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Veröffentlicht am 21.01.2025

Todesfälle an der Nordseeküste

Tod an der Küste: Zwei Ostfrieslandkrimis
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Mit „Zwei tote Frauen“ startet Anja Urban ihre Krimi-Reihe rund um die Kommissarin Vivien Stein, die neu bei der Kriminalpolizei Leer angefangen hat. Die Handlung beginnt mit dem rätselhaften Tod einer ...

Mit „Zwei tote Frauen“ startet Anja Urban ihre Krimi-Reihe rund um die Kommissarin Vivien Stein, die neu bei der Kriminalpolizei Leer angefangen hat. Die Handlung beginnt mit dem rätselhaften Tod einer jungen Frau im beschaulichen Ostfriesland – ein scheinbarer Suizid, der auf den ersten Blick als solcher erscheint. Doch schon bald muss Vivien erkennen, dass sich hinter der Fassade des vermeintlich einfachen Falls mehr verbirgt. Als dann eine weitere Leiche auftaucht, wird der Fall noch undurchsichtiger. Mit viel Charme, aber auch einer gesunden Portion Skepsis, begibt sich Vivien auf die Spurensuche und muss sich gleichzeitig mit ihrem unausgesprochenen Konflikt mit ihrem neuen Kollegen Tamme herumschlagen, der ihren Ermittlungen nicht immer förderlich ist.
Der Lesefluss ist grundsätzlich in Ordnung, und die Beschreibung von Viviens Charakter sowie ihres bisherigen Werdegangs hat mich schnell in das Buch einsteigen lassen. Auch das für Regionalkrimis typische Lokalkolorit ist spürbar und schafft eine authentische Atmosphäre, die gut zur Geschichte passt. Allerdings ist beim Lesen kaum Spannung aufgekommen – die Handlung plätscherte oft vor sich hin und ließ mich nicht so recht mitfiebern. Zwar hat es für mich nicht zum Abbruch des Buches gereicht, da ich doch wissen wollte, wie die Geschichte endet, doch insgesamt bleibt der Eindruck eines eher durchschnittlichen Krimis.
Für ein leichtes Buch zwischendurch mag „Zwei tote Frauen“ durchaus geeignet sein, aber für einen Krimi, der wirklich fesselt oder einen über längere Zeit beschäftigt, fehlt es an der nötigen Tiefe und Spannung. Ich werde vorerst keine weiteren Bücher der Autorin lesen.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Mit den Ernährungs-Docs gegen die Kilos

Die Ernährungs-Docs – Unsere Anti-Jo-Jo-Methode
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Jedes Jahr im Januar beginnt für viele der Kampf gegen die überflüssigen Kilos. Nach den festlichen Tagen voller Leckereien wird es Zeit, den Vorsätzen endlich Taten folgen zu lassen. Eine wertvolle Unterstützung ...

Jedes Jahr im Januar beginnt für viele der Kampf gegen die überflüssigen Kilos. Nach den festlichen Tagen voller Leckereien wird es Zeit, den Vorsätzen endlich Taten folgen zu lassen. Eine wertvolle Unterstützung auf diesem Weg kann das Buch „Die Ernährungs-Docs – Unsere Anti-Jo-Jo-Methode: Erfolgreich abnehmen ohne Diät“ aus dem Edel-Verlag bieten.

Die Ernährungs-Docs sind ein Team von Ärzten, die in der gleichnamigen TV-Sendung fundiertes Wissen zu gesunder Ernährung und Gewichtsmanagement vermitteln. Ihr Fokus liegt auf langfristigen, individuell zugeschnittenen Ernährungsumstellungen, die auf natürliche Zutaten setzen. Statt schnelle Diäten zu empfehlen, helfen sie dabei, nachhaltig abzunehmen und das Gewicht zu halten. Ihr Ansatz fördert nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Genuss einer ausgewogenen Ernährung.

Der Ratgeber fasst genau diese Herangehensweise kompakt und übersichtlich zusammen. Mit ihrer Anti-Jo-Jo-Methode bieten die renommierten TV-Ärzte eine langfristige Ernährungsumstellung, die auf den schlank machenden Eigenschaften von viel Gemüse, reichlich Eiweiß und ausreichend Ballaststoffen basiert – und das ganz ohne Hungern. Wer dranbleibt, wird bald feststellen, dass diese Ernährungsweise nicht nur effektiv, sondern auch genussvoll ist. Langsam aber sicher stellt sich der gewünschte Erfolg ein. Die mehr als 70 alltagstauglichen und abwechslungsreichen Rezepte unterstützen die guten Vorsätze, mich sprechen die Rezepte sehr an.

Mir haben besonders die Übersichtlichkeit, die interessanten Informationen und das ärztlich fundierte Wissen gefallen. Die Ernährungs-Docs genießen ein hohes Vertrauen, und auch wenn sie das Abnehm-Rad nicht neu erfinden, bietet das Buch dennoch eine hilfreiche Lektüre für alle, die eine nachhaltige Ernährungsumstellung anstreben. Aber so wertvoll die Theorie auch ist, die Umsetzung und das Dranbleiben bleibt letztlich jedem selbst überlassen.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Mord im Gartenteich

What a Way To Go
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Einen mörderischen Abgang liefert Bella Mackie in ihrem Kriminalroman „What a way to Go“.

Anthony Wistern, Selfmade-Millionär, Patriarch und Womanizer, feiert seinen 60. Geburtstag mit allem erdenklichen ...

Einen mörderischen Abgang liefert Bella Mackie in ihrem Kriminalroman „What a way to Go“.

Anthony Wistern, Selfmade-Millionär, Patriarch und Womanizer, feiert seinen 60. Geburtstag mit allem erdenklichen Luxus. Doch plötzlich wird er tot im Garten aufgefunden – aufgespießt auf einer im Gartenteich befestigten Stange für die Lichtinstallation. Und seine Familie? Die interessiert sich mehr für das Erbe als für den Tod des Vaters.
Eine junge True-Crime-Bloggerin beginnt, Nachforschungen anzustellen und kommt der Familie immer näher. Doch wird sie das Rätsel um seinen Tod lösen können?

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen: Eine skurrile Kriminalgeschichte aus England, gewürzt mit schwarzem Humor – das klingt genau nach meinem Geschmack. Der Einstieg in die Geschichte war vielversprechend: flott erzählt und mit einer ordentlichen Portion Spannung. Die Charaktere sind zwar gut beschrieben, bleiben jedoch weitgehend unsympathisch. Der Handlungsverlauf war solide, jedoch ohne große Überraschungen – der erhoffte schwarze Humor blieb leider aus.

Die Perspektive von Anthony, der seine Familie von „oben“ beobachtet, fand ich durchaus gelungen und brachte interessante Elemente in die Erzählung. Leider zog sich der Roman insgesamt etwas, und mit 450 Seiten war der Inhalt meiner Meinung nach einfach zu dehnbar. Besonders gegen Ende gab es einige Wendungen und Aktionen, die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren, was den Schluss überladen und etwas konstruiert wirken ließ. Auch der „True-Crime“-Aspekt geriet aufgrund der vielen familiären Konflikte leider etwas in den Hintergrund.

Insgesamt handelt es sich bei „What a Way to Go“ um einen leichten und unterhaltsamen Krimi, der allerdings meine Erwartungen nicht voll erfüllen konnte.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Lesen, lernen, staunen

Guinness World Records für Erstleser - Die besten Rekorde für Erstleser
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Das Buch „Guiness World Records - Die besten Rekorde für Erstleser“ spricht Kinder unmittelbar an und begeistert bereits junge Leserinnen und Leser. Besonders für Erstleser ist es hervorragend konzipiert. ...

Das Buch „Guiness World Records - Die besten Rekorde für Erstleser“ spricht Kinder unmittelbar an und begeistert bereits junge Leserinnen und Leser. Besonders für Erstleser ist es hervorragend konzipiert. Meine Tochter (2. Klasse) konnte die Texte gut lesen und verstehen, ihr hat die Gestaltung des Buches sehr gefallen. Die Themenvielfalt ist beeindruckend und reicht von Fahrzeugen, Weltraum und Haustieren über wilde Tiere und Sport bis hin zu den immer beliebten Dinosauriern. Somit finden sowohl Jungen als auch Mädchen spannende Inhalte, die ihre Interessen ansprechen.
Die Fakten sind klar und prägnant aufbereitet, wodurch der Text nicht überfordert. Passend dazu gibt es zu den meisten Themen anschauliche Bilder, die das Gelesene visuell unterstützen. Jede Seite ist farbenfroh gestaltet und enthält liebevolle Illustrationen. Zudem sind die einzelnen Themenbereiche farblich unterschiedlich gekennzeichnet, was das Auffinden des gewünschten Kapitels erleichtert. Mich persönlich hat besonders das kompakte Format des Buches angesprochen, da die großen Guiness-Bücher doch recht wuchtig und schwer zu halten sind.
Ein Highlight sind die zwei Seiten am Ende jedes Kapitels, die mit Fragen und kleinen Rätseln das Verständnis vertiefen und spielerisch zur Wiederholung anregen.
Das Buch bietet nicht nur für Kinder, sondern auch für ältere Geschwister und Erwachsene viele interessante neue Informationen. Gerade das gemeinsame Lesen wird dadurch zu einem besonders bereichernden Erlebnis.

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Veröffentlicht am 03.01.2025

Fesselt von der ersten bis zur letzten Seite

SPURLOS
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Mit dem Thriller „Spurlos“ ist mir ein fantastischer Start ins Lesejahr 2025 gelungen, und ich bin absolut happy damit!

Robin Grafs Beruf besteht darin, Menschen spurlos verschwinden zu lassen – effizienter ...

Mit dem Thriller „Spurlos“ ist mir ein fantastischer Start ins Lesejahr 2025 gelungen, und ich bin absolut happy damit!

Robin Grafs Beruf besteht darin, Menschen spurlos verschwinden zu lassen – effizienter und diskreter als jeder Zeugenschutz. Doch plötzlich werden zwei ihrer wichtigsten Klienten gleichzeitig ermordet. Sofort ist Robin alarmiert: Wie konnten die beiden untergetauchten Kronzeugen enttarnt und aufgespürt werden? Waren sie nur die ersten Opfer eines brutalen Rachefeldzugs? Und vor allem – wem kann Robin jetzt noch vertrauen? Als sie selbst ins Visier der Angreifer gerät, wird ihr klar: Niemand ist mehr sicher, nicht einmal ihre eigene Familie. Es bleibt nur ein Weg: Sie muss alles hinter sich lassen, um ihre Liebsten vor der tödlichen Gefahr zu bewahren.


„Spurlos“ war mein erstes Buch von Leon Sachs und ich bin begeistert. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, der Schreibstil ist großartig, die Kapitel angenehm kurz und durchweg spannend. Die Geschichte um Robin und ihr Team, die eine besondere Agentur führen, hat mich überrascht und gefesselt. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet, und ich mochte besonders die Freundschaft zwischen Robin und Naoko sowie das Vertrauen zu Hamid. Robin selbst wird als vielseitige und tiefgründige Hauptfigur dargestellt, was sie sehr greifbar macht.

Langeweile kam keine Sekunde auf, die zahlreichen Wendungen waren unvorhersehbar, und ich musste immer wissen, wie es weitergeht. Die Handlung war stimmig, und am Ende blieben keine Fragen offen. Leon Sachs hat das Finale hervorragend beschrieben und die Leser bis zuletzt mitgenommen.

"Spurlos" ist ein Must-Read für Krimi- und Thriller-Fans – Spannung, Plot-Twists und Drama in Perfektion. Ich werde definitiv weitere Bücher des Autors lesen und bin sehr überrascht, dass mir sein Name noch nicht früher begegnet ist. Absolute Empfehlung!

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