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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.03.2020

Einfühlsam

Die Geheimnisse meiner Mutter
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Rose wächst allein bei ihrem Vater auf, ihre Mutter Elise verschwand, als sie noch ein Baby war und niemand weiß, was mit ihr geschehen ist.
Wirklich niemand? Als Rose schon Mitte 30 ist, erfährt sie, ...

Rose wächst allein bei ihrem Vater auf, ihre Mutter Elise verschwand, als sie noch ein Baby war und niemand weiß, was mit ihr geschehen ist.
Wirklich niemand? Als Rose schon Mitte 30 ist, erfährt sie, dass ihre Mutter damals mit einer berühmten Autorin zusammen war und diese Elise auch zuletzt gesehen hat, bevor sie verschwand.
Rose will es nun endlich wissen - was geschah damals?

Was sich hier in meiner Einleitung fast wie ein Krimi liest, ist ein Roman über Familie, Freundschaft, Liebe, Mutterschaft und der Sehnsucht nach Identität und Herkunftsklarheit.

Sehr einfühlsam und fesselnd geschrieben, die überwiegend weiblichen Figuren so ausformuliert, dass man sie fast persönlich zu kennen scheint.

Ich mag das Buch sehr, es hat mich berührt und unterhalten gleichermaßen, es ist nicht aufdringlich und trotzdem spannend und hat ein für mich richtig rundes, perfekt zum Buch passendes Ende.

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Veröffentlicht am 01.03.2020

Schwierig für (kleinere) Kinder, groß für Erwachsene

Lang lebe König Frosch!
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Wir kennen schon den Vorgängerband, als Fuchs und Wildschwein die kleine Eintagsfliege kennenlernen und fanden ihn super.
Jetzt also die Fortsetzung, wir waren sehr gespannt.


Die Geschichte ist komplex, ...

Wir kennen schon den Vorgängerband, als Fuchs und Wildschwein die kleine Eintagsfliege kennenlernen und fanden ihn super.
Jetzt also die Fortsetzung, wir waren sehr gespannt.


Die Geschichte ist komplex, ein Lügenkönig täuscht Fuchs und Wildschwein und statt die Tochter der liebgewonnenen Eintagsfliege begrüßen zu können, wird alles ganz anders und so gar nicht schön.


Sehr tiefsinnig, für kleine Kinder vielleicht auch etwas zu schwierig erzählt, mit sehr aktuellen Bezügen zu falschen Freunden und Täuschungen und einem schwarzen Humor, der mir gut gefallen hat. Allerdings auch in einer Sprache, die die Tochter nicht gut fand.

Das Ende des Buches hat dann wieder an Teil 1 angeknüpft und war sehr schön gelöst.


Insgesamt waren wir hier tatsächlich mal wieder geteilter Meinung, was das Buch angeht (kommt nicht so oft vor): die Tochter fand die Lösung zum Lügenkönig nicht gut und war auch insgesamt verhalten in ihrer Begeisterung und gibt drei Sterne, mir hat es gut gefallen, ich mag sowohl Botschaft als auch den Humor und fand für die Story die Wortwahl auch passend und vergebe vier Sterne, das macht im Durchschnitt dann 3,5 Familiensterne, die wir auf vier Sterne aufrunden.

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Veröffentlicht am 26.02.2020

Toll! Ganz ganz toll!

Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle (Eddie Fox 1)
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In rundum schönes Kinderbuch, wir sind hin und weg!

Zauberhafte magische Tiere, ein mutiges und fröhliches Mädchen sowie der sehr nette, wenn auch etwas hasenpfötige Geist Eddie, sie alle tummeln sich ...

In rundum schönes Kinderbuch, wir sind hin und weg!

Zauberhafte magische Tiere, ein mutiges und fröhliches Mädchen sowie der sehr nette, wenn auch etwas hasenpfötige Geist Eddie, sie alle tummeln sich jetzt in Stormy Castle.

Auch wenn es schon ein wenig spukt in Stormy Castle, das Buch ist nicht wirklich gruselig, sondern lustig und natürlich auch ein klein wenig spannend und somit auch für ängstlichere Kinder gut geeignet. Eine wirklich schöne Kombi.

Unser Favorit ist die kleine und kurzsichtige Fledermaus Tilla, die eine tolle Freundin ist und für viele Lacher sorgt, wenn sie wieder mal gegen irgendetwas rumst (auch wenn das schon ein wenig fies ist).

Die Illustrationen sind sehr niedlich und passen perfekt zum Buch, auch wenn der Stil schon sehr dem eines anderen bekannten Kinderbuchs entspricht. Magische Wesen zeichnen kann die Illustratorin eben einfach sehr gut.

Empfohlen wird es ab acht Jahren, das passt gut zum selber lesen, zum Vorlesen geht es schon gut ab sechs Jahren, da es nicht gruselig ist, es bringt aber auch Zehnjährigen noch großen Lesespass, ohne zu kindlich zu sein.

Hoffentlich gibt es bald das nächste Abenteuer, wir können es kaum erwarten.

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Veröffentlicht am 21.02.2020

Schöne und auch nicht so schöne Zeitreise

Der Sommer, in dem Einstein verschwand
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Die wilden 20er Jahre, diesmal aus schwedischer Sicht beleuchtet.
Ein Roman, ein wenig wie die schwedische Sommerfrische, dann aber wiederum auch sehr ernst, denn in den 20ern bekam man schon eine Ahnung ...

Die wilden 20er Jahre, diesmal aus schwedischer Sicht beleuchtet.
Ein Roman, ein wenig wie die schwedische Sommerfrische, dann aber wiederum auch sehr ernst, denn in den 20ern bekam man schon eine Ahnung von den folgenden, ganz dunklen Jahren.

Aber von vorne: Einstein muss nach Göteburg reisen, denn nur wenn er dort einen Vortrag hält, bekommt er auch das Preisgeld für den Nobelpreis. Aber er kommt nicht wie geplant an...

Die Autorin schreibt locker und leicht, ohne jedoch einen kitschigen Roman vorzulegen. Sie lässt uns in die Zeit der Göteburger Jubiläumsausstellung schnuppern, in das Leben der "Neuen Frau" , das Polizisten-Dasein und in das Leben der armen Bevölkerung - und sogar in das eines kleinen störrischen Esels.

Die vielen Perspektiven machten das Buch spannend - und natürlich Albert Einstein.
Anhand historischer Fakten schrieb die Autorin einen fiktiven Roman und im Anhang erläutert sie dann, was belegt ist und was schriftstellerische Freiheit, auch das hat mir gut gefallen.

Man kann sich schon vorstellen, dass es so hätte sein können.

Ja, ein schönes Buch, das mir vergnügliche und auch etwas nachdenkliche Lesestunden geschenkt hat.

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Ich liebe diese Reihe

Little People, Big Dreams – Hannah Arendt
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Ich liebe diese Reihe und habe schon einige Titel im Bücherschrank stehen und noch viel mehr auf meiner Wunschliste.

Schon optisch verzaubern mich die kleinen bunten Bücher, die sich ganz klar der Reihe ...

Ich liebe diese Reihe und habe schon einige Titel im Bücherschrank stehen und noch viel mehr auf meiner Wunschliste.

Schon optisch verzaubern mich die kleinen bunten Bücher, die sich ganz klar der Reihe zuordnen lassen. Ich habe sie in verschiedenen Sprachen, die deutschen und die englischen Ausgaben haben einen Leinenrücken und sind damit viel hübscher als das spanische Original, das ohne diesen auskommen muss.
Ansonsten aber unterscheiden sie sich optisch nicht (mal davon abgesehen, dass der Titel am Buchrücken mal von oben nach unten und umgekehrt geschrieben wird und die Schriftart anders ist) und harmonieren prima zusammen im Bücherschrank.

Die Ausgabe über Hannah Arendt ist inhaltlich anspruchsvoller als meine bisherigen Bände.
Das liegt in der Natur der Sache, das empfohlene Lesealter von vier Jahren finde ich hier aber ambitioniert. Zwar sind die Sätze wie gewohnt kurz und einfach, die Textmenge gering, aber Wortschatz und Inhalt für Vierjährige schon anspruchsvoll ("rassistische Partei", "politische Theorie" "Gasthörerin",...).
Trotzdem begeistert mich auch hier wieder, wie man es mit kurzen, einfachen Sätzen schafft, Wesentliches auf den Punkt zu bringen.

Wie immer sind auch hier die Illustrationen mindestens genauso wichtig wie das gedruckte Wort und wie gewohnt auf hohem Niveau.
Hannah erkennt man immer sofort, sie trägt vom Kind bis zur Erwachsenen immer ein rotes Kleid, das macht es so schön einfach.

Zum Abschluss gibt es in jedem Band, so auch hier, den Lebenslauf kurz zusammengefasst in "Erwachsenensprache".

Mein Fazit: wieder ein Fünf-Sterne-Buch, diesmal allerdings vermutlich eher für erwachsene Sammler*innen der Reihe und weniger für Kinder, zumindest nicht für die ganz Kleinen.

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