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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2025

Zauberhafte Ideen für Deko, Natur und Blumenliebhaber!

Meine zauberhafte Dekowelt
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Auf Social Media teilt Michaela Waldl bereits seit Langem ihre ebenso liebevollen, wie kreativen DIY und Floristik-Deko-Ideen mit ihren Followern. Nun hat sie mit „Meine zauberhafte Dekowelt“ auch ihr ...

Auf Social Media teilt Michaela Waldl bereits seit Langem ihre ebenso liebevollen, wie kreativen DIY und Floristik-Deko-Ideen mit ihren Followern. Nun hat sie mit „Meine zauberhafte Dekowelt“ auch ihr erstes Buch veröffentlicht.

Prima, dachte ich mir, das ist genau das richtige Geschenk für meine, nicht so Social Media firme, Mutter… naja und für mich, da ich dank der vielen tollen und einladenden Bilder einfach nicht anders konnte, als es vorab gründlich auf seine Qualitäten zu prüfen

Im Buch werden nicht nur kreative Ideen für den Innen- und Außenbereich - aus allerlei leicht zu beschaffenden Naturmaterialien - vorgestellt, sondern ebenso nützliche Anleitungen und Tipps gegeben. Zudem werden für DIY Einsteiger auch die verwendeten Werkzeuge erklärt und darauf verwiesen, woher man die Materialien denn nun am Besten bekommt. Für jede Jahreszeit ist etwas dabei - mit dem Buch ist man also rundum gut aufgestellt und motiviert direkt loszulegen. Besonders gut haben mir die Upcycling-Ideen gefallen, da es wohl kaum jemanden gibt, der im Keller keine alten Schätzchen rumstehen hat, die zwar nutzlos sind, von denen er sich aber dennoch nicht trennen mag. Auch die kreativen Vorschläge zum Arbeiten mit Holz fand ich sehr inspirierend. Auf jeder einzelnen Seite ist Michaela Waldls Liebe zur Natur, zu den Blumen und Pflanzen, sowie deren phantasievollen Inszenierung, in Wort und Bild, einfach spürbar und präsent.

Fazit: Ein wirklich wundervolles, buntes, lohnenswertes Buch mit allerlei kreativen Ideen und Anregungen, die nicht nur schön anzuschauen sind, sondern auch Lust darauf machen selbst loszulegen. Und die begeisterte Rückmeldung meiner Mutter kam nun auch schon

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Informativ, interessant, übersichtlich!

Durchblick Künstliche Intelligenz
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KI (Künstliche Intelligenz), insbesondere ChatGPT, ist mittlerweile in aller Munde. Doch wie funktioniert sie eigentlich, woher kommt sie und in welche Richtung wird sie gehen? Diesen und noch vielen anderen ...

KI (Künstliche Intelligenz), insbesondere ChatGPT, ist mittlerweile in aller Munde. Doch wie funktioniert sie eigentlich, woher kommt sie und in welche Richtung wird sie gehen? Diesen und noch vielen anderen Fragen widmet sich „Künstliche Intelligenz“ von Brian Clegg in der Reihe „Durchblick“ aus dem KOSMOS Verlag.

Und das - genau wie angekündigt - leicht verständlich, einfach erklärt und mit vielen tollen, zum Thema passenden und selbsterklärenden, Illustrationen versehen. Ich bin ein sehr optisch versierter Mensch, weshalb das Buch auch überhaupt erst meine Aufmerksamkeit erregt hat. Die Aufmachung ist nicht nur optisch attraktiv, sondern ebenso klar strukturiert und dank Inhaltsverzeichnis sehr übersichtlich, so dass man sich auch einzelne Themen leicht für sich rauspicken kann. Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut und reichen von den Anfängen der KI, über die einzelnen KI Beteiche, bis hin zum heutigen Fortschritt. In den Kapiteln werden mehrere Fragen - jeweils auf einer Seite plus einer illustrierten Seite pro Frage - zum Thema beantwortet. Auch diese Art der Wissensvermittlung in kleinen, nicht gleich überfordernden Häppchen, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings fand ich, dass sich einiges mehr oder minder wiederholt hat, deshalb auch nur vier Sterne.

Fazit: Was Sachbücher angeht, bin ich grundsätzlich ein großer Fan von Büchern aus dem KOSMOS Verlag. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht, denn „Durchblick Künstliche Intelligenz“ war für mich zum grundsätzlichen Verständnis und Einstieg in die Hintergründe der KI überaus interessant und informativ. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der etwas mehr über KI wissen möchte, ohne aber tiefer in das Thema einzusteigen.

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Veröffentlicht am 01.11.2025

Zeitgemäßer Gesellschaftsroman

Aufsteiger
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Felix Licht hat nur einen Traum - nach jahrelanger harter Arbeit möchte er endlich den Posten des Chefredakteurs antreten. Doch dann, kurz vor dem langersehnten Höhepunkt seiner Karriere kommt alles anders, ...

Felix Licht hat nur einen Traum - nach jahrelanger harter Arbeit möchte er endlich den Posten des Chefredakteurs antreten. Doch dann, kurz vor dem langersehnten Höhepunkt seiner Karriere kommt alles anders, die Wahl für den Posten fällt auf eine Frau. Eine ganz besondere Frau. Bis auf die Grundmauern erschüttert, sind nicht nur seine besten Jahre seiner Karriere zum Opfer gefallen, sondern ebenso seine Ehe und echte Freundschaften.

Mit „Aufsteiger“ ist Peter Huth eine sehr pointierte und vielumfassende Gesellschaftskritik in unterhaltsamer Romanform gelungen. Einmal mehr führt er uns, unsere skrupellose Welt vor Augen, wobei er sich hauptsächlich auf das Medien - und Verlagswesen bezieht. Dabei greift er u.a. Themen wie Feminismus, Cancel Culture, Transsexualität, Rechts - Links Positionen, Klimakleber, Diskriminierung auf, was für meinen Geschmack etwas viel auf einmal war. Sein Schreibstil ist vielgestaltig, ironisch und lebendig, wobei die von ihm gezeichneten Akteure eher klischeebehaftet dargestellt sind und mir nicht ans Herz wachsen konnten. In Sachen Spannung beinhaltet die Story interessante Plot-Twists und hält sich eigentlich durchweg konstant, wobei sich die Ereignisse zum Ende hin dann extrem überschlagen und mir etwas zu dramatisch und überspitzt waren.

Fazit: Alles in Allem ein empfehlenswerter, unterhaltsamer und zudem absolut zeitgemäßer Gesellschaftsroman, der mich zwar nicht vollends packen konnte, jedoch einen interessanten Einblick in die Verlags- und Medienbranche verleiht, zum Nachdenken anregt und Fragen aufwirft.

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Veröffentlicht am 29.10.2025

Sozialkritisch, humorvoll, spritzig!

Hustle
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Was, wenn Du nach Deinen eigenen Moralvorstellungen handelst und in einer teuren Stadt wie München das Geld einfach nicht reicht? Als Leonie sich mit drei Münchner Frauen anfreundet, hat sie sehr schnell ...

Was, wenn Du nach Deinen eigenen Moralvorstellungen handelst und in einer teuren Stadt wie München das Geld einfach nicht reicht? Als Leonie sich mit drei Münchner Frauen anfreundet, hat sie sehr schnell die passende Antwort und ein unkonventionelles Geschäftsmodell gefunden, doch mit dem Geld kommen auch die ersten Zweifel.

Zwar hatte ich schon viel positives gehört, trotzdem war ich beim Lesen des Klappentextes dann doch eher skeptisch und habe mit einer ziemlich oberflächlichen Story gerechnet, die da so vor sich hin plätschert. Zu Unrecht, denn mit ihrem Roman „Hustle“ ist Julia Bähr wirklich eine clevere, unterhaltsame Mischung aus Humor und Tiefgang geglückt, in der sie sich wortwitzig u.a. mit sozialkritischen Themen wie Moral, Konsum und Kapitalismus auseinandersetzt. Dabei ist ihr Schreibstil modern und lebendig, teils witzig und direkt, aber auf jeden Fall tiefgründig und auf den Punkt gebracht, so dass es beim Lesen keinesfalls langweilig wird. Zudem sind die Charaktere des Buches allesamt sehr authentisch und glaubhaft dargestellt. Ebenso wie Hauptprotagonistin Leonie, die auf mich nicht nur frech, sondern ebenso „echt“ wirkte. Trotz ihrer moralisch zweifelsohne sehr fragwürdigen Aktionen kam sie mir nicht verkorkst vor, vielmehr konnte ich ihre Handlungen nachvollziehen und fand sie äußerst kreativ. Jedenfalls hatte ich sie - nicht zuletzt ihres Haferflocken fressenden Schleimpilzes wegen - sehr schnell in mein Herz geschlossen

Fazit: Ein sehr angenehm zu lesendes, ebenso kluges wie kurzweiliges Buch mit Witz und Charme. Das Lesen lohnt sich auf alle Fälle!

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Für mich zu wirr und zickig um überhaupt hineinzufinden

Immortal Consequences – Die Blackwood Academy Trials
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Um verlorene Seelen auf die andere Seite zu geleiten, ist Wren nach ihrem Tod an der Blackwood Academy gelandet, in einer Welt zwischen Leben und Tod um dort ihren „Ewigen Pflichten“ nachzukommen. Um diesem ...

Um verlorene Seelen auf die andere Seite zu geleiten, ist Wren nach ihrem Tod an der Blackwood Academy gelandet, in einer Welt zwischen Leben und Tod um dort ihren „Ewigen Pflichten“ nachzukommen. Um diesem Schicksal zu entfliehen gibt es nur eine Chance - sie muss sich für den magischen Wettkampf, der nur alle zehn Jahre stattfindet, nominieren und sie muss die vier Prüfungen bestehen. Doch mit diesem Wunsch und Vorsatz ist sie an der Academy natürlich nicht allein und die Regeln haben sich geändert…

Welch eine spannende Idee für einen Fantasyroman! Ein vielversprechender Klappentext und ein traumhaftes Cover samt Farbschnitt. Und dann das. Ich muss sagen, es kommt bei mir wirklich mehr als selten vor, dass ich ein Buch mal komplett abbreche. Doch habe ich bei Band 1 der Immortal Consequences Dilogie von I.V. Marie - für mich - wirklich keinen Anreiz gefunden weiterzulesen. Ich habe mich wirklich bemüht, es mehrmals probiert, doch habe ich einfach nicht in die unstrukturierte Story hineinfinden können und war jedes Mal einfach nur von den Protagonisten genervt. Bei Seite 140 habe ich es dann schließlich aufgegeben und abgebrochen. Zum Einen, weil das ganze, komplexe Magiesystem und auch die -welt nur häppchenweise und sehr schleppend erklärt werden, ich mir also auf vieles keinen Reim machen und nicht folgen konnte - ich verstehe halt ganz gerne Zusammenhänge und worum es im Ganzen geht. Zum Anderen, wird die Geschichte aus insgesamt 6 Perspektiven erzählt, die, gefühlt einfach nur nacheinander oberflächlich angerissen und abgearbeitet werden. Dadurch fehlten mir einfach sämtliche Hintergründe und auch die Tiefe. So konnte ich mich in keinen der Protagonisten auch nur ansatzweise hineinversetzen und fand sie obendrein auch noch durchweg - alle - ziemlich unsympathisch, ja fast schon abstoßend. Irgendwie hatte ich aufgrund des interessanten Klappentextes etwas anderes erwartet, so z.B. dass auch die Geleitung der Seelen aus der Zwischenwelt beschrieben und einzelne verfolgt werden, um überhaupt ein Gefühl für diese frustrierende, düstere Arbeit zu bekommen. Doch bis Seite 140 gab es für mich irgendwie nur Gezicke, erzwungenes Geplänkel, Arroganz und sich gegenseitig zugefügte Verletzungen, die sowieso wieder von alleine heilen. Für meinen Geschmack alles ziemlich verwirrend, unstrukturiert, nichts sagend und oberflächlich.

Fazit: Von dem was ich gelesen habe bin ich ziemlich enttäuscht. Ich habe in der letzten Zeit so viele gute Bücher gelesen, dass mir meine Zeit einfach echt zu schade war, um mich bis zum Schluss weiter von Kapitel zu Kapitel zu quälen ohne in die Geschichte hineinfinden oder sie wirklich nachvollziehen zu können, ohne Sympathie. Vielleicht habe ich etwas verpasst, vielleicht wurde es besser, ich kann nur das beurteilen was ich gelesen habe und das hat mich nicht gefesselt oder gefallen. Allerdings tue ich mich immer schwer damit, die harte Arbeit von Autoren schlecht zu bewerten oder beurteilen - schließlich ist alles nur eine Frage des individuellen Geschmacks - daher gibt von mir für die wunderschöne Buchgestaltung und die echt interessante Idee zumindest zwei Sterne.

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