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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.03.2026

Manchmal muss man auch einfach mal was riskieren!

Fäden des Glücks
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Karla fällt aus allen Wolken als sie einen Steuerbescheid im Briefkasten vorfindet den sie erstmal gar nicht zuordnen kann. Bis ihr klar wird das es hier um die Kosten eines alten Gutshauses geht was sie ...

Karla fällt aus allen Wolken als sie einen Steuerbescheid im Briefkasten vorfindet den sie erstmal gar nicht zuordnen kann. Bis ihr klar wird das es hier um die Kosten eines alten Gutshauses geht was sie von ihrem Vater geerbt hat.

Dieses Haus steht in Mecklenburg-Vorpommern. Dort hat Karla gemeinsam mit ihren Eltern alle ihre Ferien verbracht. Zuletzt war Karla vor 13 Jahren dort.

Da Karla gerade fristlos entlassen wurde, fasst sie den Entschluß, nach Lüttenbü zu fahren und das Haus zu renovieren um es dann schnellstmöglich zu verkaufen.

Dort angekommen macht zuerst mal ein Wasserrohrbruch ihrem Zeitplan einen Strich durch die Rechnung. Dazu gesellen sich noch die alten Erinnerungen an zerbrochene Freundschaften, Familienkonflikte und an Rasmus, ihre erste große Liebe und zeitgleich auch der Bruder ihrer ehemals besten Freundin Bruna.

Beim durchstöbern in dem alten Gutshaus fällt Karla ihre alte Nähmaschine in die Hände, ihre Leidenschaft für das Nähen flammt erneut auf. Sie erweckt die Maschine zu neuem Leben und merkt wie gut ihr das tut und welch entschleunigende Wirkung das Nähen auf sie hat.

Bei Karlas erstem Besuch im Dorf, stolpert sie ausgerechnet Rasmus über die Füsse, der sich daraufhin nicht aufhalten lässt Karla bei ihrem Renovierungsvorhaben zu unterstützen.

Zwischen viel Arbeit, vielen Stoffbahnen und neuen Bekanntschaften blüht Karla regelrecht auf und überdenkt ihr bisheriges Leben.

Als Karla eines Tages in dem ehemaligen Arbeitszimmers Ihres Vaters am räumen ist, fällt ihr ein altes Tagebuch in die Hände von einer ehemaligen Besitzerin dieses Hauses in Kriegszeiten. Welches Geheimnis und welch traurige und tragische Ereignisse in Verbindung mit diesem Tagebuch stehen ahnt Karla zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Mein Fazit
Ein wunderschöner Roman mit symphatischen Charakteren. Es ist mir schwer gefallen dieses Buch aus der Hand zu legen, ich habe jede Seite sehr gerne gelesen.

Leseempfehlung?
Auf jeden Fall ja!!!

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Eine Autorin ermittelt

39 Grad Mord
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Hannah ist Autorin. Sie hat schon mehrere Romane geschrieben, die nicht wirklich zum Erfolg geführt haben. Das ändert sich jedoch nachdem sie ihren ersten Krimi geschrieben hat der durch die Decke gegangen ...

Hannah ist Autorin. Sie hat schon mehrere Romane geschrieben, die nicht wirklich zum Erfolg geführt haben. Das ändert sich jedoch nachdem sie ihren ersten Krimi geschrieben hat der durch die Decke gegangen ist. Allerdings hasst Hannah diesen Roman und möchte nicht nur auf diesen "Frauenkrimi" reduziert werden. Nachdem sie dann bei einem Interview die Beherrschung verliert schickt ihr Lektor sie für eine Auszeit nach Sizilien.

Dort soll sie ein wenig Kraft tanken und endlich mit ihrem zweiten Krimi beginnen für den sie bereits einen ordentlichen Vorschuss bekommen und diesen bereits ausgegeben hat.

Nicht nur das Hannah absolut keine Lust dazu hat einen weiteren Krimi zu schreiben, nein, sie hat auch noch eine Schreibblockade. Der Vertrag ist aber nun mal unterschieben und der Vorschuss ist futsch.

In Sizilien angekommen denkt Hannah gar nicht daran mit dem Buch zu beginnen, sie genießt erstmal das Wetter, die Umgebung und das gute Essen in einem Restaurant in der Nähe. Dort lernt sie ein äußerst wohlhabendes Ehepaar kennen.

Die Umstände entwickeln sich so, das Hannah gemeinsam mit dem Ehepaar in deren Villa landet. Es wird ein feucht, fröhlicher Abend mit gutem Essen und viel Wein.
Am frühen Morgen wird Hannah von der vollkommen aufgelösten Haushälterin geweckt. Die Hausherrin liegt ermordet in der Küche, der Ehemann ist verschwunden und Hannah hat von alledem nichts mitbekommen.

Hannah wird verhaftet und wird zu einer der Hauptverdächtigen. Nachdem Hannah wieder auf freien Fuß gesetzt wird beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln wer der Mörder ist.

Mir hat der Roman gut gefallen, ich wollte immer wissen wie es weiter geht und was als nächstes passiert. Es ist eher schwierig das Buch zwischenzeitlich aus der Hand zu legen da es äußerst spannend ist.
Die sehr kurz gehaltenen Kapitel haben mir besonders gut gefallen. Der Schreibstil ist flüssig. Allerdings muss ich sagen das Hannah mir eher unsympathisch gewesen ist. Ihr Verhalten war stellenweise unerträglich. Ohne Alkohol kann sie nicht existieren. Den Erzählstrang mit Margrèt hätte ich nicht gebraucht das war für mein Empfinden überflüssig.

Des weiteren ist es hier Erwähnenswert das man als Leser tolerant sein muss der Geschichte gegenüber da hier alles sehr unrealitisch ist. Wenn eine Privatperson ermitteln würde und sich permanent in die Polizeiarbeit einmischen würde und immer wieder Grenzen überschreitet, absolut undenkbar.

Die Aufklärung war das einzige was mir nicht zugesagt hat. Für mich war das nach diesem tollen Roman ein wenig zu plump und enttäuschend.

Mein Fazit
Ein toller spannender und kurzweiliger Krimi, leider aber auch äußerst unrealistisch. Sehr gut zum Nebenbei weglesen geeignet.
Leseempfehlung?
Ja, auf jeden Fall.

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Veröffentlicht am 01.03.2026

So, Herr Grow, wie funktioniert denn so eine Teufelsaustreibung?

Einatmen. Ausatmen.
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Marlene Buchholz soll der Neue CEO des Aviola Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig darüber das sie die Firma sehr weit nach vorne gebracht hat und horrende Gewinne erzielt hat. Menschlich ist ...

Marlene Buchholz soll der Neue CEO des Aviola Konzerns werden. Ihre Kollegen sind sich einig darüber das sie die Firma sehr weit nach vorne gebracht hat und horrende Gewinne erzielt hat. Menschlich ist Marlene jedoch Untragbar. Ihr fehlt jegliches Feingefühl im Umgang mit den Angestellten, sie ist mehr als nur unemphatisch. Für Marlene zählt lediglich Gewinne zu erzielen.

Aufgrund dieser aktuellen Situation wird Marlene, bevor sie den Posten als CEO antreten, darf von Ihrem Vorgesetzten in ein Achtsamkeitscamp geschickt.
Doch ausgerechnet der Inhaber dieses Camps steckt gerade selbst in einer tiefen Sinnkrise. Noch dazu steht seine Achtsamkeits Academy kurz vor dem Bankrott. Für Alex Grow ist "der Fall" Marlene Buchholz existenziell. Denn nur dann, wenn er Marlene etwas mehr Menschlichkeit und Emphatie näher bringen kann, kann er seine Academy retten, da er mit dem Vorgesetzen von Marlene einen Deal ausgehadelt hat womit er sein Unternehmen vor dem Aus retten kann.

Marlene hat mir extrem gut gefallen, ihr Humor ist einzigartig, sie ist so trocken und haut Sachen auf dem Punkt raus, das ich sie Regelrecht geliebt habe. Alle anderen Protagonisten sind auch überaus sympathisch.

Leider muss ich jedoch sagen das dieser Roman, für mich, ein absoluter Fehlgriff gewesen ist. Für die wenigen Seiten war mir einiges viel zu weit hergeholt.
Was mich massiv gestört hat war, das Marlene hier eine hundert achtzig Grad Drehung innerhalb weniger Tage durchgemacht hat. Die Geschichte ist mir viel zu unrealistisch. Die gesamte Begebenheit rund um den Hausmeister, also bitte, mehr Unrealismus geht ja kaum noch. Marlene sitzt urplötzlich am Sterbebett seiner Mutter wo sie den Hausmeister gerade mal seit drei Tagen "kennt" ??? Oh man...

Ebenso den Erzählstrang rund um Connie, alles viel zu viel.

Manchmal ist weniger eben mehr. Hier bin ich froh das dieser Roman so kurz und auch kurzweilig war und das ich diesen schnell, nebenher weglesen konnte.

Mein Fazit
Ein Roman der viel zu voll und viel zu unrealitisch ist, den man allerdings auch schnell mal nebenher weglesen kann, aber nicht muss.
Leseempfehlung?
An der Stelle leider nein. Für mich war das ein Fehlgriff.

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Veröffentlicht am 25.02.2026

Du musst in Deinem Leben immer einen Platz für die schönen Dinge haben

Ein weites Leben
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Phil McBride ist gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Warren und Matt in seinem Pritschenwagen unterwegs als es zu einem grauenhaften Unfall kommt. Phil und Warren sterben noch an der Unfallstelle, einzig ...

Phil McBride ist gemeinsam mit seinen beiden Söhnen Warren und Matt in seinem Pritschenwagen unterwegs als es zu einem grauenhaften Unfall kommt. Phil und Warren sterben noch an der Unfallstelle, einzig Matt überlebt. Allerdings ist Matt sehr schwer verletzt, auch sein Leben hängt am seidenen Faden.

Matts gesundheitlicher Zustand bessert sich nur langsam. Eines Tages ist er aber soweit stabil das er über ein Wochenende nach Hause fahren darf. Zu Hause auf Meredith Downs wird er von seiner Mutter Lorna und von seiner Schwester Rose erwartet.

Während diesem Wochenende zu Hause kommt es zu einem vollkommen grausamen Ereignis. Da Matts Gedächnis durch den Autounfall jedoch sehr beeinträchtigt ist, erinnert er sich in keinster Art und Weise daran was an diesem Wochenende vorgefallen ist.

Nach einer weiteren langen Zeit im Krankenhaus und in einer Rehaklinik ist Matt soweit wieder auf den Beinen das er endgültig zu seiner Mutter und zu seiner Schwester nach Meredith Downs zurückkehren kann.

Da Rose überaus schwierig im Umgang ist und es mit ihr immer wieder zu Ärgernissen und zu Streit mit ihrer Mutter kommt, entschließt sie sich Meredith Downs zu verlassen. Sie verspricht ihrer Mutter zu Weihnachten nach Hause zurück zu kommen.
Abseits von zu Hause geht es Rose nach anfänglichen Schwierigkeiten gut. Sie hat eine gute Arbeitsstelle und ihre Vorgesetzte schließt sie in ihr Herz. Sie ist eine gute Stütze für Rose.

Die Monate gehen so dahin bis es Weihnachten wird und Rose, wie versprochen, zurück nach Hause zu ihrer Mutter und ihrem Bruder Matt fährt.
Nachdem Rose zurück ist verändern sich die Dinge auf Meredith Downs. Der Unfall von Phil, Warren, Matt und die Ereignisse von Matts Besuch zu Hause während seines Krankenhaus Aufenthaltes schlagen erbarmungslos von einer auf die andere Minute zu und erschüttern die Familie McBride bis ins Mark. Vor allem Matts Leben und seine Seele sind bis ins unermessliche zerrüttet.

Zwar lese ich generell sehr gerne lange Romane mit vielen Seiten, bin allerdings auch immer ein wenig Skeptisch ob dieser dann evtl zäh wird.
Dies ist hier absolut nicht der Fall. Hier ist alles auf den Punkt gebracht. Keine Seite ist zuviel und keine Seite ist zuwenig. Ein weites Leben habe ich von der ersten bis zur letzen Seite geliebt. Nachdem ich den Roman beendet habe war ich äußerst wehmütig das ich die Familie McBride nicht weiter begleiten konnte.

Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, was mir grundsätzlich gut gefällt. Die Charaktere sind alle sympathisch, man wünscht jedem nur das Beste. Hervorheben möchte ich hier als Nebencharakter Pete Peachey und Sneaky Snook. Beide geben der Geschichte zusätzlich einen ganz besonderen Schliff. Alle Charaktere sind äußerst gut ausgearbeitet und haben Tiefgang.

Es ist ein leichtes nach Meredith Downs und in die Familie McBride einzutauchen. 25 Seiten vor dem Ende dachte ich für mich es wäre okay den Roman jetzt hier zu beenden, Nein, eben nicht! Die letzten 25 Seiten haben mir erneut überaus gut gefallen. Die Autorin hat an dieser Stelle einen wunderschönen Abschluss geschaffen, der mich ebenfalls absolut zufrieden zurück gelassen hat. Den ein oder anderen Moment werde ich sicherlich noch einmal über die McBrides nachdenken.

Ein riesen großen Danke schön an die Autorin für diesen wundervollen Roman!!! ♥

Mein Fazit
Ein Highlight das alles zu bieten hat was zu einem guten Roman dazu gehört mit viel Tiefgang und einer ganz wundervollen Familie.

Leseempfehlung?
Aber sowas von!!! Auf jeden Fall ein ganz großes JA!!!

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Veröffentlicht am 15.02.2026

Wenn man etwas verloren hat, merkt man erst, wie sehr man es bahalten wollte

Ein Zuhause im Frühling
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Ella lebt und arbeitet in London. Sie illustriert Kinderbücher. In der Beziehung zu ihrem Freund Patrick ist es ein ständiges auf und ab, wodurch Ella künstlerisch und auch ganz allgemein in eine tiefe ...

Ella lebt und arbeitet in London. Sie illustriert Kinderbücher. In der Beziehung zu ihrem Freund Patrick ist es ein ständiges auf und ab, wodurch Ella künstlerisch und auch ganz allgemein in eine tiefe Krise fällt.

Da kommt es ihr wie gerufen, das ihre Patentante für die nächsten sechs Monate die Welt bereisen möchte und Ella drum bittet ihr Cottage in einem kleinen beschaulichen Örtchen zu hüten und vorrübergehend dort einzuziehen.

Ella legt mit Patrick eine Beziehungspause ein und fährt nach Wilsgrave.

Dort angekommen hat Ella den Plan sich einzuigeln und für sich alleine zu bleiben. Da hat sie allerdings die Rechnung ohne den quirligen Labrador Tess gemacht, den sie ebenfalls in Obhut nehmen soll und ohne die Dorfbewohner die jeden einzelnen im Dorf in sämtliche Aktivitäten und Aufgaben mit einbeziehen. Auch Ella kann sich diesem ganz speziellen Dorfleben nicht entziehen.

Allem voran steht da Bets, die Ella unmittelbar mit sich reisst und ihr erst gar keine Möglichkeit zum Entkommen lässt. Dann ist da noch Devon, der Dorf Tierarzt der Ella direkt bei ihrer ersten Begegnung erstmal sagt was sie mit Tess alles falsch macht.

Was für ein wunderschöner Roman. Ich bin total begeistert. Hier gibt es alles was ein Wohlfühlroman braucht. Ein angenehmer, flüssiger Schreibstil, symphatische Charaktere, ein guter Zusammenhalt unter den Menschen, ein sehr schönes Setting. Hier passt einfach alles.

Dieses Buch habe ich sehr gerne gelesen und habe mir oftmals gewünscht in dieses hinein zu schlüpfen und dort zu wohnen. Vielleicht sollte dieser Roman mal zur Pflicht Lektüre gemacht werden um der Menschheit mal zu verdeutlichen wie schön und angenehm das Leben sein kann wenn alle füreinander da sind und wenn die Gemeinschaft zusammen hält.

Hier bleibe ich ein wenig wehmütig zurück, da ich gerne endlos hätte weiter lesen wollen. Jetzt bleibt mir nur, mich auf den zweiten Teil zu freuen.

Mein Fazit
Ein wunderschöner Wohlfühlroman mit sehr symphatischen Charakteren und zwei Hunden die man direkt ins Herz schließt.

Leseempfehlung?
Definitiv ja!!!

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