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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.02.2025

Thriller mit vielen Emotionen

Sicher bist du nie
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Als erstes Buch der Autorin Sandra Brown habe ich den Thriller „Sicher bist du nie“ gelesen.
Ein Jahrmarkt in Texas wird zum Schauplatz eines Amoklaufs. Elle Portmann und ihr zweijähriger Sohn Charlie ...

Als erstes Buch der Autorin Sandra Brown habe ich den Thriller „Sicher bist du nie“ gelesen.
Ein Jahrmarkt in Texas wird zum Schauplatz eines Amoklaufs. Elle Portmann und ihr zweijähriger Sohn Charlie geraten in die Schusslinie, ebenso wie Calder Hudson, der zufällig vor Ort ist. Die Tat verändert ihr Leben schlagartig. Während Calder im Krankenhaus erwacht und von den verheerenden Folgen erfährt, muss Elle den Tod ihres Sohnes Charlie verarbeiten. Elle und Calder eint der gemeinsame Wunsch nach Gerechtigkeit. Zusammen setzen sie alles daran, die Tat nicht ungesühnt zu lassen. Doch ihre wachsenden Gefühle machen sie verwundbar – für einen Killer, der nichts mehr zu verlieren hat.
Sandra Brown greift in diesem Thriller ein sensibles Thema auf und versteht es, die schreckliche Tat ohne reißerische Sprache darzustellen. Im weiteren Verlauf der Erzählung konzentriert sie sich besonders auf die Zeit danach – auf die Opfer, ihre Trauer, Wut und den Wunsch nach Aufklärung. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und steigert sich kontinuierlich bis zu einem überraschenden Finale. Besonders gelungen ist die dichte Atmosphäre, die die Bedrohung und Unsicherheit der Protagonisten greifbar macht.
Bei „Sicher bist du nie“ verbindet sich der packende Thriller mit einer anfangs komplexen Liebesgeschichte. Daher wird das Buch als Romantic Thriller eingestuft. Obwohl ich normalerweise keine romantischen Szenen in einem fesselnden Thriller erwarte, fügen sie sich hier angenehm und sinnvoll in die Handlung ein. Wer eine Mischung aus Hochspannung und emotionaler Tiefe liebt, wird hier auf seine Kosten kommen. Ich war positiv überrascht und freue mich, wieder ein gutes Buch gefunden zu haben, das ich so nicht erwartet hatte.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Gemütlicher Weihnachtskrimi

Geld oder Lebkuchen
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Die Autorin entführt uns auf meine Lieblingsinsel Sylt, wo der Rentner Ernst Mannes und seine Freunde in ein turbulentes Abenteuer geraten. Der örtliche Bankfilialenleiter hat das Spendengeld für bedürftige ...

Die Autorin entführt uns auf meine Lieblingsinsel Sylt, wo der Rentner Ernst Mannes und seine Freunde in ein turbulentes Abenteuer geraten. Der örtliche Bankfilialenleiter hat das Spendengeld für bedürftige Kinder gestohlen, also beschließen die Rentner, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Mit einer guten Portion Chaos, Herz, Humor und etwas Spannung entwickelt sich eine unterhaltsame Kriminalgeschichte.
Das Buch lebt von den liebenswerten Charakteren und der weihnachtlichen Adventszeit auf Sylt. Dora Heldt hat einen lockeren und leichten Schreibstil, wodurch sich das Buch schnell und angenehm lesen lässt. Es ist ein Unterhaltungskrimi, der mit einem Augenzwinkern daherkommt, und weniger ein blutiger und hochspannender Thriller. In meinen Worten: eine harmlose Kriminalerzählung auf der winterlichen Insel Sylt.
„Geld oder Lebkuchen“ eignet sich hervorragend, um in der kalten Jahreszeit noch ein wenig Weihnachtsstimmung zurückzuholen oder sich das Buch für die kommende Adventszeit auf die Leseliste zu setzen.

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Veröffentlicht am 30.01.2025

Humorvolle Einblicke auf hoher See

Willkommen an Bord
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Zur Einstimmung auf eine Aida-Kreuzfahrt habe ich mir das Cartoonbuch „Willkommen an Bord“ aus dem Schaltzeit Verlag gegönnt – und es ist die perfekte Vorbereitung.
Im Vorwort führt Markus Krebs auf humorvolle ...

Zur Einstimmung auf eine Aida-Kreuzfahrt habe ich mir das Cartoonbuch „Willkommen an Bord“ aus dem Schaltzeit Verlag gegönnt – und es ist die perfekte Vorbereitung.
Im Vorwort führt Markus Krebs auf humorvolle Weise in das Buch ein, das die lustigen, skurrilen Situationen an Bord einer Kreuzfahrt aufs Korn nimmt. Vom ersten Treffen mit schrulligen Mitreisenden bis zu den wilden Bordpartys – die Zeichnungen sind detailreich, die Sprüche sind pointiert und bringen einen zum Schmunzeln.
Auch als Kreuzfahrt-Neuling kann ich mich schon mit vielen Szenen identifizieren. Besonders die Einblicke in das Leben der Crew sind genial.
„Willkommen an Bord“ ist der perfekte Vorgeschmack auf unsere Reise. Ich bin schon gespannt, mit welchen Erlebnissen wir von der AIDA zurückkehren.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Der Tod, der am Dienstag kommt: Ein fesselnder Cosy-Crime aus Castle Knoll

Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt
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Nach dem Erfolg von „Das Mörderarchiv“ kehrt die Krimiautorin Kristen Perrin mit „Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt“ zurück nach Castle Knoll, einem idyllischen Ort, der stets von dunklen ...

Nach dem Erfolg von „Das Mörderarchiv“ kehrt die Krimiautorin Kristen Perrin mit „Das Mörderarchiv: Der Tod, der am Dienstag kommt“ zurück nach Castle Knoll, einem idyllischen Ort, der stets von dunklen Geheimnissen umgeben ist.

Die Wahrsagerin Peony Lane trifft Annie und prophezeit, dass vor Jahren jemand Olivia Gravesdown ermordet hat. Kurz darauf wird Peony selbst tot im Wintergarten von Annie aufgefunden, erstochen mit einem Dolch, auf dem Annies Fingerabdrücke sind. Nun muss Annie herausfinden, wer die Wahrsagerin getötet hat und warum ihr die Tat angedichtet wird. Dabei stützt sie sich auf das Mörderarchiv ihrer verstorbenen Tante Frances, das geheime Informationen über die Dorfbewohner enthält. Doch je mehr sie erfährt, desto deutlicher wird, dass jemand ein dunkles Geheimnis zu bewahren versucht.

Die Geschichte entfaltet sich auf zwei Erzählsträngen: der Gegenwart von Annie und der Vergangenheit um ihre Tante Frances. Annie, die sowohl Krimiautorin als auch Hobbyermittlerin ist, deckt nicht nur Peonys Mörder auf, sondern gräbt auch in den Ereignissen der 1960er-Jahre rund um den Tod von Olivia Gravesdown. Besonders wichtig sind dabei Frances’ Tagebücher und die mysteriösen Prophezeiungen von Peony.

Annie ist eine sympathische, scharfsinnige Hauptfigur, doch die Vielzahl an Dorfbewohnern und die vielen Geheimnisse können den Überblick erschweren. Der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart macht das Buch komplex, aber spannend. Der durchblinkende britische Humor und die tiefen Emotionen sorgen für eine angenehme, nicht kitschige Atmosphäre. Das dörfliche Castle Knoll ist als Kulisse ausgezeichnet und verstärkt den Charme der Erzählung.

Trotz einiger Verwirrungen beim Wechsel der Erzählstränge bleibt „Der Tod, der am Dienstag kommt“ eine fesselnde und unterhaltsame Cozy-Crime-Geschichte. Geheimnisse, historische Rückblicke und stetig voranschreitende Ermittlungen halten den Leser bis zum Schluss in Atem.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

Ein Kriminalfall zwischen Spannung und Gemütlichkeit

Der Weihnachtsmordclub
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Zur Weihnachtszeit hörte ich nebenbei Der Weihnachtsmordclub von Ben Kryst Tomasson, einen Krimi, der einen komplexen Mordfall auf Sylt schildert. Die vier Freundinnen – Marijke, Witta, Alma und Grethe, ...

Zur Weihnachtszeit hörte ich nebenbei Der Weihnachtsmordclub von Ben Kryst Tomasson, einen Krimi, der einen komplexen Mordfall auf Sylt schildert. Die vier Freundinnen – Marijke, Witta, Alma und Grethe, auch bekannt als die „Häkeldamen“ – helfen bei den Vorbereitungen für das Krippenspiel in Archsum. Doch statt festlicher Stimmung herrscht in der Kirche eine angespannte Atmosphäre, als mehrere Diebstähle passieren. Die Situation eskaliert, als die Leiterin der Jugendgruppe vom Stern von Bethlehem erschlagen wird. Während die Kirchenverantwortlichen von einem Unfall ausgehen, sind die Häkeldamen überzeugt, dass es sich um einen Mord handelt, und nehmen die Ermittlungen selbst in die Hand.

Dieser weihnachtliche Krimi ist eine leichte, unterhaltsame Lektüre, die sich hervorragend als Hörbuch eignet. Es fordert den Hörer nicht zu viel Aufmerksamkeit und lässt sich entspannt nebenbei genießen. Die Sprecherin Christ Nonnast bringt die verschiedenen Charaktere lebendig zum Leben, indem sie mit unterschiedlichen Stimmen und Akzenten spielt. Besonders die Häkeldamen, mit ihrer charmanten, aber auch etwas schusseligen Art, stehen im Mittelpunkt und treiben die Handlung voran.

Die weihnachtliche Atmosphäre wird gut eingefangen, doch das Setting auf Sylt bleibt eher blass und hätte genauso gut an einem anderen Ort spielen können. Der Spannungsbogen ist, wie es bei vielen „Cosy Crime“-Romanen der Fall ist, eher flach, und die Auflösung des Falls fällt unspektakulär und wenig packend aus.

Insgesamt ist Der Weihnachtsmordclub ein leichter Wohlfühlkrimi, der vor allem durch seine sympathischen Hauptfiguren und humorvolle Momente unterhält. Wer unblutige Krimis mit einer festlichen Note sucht, wird hier fündig. Die Häkeldamen waren für mich jedoch zu klischeehaft, und ihre schrulligen Eigenheiten wirkten teils übertrieben. Der Kriminalfall selbst hätte spannender und fesselnder sein können – so bleibt das Hörbuch eher gemütlich und entspannt als packend.

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