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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2026

Sehr spannend und nachdenklich

Der Report der Magd
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Ich habe das Original nicht gelesen, sondern nur vage mal davon gehört, von dem, was ich gehört habe, würde ich aber sagen, dass diese Graphic Novel das alles extrem gut eingefangen hat, und auch ohne ...

Ich habe das Original nicht gelesen, sondern nur vage mal davon gehört, von dem, was ich gehört habe, würde ich aber sagen, dass diese Graphic Novel das alles extrem gut eingefangen hat, und auch ohne irgendwelches Wissen über Buch war alles sehr verständlich ... und wow, was für eine Geschichte. An der die zeichnende Person vermutlich gar nicht so sehr beteiligt ist, aber die bedrückende Art, wie die Illustrationen das Geschehen einfangen fand ich wirklich unglaublich gut gelungen, und beim Lesen war das ganze Buch eindeutig sehr ... trüb? Emotionslos? Irgendwie was es auf eine Art gestaltet, dass ich sofort auch selbst gemerkt habe, wie ich mich vom Geschehen distanziere beim Lesen, weil es einfach so hoffnungslos schien, dass ich das gar nicht so nah an mich ranlassen wollte, und gleichzeitig ist es aber so realistisch, dass ich an keiner Stelle irgendwie das Gefühl hatte, dass es wirklich weit weg gewesen wäre. Ich meine: passiert das hier in echt? Nein. Aber die Gedankengänge, die in dieses Szenario geführt haben, die existieren in echt, und alleine das finde ich schon erschreckend genug.
Wirklich spannendes ... horror-Buch? Auf jeden Fall nichts für schwache nerven, fand ich, aber auf eine gute Art und Weise, sofern man das alles gut nennen kann ... es ist schwere Kost, aber nicht auf eine Art und Weise, die mich das LEsen bereuen lässt, das auf keinen Fall.

Veröffentlicht am 11.05.2026

Wieder mal sehr schöne Missverständnisse

Die Hyänen
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War der Fall an sich relativ unrealistisch? Ja, ich würde davon ausgehen, dass es vermutlich Leuten auffallen würde, wenn sie keine Krankenversicherung haben. Aber war die Geschichte darum weniger unterhaltsam? ...

War der Fall an sich relativ unrealistisch? Ja, ich würde davon ausgehen, dass es vermutlich Leuten auffallen würde, wenn sie keine Krankenversicherung haben. Aber war die Geschichte darum weniger unterhaltsam? Überhaupt nicht.
Ich hatte das Gefühl, Reacher war ein wenig fürsorglicher als in seinen Anfangstagen, aber gleichzeitig haben sich die letzten Bücher alle mehr in eine sentimentalere Richtung entwickelt, entsprechend fand ich es keinen zu krassen Bruch. Seine Interaktion mit den Nebenfiguren hat mir gut gefallen, die Nebenfiguren generell fand ich ziemlich stark, Reachers Umgang mit Problemen war spannend und amüsant wie immer, und die Missverständnisse ihm gegenüber, und dass er zahlenmäßig so stark in der Überzahl gedacht wurde, während er selbst nicht mal wusste, dass irgendwer irgendwas denkt, fand ich wie immer extrem unterhaltsam.
Hatte also insgesamt eine Menge Spaß und Unterhaltung, Spannung und Action waren wie gewohnt gegeben, insofern ein weiteres erfolgreiches Reacher-Buch in meinen Augen!

Veröffentlicht am 10.05.2026

Spannend

Der Spezialist
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Ich glaube das war das erste Reacher-Buch, dass ich nicht komplett entspannt gelesen habe, denn sosehr Reacher für mich einfach Wohlfühl-Literatur ist, so angespannt war ich die erste Hälfte des Buches. ...

Ich glaube das war das erste Reacher-Buch, dass ich nicht komplett entspannt gelesen habe, denn sosehr Reacher für mich einfach Wohlfühl-Literatur ist, so angespannt war ich die erste Hälfte des Buches. Ich weiß nicht mal warum, aber Shorty und Patty sind mir irgendwie viel näher gegangen als alle Nebenfiguren bisher, und ich war wirklich sehr besorgt um sie. Was vermutlich wieder mehr für's Buch spricht, denn auch wenn es nicht das ist, was ich mir erwartet hatte, konnte mich das Buch dennoch fesseln. Hätte ich mir mehr Reacher gewünscht? Sicher. Aber ihn mal in einer eher entspannten Umgebung und auf Ahnenforschung zu sehen statt immer nur am Kämpfen war irgendwie doch ganz nett, man hat etwas mehr über seine Familie rausbekommen, es gab coole Nebenfiguren, und insgesamt hatte ich tatsächlich doch echt viel Spaß an dem ganzen ... bisschen vorhersehbar vielleicht auch, aber gleichzeitig hat glaube ich gerade das dazu beigetragen, wie nervös mich die Geschichte gemacht hat, entsprechend war es trotz "ich hab's kommen sehen" alles andere als langweilig.

Veröffentlicht am 08.05.2026

Solider Fall

Der Bluthund
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Hatte Spaß. Ich mochte, dass Reacher sich wieder einmal in alles eingemischt hat, weil er selbst die kleinsten Dinge nicht auf sich sitzen lassen konnte, und auch, wie sich am Ende alles entwickelt hat. ...

Hatte Spaß. Ich mochte, dass Reacher sich wieder einmal in alles eingemischt hat, weil er selbst die kleinsten Dinge nicht auf sich sitzen lassen konnte, und auch, wie sich am Ende alles entwickelt hat. Ich muss sagen, es hätte ein bisschen mehr (zugegebenermaßen wahrscheinlich unangebrachten) Humor geben können, indem einfach jede einzelne neue Person, die auftaucht, bereits irgendwie in den Fall verwickelt gewesen wäre, denn das wäre (zumindest für mich) echt amüsant gewesen, aber ich komme damit klar wie es stattdessen war, und ich hatte trotzdem meine Freude an dem ganzen ^^

Veröffentlicht am 07.05.2026

Neagley ist zurück!

Der Ermittler
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Neagley/Reacher ist grundsätzlich immer eins meiner Lieblingsduos. Neagley, die eigentlich sogar kompetenter ist als Reacher, und das in Kombination mit fehlender "Romanze"? Ich liebe die beiden.

Leider ...

Neagley/Reacher ist grundsätzlich immer eins meiner Lieblingsduos. Neagley, die eigentlich sogar kompetenter ist als Reacher, und das in Kombination mit fehlender "Romanze"? Ich liebe die beiden.

Leider bleibt die "Romanze" nicht das ganze Buch erspart, und mich nervt es sehr, dass Child scheinbar bei irgendeinem Buch aufgehört hat, die Sexszenen kurz zu halten, weil mir das alles echt nicht egaler sein könnte, aber Neagley gleicht zum Glück einiges aus, weil sie halt fantastisch ist.

Was ebenfalls nicht fantastisch ist, ist die Übersetzung, die ... Fragen aufwirft? Um es nett zu sagen? Nur an einer einzigen Stelle, aber die lässt diese Spezifische Stelle leider komplett in sich zusammenfallen, denn wenn ein Amerikaner einen Deutschen im Heimatland fragt "In welchem Land sind wir?" wird die Antwort in 90% der Fälle (da bin ich mir wirklich wirklich sicher) "Deutschland" sein, und nicht das Bundesland. Was auch in diesem Buch die Antwort ist, woraus Reacher schließt, dass es kein Deutscher sein kann, weil das "der Staat" ist, nicht das Land, und ... Bergner, Buddy ... hättest du das nicht besser übersetzen können, um diese wirklich dämliche Logiklücke zu vermeiden?

Wie auch immer. Abgesehen von der "Romanze" und dem Patzer hat mir das Buch gut gefallen (Neagley!) hatte Spannung, interessante Konstellationen, und ich habe zwar beim Lesen ständig vergessen, dass die Story noch in Reachers Army-Zeit spielt, aber nicht zwingend weil er sich nicht so verhält (er verhält sich in meinen Augen halt immer wie Reacher), sondern eher, weil die rassistischen und ausländerfeindlichen Problematiken so aktuell sind, dass ich 1996 sehr weit entfernt fand. Ergibt aber natürlich mehr Sinn für's Setting, weil nach Deutschland wird er in der jetzigen Zeit wohl kaum Reisen, er will ja Amerika sehen ... oder wollte?

Auf jeden Fall wieder gute Unterhaltung, mit vielleicht ein paar Schwächen, aber Action und Spannung (und Neagley, nein, ich werde nicht die Klappe halten, ja, es ist nötig dass ich sie ständig erwähne) waren da, und entsprechend bin ich glücklich mit allem, denke ich.