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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.10.2025

Sehr unterhaltsam und liebevoll umgesetzt

Ich bin der beste Freund des Menschen
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Ein wundervoll kurzweiliges Buch mit zahlreichen amüsanten kleinen Comics, die mich erstaunlicherweise sogar mehrfach haben auflachen lassen, und auf jeden Fall musste ich auch ziemlich häufig schmunzeln.
Mit ...

Ein wundervoll kurzweiliges Buch mit zahlreichen amüsanten kleinen Comics, die mich erstaunlicherweise sogar mehrfach haben auflachen lassen, und auf jeden Fall musste ich auch ziemlich häufig schmunzeln.
Mit wenigen Strichen und Sprüchen wurden bei mir tatsächlich sehr viele Gedanken und Gefühle hervorgerufen, und trotz der eigentlich sehr wenigen Seiten und Wörter hat das Buch in meinen Augen sogar zum träumen eingeladen, wenigstens ein bisschen.

Ich weiß nicht, ob es mir die fast 20€ wert wären, wenn ich es mir selbst kaufen müsste, statt es von NetGalley zur Verfügung gestellt bekommen zu haben, aber abgesehen vom Preis hatte ich tatsächlich gar nichts daran auszusetzen und fand es sowohl inhaltlich als auch von den Illustrationen her sehr kreativ umgesetzt. Ein schönes Buch für Bücherliebhabende!

Veröffentlicht am 18.10.2025

Sehr präsente "Romanze" sorgt für nicht ganz glaubwürdige Figuren und eher wenig Plot

These Ancient Flames 1: Awake
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Ich habe dieses Buch wirklich mögen wollen, aber leider hat's einfach nicht geklappt. Über NetGalley habe ich das Hörbuch erhalten, fand es super zu lesen, und war am Anfang tatsächlich auch richtig an ...

Ich habe dieses Buch wirklich mögen wollen, aber leider hat's einfach nicht geklappt. Über NetGalley habe ich das Hörbuch erhalten, fand es super zu lesen, und war am Anfang tatsächlich auch richtig an der Story interessiert, aber dann rutschte es aus irgendeinem Grund eher in "die beiden Hauptfiguren können nicht mehr an was anderes als einander denken" ab, und leider hat die Geschichte mich an der Stelle komplett verloren.
Mei ist die weibliche Hauptfigur und theoretisch eine extrem gute (ausgebildete) Leibwächterin Ende 20, verhält sich aber beim ersten heißen Typen, als könnte sie nicht anders, als den ständig anzuschmachten, obwohl sie es besser wissen sollte.
Raven ist der männliche Hauptcharakter und eigentlich ein düsterer Prinz mit ganz vielen Geheimnissen und geplanten Intrigen und allem, aber aus irgendeinem Grund kann er seine Gedanken und Finger einfach nicht bei sich behalten, sobald er Mei zum ersten Mal gesehen hat.
Warum? Weil sie heiß sind. Ist ja klar, wegen was sonst sollte man seine Jahre an Vergangenheit und Training einfach über Bord werfen?
Was viel aggressiver klingt, als ich es eigentlich will, ich bin nur leider richtig enttäuscht, weil ich sehen kann wie gut das Buch hätte sein können, mit einem Drachenrätsel und Intrigen und Verrat und dem ganzen emotionalen Ballast, aber irgendwie stand dann die ganze Zeit eine Beziehung im Vordergrund, die emotional in meinen Augen so gar nicht hergegeben hat sondern nur auf körperlicher Anziehung beruhte.
War's gut geschrieben? Sicher (auch wenn ich echt nicht so viele Klamottenbeschreibungen gebraucht hätte, die in meinen Augen nichts zum Charakter beigetragen haben). War's gut gesprochen? Zweifellos. Hatte die Geschichte Potenzial? Absolut. Aber stand aus irgendeinem Grund in egal welcher Situation gefühlt immer Sex im Vordergrund, weshalb ich spätestens ab der Hälfte eigentlich nur noch genervt war ... nun ja.

Die Welt an sich war aber durchaus interessant, auch wenn ich teils verwirrt war von der einerseits sehr High Fantasy anmutenden Art zu sprechen und der Tatsache, dass es gleichzeitig ein Urban Fantasy Buch ist. Die Plottwists fand ich leider auch alle recht vorhersehbar bzw. irgendwie "typisch", weshalb mich da nichts überrascht hat (auch wenn ein Twist eingebaut wurde, den ich zwar durchaus vermutet hatte, der mir aber tatsächlich mal ganz neu vorkam, hat mir also gut gefallen), die Figuren an sich hatten alle gute Ideen, kamen mir aber in vielen Situationen eher vor, als würde es sich um den Versuch handeln, eine Art von Charakter zu erschaffen ohne über dessen typische Handlungen hinaus zu denken, und insgesamt halte ich es für ein okayes Buch, wenn man Fantasy mit hohem Spice/Lust-Level, das fast immer der Fokus ist, mag, für mich war's leider entgegen meiner Erwartungen wirklich gar nichts.

Veröffentlicht am 17.10.2025

Super einstieg, der entsprechend ergänzt werden muss

Junge sein …
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Bei Junge sein handelt es sich um einen anschaulich gestalteten Ratgeber dazu, wie ein Junge sich verhalten kann/sollte, bzw. wie er sich nicht verhalten sollte, um in frauenfeindliche Denkmuster oder ...

Bei Junge sein handelt es sich um einen anschaulich gestalteten Ratgeber dazu, wie ein Junge sich verhalten kann/sollte, bzw. wie er sich nicht verhalten sollte, um in frauenfeindliche Denkmuster oder Handlungen zu verfallen, bzw. um möglichst die Menschen seines Umfeldes zu unterstützen. Dabei wird jedes Kapitel mit einem kurzen Comic eingeleitet, sowie anschließend durch einen Text genauer darauf eingegangen, worum es geht, welche Fakten dem zugrunde liegen, und woher bestimmte Verhaltensmuster stammen (können).
Ich persönlich habe mich dabei erwischt, wie ich manchmal gerne mehr Fakten und Wissenschaft gehabt hätte, habe an der ein oder anderen Stelle aber auch so was gelernt, und in Hinblick auf die Zielgruppe (zu der ich auf keinen Fall zähle) denke ich, dass es vermutlich gut so ist, dass nicht noch wissenschaftlicher gearbeitet wurde.
Für die Zielgruppe allerdings (kam mir vor wie Jungs zwischen 12 bis 16 vermutlich?) gab es ein paar andere Dinge, bei denen ich mich gefragt habe, ob das so passend ist. So setzt das Buch eindeutig voraus, dass ein Junge bereits den Wunsch hat, sich zu ändern, oder dass das Umfeld bei der Erziehung hinterher ist und Dinge auch erklären kann, denn wenn beides nicht gegeben ist, dann habe ich nicht das Gefühl, dass das Buch viel Einfluss haben dürfte. Ich glaube, es ist ein guter Ansatz, gerade wenn man sich ein paar Teenager vorstellt, die aber gegen alles irgendwie sind und Gefühle nicht zulassen können/wollen/andere dafür auslachen ... ich glaube nicht, dass an der Stelle dieses Buch einen guten Ansatz liefert, das zu ändern. Eher würde es sich auch um etwas handeln, das man beiseite schiebt. Außer natürlich der Wunsch des Änderns ist bereits vorhanden und die Umgebung arbeitet entsprechend mit.
Das soll auf keinen Fall heißen, dass ich das Buch schlecht finde, ganz im Gegenteil, ich finde es ist ein toller Ansatz und die Denkanstöße und Erklärungen darin sind in meinen Augen echt super, ich frage mich nur, inwiefern es tatsächlich etwas ändern kann, wenn die Person sich der Probleme nicht schon bewusst ist, denn als alleinstehendes Werk kommt es mir nicht sehr solide vor, da (was aber absolut logisch ist bei einem eher Kinder-/Jugendbuch) es natürlich vieles offen lässt und nicht alles erklären kann, für das müssten also weitere Werke herhalten, und wer bereits in einem "falschen" Verhalten steckt ist eventuell nicht bereit, die Arbeit hineinzustecken, diese weiteren Quellen zu finden, wenn niemand anderes das unterstützt.
Ändert aber nichts daran, dass ich das Buch trotzdem absolut solide finde und ich wünschte mir so ein bisschen, dass wir es damals in der Schule gelesen hätten, weil ich glaube wir hatten eine echt solide Schulbuch-Auswahl und das hier hätte ganz sicher auch reingepasst und meine Lehrerin hätte da einiges mit uns draus machen können.

Veröffentlicht am 12.10.2025

Solide wie immer

Eiskalte Provence
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Und ein weiterer spannender Leclerc-Fall! Der in meinem Falle sogar einen perfekten Abschluss darstellt, weil er ist das letzte Buch, das ich aus der Reihe habe, und auch wenn ich viel Spaß an den Fällen ...

Und ein weiterer spannender Leclerc-Fall! Der in meinem Falle sogar einen perfekten Abschluss darstellt, weil er ist das letzte Buch, das ich aus der Reihe habe, und auch wenn ich viel Spaß an den Fällen hatte, denke ich nicht, dass ich mir die restlichen Bücher aktiv zusammensuchen werde.
Das gesagt, war es aber wieder ein sehr solider Fall, mit viel Spannung, tollen Figuren, und ich war eindeutig gut unterhalten. Ich merke nur auch, dass ich aktuell langsam wieder genug von Krimis habe, weil ab und an war ich nicht ganz so begeistert, wie ich es sonst vermutlich gewesen wäre, bzw. ich merke, dass ich aktuell eher gelangweilt bin. Liegt aber nicht am Buch, denn das hat mir eigentlich wieder gut gefallen.
Ausnahmsweise spielt der Fall mal nicht im Sommer, sondern zu Weihnachten, aber ein bisschen anderes Wetter muss eben auch mal sein. Wieder kommt es zu vielen falschen Spuren und Leclerc, der nicht mehr loslässt, bis er ganz sicher ist, wenn er sich einmal festgebissen hat.
Das private Leben von Leclerc war mir hier wieder mehr egal, was nichts daran ändert, dass ich mich über die Entwicklungen dennoch gefreut habe (und sie zu dem Gefühl eines guten Abschlusses an dieser Stelle beitragen), und der Fall hatte es auch in sich.
Ich merke, dass mir an der Reihe einerseits echt gut gefällt, das Innenleben der Täter näher kennenzulernen, andererseits nimmt es natürlich so einiges an Spannung raus beim Miträtseln und Entdecken der Auflösungen am Ende, weil man natürlich so viel mehr Informationen hat, als der Rest der Leute.
Trotzdem macht Lagrange es auf eine Art und Weise, dass ich immer gerne entdecke, wie Leclerc am Ende aufdeckt, was man selbst dann schon länger weiß.

Handelt es sich um eine perfekte Reihe? Ziemlich sicher nicht. Aber ich hatte eine Menge Spaß mit den Büchern und bin froh, die Gelegenheit gehabt zu haben, Leclerc bei einigen seiner Fälle zu begleiten.

Veröffentlicht am 12.10.2025

Leclercs Vergangenheit kommt zurück

Düstere Provence
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Eigentlich bin ich immer noch kein großer Fan von privaten Problemen in Krimis, da sie hier aber weiterhin ziemlich gut in die Story integriert sind, und sie natürlich auch mit dem Fall zu tun haben, dadurch, ...

Eigentlich bin ich immer noch kein großer Fan von privaten Problemen in Krimis, da sie hier aber weiterhin ziemlich gut in die Story integriert sind, und sie natürlich auch mit dem Fall zu tun haben, dadurch, dass der Fall ein Problem der Vergangenheit ist, fand ich es wieder ganz spannend zu lesen und gut gelöst. Es war für mich persönlich zwar trotzdem noch ein bisschen zu viel privates, aber gleichzeitig mochte ich, wie Vergangenheit und Gegenwart hier zusammengearbeitet haben, um einen weiteren spannenden Fall zu kreieren.

Ebenfalls gefällt mir gut, dass die Probleme der vorherigen Bücher weiterhin aufgegriffen werden und nicht in Vergessenheit geraten. Nach Band 3 hätte man ja mit Manon und Gilles theoretisch auch abschließen und das alles ignorieren können, bis auf eine Erwähnung, dass jetzt alles wieder gut ist, aber trotz der Tatsache, dass es was privates ist, freut es mich, dass die Probleme im Hintergrund weiterhin eine aktive Rolle im Geschehen spielen.

Alles in allem wieder ein sehr solider Band der Reihe, wenn auch nicht mein liebster ... vielleicht auch, weil ich das Gefühl hatte, dass Tyson weniger relevant war. Fällt mir jetzt erst auf, aber der war diesmal nicht ganz so sehr dabei wie sonst, glaube ich. Schade. Aber trotzdem gutes Buch und Leclerc ist ja auch ohne Hund sehr sympathisch!