Cover-Bild Ein weites Leben
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26,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Blanvalet
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 25.03.2026
  • ISBN: 9783764510053
M. L. Stedman

Ein weites Leben

Roman - Wenn je ein Roman Zuflucht vor der Welt geboten hat, dann ist es dieses Buch!
Cornelius Hartz (Übersetzer)

Ein erzählerisches Meisterwerk.

Ein Lastwagen, drei Männer, ein Moment der Unachtsamkeit – von einer Sekunde auf die andere ist das Leben der MacBrides ein anderes. Einzig Sohn Matthew übersteht das Unglück mit schweren Beeinträchtigungen. Und doch findet er zielstrebig zurück nach Meredith Downs, zurück zu Mutter und Schwester, als das Schicksal ein zweites Mal zuschlägt. Und plötzlich steht nicht nur sein Leben auf dem Spiel, sondern seine Seele – und zwar auf eine Weise, die kaum jemand vorhersehen, geschweige denn hätte überleben können.

M.L. Stedman legt wie keine Zweite den Finger auf die ganz großen zwischenmenschlichen Konflikte – und macht aus ihnen eine überwältigende und heilsame Leseerfahrung.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2026

Ein ganz wunderbares Buch, das zum Nachdenken anregt ...

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Wie schon der erste Roman - „Das Licht zwischen den Meeren“ - der australischen Autorin M. L. Stedman hat mich auch ihr neuestes Werk wieder tief berührt. Nach eigener Aussage hat sie lange daran gefeilt ...

Wie schon der erste Roman - „Das Licht zwischen den Meeren“ - der australischen Autorin M. L. Stedman hat mich auch ihr neuestes Werk wieder tief berührt. Nach eigener Aussage hat sie lange daran gefeilt und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach mehr als sehen lassen!

Die Familie MacBride steht im Mittelpunkt dieses kraftvollen Familienepos. Deren Leben – wie schon das vorangegangener Generationen – scheint vorgezeichnet. Die riesige Schaffarm „Meredith Downs“ wird seit ihrer Gründung vom jeweils ältesten Sohn der Familie geführt und so ist auch Sohn Warren für diese Rolle vorgesehen. Doch ein schrecklicher Unfall macht den MacBrides einen grausamen Strich durch diese Rechnung und tötet dabei Warren und seinen Vater Phil. Der überlebende jüngste Spross braucht lange, um sich den Weg zurück ins Leben zu kämpfen und nur die unvoreingenommene Liebe von Mutter Lorna und Schwester Rose lässt ihn langsam genesen. Als sich schließlich endlich wieder eine vorsichtige Normalität einzustellen zu scheint, schlägt das Schicksal erneut mit voller Wucht zu …

Obwohl ich selbst noch nie in Australien war, fiel es mir durch die bildhafte Sprache leicht, mich schnell im Outback auszukennen. Mit einer Wortgewalt, die mich an den Seiten kleben ließ, entführt mich die Autorin in eine Geschichte, die eher ruhig und dennoch so kraftvoll ist, dass sie mich beim Lesen oft zum Nachdenken zwang. Ich bin begeistert von diesem Roman, der einen solch schwierigen Weg aufzeigt, dass es mir oft in der Seele wehtat. Das irgendwie versöhnliche Ende gab mir aber wieder neuen Mut und somit möchte ich von Herzen kommende fünf leuchtende Sterne vergeben. M. L. Stedman hat es geschafft, mir einen tiefen Blick in die Seele ihrer besonderen Charaktere zu gewähren. Von mir gibt es dafür ein uneingeschränkte Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Bittersüßer Schmerz

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"Ein weites Leben" erzählt die Geschichte der Familie MacBride, die im australischen Outback leben und recht abgeschieden von der Welt ihr einfaches Dasein mit harter Arbeit leben.

Zu der Familie ...

"Ein weites Leben" erzählt die Geschichte der Familie MacBride, die im australischen Outback leben und recht abgeschieden von der Welt ihr einfaches Dasein mit harter Arbeit leben.

Zu der Familie gehören zu Beginn Lorna und ihr Mann Phil sowie ihre drei Kinder, Warren, Rose und Matthew. Doch ein großes Unglück sorgt bereits zu Beginn der Geschichte dafür, dass die Familie stark schrumpft und noch weiter zu schrumpfen droht, da Matt nach dem Unfall nicht mehr der ist, der er mal war. Er kämpft sich zurück ins Leben, doch alles hat seinen Preis und er zahlt einen besonders hohen.

Die Geschichte ist keine Wohlfühl-Story. Sie schmerzt, und zwar richtig. Dieser liebenswerten Familie bei ihren Schicksalsschlägen als Leser tatenlos zuschauen zu müssen tut weh und muss erstmal verdaut werden. Die Hoffnungsschimmer, die strategisch gut gesetzt sind, machen diesen Schmerz bittersüß.

Von mir erhält dieses Buch eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 26.03.2026

Ein brillantes Buch

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Das Licht zwischen den Meeren ist das erste Buch der Autorin M. L. Stedman und hat mich damals total begeistert. Nach langer Wartezeit ist nun endlich ein neues Buch von ihr erschienen.
Das Buch ist in ...

Das Licht zwischen den Meeren ist das erste Buch der Autorin M. L. Stedman und hat mich damals total begeistert. Nach langer Wartezeit ist nun endlich ein neues Buch von ihr erschienen.
Das Buch ist in einem schönen Hardcover erschienen und das Cover ist sehr ansprechend. Auf 526 Seiten erzählt Stedman wieder eine große und mutige Geschichte aus ihrer Heimat Australien.

Es ist eine gewaltige Familiengeschichte, die unter die Haut geht. Mir gefällt ihr Schreibstil und ich lasse mich immer mit der Geschichte wegtragen. Schon nach den ersten Seiten ist man mittendrin und hat das Gefühl die Protagonisten gehören zur eigenen Familie und man beginnt unter der Sonne Australiens zu schwitzen.
Ein zu tiefst bewegender Roman, der neugierig macht auf das Leben und das Land Australien.

Für mich ist das Buch ein neues Meisterwerk und die Autorin brillant.
Ein vollkommenes Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Eine großartig erzählte Geschichte

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„Ein weites Leben“ von M. L. Stedman ist ein großartiger Roman voller Tragik und Lebenskraft, deren Schönheit man erst dann versteht, wenn man die Geschichte gelesen hat.

Inhalt:
Seit Generationen lebt ...

„Ein weites Leben“ von M. L. Stedman ist ein großartiger Roman voller Tragik und Lebenskraft, deren Schönheit man erst dann versteht, wenn man die Geschichte gelesen hat.

Inhalt:
Seit Generationen lebt die Familie der MacBrides auf der entlegenen Schaffarm Meredith Downs in Westaustralien. Bis eines Tages ein Unfall alles ändert. Während der Vater und der älteste Sohn ihr Leben verlieren, übersteht der 17-jährige Matthew das Unglück mit schweren Beeinträchtigungen. Und doch findet er zielstrebig zurück nach Meredith Downs, zurück zu Mutter und Schwester, als das Schicksal ein zweites Mal zuschlägt. Aber diesmal steht nicht nur Matts Leben auf dem Spiel, sondern seine Seele – und zwar auf eine Weise, die kaum jemand vorhersehen, geschweige denn hätte überleben können.

Westaustralien 1958 - Ein Lastwagen, drei Männer, ein Moment der Unachtsamkeit – von einer Sekunde auf die andere ist das Leben der MacBrides ein anderes und hier beginnt die Geschichte …

In unterschiedlichen Handlungssträngen und aus unterschiedlichen Perspektiven werden die einzelnen Charaktere, Stück für Stück, zum Leben erweckt. Besonders gelungen finde ich die Schilderungen über das Leben selbst auf der entlegenen Schaffarm und der wundervollen Landschaftsbeschreibungen. Erst dadurch wird klar, wie einsam und abgeschieden das Leben auf Meredith Downs ist.

Was folgt, ist kein lautes Drama, sondern eine sensible, tiefgehende Erzählung über Trauer, Schuld, Verantwortung und darüber, was Menschen trägt, wenn alles ins Wanken gerät.

Die tragische Lebensgeschichte von Matthew hat mich von Anfang bis zum Ende tief berührt.

Ein trauriges aber versöhnliches Ende.

Fazit:
Die Autorin schafft eine ruhige Atmosphäre, aber oft mit vielen Zeitsprüngen, mitten in einer aktuellen Handlung und schafft damit Längen, die nicht unbedingt sein müssten. Die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen, denn sie fühlen sich dadurch greifbar und authentisch an. Geschickt konnte mich die Autorin mit einigen Wendungen und Entwicklungen überraschen.
Von mir 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung für alle, die Familiengeschichten lieben

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Veröffentlicht am 19.03.2026

Intensiv und sehr australisch

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Wenn man dieses Buch aufschlägt ist man direkt mitten in Westaustralien, spürt die Weite, es ist heiß, staubig, karg, es gibt nur wenige Menschen und wenn, dann sind das skurrile Typen.

Da leben die MacBrides ...

Wenn man dieses Buch aufschlägt ist man direkt mitten in Westaustralien, spürt die Weite, es ist heiß, staubig, karg, es gibt nur wenige Menschen und wenn, dann sind das skurrile Typen.

Da leben die MacBrides schon seit Generationen und betreiben Schafzucht. So eine Schaffarm erstreckt sich über Kilometer, ist weit ab von allem, das schweißt eine Familie zusammen.

Als der Vater und der ältere Sohn bei einem Autounfall sterben, sieht das Leben der Familie plötzlich ganz anders aus. Mit einem Schlag steht Lorna MacBride alleine da mit einer Tochter im Teenageralter, einem schwerverletzten Sohn und dann noch der Verantwortung für den Familienbetrieb. Eine Tragödie, die dann tatsächlich noch einen Schicksalsschlag obendrauf bekommt.

Das Buch ist sehr plastisch geschrieben, das Lesen ist intensiv, es ist, als wäre man dabei. Das Schicksal der Familie geht zu Herzen und erfordert Taschentücher. Noch einmal schlimmer wird es durch das schrecklich konservative Frauenbild der 1960er Jahre. Auch das erlebt man hier hautnah. Wer ist der Vater von Roses Kind? Ist es etwa unehelich? Schlimmer kann ein Skandal nicht sein. In der Poststation ihres Gatten schnüffelt Myrtle Eedle durch die Briefe. Der Kängurujäger Pete Peachy ist verdächtig reserviert. Das kann nichts Gutes bedeuten.

Dieses Buch schlägt man auf und taucht ab, ist live dabei von 1960 bis ins Jahr 2000 und erlebt mit, wie sich die Familie MacBride neu aufstellt. Es hat gelegentliche Längen, aber wenn man es beendet hat fühlt es sich an, wie aus dem Urlaub zurückkommen. Man war lange Zeit ganz wo anders und hat viel erlebt.

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