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Veröffentlicht am 08.03.2026

Tara, Akademisch top, in Sachen Gefühlen Neuland

How It All Ends
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Die Protagonistin Tara ist 12 Jahre alt und akademisch sehr ambitioniert, welche die achte Klasse über springt und die High School ein Jahr früher beginnen kann, wobei ihre sozialen Kenntnisse ...

Die Protagonistin Tara ist 12 Jahre alt und akademisch sehr ambitioniert, welche die achte Klasse über springt und die High School ein Jahr früher beginnen kann, wobei ihre sozialen Kenntnisse etwas verbessert werden müssen und sie dies an ihrer neuen Schule erlernen kann. Neben einer neuen Schule gibt es natürlich auch neue Klassenkameraden wie Libby, die in ihrem Englischkurs ist und wo Tara merkt, dass es noch andere Gefühle als Freundschaft gibt.

Die Beziehung von Tara und ihrer Familie und wie diese protätiert wurde, gefiel mir gut. Den Zusammenhalt und wie Tara sich mit ihnen offen und ehrlich unterhalten kann.

Die Zeichnungen sind abwechslungsreich und einzigartig, gefallen mir gut und bilden eine gutes Mittel zu der Geschichte, wodurch lustige Momente gut zur Geltung kommen aber auch ruhige Handlungsmomente. Das das Werk eine Zusammenarbeit von einem queeren Ehepaar ist, finde ich sehr schön und daher denke ich wurden vielleicht auch manche Momente auf ihren eigenen Jugendlichen Erfahrungen genommen, was die Geschichte noch etwas authentischer macht

Insgesamt hat mir der Graphic Novel sehr gut gefallen und daher empfehlenswert für Leser der Zielgruppe aber auch ältere Leser, die sich vielleicht in ihre eigene Jugend versetzt fühlen, bei dem ersten Verliebt sein und dem Umgang damit.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Von der ersten Menstruation, erste Liebe und allem dazwischen

Zum ersten Mal
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Vorab sei angemerkt, dass ich den Podcast der beiden Autorinnen bisher nicht kannte (ich höre ehrlich gesagt auch keine), obwohl ich fast zur Zielgruppe der beiden zählen könnte, wenn ich nach der Altersgruppe ...

Vorab sei angemerkt, dass ich den Podcast der beiden Autorinnen bisher nicht kannte (ich höre ehrlich gesagt auch keine), obwohl ich fast zur Zielgruppe der beiden zählen könnte, wenn ich nach der Altersgruppe der beiden gehe. Die Thematiken wirken abwechslungsreich und alltägliche Situationen und Probleme unserer heutigen Gesellschaft werden behandelt, seit den zwei Jahren seitdem der Podcast existiert.

Die Autorinnen Gesina Demes und Annika Prigge berichten von verschiedenen ersten Malen in ihrem bisherigen Leben und von ihren Gefühlen und Gedanken während dieser Ereignisse. Sei es die erste Menstruation, das erste Verliebtsein oder die erste Trennung in einer Liebesbeziehung, viele wichtige Meilensteine im Leben von Mädchen und Frauen werden behandelt. Dabei gibt es immer wieder aktuelle Einblicke in das Leben der Autorinnen und ihre veränderten Denkweisen, nach manchmal mehrmaligen Erleben des ersten males .

Der Schreibstil ist angenehm, da die Erlebnisse authentisch und ehrlich beschrieben sind und nichts beschönigt wird. Auch negative Erfahrungen finden Beachtung, wobei ich mich auch in manchen Momenten Wiedererkennen konnte, da ich oft ähnliche Gefühle hatte, als ich ein bestimmtes Ereignis zum ersten mal durch lebte.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

Magische Münzen, geliebte Verwandte und viele Geheimnisse

Die Jagd nach den magischen Münzen
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Eines Tages findet das junge Mädchen Bo eine geheimnisvolle Münze im Schlamm der Themse, was sie in ein interessantes Abenteuer führt mithilfe ihres neu gewonnen Freundes Billy River.

Die Geschichte hat ...

Eines Tages findet das junge Mädchen Bo eine geheimnisvolle Münze im Schlamm der Themse, was sie in ein interessantes Abenteuer führt mithilfe ihres neu gewonnen Freundes Billy River.

Die Geschichte hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Bo muss in ihrem Alter schon viele schwierige Erlebnisse durchleben, ihr Bruder zieht in den Krieg und sie muss sich weiterhin ihren normalen Alltag stellen, nun auf der Suche nach der anderen Magischen Münze, die zauberhafte Fähigkeiten besitzen soll. Die Atmosphäre Anfang des 19. Jahrhunderts ist dabei etwas zweitrangig, die Geschichte hätte fast genauso gut in unserer heutigen Zeit spielen können (außer die Gesellschaftsordnung).

Die Charaktere haben mir insgesamt gut gefallen, Bo und Billy waren ein super Team und auch die anderen Figuren wurden authentisch dargestellt.

Insgesamt ein spannender Einzelband, der das vergangene London aufleben lässt, nicht nur für Kinder etwas, auch für ältere Leser gut geeignet.

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Zwischen Kulturen und dem eigenen selbst

Unser Haus mit Rutsche
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Ein sommerliches Cover mit zwei Swimmingpools und zwei Kindern auf einem Boot, während die Mutter am Rand des Swimmingpools sitzt. Der knallgelbe Hintergrund verstärkt nochmal den sommerlichen ...

Ein sommerliches Cover mit zwei Swimmingpools und zwei Kindern auf einem Boot, während die Mutter am Rand des Swimmingpools sitzt. Der knallgelbe Hintergrund verstärkt nochmal den sommerlichen Eindruck und ist dadurch auch gleichzeitig ein echter Hingucker.

In der Ich-Perspektive verfasst lernt man das Leben der Erzählerin kennen, von ihrer Beziehung zu ihren Eltern, Freunden und natürlich zu sich selbst. Ihr Vater Iraker, ihre Mutter Französin und aufgewachsen in Deutschland, also eine wilde Mischung, mit der die Erzählerin aufgewachsen ist und sie geprägt hat. Das Familienleben ist durch die eigenwilligen Charakter gezeichnet, wo bereits wie der Klappentext anmerkt, diese Eigenarten sehr sympathisch sind und man dadurch eine gute Beziehung zu den einzelnen Personen aufbauen kann.

Insgesamt ein angenehmes Leseerlebnis und eine klare Leseempfehlung von mir, da die Charaktere klar die Geschichte leiten und zu etwas besonderem macht.

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Veröffentlicht am 21.02.2026

Interessante Idee, Umsetzung weniger erfolgreich

Schwarzer September
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Das sommerliche Cover vermittelt mit dem Blick aufs Meer und den drei jungen Menschen, die auf dem Sand liegen, etwas Leichtes und Freies. Der Inhalt steht dabei jedoch im klaren Gegensatz, was der Titel ...

Das sommerliche Cover vermittelt mit dem Blick aufs Meer und den drei jungen Menschen, die auf dem Sand liegen, etwas Leichtes und Freies. Der Inhalt steht dabei jedoch im klaren Gegensatz, was der Titel bereits andeutet: Es wird dunkel im September 1972.

Die Geschichte handelt vom ersten Verliebtsein des 12-jährigen Jungen Gigio Bellandi und von den terroristischen Angriffen der palästinensischen Organisation „Schwarzer September” zwischen dem 5. und 6. September 1972 während der Olympischen Spiele in München, bei denen es die israelische Mannschaft ins Visier genommen hatte. Elf der insgesamt 14 israelischen Olympiateilnehmer und ein deutscher Polizist wurden während der Geiselnahme getötet.

Parallel zur heutigen politischen Lage kann die Thematik der vergangenen Ereignisse betrachtet werden, die hier in eine italienische Familiengeschichte eingebettet ist. Die Geschichte war interessant, die Einblicke in die 1970er-Jahre haben mir gut gefallen, da mir diese Epoche doch sehr positiv anspricht (auch wenn ich damals noch nicht geboren war). Dennoch konnte ich leider nicht richtig warm werden mit dem Buch, da mir leider die Spannung fehlte und es eher vor sich hin plätscherte, was leider auch meinen Lesegenuss schmälerte. Obwohl die Idee interessant klang, war somit leider die Umsetzung weniger erfolgreich meiner Meinung nach.

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