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Veröffentlicht am 30.04.2026

Interessantes Ergänzungsmaterial zu Wilde

Oscar Wilde – die Comic-Biografie
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Eine durchaus Interessante Erzählung über Oscar Wildes Leben, bei der einige wichtige Ereignisse aufgegriffen und angerissen werden, während andere (dem Autoren vermutlich weniger relevant erscheinenden) ...

Eine durchaus Interessante Erzählung über Oscar Wildes Leben, bei der einige wichtige Ereignisse aufgegriffen und angerissen werden, während andere (dem Autoren vermutlich weniger relevant erscheinenden) Dinge keine Aufmerksamkeit bekommen. Was ich eine absolut solide Entscheidung finde, eine Biographie nur durch die (vermeintlich) wichtigen Ereignisse zu erzählen, statt durch viele Kleinigkeiten.
Leider ist es eindeutig ein Buch, dass man zusätzlich lesen müsste, oder so kam es mir vor. Ich kenne wenige Fakten über Wilde, habe aber hier gemerkt, dass die Teile des Comics, die mir bereits bekannt waren, wesentlich interessanter waren, und mich mehr mitgenommen und abgeholt haben, da ich bereits etwas mit den einzelnen Dingen anzufangen wusste. Vieles wusste ich aber auch nicht, und bin hinterher zwar ein bisschen schlauer, merke aber auch, dass das Buch mir an den Stellen nicht Wissen auf einem Level vermittelt hat, dass ich jetzt das Gefühl hätte, wirklich mehr von Wilde zu wissen. Ich weiß mehr, ja, aber irgendwie ohne Kontext, was sich dann nicht wie Wissen mit Substanz anfühlt.
Das liegt natürlich nicht zwingend am Buch, immerhin hätte ich mich vorher belesen können (oder vermutlich ist es sogar so, dass das Comic Leute mehr anspricht, die bereits mehr Wissen haben), aber wenn mir etwas sagt, es sei eine Biographie, gehe ich irgendwie davon aus, dass ich alles nötige Wissen aus dem entsprechenden Buch erhalte, und das hat sich für mich in diesem Fall hier leider nicht bestätigen können.
Ich würde es trotzdem als sehr solides Buch bezeichnen, dass auch einiges an Informationen enthält, persönlich ginge meine Empfehlung aber eher an Leute, die sich schon länger mit Wilde beschäftigt haben, als an die Leute, die einfach generell interessiert wären, mehr zu erfahren.

Veröffentlicht am 30.04.2026

(Rezension zum Hörbuch)

Eine tödliche Partie
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Dieses Buch fand ich einerseits sehr angenehm zu hören, andererseits auch irgendwie als sei das Marketing nicht ganz richtig gewesen.
So mochte ich zwar durchaus Setting und Figuren, und fand die Romanze ...

Dieses Buch fand ich einerseits sehr angenehm zu hören, andererseits auch irgendwie als sei das Marketing nicht ganz richtig gewesen.
So mochte ich zwar durchaus Setting und Figuren, und fand die Romanze okay (hatte eindeutig seine Klischees, mit Pat, die sich ständig vorkommt, als sei sie nicht hübsch genug, und ich habe den Funken nicht ganz gefühlt, aber gleichzeitig fand ich die beiden jetzt schon ganz süß zusammen und fand das Paar jetzt nicht komplett weit hergeholt), habe aber ein Krimi mit lesbischem Paar erwartet, und nicht lesbisches Paar mit ein klein bisschen Krimi am Ende. Bis der Tote auftaucht, der im Klappentext/der Beschreibung erwähnt wird, vergehen nämlich gute zwei Drittel des Buches, in denen es nur um die Gefühle geht, die beim ersten Treffen sofort entflammen, und auch im letzten Drittel ist ein guter Anteil noch immer hauptsächlich die Romanze. Was an sich ganz cool hätte sein können, nur irgendwie kommt es mir dann eben nicht mehr wie ein Krimi vor, und eigentlich wäre mir aktuell wirklich nach Krimi zumute gewesen.
Schlecht geschrieben fand ich's aber nicht, gut gesprochen war's auch, und mit einem ein klein wenig anderen Fokus hätte ich sicherlich noch mehr Freude gehabt. So war es eher na ja. Halt okay, aber auch an keiner Stelle herausragend oder besonders überzeugend. Hätte mir ein klein wenig mehr erhofft.

Veröffentlicht am 30.04.2026

War okay

Die Spiderwick Geheimnisse - Das Lied der Nixe
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Ich stelle wieder einmal fest, dass es mich extrem frustriert, wenn Figuren, die nett rüberkommen sollen, einfach gemein sind. Kind bekommt Ärger für was, was es nicht getan hat, und dann nutzt jemand ...

Ich stelle wieder einmal fest, dass es mich extrem frustriert, wenn Figuren, die nett rüberkommen sollen, einfach gemein sind. Kind bekommt Ärger für was, was es nicht getan hat, und dann nutzt jemand das aus, um ihm mehr oder weniger noch mehr Ärger einzubrocken, und dann ist dieser jemand sauer, dass das Kind nicht gut auf ihn zu sprechen ist, und trotzdem soll ich beide noch mögen? Gab's in der ersten Reihe auch schon, und hat mich da auch schon frustriert, und hier fängt es ebenfalls so an, und irgendwie macht mich das einfach nicht glücklich.
Das ändert aber nichts daran, dass ich den Rest wieder großteils mochte. Wie die Autor:innen sich selbst ins Buch geschrieben haben fand ich etwas überflüssig, aber die Wesen waren wieder interessant, die Welt magisch, die Zeichnungen sehr ansprechend, und das Abenteuer auch wieder gleichermaßen düster und ein nettes Abenteuer für jüngere Lesende. Auch finde ich die Figuren und Familienverhältnisse an sich wieder interessant, wenn da halt nicht der Umstand wäre, wie unschuldige Leute ärger kriegen.
Insgesamt war's aber wieder okay, und ich hätte zumindest die Hoffnung, dass das mit dem Ärger wieder irgendwann aufgeklärt wird, so wie es in der ersten Reihe der Fall war?

Veröffentlicht am 30.04.2026

Reacher ist einfach Reacher

Der letzte Befehl
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Genau das, was ich mir (wie immer eigentlich) von Reacher erwartet habe. Ich fand ihn persönlich nicht ganz so unterhaltsam diesmal, dafür aber den Umstand, dass wir ihn noch in seiner Army-Zeit etwas ...

Genau das, was ich mir (wie immer eigentlich) von Reacher erwartet habe. Ich fand ihn persönlich nicht ganz so unterhaltsam diesmal, dafür aber den Umstand, dass wir ihn noch in seiner Army-Zeit etwas mehr zu Gesicht bekommen sehr schön, und mir hat gefallen, die Grundbausteine für das zu sehen, was dann später aus ihm wird.
Spannender Fall, schöne Action, wieder einmal Reachers 1a-Moralvorstellungen ... ich habe weiterhin Spaß an der Reihe!
Mich persönlich hat wie immer die Beziehung nicht wirklich interessiert, weshalb ich es auch nervig fand, dass es diesmal nicht bei 1-Satz-Szenen blieb, was die expliziten Stellen anging, aber andererseits hat das das ganze vielleicht auch etwas besser gemacht? Es war auf jeden Fall nicht mein Highlight aber schrecklich fand ich's auch nicht

Veröffentlicht am 30.04.2026

Hat mir richtig gut gefallen

Der Anhalter
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Viel ernstes, viel Action, trotzdem war Reacher lustig bzw. die Umstände fand ich doch wieder sehr unterhaltsam, Rückschrecken von Konsequenzen war im Buch eher minimal gehalten, und Cherry on Top, es ...

Viel ernstes, viel Action, trotzdem war Reacher lustig bzw. die Umstände fand ich doch wieder sehr unterhaltsam, Rückschrecken von Konsequenzen war im Buch eher minimal gehalten, und Cherry on Top, es gab nicht mal die eine Sache, die mich an Reacher-Büchern normalerweise am wenigsten interessiert (seine Frauen-Geschichten). Starke Frauen waren da, ja, aber außer ich habe gestern nacht komplett abgeschaltet, ist nichts passiert, und entsprechend: Absolut alles, was ich an Reacher mag, war da, und alles, was mich weniger interessiert hat gefehlt, also in meinen Augen ein zu 100% gelungenes Buch und ich hatte wie so oft extrem viel Freude an dem ganzen! (Liegt vielleicht auch am angenehmen Sprecher, wer weiß, aber ich hatte echt viel Spaß.)