Platzhalter für Profilbild

Marw76

Lesejury Profi
offline

Marw76 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Marw76 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.03.2025

Leider nicht ganz meine Geschichte

Maggie Blue - Das Portal zur Düsterwelt
0

Als ich das schöne Cover sah und den Klappentext gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr über diese Geschichte wissen, da sie sehr spannend geklungen hat. Leider konnte mich die Geschichte dann ...

Als ich das schöne Cover sah und den Klappentext gelesen hatte, wollte ich unbedingt mehr über diese Geschichte wissen, da sie sehr spannend geklungen hat. Leider konnte mich die Geschichte dann aber nicht ganz überzeugen, obwohl sie durchaus fantasievoll und auch düster war und gute Ideen hatte!

Inhaltlich geht es um Maggie Blue, sie ist eine Außenseiterin in der Schule und mit einer depressiven Mutter hat sie auch zu Hause keinen Ankerpunkt. Sie lebt bei ihrer Tante und findet in dem launischen Hoagy, einem streunenden Kater ihren einzigen tierischen Freund. Hoagy kann sprechen und hat immer ein offenes Ohr für das Mädchen. Eines Tages beobachtet Maggie wie sich die neue Vertrauenslehrerin Ms Cane in eine gruselige Wölfin verwandelt und dann entführt sie auch noch Schulkameradin Ida in eine andere Welt. Maggie will Ida unbedingt retten aber die andere Welt ist voller Gefahren!

Der Schreibstil ist relativ leicht und kindgerecht, auch wenn Teile der Geschichte schon sehr düster und trostlos sind für ein Kinderbuch und ich die Geschichte deshalb eher älteren Kinder empfehlen würde. Leider konnte die Geschichte mich nicht so in den Bann ziehen wie gedacht, ich bin öfter abgeschweift und es viel mir deshalb auch immer wieder schwer mir die Welt bildlich vorzustellen. Maggie ist eigentlich ein sehr bedauernswertes, liebes Mädchen, das keine Freunde hat aber sehr lieb zu Tieren ist. Diese Beschreibung als Aussenseiter waren schon sehr authentisch beschrieben und so trostlos, dass ich das Buch Kindern die selbst einmal Opfer von Mobbing waren eher nicht empfehlen würde, um mögliche Trigger zu vermeiden. Die Geschichte hätte eigentlich in eine sehr schöne Richtung gehen können, aber ich habe Maggie teilweise nicht verstehen können. Sie sucht ständig die Nähe von Ida, obwohl sie sie mobbt und nichts mit ihr zu tun haben möchte, sie will Ida sogar retten, obwohl Ida nicht ein nettes Wort für sie übrig hatte und ich habe mich während dieser Geschichte leider extrem unwohl gefühlt und bei mir kam auch nicht ein Funken "Freundschaft" auf, ausser natürlich bei Maggie und Hoagy. Das Ende der Geschichte lässt mich mit einem schlechten Gefühl für Maggie zurück und irgendwie war mir das ganze nicht rund, leider.


Fazit: Die Geschichte hat wirklich ein paar gute Ideen die mir gefallen haben, doch insgesamt bleibt leider ein schlechtes Gefühl zurück. Ich habe nicht das Gefühl, dass Ida Maggie je eine gute Freundin sein könnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2025

Spannend und mit fulminaten Ideen

Inkbound – Metty Jones und das Schicksalstattoo
0

Cover: Das Cover passt gut zu dieser fantasievollen und auch etwas düsteren Geschichte. Auf dem Cover finden sich auch einige Elemente, die sich in der Handlung finden wie die goldenen Vögel, ...

Cover: Das Cover passt gut zu dieser fantasievollen und auch etwas düsteren Geschichte. Auf dem Cover finden sich auch einige Elemente, die sich in der Handlung finden wie die goldenen Vögel, Metty und Pumpkin, und unten ist die magische Stadt New London angedeutet.

Karte und Zeichnungen: In der Buchklappe findet sich eine Karte auf der New London zu sehen ist, die verschiedenen Viertel, Bahnhöfe und Gebäude sind eingezeichnet und man kann Mettys Reise durch die Stadt so noch besser miterleben. Die Karte ist sehr schön in schwarz- weiss gezeichnet. Auch vor jedem Kapitelanfang finden sich verschiedene kleine schwarz- weiss Zeichnungen, die gut zum jeweiligen Kapitel passen und schön ausgewählt wurden.

Inhalt: In Mettys leben dreht sich alles um den ganz bestmmten Geburtstag, an dem sie ihr zukünftiges Schicksal in Form eines Tattoos erfährt. Doch als der große Tag endlich da ist, sind ihre Eltern und sie selber bestürzt, denn ihr Tatoo ist ein Totenkopf, den eine Hand hält und dies deutet daraufhin, dass sie einen Menschen durch Magie töten wird. Metty möchte alles tun um dieses Schicksal zu ändern doch dann verschwindet auch noch eines Tages ihr Vater! Mit ihrer Tante macht sich Metty auf in die magische Stadt New London doch hier wird sie von finststeren Organisationen verfolgt. Wird sich Mettys vorausgesagtes Schicksal bewahrheiten oder kommt alles doch ganz anders?

Meine Meinung: Der Schreibstil ist gut lesbar und auch Kindern dürfte er keine Probleme bereiten. Besonders schön an diesem Buch fand ich die Beschreibungen der Stadt New London und das man sie sich, auch durch die tolle Karte, sehr gut vorstellen konnte. Metty hat mit ihrem Schicksal große Probleme und will dieses nicht hinnehmen, das macht sie sehr menschlich und ich habe ihr während des Lesens immer die Daumen gedrückt, dass alles noch gut endet. Super fand ich auch die fulminanten Ideen dieses Buches wie die Bahn mit der Metty anfangs fährt, die fliegenden Fahrräder oder auch der Sinners Oak Baum der sehr besonders seine Süssigkeiten verteilt. Ich hatte sehr viel Spaß mit dieser Geschichte und denke, dass Kinder das Buch lieben könnten. Allerdings ist die Geschichte schon auch mal düster und beänstigend, so dass ich das Buch Kinder ab 10 Jahren empfehlen würde, die auch nicht zu ängstlich sind.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere