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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2017

Keine einzige Antwort auf sehr viele Fragen

Rebell
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Meine Meinung:
Die Bücher vom Drachenmond Verlag verzaubern mich meist hauptsächlich durch die tolle Covergestaltung und auch die Illustrationen im Inneren. Leider konnte mich aber bisher kein Drachenmond-Buch ...

Meine Meinung:


Die Bücher vom Drachenmond Verlag verzaubern mich meist hauptsächlich durch die tolle Covergestaltung und auch die Illustrationen im Inneren. Leider konnte mich aber bisher kein Drachenmond-Buch auch inhaltlich komplett überzeugen.

Willow hat anscheinend magische Kräfte. Das einzige was wir wissen ist, dass sie in den Augen der Menschen das Spiegelbild dieser Menschen sehen kann. Im Laufe der Story erfahren wir zwar, was genau sie da sieht, aber nicht warum sie die Spiegelbilder sieht und was diese Fähigkeit ihr genau bringt. Durch die Geschichte bekommt man zwar eine Ahnung davon, dass Willow eine wichtige Aufgabe erfüllen muss, aber was genau der Sinn und Zweck des ganzen Unterfangens in der Geschichte ist, bleibt uns fern.

Die wichtigen Charaktere, die insbesondere in der zweiten Hälfte der Geschichte auftauchen, haben alle Geheimnisse und wissen mehr als Willow. Der Leser hat also Fragen über Fragen, von der eigentlich nicht eine einzige beantwortet wird. Mich hat dann auch gestört, dass Willow zwar nachfragt, aber erstens viel zu selten fragt und dabei nicht stur genug bleibt (obwohl sie in anderen Teilen der Geschichte ziemlich stur ist) und zweitens wenn sie mal fragt, die falschen Fragen stellt. Natürlich ist das alles von der Autorin so gewollt, aber ich glaube sie hätte uns und auch ihrer Geschichte einen Gefallen getan, wenn sie etwas mehr verraten hätte. So geht nämlich die Spannung und auch die Lust an der Geschichte etwas flöten.

Positiv hervorheben möchte ich aber die Grundidee. Denn diese ist wirklich gelungen. Frau Hüberli erschafft nämlich eine neue Welt und baut auch wirklich eine komplett neuartige Idee ein. Ich finde das muss man loben und auch berücksichtigen. Außerdem sind die selbstgezeichneten Bilder der Autorin absolut gelungen und machen das Buch wirklich zu einer Augenweide.


Fazit:


Zwar erschafft die Autorin eine neue Welt und bietet mit der tollen Gestaltung des Buches eine absolute Augenweide, sie beantwortet aber nicht eine einzige Frage, was die Leselust definitiv beeinträchtigt. Für mich ist es nicht der beste Reihenauftakt und irgendwie bin ich von den Drachenmond-Büchern immer noch nicht recht überzeugt, aber es ist eine solide Story, die definitiv Potential hat. 3 Sterne!

Veröffentlicht am 07.04.2017

Mein Jahreshighlight!

Caraval
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Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Dieses Buch hat mich UMGEHAUEN!

Beginnen wir mit dem Schreibstil und der Atmosphäre. Die Autorin schafft es absolut detailreich zu schreiben. Die ...

Meine Meinung:


Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Dieses Buch hat mich UMGEHAUEN!

Beginnen wir mit dem Schreibstil und der Atmosphäre. Die Autorin schafft es absolut detailreich zu schreiben. Die Umgebung und Emotionen werden sehr bildlich und auch sehr ausführlich beschrieben. Trotzdem wird es nie langweilig. Durch die zahlreichen Beschreibungen wird diese Welt, in die uns die Autorin entführt, noch magischer, aber auch düster und geheimnisvoll. In der Leserunde haben schon einige festgestellt, dass die Atmosphäre an Alice im Wunderland erinnert und das ist auch definitiv der Fall. Eigentlich gibt es keine Parallelen, aber kleine Szenen verbreiten irgendwie das gleiche Gefühl. Allein das Hutmachergeschäft, die Reise von Scarlett mit all ihren Abenteuern und Gefahren, Legend hat für mich die Gestalt von Johnny Depp ;D Es erinnert einfach an einen Disney-Film und ich könnte mir dieses Buch in einer Verfilmung auch unglaublich gut vorstellen.

Aber kommen wir zur Geschichte, die mich wirklich von den Socken gehauen hat. Zu Beginn war mir Scarlett nicht sympathisch, weil ich sie als zu naiv und gutgläubig eingestuft habe. Mir war das am Anfang irgendwie zu viel. Doch Scarlett entwickelt sich. Und diese Entwicklung ist der Autorin wirklich gelungen, weil Scarlett dadurch glaubwürdig und authentisch erscheint. Nach und nach habe ich angefangen Scarlett zu mögen und das zu schaffen, ist schon eine Kunst, wenn die Protagonistin erstmal so einen schweren Start bei mir hat. Die Geschichte rund um Caraval hat mich dann wirklich total in ihren Bann gezogen. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Es gab Wendungen, die mich total überrascht haben. Einige Sachen hatte ich vermutet, aber dann kamen wieder neue Aspekte hinzu, die ich so nicht bedacht hatte. Ich war gerührt und aufgewühlt, wütend, emotional - alles was dazu gehört. Am Ende des Buches wurden viele Fragen beantwortet, sodass die Geschichte erst einmal in sich geschlossen geendet hat - ich war glücklich und zufrieden....

... und dann kam der Epilog, der mich absolut zerstört hat :D
Im Epilog wird quasi wieder alles auf Anfang gesetzt, weil dann etwas passiert, was den Leser wirklich mit offenem Mund dasitzen lässt. Mich hat das wirkliche Ende total überrascht und unfassbar viele Fragen aufgeworfen. Der Cliffhanger ist schon ziemlich fies, aber irgendwie auch gelungen. Das liegt daran, dass ein Handlungsstrang wirklich beendet ist und nur neue Fragen aufgeworfen wurden, die eben eine Fortsetzung der Geschichte ermöglichen. Man könnte die Reihe auch beenden, wenn man den Epilog weglassen würde. Das finde ich wirklich gelungen, auch wenn ich jetzt noch mindestens ein Jahr auf die Fortsetzung warten muss.

Zusammenfassend hat mich Caraval aber einfach nur umfassend überrascht und überzeugt. Ich bin absoluter Fan von Stephanie Garber und zähle dieses Buch auf jeden Fall zu meinem absoluten Jahreshighlight!


Fazit:


Caraval war mein persönliches Jahreshighlight. Der Schreibstil entführt uns in eine magische, düstere und geheimnisvolle Welt, mit tollen Charakteren und einzigartigen Ideen. Die Autorin hat etwas komplett neues geschaffen. Die Geschichte ist zwar zum Teil in sich geschlossen, der Epilog kommt aber mit einem riesen Cliffhanger daher, der neue Fragen für Band 2 aufwirft. Mich hat es echt von den Socken gehauen und ich kann einfach nur volle 5 Sterne geben (ich würde 10 geben, wenn ich könnte) :)

Veröffentlicht am 06.04.2017

Eine böse Königin, Rebellen und ein junges Mädchen

Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz
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Meine Meinung:

„Dark Queen“ bringt leider nicht viel Neues:

- Eine böse Königin, die das Land regiert.

- Ein Mädchen, welches an sich selbst besondere Fähigkeiten entdeckt.

- Rebellen, welche die ...

Meine Meinung:



„Dark Queen“ bringt leider nicht viel Neues:

- Eine böse Königin, die das Land regiert.

- Ein Mädchen, welches an sich selbst besondere Fähigkeiten entdeckt.

- Rebellen, welche die Fähigkeiten des Mädchens erkennen.

- Ein junger gutaussehender Mann, der das Herz des Mädchens erobert, aber auch Geheimnisse hat.

Ja, all das kommt einem durchaus bekannt vor.

Die Geschichte bringt zwar auch originelle neue Ansätze zum Beispiel, dass die Gesellschaft durch verschiedene Sprachen voneinander getrennt wird und auf diese Weise in Klassen eingeteilt wird, dennoch werden diesen originellen und neuen Ansätze nicht wirklich weiter verfolgt, sondern sind nur ein Nebenteil der Geschichte. Im Endeffekt ist nur der Aufbau der Welt neu. Was in dieser Welt passiert, hat man schon in vielen Jugendbüchern gelesen. Dadurch wird die Story vorhersehbar und überrascht den „geübten“ Fantasy-/Jugendbuch-Leser nicht mehr.



Irgendwie kann ich in dieser Rezi gar nicht so viel schreiben, obwohl ich sonst immer sehr viel zu sagen habe. Ich gebe dem Buch mittlere 3 Sterne, denn es handelt sich um eine wirklich gute und solide Geschichte, die wenige interessante neue Anreize liefert. Die Charaktere sind alle sympathisch, insbesondere die kleine Angelina bringt spannende Aspekte in die Geschichte und entwickelt sich auch ganz anders als ich vermutet hatte. Trotzdem wirkt das Ganze irgendwie uneinfallsreich und zu wenig neu. Die Autorin konnte mich leider nicht fesseln und auch wenn der Epilog Möglichkeiten bietet, die Geschichte weiter zu schreiben, würde ich nicht gerade vor Freude schreien, wenn die Geschichte weitergehen würde. Ich denke, dass man dafür einfach noch mehr Neues finden muss, um eine einzigartige Geschichte zu erfinden.



Fazit:



Eine grundlegend gute Fantasygeschichte, die leider nur wenige neue und originelle Ansätze liefert. Die meisten Aspekte (junges Mädchen mit besonderen Fähigkeiten, böse Königin, die erste Liebe, Rebellion) kennt man halt einfach schon und man kann daher auch den Verlauf der Geschichte leicht vorhersagen. Mich hat es nicht überrascht, aber auch nicht enttäuscht. Daher lande ich bei soliden 3 Sternen!

Veröffentlicht am 06.04.2017

Zu viel Kitsch auf zu wenig Seiten

Medusas Fluch
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Meine Meinung:
Mich persönlich konnte diese Story leider nicht packen und obwohl es sich hier um einen Reihenauftakt handelt, weiß ich schon jetzt, dass ich diese Reihe nicht weiter verfolgen werde. Das ...

Meine Meinung:


Mich persönlich konnte diese Story leider nicht packen und obwohl es sich hier um einen Reihenauftakt handelt, weiß ich schon jetzt, dass ich diese Reihe nicht weiter verfolgen werde. Das liegt an unterschiedlichen Dingen.

Der Hauptkritikpunkt ist wohl, dass Band 1 sehr kurz ist. Auf 200 Seiten wechselt die Sicht zwischen Marie und Medusa. Dabei handelt es sich um die gleiche Person. Marie befindet sich in der Gegenwart und ist vor ihrer Mutter Gaia geflohen. Aus Medusas Sicht wird dann eben die Vergangenheit erzählt und somit erklärt, wie Medusa zu Marie wurde und was es mit dem Fluch auf sich hat. Dieser Sichtwechsel ist meiner Meinung nach gut gelungen und auch mal was anderes, weil es sich eben um ein und dieselbe Person handelt. So versteht man Maries Handlungen und Denkweisen viel besser. Außerdem werden einem die Auswirkungen des Fluches klarer.

Auch wenn 200 Seiten recht schnell gelesen sind, passiert eben sehr viel, wobei die Ereignisse relativ oberflächlich beschrieben und schnell abgehandelt werden. Insbesondere das Kennenlernen von Jendrik und die aufkommende leidenschaftliche Liebe war mir persönlich viel zu kitschig und auch viel zu schnell. Dadurch, dass die Geschichte so wenig Seiten hat, wirkt alles sehr schnelllebig und kommt dabei einfach zu wenig beim Leser an. Man kann sich einfach gar nicht mit in Jendrik verlieben. Dadurch wird die Liebesgeschichte zu einer Nebenhandlung, die den Leser einfach zu wenig packt. Auch wenn die Idee der Geschichte gar nicht mal schlecht ist, war mir persönlich das alles irgendwie zu albern und zu gewollt. Ich bin leider auch vom Schreibstil nicht sonderlich überzeugt, da einerseits sehr blumig geschrieben wird, andererseits aber kein realitätsnaher Dialog zustande kommt. Man hat halt wirklich das Gefühl eine Geschichte zu lesen und kann nicht in diese Welt, die Emily Thomsen versucht zu erzeugen, eintauchen.

Das Fantasyelement der Götter finde ich dagegen ziemlich interessant und ich finde insbesondere gelungen, dass hier bekannte Götter (Morpheus, Medusa, Hades usw.) eine Rolle spielen. Ihre Fähigkeiten und ihr Nutzen für die Götterwelt sind mir persönlich allerdings nicht klar geworden, weil dies immer nur angerissen und nicht erklärt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass die Fähigkeiten gegebenenfalls in den weiteren Bänden noch vertieft werden. Da mir aber Band 1 von der Story her wirklich nicht zusagt, werde ich mich von der Reihe fernhalten. Ich kann leider nur 2 Sterne vergeben, auch wenn ich glaube, dass einigen die Geschichte ganz gut gefallen könnte. Vorallem wenn man eine kurze, magische und kitschige Göttergeschichte lesen möchte ;)


Fazit:



Eine Geschichte über Götter und einen Fluch, der Medusa die wahre Liebe verwehrt. Der Reihenauftakt war meiner Meinung nach mit 200 Seiten viel zu kurz und damit viel zu oberflächlich. Die Liebesgeschichte war mir zu kitschig, die Fantasyelemente leider nicht ausgeprägt genug. Die Storyline und auch das Ende konnten bei mir keine Neugier wecken. Ich bleibe der Reihe daher fern, glaube aber, dass die Geschichte bei Leuten gut ankommt, die eine kurze, magische und kitschige Göttergeschichte lesen möchten. Ich lande leider bei recht schlechten 2 Sternen!

Veröffentlicht am 02.04.2017

Fitzek-Protagonisten sind sich wirklich immer ähnlich

AchtNacht
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Meine Meinung:
Mal wieder was Neues von Fitzek. Diesmal orientiert er sich an dem Film "The Purge", den ich persönlich nie gesehen habe. Ich mag Horrorfilme nicht und schaue sowas deshalb nicht. Die Idee ...

Meine Meinung:


Mal wieder was Neues von Fitzek. Diesmal orientiert er sich an dem Film "The Purge", den ich persönlich nie gesehen habe. Ich mag Horrorfilme nicht und schaue sowas deshalb nicht. Die Idee hinter "The Purge" kannte ich aber und ich habe mich deshalb sehr auf den neuen Thriller von Fitzek gefreut. Erwartet habe ich ehrlich gesagt nicht so viel, weil Fitzek mich auch schon öfters mal enttäuscht hat und ich daher immer etwas vorsichtig an seine Bücher heran gehe.

"Achtnacht" hat mich persönlich aber wirklich nicht enttäuscht. Es handelt sich hier nämlich um einen absoluten Pageturner. Mit Ben zusammen sind wir das Opfer, welches von all den AchtNacht-Jägern gejagt wird. Die Flucht ist dabei absolut spannend, überhaupt nicht vorhersehbar und deshalb für den Leser unfassbar interessant. Ich hatte wirklich zu keiner Zeit eine Ahnung, wie diese Geschichte zu Ende gehen könnte und was des Rätsels Lösung sein könnte. Normalerweise hätte das Buch also 5 Sterne verdient, weil es wirklich Lust auf Mehr macht und den Leser absolut fesselt.

Einen Stern ziehe ich aber trotzdem ab und zwar, weil Fitzek es meiner Meinung nach nicht schafft, jedes Mal einen neuen und einzigartigen Protagonisten zu schaffen. Ben ist wie Max aus dem Joshua Profil, beide ähneln aber vom Charakter her auch Martin Schwartz, den wir sowohl aus Passagier 23 kennen, als auch in AchtNacht wieder treffen. Mir sind die Personen einfach alle zu gleich. Sie haben alle irgendwie immer so ihre Problemchen und Laster. Trinken häufig, um ihre Probleme zu vergessen; haben oftmals Schwierigkeiten mit ihren Kindern und Frauen und so weiter. Charakterlich ähneln sich die Protagonisten immer sehr und mir fällt es schwer nicht jedes Mal von der gleichen Figur auszugehen, weil sie sich einfach alle so ähneln. Ich glaube das stört einen auch nur, wenn man schon mehrere Fitzeks gelesen hat und wenn man irgendwann anfängt, darauf zu achten. Ansonsten könnte man das auch leicht übersehen. Mir ist das hier aber besonders aufgefallen, weil insbesondere der erste Part der Geschichte mich auch an Max Flucht aus dem Krankenhaus erinnerte. Ben flüchtet genau wie Max mit einem Taxi. Irgendwann ist er verletzt, flüchtet wieder. Es gibt einfach viele Parallelen zwischen einzelnen Büchern von Fitzek, aber auch zwischen seinen Protagonisten. Mich stört das ehrlich gesagt ein bisschen. Deshalb ziehe ich einen Stern ab.

Trotzdem kann ich dieses Buch Thriller- und Fitzek-Fans nur empfehlen :)


Fazit:


Endlich mal wieder ein absolut spannender Pageturner von Fitzek, der sich an der Idee von "The Purge" orientiert. Fitzek bringt aber seine eigenen kleinen Ideen ein und macht deshalb seine ganz eigene Verfolgungsjagd daraus. Ich ziehe einen Stern ab, weil mir hier besonders aufgefallen ist, dass sich alle Fitzek-Protagonisten sehr ähneln. Sie alle haben immer ähnliche Laster, Probleme und Charaktereigenschaften. So richtig einzigartig sind seine Figuren leider nicht. "Achtnacht" bekommt daher sehr gute 4 Sterne von mir!