisch-normannischen Herzogs tritt Guilhem (Wilhelm) die Nachfolge seines Vaters als Herzog an. Als ein ausgezeichneter Organisator, begabter Feldherr und gewiefter Politiker versteht Guilhem es ausgezeichnet seine Widersacher, durch List, Tücke und Gewalt beiseite zu schaffen.
Guilhem verliebt sich in Mathilde, der Tochter Baldwins V., Graf von Flandern und plant sie zu heiraten. Mathildes Mutter Adela von Frankreich, ist strikt dagegen und lässt vermutlich sogar diese Verbindung durch Leo IX. auf dem Konzil zu Reims, untersagen. Doch Guilhem setzt seinen Willen durch und heiratet Mathilde. Zunächst führte die Ehe jedoch zum Kirchenbann und wurde erst Jahre später aufgehoben.

Über England herrscht der angelsächsische König Eduard der Bekenner. Er ist der Onkel Guilhems und immer wieder in Machtkämpfe mit dem Adelsgeschlecht der Godwins verwickelt, bis ihm gelingt, diese in die Verbahnung zu schicken. Seine Ehe mit Edythe, Tochter von Earl Godwin von Wessex, bleibt kinderlos und so entscheidet Eduard, Guilhem als Nachfolger auf den Thron Englands zu setzen. Die Familie Godwins kehrt mit Armeen zurück, und Eduard muss sie wieder in den alten Stand einsetzen. Als Godwin bei einem Essen mit Eduard stirbt, folgt ihm sein Sohn Harold Godwinson als mächtigster englischer Herzog nach.

Als Eduard der Bekenner stirbt, lässt sich Harold zum König krönen, doch Guilhem besteht auf seinen Anspruch. Mit strategischem Geschick gelingt es ihm, in England einzufallen. Bei Hastings trifft er auf den letzten angelsächsischen König Englands, Harold, und seine Truppen. Die Schlacht entwickelt sich zu einem Blutbad und bestimmt das Schicksal Englands und Guilhem nun „Wilhelm der Eroberer“, den vollständigen Sieg.

Fazit:
Dem Autor ist es hervorragend gelungen aus zwei Perspektiven über die Normandie und England, bis hin zum entscheidenden Kampf um die Krone Englands im frühen 11. Jahrhundert, eine fesselnde und lebendige Geschichte, die sehr gut recherchiert ist, zu erzählen. Die Charakterisierung der Protagonisten ist sehr gelungen und ich konnte sie mir bildlich, gut vorstellen.

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Veröffentlicht am 28.11.2022

Eine etwas andere Geschichte um Tutanchamun

Die Hoffnung auf ein neues Morgen
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Die Autorin Martina Sahler, erzählt in ihrem neuen Auftakt „Die Hoffnung auf ein neues Morgen“, eine facettenreiche Geschichte über die Ausgrabungen im berühmten Tal der Könige und der Suche nach dem Grab ...

Die Autorin Martina Sahler, erzählt in ihrem neuen Auftakt „Die Hoffnung auf ein neues Morgen“, eine facettenreiche Geschichte über die Ausgrabungen im berühmten Tal der Könige und der Suche nach dem Grab des Tutanchamun, verknüpft mit einer fiktiven Familiengeschichte, die auch eine romantische Seite bereit hält.

Inhalt:
Ein mitreißender Roman um eine starke Frau zur Zeit der großen Ausgrabungen in Ägypten von SPIEGEL-Bestsellerautorin Martina Sahler.

England, 1921: Der letzte Wille ihres geliebten Vaters, des bekannten Ägyptologen Richard Parker, führt die junge Victoria zusammen mit ihrem dreizehnjährigen Bruder Jamie ins ferne Kairo. Sehr zum Missfallen ihres traditionsbewussten Verlobten, der die eigensinnige Schönheit lieber heute als morgen heiraten würde.

Beeindruckt von den Ausgrabungen im berühmten Tal der Könige und der Suche nach dem Grab des Tutanchamun, taucht Victoria ein in die fremde Welt am Nil. Sie lernt den verschlossenen, aber faszinierenden Lucas Hodgson kennen und wird als Zeichnerin Teil seines Ausgrabungsteams – an eine Rückkehr nach England denkt sie immer weniger. Doch dann taucht ihr Verlobter in Kairo auf.

Meine Meinung:
Der Autorin gelingt es, mich in die aristokratische Gesellschaft Britanniens in den 1920er-Jahren eintauchen zu lassen und durch ihre Augen Ägypten bestaunen zu können. Ladies und Gentlemen sind an den Ausgrabungen höchst interessiert und wittern an Howard Carters Seite einen Hauch von Abenteuer, in dem sie ihm im Tal der Könige bei Luxor Gesellschaft leisten.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen die 19 jährige Victoria und deren 13 jähriger Bruder Jamie. Auf dem Sterbebett ihres geliebten Stiefvaters verspricht Victoria, ihren Bruder Jamie zu dessen Onkel Oscar nach Kairo zu bringen. Sie hofft auf die Unterstützung ihres Verlobten Caleb, der diese aber verweigert. Victoria nimmt all ihren Mut zusammen und macht sich mit Jamie alleine auf die abenteuerliche Reise.

In Ägypten angekommen, erfühlen sich erst einmal ihre Erwartungen nicht so wie erhofft und Victoria hadert, ob sie bleiben soll oder nicht. Jamie, ist begeistert, da er sich jetzt der Ägyptologie widmen darf und dann erkennt Victoria, mit der Unterstützung anderer starker Frauen, dass sie hier ein eigenes bestimmtes Leben ohne gesellschaftliche Zwänge führen kann.
Als Victoria keine Anstalten mehr macht nach England zurückzukehren, macht sich Caleb auf den Weg nach Ägypten. Victoria, steht vor einer schwierigen Entscheidung!

Fazit:
Mit ihrem flüssigen Schreibstil, ist es der Autorin hervorragend gelungen, das Ägypten zur Zeit der großen Ausgrabungen zum Leben zu erwecken. Zwischen ihren historischen Persönlichkeiten verknüpft sie geschickt ihre fiktiven Charaktere. Über der ganzen Geschichte liegt eine gelungene, spannende und knisternde Atmosphäre, mit der ich viele schöne Lesestunden hatte.
Von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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