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Veröffentlicht am 04.09.2025

Fesselnde Fantasy mit starker Heldin und unerwarteten Wendungen

Pearls & Skulls, Band 1 - Unsterblich
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Schon nach den ersten Seiten war ich überrascht, wie leicht ich in die Geschichte hineingefunden habe. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und schafft es, Spannung aufzubauen, ohne dabei kompliziert ...

Schon nach den ersten Seiten war ich überrascht, wie leicht ich in die Geschichte hineingefunden habe. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm und schafft es, Spannung aufzubauen, ohne dabei kompliziert oder sperrig zu wirken. Man stolpert über keine verschachtelten Sätze, sondern gleitet fast mühelos durch die Kapitel. Gerade dadurch entsteht ein Lesefluss, der einen kaum loslässt. Auch optisch wirkt das Buch sehr angenehm in der Hand – es ist nicht zu schwer, und die dünnen Seiten machen es zu einem Begleiter, den man gerne zur Hand nimmt.

Die Atmosphäre ist sehr stimmig. Statt ein riesiges, komplexes Universum mit unzähligen neuen Regeln und Strukturen zu schaffen, bleibt die Handlung in unserer Welt verankert. Übernatürliche Elemente wie Vampire, Drachen oder Feen werden geschickt hineingewoben, ohne dass es überladen wirkt. Alles fügt sich organisch zusammen, sodass man nicht das Gefühl hat, überfordert zu werden. Gleichzeitig entsteht der Eindruck, dass es noch viele Geheimnisse zu entdecken gibt, die über dieses Buch hinausweisen – was mich sehr neugierig auf weitere Werke der Autorin macht.

Im Mittelpunkt stehen jedoch die Figuren. Besonders Paige hat mich beeindruckt. Sie ist mutig, loyal und voller Durchsetzungskraft, auch wenn sie als einzige Frau in einem Clan voller Männer oft unterschätzt wird. Gerade weil sie die Tochter des Anführers ist, muss sie sich noch härter behaupten. Ihre Entschlossenheit, für sich einzustehen, hat mich tief berührt und an vielen Stellen wütend gemacht, weil sie viel zu oft nicht den Respekt erhält, den sie verdient. Lavaughn hingegen war für mich eine Figur, die Zeit brauchte, bis ich mich auf ihn einlassen konnte. Am Anfang wirkt er arrogant und unnahbar, doch mit jeder Seite wird er vielschichtiger. Seine Vergangenheit bringt spannende Facetten ans Licht und erklärt, warum er so ist, wie er ist. Besonders interessant ist, dass er innerhalb seiner Gemeinschaft eine Außenseiterrolle einnimmt, weil er an Frieden zwischen Menschen und Vampiren glaubt – eine Haltung, die ihn verletzlich, aber auch außergewöhnlich macht.

Die Verbindung zwischen Paige und Lavaughn hat für mich einen besonderen Reiz. Sie entwickelt sich langsam, beinahe tastend, und genau das macht sie so glaubwürdig. Beide lernen die Welt des jeweils anderen kennen, hinterfragen ihre eigenen Vorurteile und wachsen über sich hinaus. Es entsteht keine aufgesetzte Liebesgeschichte, sondern eine, die sich Stück für Stück aufbaut und am Ende umso intensiver wirkt.

Auch die Handlung konnte mich überzeugen. Ausgangspunkt ist das Verschwinden eines besonderen Artefakts, das für die Vampire von großer Bedeutung ist. Schnell wird klar, dass es dabei nicht nur um einen einzelnen Gegenstand geht, sondern dass verschiedene übernatürliche Wesen betroffen sind. Die Suche nach der Wahrheit führt zu spannenden Wendungen, und auch wenn man als Leserin manches früh erahnen könnte, gibt es doch Momente, die vollkommen überraschen und die Geschichte in eine neue Richtung lenken. Besonders ein bestimmter Plottwist gegen Ende hat mich fassungslos zurückgelassen und sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte.

Insgesamt hat mich das Buch durch eine gelungene Mischung aus Spannung, Emotionen und fantastischen Elementen überzeugt. Es bietet eine starke Heldin, interessante Nebenfiguren, eine Liebesgeschichte, die sich natürlich entwickelt, und eine Handlung, die bis zur letzten Seite fesselt. Dazu kommt eine Atmosphäre, die leicht zugänglich bleibt und dennoch viel Raum für Fantasie lässt. Ich bin sehr gespannt, wie es im nächsten Band weitergeht.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Einfach magisch

Rückkehr der Engel (Extended Version)
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Okay, ganz ehrlich? Dieses Buch ist einfach wild im absolut besten Sinne. Was hier an Worldbuilding geliefert wird, ist echt next level. Die Stadt allein ist schon so bildlich beschrieben, dass man sofort ...

Okay, ganz ehrlich? Dieses Buch ist einfach wild im absolut besten Sinne. Was hier an Worldbuilding geliefert wird, ist echt next level. Die Stadt allein ist schon so bildlich beschrieben, dass man sofort eintauchen kann. Aber es bleibt nicht nur bei der Stadt: da gibt es eine Art Arena, Häuser, die fast schon lebendige Wesen zu sein scheinen, eine Bibliothek, die mehr ist als nur ein Ort für Bücher… und das Ganze ist so klar und plastisch dargestellt, dass man trotz aller Komplexität nie den Faden verliert.

Besonders cool finde ich die Struktur der Engel: Jede Farbe, jede Aufgabe, jede Ausstrahlung hat ihren eigenen Vibe und trotzdem bleibt es übersichtlich. Man merkt einfach, dass hier jemand mit viel Liebe zum Detail und einem klaren Plan geschrieben hat.

Die Charaktere? Absolut on point.

Du lernst sie nicht nur kennen, du fühlst sie. Allein die Schwestern so ähnlich und doch so unterschiedlich. Die eine still, ruhig, klug vielleicht ein bisschen zu gezwungen in ihrer Zurückhaltung, aber trotzdem wahnsinnig liebenswert. Und dann die andere: kämpferisch, loyal, mit einem Feuer in sich, das brennt, sobald es drauf ankommt. Es ist so gut geschrieben, dass man sich fast vorstellen kann, sie wären echte Menschen.

Lucifer ist einer dieser Charaktere, bei denen du nie genau weißt, woran du bist. Aber irgendwie mag man ihn. Er hat diese draufgängerische, ein bisschen überhebliche Art und trotzdem blitzt da immer wieder etwas durch, das tiefer geht.

Und dann sind da noch Cassiel, Phoenix, Moon, Feli und viele andere, die dich auf ihre ganz eigene Weise catchen. Jeder bringt etwas mit: Verletzlichkeit, Stärke, Dunkelheit, Hoffnung. Und keiner ist einfach nur gut oder böse alle sind grau in ihren Schattierungen. Genau das macht es so spannend.

Moon ist als Protagonistin eine richtige Wundertüte.

Sie nervt manchmal mit ihrer Sturheit, ist impulsiv, egoistisch aber dann wieder total einfühlsam, mutig und unfassbar loyal. Und genau deswegen funktioniert sie so gut. Man will ihr manchmal die Meinung sagen und gleichzeitig in den Arm nehmen. Besonders ihre Beziehungen zu den anderen Figuren – sei es Familie, Freundschaft oder diese “Was passiert da gerade zwischen uns?”-Momente sind voller Spannung und Emotionen.

Es gibt so viele Szenen, die hängen bleiben. Kämpfe, Gespräche, kleine Gesten, die riesige Auswirkungen haben. Und man fiebert immer mit: Wer spielt hier welches Spiel? Wem kann man trauen? Wer hat welche Absichten? Und was zur Hölle ist eigentlich mit diesen Prüfungen los?

Oh, und dieses Ende… sagen wir mal so: Man wird nicht enttäuscht.

Fazit

Ein rundum starkes Buch mit Tiefe, Emotion, Action, Magie und Charakteren, die man entweder liebt, hasst – oder beides gleichzeitig. Wer auf komplexe Welten, moralische Grauzonen, innere Zerrissenheit und richtig gute Dynamiken zwischen den Figuren steht, wird hier sowas von auf seine Kosten kommen. Und das Beste? Du wirst noch lange nach dem letzten Kapitel drüber nachdenken.

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Veröffentlicht am 27.05.2025

Welt ohne Licht?

To Tempt a God
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Das Cover

ich möchte ganz ehrlich sein ich finde das Cover absolut nicht überzeugend und auch nicht schön da hätte man sich definitiv etwas passender einfallen lassen können. Dafür ist aber der Farbschnitt ...

Das Cover

ich möchte ganz ehrlich sein ich finde das Cover absolut nicht überzeugend und auch nicht schön da hätte man sich definitiv etwas passender einfallen lassen können. Dafür ist aber der Farbschnitt mehr als gelungen und es kommt ja auch nicht auf das Cover an, sondern auf den Inhalt und der ist bombastisch gut.


Die Handlung – Mehr als nur Rebellion und Götterkult

Die Story startet recht schnell, wirft einen mitten in eine Welt, in der Licht Macht bedeutet. Und wer kein Licht hat, hat wortwörtlich Pech gehabt. Aber es ist nicht so dieses typische „die Bösen unterdrücken die Guten“-Ding. Es ist alles viel grauer. Vielschichtiger. Und dadurch mega spannend.

Was mir richtig gefallen hat: Es gibt keine riesige Einleitung, sondern man lernt mit der Protagonistin zusammen, wie alles funktioniert – und zwar durch Emotionen. Durch Angst, Hoffnung, Wut. Und obwohl ich eigentlich kein Fan von zu futuristischen Settings bin, war ich total drin. Vielleicht gerade weil es nicht so steril beschrieben ist, sondern immer emotional bleibt.

Aurora

Aurora ist keine dieser typischen "Ich bin tough und unantastbar"-Heldinnen. Im Gegenteil: Sie zweifelt, sie macht Fehler, sie denkt erst an ihren Bruder, bevor sie an sich denkt – und gerade das macht sie so greifbar. Ich hatte ständig Angst um sie, obwohl ich sie eigentlich kaum kannte. Aber ihre Loyalität, ihre Wut auf das System, ihre kleinen Schwächen – das alles hat mich total mitgenommen. Und ich liebe es, wie sie im Laufe des Buches wächst, ohne sich komplett zu verbiegen.

Colden

Tja, und dann kommt Colden. Ein Gott, der nicht sofort wirkt wie der typische Love Interest. Kein Rum-Gepose, keine Allüren – eher zurückhaltend, aufmerksam, manchmal etwas zu ruhig, aber genau deshalb irgendwie echt. Seine Art, Aurora zu sehen – nicht als Besitz, sondern als jemand, mit dem man auf Augenhöhe reden kann – hat mich ziemlich schnell für ihn eingenommen. Und ja, zwischen den beiden knistert es, aber nicht kitschig, sondern auf eine ruhige, intensive Weise, bei der man richtig mitfiebert.

Die Nebenfiguren

Ob’s Brynn und Zak sind (die ich einfach ins Herz geschlossen habe, weil sie Humor und Wärme in diese oft kalte Welt bringen) oder Julien, der eine überraschend wichtige Rolle spielt – alle Figuren fühlen sich durchdacht an. Selbst die „Bösen“ (wenn man sie so nennen will) wie Farric oder Galadon sind nicht einfach böse um des Böseseins willen. Da steckt mehr dahinter. Und genau das macht’s spannend. Genauso wie Tristan der definitiv unerwartete Wendungen mit sich bringt.

Worldbuilding – Licht, Dunkelheit und ganz viel Grauzone

Die Welt ist… wow. Komplex, düster, aber nicht undurchsichtig. Licht steht hier nicht nur für Leben, sondern auch für Kontrolle. Die Götter? Beeindruckend, aber auch erschreckend. Diese Idee mit den Lichtern, die man verliert, wenn man sich unterwirft, und dass man sich buchstäblich entblößt fühlt – das ist so stark symbolisch, aber gleichzeitig total nachvollziehbar.

Was mich echt überrascht hat: Wie krass man sich den „Gürtel“ vorstellen kann. Der Ort war für mich beim Lesen so bedrückend real, dass ich am liebsten selbst wieder ins Licht zurückgewollt hätte. Und das Celesthylum – einfach nur magisch beschrieben. Da hätte ich ewig bleiben können.

Schreibstil

Der Stil ist bildhaft, emotional und trotzdem super leicht zu lesen. Kein unnötiges Geschwurbel, keine ewig langen Erklärungen – sondern ein Erzählen mit Gefühl. Es gibt Stellen, da wird’s ernst und tief, andere, da muss man schmunzeln, und dann diese kurzen, aber intensiven Szenen zwischen Aurora und Colden… Hach. Gerade die Perspektive aus der geschrieben wird, finde ich sehr gut. Manchmal hätte ich mir allerdings ein Perspektivenwechsel gewünscht, dass man nicht nur Aurora Sicht sieht.

Und ja, es gibt auch spicy Momente – aber genau dosiert, nicht plakativ, sondern emotional. Man merkt einfach: Das ist nicht für den Effekt da, sondern gehört zur Entwicklung dazu.

Plot-Twists & Enthüllungen – Ich wurde ein paarmal komplett überrumpelt

Ich will nichts spoilern, aber nur so viel: Ich dachte, ich hätte einen Plan, was passieren wird. Ich lag falsch. Komplett. Und das ist das Beste, was mir beim Lesen passieren kann.

Besonders das Ende – uff. Ich war schockiert, traurig, wütend, alles gleichzeitig. Cliffhanger-Level: 10/10 wer sowas nicht abhaben kann, sollte er definitiv warten, bis der nächste Band raus ist

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Spannend und düster

One Dark Window - Die Schatten zwischen uns
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„One Dark Window“ ist ein Fantasy-Buch mit einer faszinierenden und für mich neuen Magie-Idee, die mich von Anfang an neugierig gemacht hat. Das Cover ist schlicht, aber unglaublich schön gestaltet und ...

„One Dark Window“ ist ein Fantasy-Buch mit einer faszinierenden und für mich neuen Magie-Idee, die mich von Anfang an neugierig gemacht hat. Das Cover ist schlicht, aber unglaublich schön gestaltet und passt perfekt zu den Vorsehungskarten, die eine zentrale Rolle in der Geschichte spielen. Es hat etwas Düsteres an sich – genau wie das Buch selbst, das eine sehr dunkle, aber spannende Atmosphäre schafft.

Beim Erzählstil bin ich mir ehrlich gesagt unsicher, ob er mir wirklich gefallen hat. Grundsätzlich bevorzuge ich es, wenn Figuren ihre Geschichte selbst erzählen, statt dass man alles aus einer distanzierten Perspektive geschildert bekommt. Der Nachtmar als Element hat mich zwischendurch auch etwas verwirrt, aber das hat dem Lesegenuss keinen großen Abbruch getan.

Die Charaktere sind für mich das stärkste Element des Buches. Elspeth ist eine beeindruckende Protagonistin. Auch wenn sie keine Kampferfahrung oder besondere Ausbildung hat, bringt sie dennoch viel Stärke mit – einerseits durch den Nachtmar, der an ihrer Seite steht, andererseits durch ihre Bodenständigkeit, die sie auch ohne ihn ausstrahlt. Ravyn mochte ich ebenfalls sehr, von Anfang an. Seine mysteriöse Ausstrahlung hat mich sofort neugierig gemacht, und ich habe direkt geahnt, dass zwischen ihm und Elspeth etwas passieren könnte.

Auch die Nebenfiguren – wie Yaws und Elm – sind mir sehr ans Herz gewachsen. Jeder von ihnen hat auf seine eigene Art und Weise überzeugt. Besonders mochte ich, dass sie alle ein Ziel verfolgen, das moralisch nachvollziehbar und vertretbar ist.

Die Ausgangslage der Geschichte wird relativ schnell erklärt, sodass man nicht lange rätseln muss, worum es geht oder welche Kräfte Elspeth besitzt. Gegen Ende gibt es aber dennoch eine spannende Wendung, als man mehr über den Nachtmar erfährt – was er wirklich ist und was Elspeth eigentlich in sich aufgenommen hat.

Die Vorsehungskarten fand ich ebenfalls faszinierend. Sie sind leicht zu verstehen, und ich habe es genossen, Elspeth bei der Suche nach den einzelnen Karten zu begleiten. Es war spannend, mitzufiebern und zu spekulieren, wo sich die letzte Karte befinden könnte.

Jona ist eine Figur, die ich mit gemischten Gefühlen sehe. Ich bin überzeugt, dass sie ihre Menschlichkeit für ihre Schönheit geopfert hat. Trotzdem hat sie immer wieder Momente, in denen sie zeigt, dass noch etwas Menschliches in ihr steckt – etwa als sie versucht, Elspeth während des Spiels zu helfen und dabei die Karte antippt. Ich frage mich, ob sie sich eines Tages so akzeptieren kann, wie sie ist, und die Karte loslassen wird.

Die romantische Beziehung zwischen Elspeth und Ravyn hat mir sehr gut gefallen. Sie entwickelt sich langsam und in Etappen, wodurch sie glaubwürdig bleibt. Das Mitfühlen fiel mir hier leicht, da die Annäherung der beiden authentisch wirkt.

Insgesamt ist „One Dark Window“ ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe. Trotzdem würde ich es eher als eine Geschichte bezeichnen, die sich gut für zwischendurch eignet. Die Handlung hat mich nicht vollständig gefesselt, weshalb ich dem Buch 3,5 Sterne geben würde.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Sehr gute Fortsetzung

Foxglove – Das Begehren des Todes (Belladonna 2)
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Sehr spannend und rätselhaft
Die Fortsetzung war sogar noch spannender als der erste Band. Da dieser ein nahezu offenes Ende hatte, war ich sehr gespannt, ob die Handlung das hohe Niveau halten kann – ...

Sehr spannend und rätselhaft
Die Fortsetzung war sogar noch spannender als der erste Band. Da dieser ein nahezu offenes Ende hatte, war ich sehr gespannt, ob die Handlung das hohe Niveau halten kann – und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Handlung war durchgehend fesselnd: Ein neuer Mord musste aufgeklärt werden, Geheimnisse sollten im Verborgenen bleiben, und ein Täter, der zwar im Fokus stand, dessen wahre Beweggründe jedoch zunächst nicht erkennbar waren, sorgte für zusätzliche Spannung.

Auch das Worldbuilding hat sich noch einmal deutlich gesteigert. Besonders die neuen Anwesen Foxglove und Wisteria waren beeindruckend und wurden sehr eindrucksvoll sowie detailreich beschrieben.

Die Charaktere haben meiner Meinung nach ebenfalls eine beachtliche Entwicklung durchgemacht. Gerade Blythe, die mir zu Beginn oft unsympathisch war, wurde zunehmend reifer und begann, die Dinge klarer zu sehen. Sie hat ohne Zweifel die größte Entwicklung erlebt. Aber auch Signa wurde mit viel Verantwortung konfrontiert, was sie in ihrem Wesen gestärkt und weitergebracht hat. Beide Entwicklungen lassen sich wohl stark auf die Einflüsse des Schicksals zurückführen.

Die Einführung der neue Figur des Schicksals hat der Geschichte zusätzlich frischen Wind verliehen und die Handlung an vielen Stellen unvorhersehbar gemacht.

Insgesamt ist dieser Band wirklich gelungen. Lediglich die Perspektivwechsel waren an manchen Stellen etwas verwirrend und seltsam.

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