Inhaltlich als Reflexions-Übung total spannend, scheint leider KI-Kust zu sein
Die Phönixkarten für dein Inneres Kind - 44 Archetypenkarten und 192-seitiges farbiges BookletWie der Titel bereits sagt, gefallen mir Karten und Buch als Hilfsmittel um Dinge zu reflektieren und sich Gedanken zumachen richtig gut. Das Buch erklärt total ansprechend und leicht verständlich, wie ...
Wie der Titel bereits sagt, gefallen mir Karten und Buch als Hilfsmittel um Dinge zu reflektieren und sich Gedanken zumachen richtig gut. Das Buch erklärt total ansprechend und leicht verständlich, wie man mit den Karten arbeiten kann (aber nicht muss) und als jemand, der vorher noch nie auch nur ansatzweise irgendwie Karten gelegt hat, fand ich das alles super gut und kurz erklärt, sodass ich sofort ins Thema einsteigen und die Karten auch "anwenden" konnte.
Die Texte zu den einzelnen Karten sind dabei ebenfalls gut gelungen, und als Anstoß, um sich mit seinem Leben weiter auseinanderzusetzen, funktionieren sie richtig toll. Natürlich muss man sich auch auf sie einlassen, aber wenn man das tut, dann kann ich mir nicht vorstellen, wie sie nicht Hilfreich sein könnten.
Außerdem gefallen sie mir auch weg von einer persönlichen Reflexion einfach zum Nachdenken allgemein echt gut.
Und zum Zeichenstil würde ich gerne ähnliches sagen, gerade weil die Karten ja doch echt hübsch sind, aber leider musste ich beim Betrachten der Karten feststellen, dass es sich höchstwahrscheinlich um KI-Bilder handelt. Was nichts daran ändert, dass es sich inhaltlich um echt gute Arbeit handelt, mir aber trotzdem einiges an der Freude genommen hat, besonders, weil es eben nirgendwo erwähnt wird (oder ich es nicht gefunden habe). Gerade wenn man doch so viel Arbeit in ein Kartendeck steckt, kann man in meinen Augen durchaus auch Künstler für die Illustrationen bezahlen, oder wenigstens die Transparenz zeigen, dass man genau das nicht getan hat. Aber während es viele Bilder gibt, die tatsächlich recht vernünftig wirken, gibt es auch viele, die bei genauerer Betrachtung eher zerfallen (fehlende Arme, Finger, die einfach im Buch verschwinden, ein Vogel der nicht wirklich auf der Hand des Menschen sitzt sondern irgendwie komisch daneben), und ich bin mir sehr sicher, dass solche Fehler einem Menschen nicht passiert wären.
Insofern inhaltlich richtig solide Arbeit, die mir gut gefällt, aber durch die KI-Bilder nimmt meine Begeisterung dann leider doch eher ab.