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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2023

Vergessen leider unmöglich

NIGHT – Nacht der Angst
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Ich wünsche mir, dass "Night - Nacht der Angst" so nicht existiert. Mir ist nicht danach, es zu bewerten, aber schon danach, es zu rezensieren - bei allem, was negative Gefühle auslöst.

Charlie war eine ...

Ich wünsche mir, dass "Night - Nacht der Angst" so nicht existiert. Mir ist nicht danach, es zu bewerten, aber schon danach, es zu rezensieren - bei allem, was negative Gefühle auslöst.

Charlie war eine Protagonistin, von der die Geschichte für mich gerettet werden können hätte ... bis zu 'Roman Polański' und ... mit wem ist sie bitte verheiratet?!
Sollte Ersteres ihren Charakter unterstreichen ... nun, ich habe keine Ahnung, wie ich diesen Satz beenden soll. Die Identität ihres Ehepartners hätte schon gereicht, diese reale Person einzubauen, ja, ich werde nicht aufhören, mich zu ärgern.

Gerade wird mir bewusst, dass ich aufgrund der Erzählweise tatsächlich wenig zu den Charakteren sagen kann. Das Ende ist mir daher zu abrupt, keine Gelegenheit, mich von ihren Persönlichkeiten zu überzeugen oder aber sie tatsächlich kennenzulernen. Vielleicht wäre die Antipathie geblieben, vielleicht hätte sich alles geändert - wäre da nicht die Erwähnung dieser realen Person, weswegen ich sowieso die gesamte Geschichte ablehne und auch die weiteren gelesenen Geschichten hinterfragt habe. An zukünftigen bin ich nicht interessiert.

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Veröffentlicht am 02.01.2023

Insgesamt so schön

I Kissed Shara Wheeler
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Nicht, dass ich bis zur, hm, Aussprache von Chloe und Shara noch von der Geschichte überzeugt werden musste (Casey McQuiston!), ich war nur vollkommen in den einzelnen Momenten bis dahin gefangen (Casey ...

Nicht, dass ich bis zur, hm, Aussprache von Chloe und Shara noch von der Geschichte überzeugt werden musste (Casey McQuiston!), ich war nur vollkommen in den einzelnen Momenten bis dahin gefangen (Casey McQuiston!). Die Kapitel ohne echten Bezug zur Handlung haben mich zwar etwas verwundert, aber da ich es toll finde, möglichst viel über alle zu erfahren, ging die wie gewohnt von Anfang an herrschende Spannung nicht verloren.

Am besten gefällt mir wohl tatsächlich (okay, neben den Charakteren, die nicht Sharas Eltern sind, denn ohne sympathische und/oder überzeugende Charaktere funktióniert für mich keine Geschichte), welche Wendung die Geschichte für die Schule nimmt. Mit dieser ist vielleicht zu rechnen - heißt aber nicht, dass dieses Thema auch eingebaut werden muss. Finde ich super, außerdem können sich die Folgen davon sehen lassen. So haben die Schüler*innen Sharas Vater in jeder Hinsicht die Stirn geboten.

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Veröffentlicht am 02.01.2023

Überraschend spannend

The School for Good and Evil, Band 1: Es kann nur eine geben
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Da ich um Märchen und von Märchen inspirierten Geschichten oft den größtmöglichen Bogen mache, wundert mich immer noch, dass mich diese Geschichte in ihren Bann ziehen konnte (vor allem, nachdem ich den ...

Da ich um Märchen und von Märchen inspirierten Geschichten oft den größtmöglichen Bogen mache, wundert mich immer noch, dass mich diese Geschichte in ihren Bann ziehen konnte (vor allem, nachdem ich den Film - dem ich in erster Linie wegen Soman Chainani als Originalautor eine Chance gab -, so schnell wieder aufgegeben habe). Hätte der Film mehr vom Roman, was Agatha und Sophie sowie deren Beziehung betrifft - hach.
Agatha und Sophie haben also den größten Anteil daran, dass ich am liebsten nie unterbrochen hätte, aber über die Handlung und die anderen Charaktere gibt es nichts Negatives zu sagen. Ich hatte nicht das Gefühl, in typischen Märchenmotiven zu ertrinken, hier passten sie entweder eben zur Geschichte oder es wurde letztendlich mit ihnen gebrochen.
Den Schulmeister bin ich wegen seiner Absicht nur zu gerne vorerst los (in keinem Genre sind solche Altersunterschiede für mich hinnehmbar ...). Gerade an dieser Stelle war ich unheimlich dankbar für Agatha und Sophie.
Mit den restlichen Bänden lasse ich mir noch etwas Zeit (ist eben eine Reihe und die Bücher stapeln sich wieder einmal bei mir), denke aber, dass mit mir ein neuer Fan gewonnen werden wird.

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Veröffentlicht am 16.05.2022

Wieder ein berührender Roman von Nicole Böhm, mir aber teils zu deprimierend

Golden Hill Touches
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Ohje, so ein Auf und Ab mit mir und dem ersten Band rund um Golden Hill. Das ist bei dieser Handlung auch genau richtig, ich bin auch diesmal froh, nicht mit Samthandschuhen durch die Geschichte geführt ...

Ohje, so ein Auf und Ab mit mir und dem ersten Band rund um Golden Hill. Das ist bei dieser Handlung auch genau richtig, ich bin auch diesmal froh, nicht mit Samthandschuhen durch die Geschichte geführt worden zu sein. Die überwiegende Einstellung im Dorf und die daraus resultierende Intrige gegen Parker, der bedrückend naiv ist - oder sein will? -, wurden mir nur schon mal zu deprimierend und damit zu viel.
Über den Schreibstil wunderte ich mich während intimerer Momente zwischen Clay und Parker leicht, weil wenige Formulierungen echte Stolperfallen für mich waren, wie ich es von der One-Last-Serie nicht kenne - noch deutlicher in den Rückblicken, weil es auf mich manchmal nicht unbedingt altersgemäß wirkte.
Meine Problemchen fallen insgesamt aber kaum ins Gewicht. Parkers und Sadies Entscheidung, Golden Hill ihrer Großmutter zuliebe, aber auch für eine Pferdetherapiestätte wieder aufzubauen: alle Daumen hoch! Ebenso für Parker (bis auf seine Naivität), Sadie und Clay - und vor allem für Parker und Clay als Team. Würde sich der Auftakt zu Nicole Böhms neuer Serie um Golden Hill noch irgendwo "verstecken", wäre das auf jeden Fall einfach schade.

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Veröffentlicht am 15.05.2022

Eine einzige Überraschung

A Song of Wraiths and Ruin. Die Spiele von Solstasia
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Faszination! Um das eine Wort für den Rezensionstitel zu finden, habe ich etwas gebraucht, aber der alternative Titel trifft es doch besser. Am meisten bin ich von Karinas Persönlichkeit fasziniert und ...

Faszination! Um das eine Wort für den Rezensionstitel zu finden, habe ich etwas gebraucht, aber der alternative Titel trifft es doch besser. Am meisten bin ich von Karinas Persönlichkeit fasziniert und war daher immer enttäuscht, wenn sie mal nicht zugegen war. Ihre Geschichte und die Geschichte Sonandes ist zu traurig, um von Faszination sprechen zu wollen, weswegen Überraschung richtig ist.
Auch die Magie fasziniert mich, ganz besonders natürlich Maliks,
Der gesamte Weltentwurf, die Handlung, die Persönlichkeiten und Leben der Charaktere und der Schreibstil haben mich ohne Ausnahme begeistert. Und meine Gefühle beim Lesen waren zu zahlreich, um sie erwartet haben zu können.

Das Ende ist schlicht und einfach das herzzerreißendste am ersten Band. Noch will ich mir gar nicht ausmalen, wie es weitergehen könnte - andererseits glaube ich auch nicht, dazu in der Lage zu sein, weil ich schon im Auftakt entweder mit nichts rechnete oder die Zweifel zu groß waren.

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