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MarieausE

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.11.2018

Ein schönes Buch über die Liebe und die Vergänglichkeit

Das rote Adressbuch
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Auf dieses Buch bin ich über das Cover gekommen - ich finde es wunderschön.

Es geht um Doris, mittlerweile 96 Jahre alt und ihr Adressbuch, anhand dessen sie ihr Leben und die Begegnungen, Freundschaften ...

Auf dieses Buch bin ich über das Cover gekommen - ich finde es wunderschön.

Es geht um Doris, mittlerweile 96 Jahre alt und ihr Adressbuch, anhand dessen sie ihr Leben und die Begegnungen, Freundschaften und die Liebe Revue passieren lässt.
Dazwischen wechselt das Buch immer ins Hier und Jetzt, in dem Doris ganz schön einsam geworden ist, denn viele Adressen in ihrem Buch musste sie mittlerweile durchstreichen und mit dem Zusatz TOT kennzeichnen.

Das Buch hat mich bewegt und beeindruckt, das Leben von Doris war sehr hart und ganz und gar nicht eitel Sonnenschein. Und doch ist das Buch voller Liebe.

Die einzelnen Kapitel hätten für meinen Geschmack aber noch etwas ausführlicher sein können, ich wäre gerne noch tiefer eingetaucht.

Mein Fazit: ein schönes gefühlvolles Buch, das ich sehr gerne gelesen habe.

Veröffentlicht am 29.10.2018

Nicht uninteressant, braucht aber etwas Anlaufzeit

Harte Landung
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Rein optisch hat mir das Buch schon mal sehr gut gefallen, das Titelmotiv des Schutzumschlags ist auch vereinfacht auf dem Buch selbst - das ist ungewöhnlich und macht mit der Farbwahl wirklich etwas her. ...

Rein optisch hat mir das Buch schon mal sehr gut gefallen, das Titelmotiv des Schutzumschlags ist auch vereinfacht auf dem Buch selbst - das ist ungewöhnlich und macht mit der Farbwahl wirklich etwas her.

Die Story spielt in zwei Zeitebenen, die eigentliche Handlung spielt in der Vergangenheit und mittels Tagebucheinträgen aus der Gegenwart switcht man hin und her. Ein ungewöhnlicher Perspektivenwechsel, meist wird es ja umgekehrt verwendet, das hat mir gut gefallen.

Allerdings hat für mich die Handlung deutlich zu lange gebraucht, bis sie an Fahrt aufgenommen hat, die ersten zwei Drittel des Buches empfand ich als sehr langatmig und ich habe auch recht lange gebraucht, bis ich im Buch angekommen bin.
Im letzten Drittel hat es dann deutlich an Dynamik gewonnen, ab dann habe ich gerne weitergelesen. Allerdings bin ich mit den Charakteren nicht wirklich warm geworden.

Mein Fazit: Die Handlung war nicht uninteressant, den Vergleich mit Grisham (wie auf dem Buchrücken) hätte ich jetzt aber nicht gezogen.

Veröffentlicht am 27.10.2018

Spannend und mit Südstaaten-Flair

Echo Killer
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Harper McClain ist in Savannah Polizeireporterin mit Leib und Seele.
Doch dann geschieht ein Mord, der sie mit voller Wucht in die Vergangenheit zurückkatapultiert, er gleicht der immer noch unaufgeklärten ...

Harper McClain ist in Savannah Polizeireporterin mit Leib und Seele.
Doch dann geschieht ein Mord, der sie mit voller Wucht in die Vergangenheit zurückkatapultiert, er gleicht der immer noch unaufgeklärten Ermordung ihrer Mutter, zu dem Zeitpunkt war sie noch ein Kind. Harper muss einfach herausfinden, ob es einen Zusammenhang gibt...

Harper ist mir sehr sympathisch, der Thriller ist spannend und hat mich vor allem wegen der Charaktere überzeugt.
Neben Harper gibt es im engeren Umfeld ihre beste Freundin Bonnie, einen gutaussehenden Cop einschließlich Lovestory und den väterlichen Freund Smith, ebenfalls Polizist sowie den Fotografen-Kollegen, die alle zusammen einen runden Freundeskreis-Rahmen bilden.

Die Story an sich ist jetzt nicht sehr raffiniert, das Genre "Wohlfühl-Thriller" gibt es zwar nicht und passt bei einem Thriller auch nicht, kam mir hier aber spontan in den Sinn. Nicht falsch verstehen, das Buch ist wirklich spannend, aber das Tüpfelchen zum atemraubend fehlt ihm diesbezüglich, wird aber durch die Charaktere und das Südstaaten-Feeling für mich kompensiert.

Das "Cliffhangerchen" zum Abschluss deutet auf eine Fortsetzung hin - da wäre ich auf jeden Fall wieder dabei und ich habe auch schon einen Verdacht!

Veröffentlicht am 24.10.2018

Das perfekte Buch für ein verschneites Wochenende

Königskinder
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Obwohl das Buch eher schmal ist, sozusagen ein Büchlein mit seinen 185 Seiten, hat es sogar zwei Erzählstränge, eine Geschichte in einer Geschichte.

Das schon lange verheiratete Ehepaar Max und Tina wird ...

Obwohl das Buch eher schmal ist, sozusagen ein Büchlein mit seinen 185 Seiten, hat es sogar zwei Erzählstränge, eine Geschichte in einer Geschichte.

Das schon lange verheiratete Ehepaar Max und Tina wird bei einer Passüberquerung im Auto eingeschneit. Das ist für Außenstehende sehr witzig, da sie die typischen kleinen Streitereien länger verheirateter Paare führen, nie bösartig, eher kleine Seitenhiebe.
"Sie stritten über Vollkorn-Pasta und Überwachungskameras, über Geschirrspüler und die korrekte Anwendung des Genitivs im Schweizer Dialekt, aber in den großen Dingen des Lebens...waren sie sich schon immer einig gewesen."
Um die Wartezeit bis zur Schneefräse zu überbrücken, erzählt Max Tina eine Geschichte. Eine zarte Liebesgeschichte, die erst in der Schweiz, dann im Vorfeld der französischen Revolution spielt.

Das ist großes Erzählkunst, denn während die Rahmenhandlung um Max und Tina eher schnoddrig und witzig erzählt wird, wechselt der Erzählton bei der Liebesgeschichte des 18. Jahrhunderts und wird schon fast poetisch. Interessant fand ich auch, dass z.B. das "bedingungslose Grundeinkommen" geschickt ins 18. Jhd. eingeflochten wurde.

Gerade der Wechsel zwischen Zeit und Charaktere und der damit wechselnde Erzählstil haben es für mich richtig "rund" gemacht, ein sehr feines Buch.

Mein Fazit: Obwohl es ein eher dünnes Buch ist, liest man es fast bedächtig, die perfekte Lektüre für ein verschneites Wochenende.

Veröffentlicht am 15.10.2018

Spannend

Ein Teil von ihr
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Der Klappentext des Buches hat mich sehr angesprochen, die teilweise doch sehr schlechten Bewertungen haben mich zuerst zögern lassen, doch letztendlich habe ich den Thriller dann gelesen.

Der Plot ist ...

Der Klappentext des Buches hat mich sehr angesprochen, die teilweise doch sehr schlechten Bewertungen haben mich zuerst zögern lassen, doch letztendlich habe ich den Thriller dann gelesen.

Der Plot ist interessant, die erwachsene Tochter sieht ihre Mutter plötzlich aus einem ganz anderen Blickwinkel. Bei einer Schießerei rettet Mutter Laura zum einen das Leben der Tochter und tötet dabei den Täter. Und es sieht nicht so aus, als ob sie das zum ersten Mal gemacht hätte, sie wusste genau, was sie tat...

Das Buch bewegt sich auf zwei Zeitebenen, der Gegenwart, in der die Tochter Andrea herauszufinden versucht, wer ihre Mutter wirklich ist und Rückblenden in die Vergangenheit, wie es zu allem kam.

Es ist vielleicht kein ganz klassischer Thriller und 540 Seiten ein paar Seiten zu lang für den Inhalt, aber insgesamt fand ich das Buch sehr spannend. Bis etwa zur Hälfte hatte ich auch keine Idee, wie die zwei Zeitebenen zusammengehören.

Mein Fazit: Bücher sind immer Geschmackssache, ich hatte viele spannende Lesestunden und kann die negativen Kommentare zum Buch nicht teilen.