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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2024

Als Team funktionieren

Die Pausenkicker – Anpfiff auf dem Schulhof
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Mit „Anpfiff auf dem Schulhof“ startet eine neue Reihe um Alex und Lina, zwei fußballverrückte Schüler der vierten Klasse. Am liebsten spielen die zwei jede Pause Fußball und können sich eigentlich nichts ...

Mit „Anpfiff auf dem Schulhof“ startet eine neue Reihe um Alex und Lina, zwei fußballverrückte Schüler der vierten Klasse. Am liebsten spielen die zwei jede Pause Fußball und können sich eigentlich nichts schöneres vorstellen. Dies ändert sich jedoch, als die Schule die Klassen beim Pausenkicker-Projekt anmeldet. Ab sofort müssen alle, ob sie wollen oder nicht, an dem Projekt teilnehmen und ihre Pausen fußballspielend verbringen. Das dies nicht jedem gefällt ist vorhersehbar und sorgt für mächtig viel Unruhe.
Der Schreibstil ist angenehm und verständlich und die Kapitellänge ist perfekt. Die Kinder müssen lernen, wie sie als Team funktionieren, Konflikte bewältigen und zusammenhalten. Die Zeichnungen im Comicstil sind gut gelungen und eine angenehme Leseunterbrechnung. Das Buch war sehr unterhaltsam und amüsant. Besonders das neue Maskottchen hat uns das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Insgesamt ein gelungener Einstieg in die neue Reihe rund um die Pausenkicker und sowohl für Jungs als auch für Mädchen geeignet.

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Veröffentlicht am 29.04.2024

Tiefgründig und authentisch

Zuckerbrot
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Die 10-jährige Pin lebt mit ihren Eltern in Singapur und führt ein ganz normales Leben. Einzig der wöchentliche anstehende Marktbesuch mit seinen ganzen Gerüchen und der Enge ist für sie sehr anstrengend. ...

Die 10-jährige Pin lebt mit ihren Eltern in Singapur und führt ein ganz normales Leben. Einzig der wöchentliche anstehende Marktbesuch mit seinen ganzen Gerüchen und der Enge ist für sie sehr anstrengend. Als die kranke Großmutter in die kleine Wohnung der Familie einzieht ändert sich die Routine abrupt und ihr Leben gerät aus den Fugen. Pins Mutter, die immer schon verschlossen war, verschließt sich komplett.
Tiefgründig, authentisch und nachklingend wird in „Zuckerbrot“ das Leben der Sikhs in Singapur und das damit verbundene Kasten-Denken sowie die Bräuche und Tempelbesuche beschrieben. Zentrale Themen des Buches sind neben der Religion auch die Unterdrückung der Frauen und ein nicht überwundener Mutter-Tochter-Konflikt. Kapitelweise wird das Buch immer spannender und offenbart die Abgründe verschiedener Charaktere. Der Autorin ist ein Leseerlebnis gelungen, dass kaum mit anderen Büchern vergleichbar ist und ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 22.04.2024

Magie verbindet

Die Zauberschule von Avalon – Katzen, Pannen & Co.
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Rose ist auf der Suche nach ihrer magischen Gabe und kommt deshalb auf das Internat der Zauberschule Avalon. Dort bekommt sie nicht nur eine Zauberkatze zugewiesen, sondern muss sich das Zimmer auch mit ...

Rose ist auf der Suche nach ihrer magischen Gabe und kommt deshalb auf das Internat der Zauberschule Avalon. Dort bekommt sie nicht nur eine Zauberkatze zugewiesen, sondern muss sich das Zimmer auch mit Merlin und Nina teilen, die sehr oft aneinandergeraten. Auf einmal ist Flamme, die Zauberkatze von Rose verschwunden. Die Mädchen und ihre Katzen begeben sich auf die Suche nach Flamme und erleben dabei viele magische Abenteuer.
Die Zauberschule von Avalon ist ein Comic-Roman über Freundschaft, Zusammenhalt und Magie. Comic Einschübe bringen Abwechslung in den Lesefluss, sind jedoch aufgrund der Schriftgröße etwas schwierig zu lesen. Die Mischung zwischen Roman und Comic hat mich dennoch überzeugt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und bildlich, aber manchmal hatte ich das Gefühl, dass mir Zusammenhänge gefehlt haben.
Positiv hervorzuheben ist, dass die Mädchen trotz anfänglicher Schwierigkeiten als Team die Abenteuer bestehen. Gerne würde ich mehr über die magische Schule erfahren und empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

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Veröffentlicht am 04.04.2024

Nichts erscheint so wie es ist

Das Waldhaus
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Liz Webb schreibt mit dem „Das Waldhaus“ eine spannende und aufwühlend Geschichte über Hanna deren Mutter vor vielen Jahren tot aufgefunden wurde. Hanna , die mit der Vergangenheit nicht klarkommt und ...

Liz Webb schreibt mit dem „Das Waldhaus“ eine spannende und aufwühlend Geschichte über Hanna deren Mutter vor vielen Jahren tot aufgefunden wurde. Hanna , die mit der Vergangenheit nicht klarkommt und ihre Probleme im Alkohol ertränkt, kümmert sich um den an Demenz erkrankten Vater. Aufkeimende Zweifel über den Tod der Mutter lassen Hanna in der Vergangenheit graben. Nichts scheint so zu sein, wie es ist und Hanna muss feststellen, dass sie die Vergangenheit doch ganz anders empfunden hat.
Die Verknüpfung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist Liz Webb sehr gut gelungen . Man lernt die einzelnen Charaktere sehr gut kennen. Die vielen unterschiedlichen Wendungen und Verstrickung lassen den Leser in viele Richtungen denken. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, unser sarkastisch zugleich. Das Buch ist unheimlich spannend und für mich ein ausgefeilter psychologischer Thriller, den ich sehr gerne weiter empfehle.

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Veröffentlicht am 01.04.2024

Tiefgründiger Comic-Roman

Mein ziemlich seltsamer Freund Walter
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Sibylle Berg hat mit dem Buch: „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ ein Comicroman für Kinder ab 10 Jahren, in dem es um die Themen: Mobbing, Freundschaft und unglücklich sein geht. Lisa fühlt sich ...

Sibylle Berg hat mit dem Buch: „Mein ziemlich seltsamer Freund Walter“ ein Comicroman für Kinder ab 10 Jahren, in dem es um die Themen: Mobbing, Freundschaft und unglücklich sein geht. Lisa fühlt sich von allen allein gelassen und missverstanden. Sie möchte eigentlich nur nicht auffallen und durch den Alltag kommen. Lisas Eltern sind keine große Hilfe, denn sie haben sich mental schon vor längerer Zeit vom Leben verabschiedet. So muss Lisa jeden Tag allein den Alltag bewältigen und ohne Zuspruch und Unterstützung wird sie sogar auf dem Weg zur Schule und in der Schule von Lehrern gemobbt. Eines Tages erscheint Walter, ein Außerirdischer, der Lisa hilft mit ihren Problemen umzugehen. Walter stärkt Lisa Selbstbewusstsein und zeigt ihr auf, dass es nicht den perfekten Lösungsweg gibt, sondern wie sie durch wenige Verhaltensänderungen Situationen besser begegnen und bewältigen kann.

Das Buch ist in drei Teile geteilt und als Comic-Roman dargestellt. Zwar wirkt der Schreibstil etwas abgehackt, aber die zentralen Botschaften kommen definitiv beim Laser an. Auch jüngere Kinder als zehn Jahre können dieses Buch und vor allem die Botschaften verstehen. Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt weiter, weil es ein sehr guter Alltagsbegleiter für Kinder sein kann. Auch mein Sohn (8) hat das Buch sehr gut gefallen.

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