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Veröffentlicht am 10.05.2025

Zu ähnlich zu Band 1, konnte mich leider nicht überzeugen

Waterland - Stunde der Giganten
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Hm. Ich fand das Buch war okay. Die Welt war wieder sehr schön gestaltet und hat mir als Setting gut gefallen, leider waren viele Dinge aber sehr vorhersehbar und gerade das Ende war gefühlt einfach nur ...

Hm. Ich fand das Buch war okay. Die Welt war wieder sehr schön gestaltet und hat mir als Setting gut gefallen, leider waren viele Dinge aber sehr vorhersehbar und gerade das Ende war gefühlt einfach nur genau Band 1 noch mal. Also mit kleineren Abweichungen, wie einer Pistole statt einer Harpunen-Pistole oder ausgetauschten Figuren, aber abgesehen davon war es wirklich exakt das gleiche Szenario schon wieder.
Durchaus ein spannendes Buch, mit einer schönen Idee, und auch nicht zwingend schlecht geschrieben, auch wenn mir ein paar Sachen nicht so ganz gefallen haben, aber insgesamt hatte ich eindeutig mehr auszusetzen als in Band 1, was mit dem Verhalten von Figuren anfing (wie das Jacob extra Informationen einholt, was auch allen bewusst ist, und dann erzählt er aber erst mal nichts davon und kaum einer fragt nach, bis es fast zu spät ist; oder generell ganz viel zu Tristan fand ich wenig überzeugend), mit wiederholten Infos weiterging (gerade am Anfang kriegen wir mehrfach eine Erinnerung, wer Figuren sind, was sich teils sehr unnatürlich für mich las) und eben bei dem bereits bekannten End-Szenario aufhörte.
Ich würde nicht sagen, dass das Buch unlesbar ist, das auf keinen Fall, ganz sicher werden Leute ihre Freude daran haben, für mich endet an dieser Stelle aber die Reise rund um Jacob, da ich trotz meiner Liebe für Kinderbücher hier komplett das Interesse verloren hatte.

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Veröffentlicht am 06.05.2025

Spannende Story, nicht so stark wie andere Poznanski-Bücher

Layers
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Ein weiterer spannender Thriller von Poznanski, der mich sehr schnell überzeugen konnte. Im letzten habe ich eine Weile kämpfen müssen, weil ich die Hauptfigur nicht wirklich mochte, hier war mir Dorian ...

Ein weiterer spannender Thriller von Poznanski, der mich sehr schnell überzeugen konnte. Im letzten habe ich eine Weile kämpfen müssen, weil ich die Hauptfigur nicht wirklich mochte, hier war mir Dorian von Anfang an ziemlich sympathisch, und entsprechend habe ich mich wesentlich mehr für sein Leben interessiert.
Die ganze Aufmachung der Geschichte ist verdammt spannend und auch ein wenig düster, und das ein oder andere Mal (gerade am Anfang) lag ich eindeutig falsch damit, worum es ging (ich bin aber ganz glücklich damit, weil für einen Jugend-Thriller wäre das in meinen Augen vielleicht doch etwas sehr düster geworden). Vieles konnte ich gerade ab einem gewissen Punkt dann doch irgendwie vorhersehen, oder habe zumindest damit gerechnet, dass es in entsprechende Richtungen gehen würde, bin gleichzeitig aber auch der Meinung, dass das Buch ein wenig zu einfach in entsprechende Schlussfolgerungen hineingespielt hat.
Und das hat zwar für ein sehr spannendes Leseerlebnis gesorgt, gerade am Ende jetzt frage ich mich aber auch, inwiefern alles davon nun wirklich logisch war. Denn einige Dinge lassen zwar genau die Schlussfolgerungen zu, die Dorian auch macht, aber in Anbetracht der ganzen Auflösung ... weiß ich nicht, inwiefern ich die entsprechenden Handlungen noch abkaufen würde.
Auch recht schwach fand ich wieder die Romanze bzw. generell das zwischenmenschliche Verhältnis zwischen Dorian und Leuten. Also auch seine Mutter wird ein paar mal erwähnt, aber in meinen Augen recht spät und auch sehr spärlich dafür, wie wichtig sie ihm angeblich ist.
Zu lesen also wieder echt gut, und der Fall an sich auch verdammt spannend, ich sehe aber auch eindeutig ein paar Schwächen, und von allem, was ich bisher von Poznanski gelesen habe, befindet sich dieses Buch hier für mich eher im unteren Bereich. Dennoch nichts, was ich bereue gelesen zu haben, unterhalten hat das Buch mich eindeutig gut, auch mit den Schwächen!

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Veröffentlicht am 05.05.2025

Unglaublich spannend, hat mich nicht enttäuscht

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät
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Blackout wurde mir (natürlich) schon seit 2013 empfohlen, und (natürlich) habe ich es dann doch nie gelesen, weil ... ehrlich gesagt keine Ahnung. Vermutlich, weil es so lang ist, und ich dann doch immer ...

Blackout wurde mir (natürlich) schon seit 2013 empfohlen, und (natürlich) habe ich es dann doch nie gelesen, weil ... ehrlich gesagt keine Ahnung. Vermutlich, weil es so lang ist, und ich dann doch immer Sorge hatte, dass es mich nicht so interessieren würde, oder irgendwas anderes in der Art, aber auf jeden Fall habe ich es nun endlich geschafft, dank eines gefundenen Exemplars und eines Bibliotheks-Hörbuchs, und ich habe die 22 Stunden/800 Seiten in drei Tagen geradezu verschlungen. Der Sprecher des Hörbuchs liest dabei extrem angenehm in meinen Ohren, und das Buch beim Lesen zu hören hat mir richtig viel Spaß gemacht. Es war genauso spannend, wie mir versprochen wurde, und ich persönlich bin großer Fan gewesen.
Die Handlung des Blackouts in ganz Europa und welche Auswirkungen das politisch, ökologisch und zwischenmenschlich hat, fand ich sehr realistisch beschrieben und konnte da super nachvollziehen, woher alles kam, und die einzelnen Figuren, die in all das verwoben werden, waren mir echt großteils sehr sympathisch. Außerdem waren auch von den unsympathischen Figuren die Handlungen absolut nachvollziehbar. Also es gab Momente, in denen es mich persönlich gestört hat, wie Leute an Situationen herangegangen sind, aber aus deren Perspektive? Absolut verständlich, mit deren Wissensstand und Möglichkeiten würde ich vermutlich ähnlich handeln. (Gut, nicht bei allen-allen, weil ein paar sind schon ziemlich wahnsinnig, aber das ist ja eher gesunder Menschenverstand als irgendwas anderes, und für ein fiktives Buch fand ich auch das nachvollziehbar, insofern das eben geht.)
Die eine Sache, die mir nicht ganz so gut gefallen hat, was eine sich recht schnell entwickelnde Romanze, die ich zwar absolut vorhersehbar fand, aber nicht, weil die Chemie zwischen den Figuren wirklich was hergegeben hätte, sondern eher, weil sich das für mich von der ersten Szene an so gezwungen eindeutig in Richtung Romanze gelesen hat, dass man es sehen musste. Die beiden fand ich zwar als Team echt gut, die Romanze selbst hatte aber wie gesagt keinerlei Chemie und fiel für mich entsprechend komplett flach. Sie war auch ein echt kleiner Faktor, insofern kann ich ganz gut darüber hinwegsehen, ist mir leider aber dennoch negativ aufgefallen.
Abgesehen davon? Absolut fantastisch, Spannend bis zu den letzten paar Seiten, und ich bin echt froh, endlich zum Lesen gekommen zu sein.

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Was mit sehr unsympatischer Hauptfigur anfängt hört mit echt spannender Handlung auf

Elanus
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Poznanski konnte mich wieder einmal mit einem ihrer Werke überzeugen. Am Anfang war ich wirklich skeptisch, weil Jona mir ehrlich nicht unsympathischer hätte sein können (was gewollt ist, aber es war dennoch ...

Poznanski konnte mich wieder einmal mit einem ihrer Werke überzeugen. Am Anfang war ich wirklich skeptisch, weil Jona mir ehrlich nicht unsympathischer hätte sein können (was gewollt ist, aber es war dennoch schwer), und da habe ich wirklich kämpfen müssen, durch die Kapitel zu kommen, aber sobald es mit dem Fall dann losging war das Buch spannend genug, und Jonas Verhalten wurde deutlich besser, und dann habe ich das Buch nur so verschlungen.
Gerade zwischenmenschlich hatte das Buch für mich eindeutig schwächen (wie die Tatsache, dass Jona einfach viel zu schnell sowas wie Gefühle für Leute entwickelt, die Gefühlt keinerlei Grundlage haben), die Interaktionen selbst fühlten sich aber ziemlich lebendig an, das Geheimnis, das Jona nach und nach aufdeckt war echt spannend, und wie am Ende alles zusammenpasst war für mich absolut zufriedenstellend. Zwischendurch gab es Momente, in denen ich skeptisch war, aber die Geschichte konnte das alles ziemlich gut auffangen und doch zufriedenstellend zusammentragen, und ein paar Dinge konnte ich zwar doch vorhersehen, das hat aber nichts daran geändert, dass ich den Stil sehr angenehm zu lesen fand und ich wirklich schnell durch's Geschehen kam.
Insgesamt hatte die Story also schwächen, war aber auch wieder einmal echt gute Unterhaltung und ich mach Poznanskis Krimis/Thriller echt gerne!

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Veröffentlicht am 01.05.2025

Ich war von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert

Flammenstürmer
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Flammenstürmer hat mir wirklich unglaublich viel Spaß gemacht beim Lesen. Ember ist mir als Hauptfigur wirklich sofort ans Herz gewachsen, genau wie die Welt auch, und danach gab es keinen einzigen Moment, ...

Flammenstürmer hat mir wirklich unglaublich viel Spaß gemacht beim Lesen. Ember ist mir als Hauptfigur wirklich sofort ans Herz gewachsen, genau wie die Welt auch, und danach gab es keinen einzigen Moment, der mir nicht gefallen hätte. In der Geschichte steckte so viel Magie und Hoffnung und Liebe, und es war einfach richtig zauberhaft, Ember mit ihren Freunden auf der Reise zu Hopes Heimat begleiten zu dürfen.

Die Gestaltung des Buches ist auch wirklich liebevoll, mit dem fantastischen Cover, Farbschnitt, und dann auch im Buch an einem Punkt eine Karte sowie kleinen Vögeln bei jedem Kapitelanfang, und ich habe das Buch wirklich in einem Rutsch verschlungen, denn sobald ich angefangen hatte wollte ich die Figuren wirklich nicht mehr alleine lassen.

Ember ist ein gleichermaßen selbstloses wie auch ein bisschen ich-bezogenes Mädchen, was für ein Kind aber super gepasst hat. Sie will Leuten und Tieren helfen, möchte für andere da sein, aber gleichzeitig kommt sie auch gerne mal zu falschen Schlüssen, oder nimmt sich selbst ein klein bisschen zu wichtig. Für mich hat sie das zu einer sehr sympathischen Hauptfigur gemacht, deren Herz auch mit allen Fehlern am genau richtigen Platz sitzt, und wie sie alle Dinge angegangen ist hat mich sehr gefreut.

Ähnlich sieht es mit Stanley aus, der absolut bereit ist, für seine eigenen Wünsche auch mal die Regeln zu beugen, wenn es darauf ankommt ist er aber genauso selbstlos wie Ember, genauso freundlich, und Menschen machen eben Fehler, ganz besonders die jungen.

Hope würde ich als Highlight bezeichnen, wenn nicht alle Figuren so toll warne. Sie ist unglaublich süß und liebenswürdig, und man muss sie einfach ins Herz schließen, genau wie so viele andere Figuren, und insgesamt hat das Gesamtbild für mich einfach gepasst.

Die Motivation der einzelnen Leute fand ich bestens nachvollziehbar und für ein Kinder-/Jugendbuch absolut angebracht, die Welt war richtig schön magisch, der Zusammenhalt um zu helfen war sehr schön dargestellt, ebenso wie die Sorge umeinander und um andere, und wie sich alles am Ende ergeben hat hat mich persönlich komplett überzeugen können und richtig glücklich gemacht.

Ich hatte wirklich unglaublich viel Spaß mit dem Buch, und bin richtig froh, es gelesen zu haben. Tolle Geschichte!

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