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Veröffentlicht am 05.09.2022

Spannend aber ungewöhnlich

Bruch: Ein dunkler Ort
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Schon das hübsche rot/schwarze Cover macht dem Titel "Ein dunkler Ort" alle Ehre.
Das Erwähnenswerteste am Buch ist, dass die private Geschichte um die Ermittler Bruch und Schauer fast spannender ...

Schon das hübsche rot/schwarze Cover macht dem Titel "Ein dunkler Ort" alle Ehre.
Das Erwähnenswerteste am Buch ist, dass die private Geschichte um die Ermittler Bruch und Schauer fast spannender ist als das eigentliche Verbrechen, das aufzuklären ist. Normal ist das Private ja eher schmückendes Beiwerk, aber hier war um die beiden Kommissare selbst eine Düsterkeit und Geheimnisvollheit, das hat mir sehr sehr gut gefallen, die Dramatik war geradezu greifbar und berührend, toll geschrieben.
Es war gut zu lesen, kurze Kapitel, in sich schlüssig und nachvollziehbar, sehr bildhaft, man konnte richtig eintauchen in die Geschehnisse. Bis zum Schluss war es sehr spannend und das Ende hat überrascht.
Ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung, mal sehen, ob dann in Kommissar Bruchs Vergangenheit noch etwas mehr Licht kommt.
Sehr zu empfehlen!!!

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Veröffentlicht am 01.09.2022

Besonders bezaubernder und fesselnder Mittelalterroman

Das Geheimnis des Pilgers
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Ganz wie man es von Petra Schier gewohnt ist, hat sie mit diesem Roman wieder ein wahres Meisterwerk geschaffen.

Dieser 2.Band der Pilger-Trilogie ist eine ganz bezaubernde Fortsetzung der Geschichte ...

Ganz wie man es von Petra Schier gewohnt ist, hat sie mit diesem Roman wieder ein wahres Meisterwerk geschaffen.

Dieser 2.Band der Pilger-Trilogie ist eine ganz bezaubernde Fortsetzung der Geschichte Palmiros und Reinhilds, die im mittelalterlichen Koblenz spielt.

Damit man sich die örtlichen Gegebenheiten besser vorstellen kann, findet sich gleich zu Anfang des Buches eine Übersichtskarte von Koblenz zu damaliger Zeit, ebenso ein Verzeichnis aller vorkommenden Personen, wo man sich bei Bedarf immer nochmal mit den vielfältigen Verwandtschaftsverhältnissen vertraut machen kann.

Der Schreibstil ist wie immer überaus ansprechend, sehr lebhafte und blumige Beschreibungen, gut recherchierte Darstellung der damaligen Verhältnisse, Sitten und Gebräuche, es macht einfach total Spaß in die Leben der Figuren einzutauchen und sich mitreißen zu lassen in deren Erlebnisse.

Für Mittelalterfans ein absolutes Muss, für Fans der Kreuz-Trilogie ebenso, denn wir treffen die ganzen lieben alten Bekannten wieder und können wieder Anteil nehmen an deren Leben.

Aber auch als Einstieg in dieses Genre ist die Pilger-Trilogie wunderbar geeignet, denn man wird wirklich verzaubert von dieser unbekannten vergangenen Zeit.

Sehr zu empfehlen!!!

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Veröffentlicht am 22.08.2022

Ganz bezaubernd und mitreißend

Das Kreuz des Pilgers
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Da ich schon Petra
Schiers Kreuz-Trilogie kannte, war ich total begeistert, nun bei "Das Kreuz des Pilgers" die guten alten Bekannten wieder zu treffen.
Petra Schier hat einen so bezaubernden Schreibstil ...


Da ich schon Petra
Schiers Kreuz-Trilogie kannte, war ich total begeistert, nun bei "Das Kreuz des Pilgers" die guten alten Bekannten wieder zu treffen.
Petra Schier hat einen so bezaubernden Schreibstil und erfindet derart sympathische Figuren, dass es immer wieder ein wahres Fest ist, ihre Geschichten zu lesen.
Es liest sich total flüssig und ist alles so Bild-und lebhaft beschrieben, dass es einem vorkommt, als sei man mittendrin dabei.
Bei dieser Reihe kommt noch dazu, dass ich praktisch Heimspiel habe, weil sie größtenteils in Koblenz spielt.
Zu Anfang des Buchs findet sich eine Stadtkarte von Koblenz zur damaligen Zeit 1379,auch ein super Pluspunkt, dass immer so gut recherchiert ist, wie und was damals war. Auch die Liste mit den im Buch handelnden Personen ist immer sehr schön, da kann man bei Unklarheiten über Verwandschaftsverhältnisse immer nochmal kurz nachschlagen.
Alles in allem sehr zu empfehlen für alle, die das Mittelalter und historische Romane lieben.

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Veröffentlicht am 15.08.2022

Eigenwillig und spannend

Fuchsmädchen
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Schon das Cover war geheimnisvoll und so ging es auch mit der Handlung weiter. Der Schreibstil war sehr flüssig und ein wenig eigenwillig, die beiden Ermittlerinnen Sanna und Eir total gegensätzlich und ...

Schon das Cover war geheimnisvoll und so ging es auch mit der Handlung weiter. Der Schreibstil war sehr flüssig und ein wenig eigenwillig, die beiden Ermittlerinnen Sanna und Eir total gegensätzlich und trotzdem ein tolles Team.
Die Handlung war erschütternd und sehr verworren, trotzdem hat sich beim überraschenden Ende alles lückenlos aufgeklärt.

Insgesamt war es schon ein ungewöhnlicher und herausragender Thriller, sehr spannend und schlüssig und deutlich abgehoben zum üblichen "Einheitsbrei"

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Veröffentlicht am 05.08.2022

Spannend bis zum Schluss

Das Letzte, was du hörst
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Tja was soll ich schreiben: Mein erstes Hörbuch überhaupt hat mir zu Anfang mächtig Probleme bereitet, mich auf den Inhalt zu konzentrieren, habe den Eindruck, dass sich Gelesenes viel mehr im Gedächtnis ...

Tja was soll ich schreiben: Mein erstes Hörbuch überhaupt hat mir zu Anfang mächtig Probleme bereitet, mich auf den Inhalt zu konzentrieren, habe den Eindruck, dass sich Gelesenes viel mehr im Gedächtnis festigt als Gehörtes.

Da musste ich mich erst reinfinden, doch als mir das gelungen war, hat es mir echt gut gefallen.

Die Handlung an sich war sehr spannend, immer wieder gab es überraschende Wendungen, die Thematik mit dem Hype um Podcasts war sehr aktuell, die Protagonisten sehr sympathisch und der Schreibstil äußerst lebendig und flüssig, wie man es von Winkelmann gewohnt ist.

Die Aufklärung der Morde war bis zum Schluss spannend, vielleicht ein ganz klein wenig zu übertrieben konstruiert. Sowohl die Journalistin Roya als auch die Kommissarin Carola waren sehr liebenswert und authentisch dargestellt. Insgesamt hat mir der Krimi sehr gut gefallen, daher ein Empfehlung für alle Winkelmann Fans und die, die es werden wollen.


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