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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2024

Hat meine Erwartungen nicht erfüllt

Noch wach?
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Im Frühjahr 2023 war der neue Roman „Noch wach?“ von Benjamin von Stuckrad-Barre das Buch, über das in den Medien viel diskutiert wurde. Ein Buch basierend auf den Geschehnissen beim Springer-Verlag, über ...

Im Frühjahr 2023 war der neue Roman „Noch wach?“ von Benjamin von Stuckrad-Barre das Buch, über das in den Medien viel diskutiert wurde. Ein Buch basierend auf den Geschehnissen beim Springer-Verlag, über Männer in Führungspositionen, über Machtmissbrauch, über Metoo. Auch ich habe mich von dem Hype anstecken lassen und wollte den Roman unbedingt lesen.

Um es vorweg zu nehmen, trotz meiner Vorfreude habe ich das E-Book bei 25% abgebrochen. Ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber warum soll ich meine Zeit in ein Buch stecken, das mir nicht gefällt, wenn es so viele andere interessante Lektüre gibt?

„Noch wach?“ ist mein erstes Buch von Stuckrad-Barre, daher war ich von seiner Art des Schreibens überrascht und nicht darauf vorbereitet. Zu Beginn habe ich einige Zeit zur Orientierung benötigt, also wer erzählt die Geschichte und aus welcher Perspektive. Meine Probleme hatte ich mit den langen Sätzen und dem GROßSCHREIBEN von (willkürlichen?) Wörtern, für mich wurde dadurch das Lesen anstrengend. Auf der einen Seite läuft die Geschichte so dahin, auf der anderen Seite wirkte das Geschehen wegen des gestörten Leseflusses unruhig auf mich.
Über den Inhalt wurde bereits viel geschrieben und nach nur einem Viertel des Buches kann ich diesen kaum beurteilen.

Wahrscheinlich lese ich das Buch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal, da ich nun über den Schreibstil weiß, der mich erwartet. Oder ich probiere erstmal einen anderen Roman von BvSB, damit ich einen Zugang zu seinem individuellen Schreibstil finde.

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Veröffentlicht am 21.03.2024

Wunderbare Unterhaltung mit viel Ernährungsgrundwissen

Achtsam morden durch bewusste Ernährung
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Als langjähriger Fan der „Achtsam morden“-Reihe von Karsten Dusse war ich sehr gespannt auf den neuesten Band 5, nachdem ich die vorherigen Bände alle als Hörbücher genossen habe. Die skurrilen Geschichten ...

Als langjähriger Fan der „Achtsam morden“-Reihe von Karsten Dusse war ich sehr gespannt auf den neuesten Band 5, nachdem ich die vorherigen Bände alle als Hörbücher genossen habe. Die skurrilen Geschichten von Rechtsanwalt Björn Diemel, der sich unfreiwillig in absurde Mordfälle verstickt, haben mich von Anfang an begeistert. Da Band 4 mich jedoch enttäuschte, war ich sehr neugierig auf „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“. Kann der Autor mich wieder mit seiner einzigartigen Mischung aus Humor und Spannung überzeugen wie zu Beginn der Reihe?

Kurz und knapp, mir hat der neue Band gut gefallen, allerdings sind für mich zu wenig kuriose Morde, amüsante Erzählungen aus seinem kriminellen Netzwerk sowie die ausgefallene Leichen-Entsorgungen in die Geschichte eingeflossen.

Diemel stellte nach einer Verfolgungsjagd zu Fuß bei einer versuchten Entführung seiner Tochter mit Erschrecken fest, dass er in den letzten Monaten seine Kondition komplett verloren und zudem Gewicht zugelegt hat. Er wendet er sich an Joschka Breitner, der ihm nach und nach über die Grundpfeiler einer gesunden Ernährung aufgeklärt und die Vorzüge des Heilfastens erläutert. Dies alles geschieht parallel zu der Jagd auf die mutmaßlichen Entführer seiner Tochter sowie dem Umbau der unternehmensinternen Drogenbeschaffung.

Das Buch ist wie die Vorgänger toll gelesen, die Geschichte ist unterhaltsam, der sehr verständlich erklärte Ernährungsteil nimmt aber viel Raum ein. Dadurch rücken die kriminellen Machenschaften leider in den Hintergrund, was den Humoranteil im Buch spürbar reduziert.
Dennoch bin ich sehr froh, dass mich Karsten Dusse mit diesem Band wieder mehr begeistern konnte und bin gespannt, ob es noch weitere Teile geben wird. Ich habe „Achtsam morden durch bewusste Ernährung“ gerne angehört und mich dabei gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 19.03.2024

Für mich leider nichts Neues dabei

Tschüss Angst. Hallo Leben
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Das Buch „Tschüss Angst. Hallo Leben“ von Valentin Fröhlich ist ein Ratgeber in verständlicher Sprache und gut gewähltem Tempo. Ich konnte die Kapitel gut durchlesen, die Übersichtlichkeit war durch das ...

Das Buch „Tschüss Angst. Hallo Leben“ von Valentin Fröhlich ist ein Ratgeber in verständlicher Sprache und gut gewähltem Tempo. Ich konnte die Kapitel gut durchlesen, die Übersichtlichkeit war durch das E-Book-Format allerdings gestört. Ebenfalls bei den Übungen war es hinderlich das Buch digital zu lesen.
Der Sachverhalt und die aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten waren sehr verständlich formuliert, allerdings habe ich für mich keine neuen Erkenntnisse gewonnen. Ich fand es angenehm, mein vorhandenes Wissen dadurch mal wieder aufzufrischen, aber einen wirklich neuen Ansatz oder eine andere Herangehensweise an das Thema „Angst“ konnte ich nicht feststellen.
Bewusst Atmen, Yoga, Achtsamkeit und Meditation sind bereits in der Thearapiepraxis angekommen, aber für Menschen, die sich neu mit dem Thema beschäftigen, können diese Anleitungen hilfreich sein.
Das Buch kann ich nur empfehlen, wenn keine Vorkenntnis vorhanden ist. Ansonsten sind die meisten Inhalte eventuell schon bekannt - so wie es bei mir der Fall war.

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Veröffentlicht am 18.03.2024

Gute und alltagstaugliche Tipps für mehr Natur im Leben

100 Impulse für ein naturverbundeneres Leben
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Wer kennt es? Im Alltag gut beschäftigt mit Arbeit, Haushalt, Kindern, Hobbies etc. und in der freien Zeit schaut man mit seinen Augen in diverse Bildschirme (oder Bücher). So richtig in Kontakt oder Verbindung ...

Wer kennt es? Im Alltag gut beschäftigt mit Arbeit, Haushalt, Kindern, Hobbies etc. und in der freien Zeit schaut man mit seinen Augen in diverse Bildschirme (oder Bücher). So richtig in Kontakt oder Verbindung mit der Natur bin ich da wenig, selbst wenn wir sehr ländlich wohnen und glücklicherweise einen großen Garten haben.
Daher habe ich mich von „100 Impulse für ein naturverbundeneres Leben“ von Shanice Dobler @wildpflanzenliebe sofort angesprochen gefühlt, da in dem Buch 100 Ideen präsentiert werden, um wieder mehr mit der Natur in Verbindung zu kommen. Und das Ganze eben ohne erhobenen Zeigefinger oder der kompletten Abkehr von der Zivilisation, sondern mit alltagstauglichen Tipps, die oft nicht viel Zeit oder Vorbereitung benötigen. Viele Vorschläge sind nicht neu und mir bereits bekannt, dennoch habe ich es genossen die Beschreibungen zu lesen und die Ideen wieder aus dem Hinterstübchen zu holen. Ohne Aufwand umsetzbar sind beispielsweise das Barfußlaufen, das Beobachten der Wolken, das Betrachten des Nachthimmels oder genaues Ansehen von Blumen und Pflanzen. In die Wochenendplanungen können z.B. Ausflüge zu Seen oder Tierparks, Wanderungen oder auch ein Lagerfeuerabend aufgenommen werden. Neu und daher besonders interessant fand ich das Thema der Jahreskreisfeste oder die Rauhnächte. Viele Anregungen gibt es auch für den Haushalt, die Ernährung, die Gartenarbeit und -gestaltung sowie dem persönlichen Wohlbefinden durch Yoga, Meditation o.ä.
Das schön gestaltete Buch bietet sich gut als Nachschlagewerk an, um neue Inspirationen zu erhalten oder sich mit bisher unbekannten Themen zu beschäftigen. Ich kann mir das Buch auch gut als Geschenk für Freunde und Familie vorstellen.

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Veröffentlicht am 17.03.2024

Wunderbare Unterhaltung mit viel Humor

Morden in der Menopause
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Jahrelang kümmert „frau“ sich pflichtbewusst um alles und jeden - aber irgendwann, also mitten in den Hormonschwankungen der Wechseljahre, reicht es dann auch mal.
Tine Dreyers Hauptfigur Liz, verheiratet ...

Jahrelang kümmert „frau“ sich pflichtbewusst um alles und jeden - aber irgendwann, also mitten in den Hormonschwankungen der Wechseljahre, reicht es dann auch mal.
Tine Dreyers Hauptfigur Liz, verheiratet und Mama von drei pubertierenden Teenagern, hat im Alltag genug zu tun und darf sich nun auch mit den lästigen Wechseljahresbeschwerden wie Schlafstörungen und Hitzewallungen herumschlagen. Damit nicht genug, als sie auf den Mann trifft, der ihren Sohn Drogen verkaufen will, passiert es: „Morden in der Menopause“.
Welch eine grandiose Idee und so wunderbar umgesetzt, ich bin förmlich durch die Geschichte geflogen. Liz ist eine tolle Frau, gut ausgelastet mit ihrer Arbeit als Küchenplanerin, den launischen Kindern, ihrem Ehemann und den betagten Schwiegereltern. Sie stemmt alles prima, bis sie durch Hormonschwankungen sowohl körperliche Veränderungen verspürt als auch eine gewisse Ungeduld im Umgang mit anderen Menschen bemerkt. Denkbar schlechte Voraussetzungen, um ruhig und besonnen zu regieren, daher werden Störenfriede schamlos aus dem Weg geräumt. Was weg ist, kann schon keinen Schaden mehr anrichteten.
Tine Dreyer erzählt die Geschichte locker und humorvoll, ich konnte das Lesen kaum aufhören so viel Freude hat der Ausflug in die Welt von Liz gemacht. Dennoch schafft die Autorin ein Bewusstsein für die Wechseljahre und macht Mut, sich mit den Veränderungen und möglichen Behandlungen auseinanderzusetzen. Das Buch ist eine leichte und unterhaltsame Lektüre, die mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat.

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