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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.02.2026

Schwacher Zusammenhang

Liefern
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"Liefern" ist ein Buch, das ich kurzzeitig interessant fand, dann darüber nachdachte, es nicht weiterzulesen, dann plötzich doch sehr spannend fand und bei dem ich mich am Ende dann doch fragte, warum ...

"Liefern" ist ein Buch, das ich kurzzeitig interessant fand, dann darüber nachdachte, es nicht weiterzulesen, dann plötzich doch sehr spannend fand und bei dem ich mich am Ende dann doch fragte, warum ich es überhaupt gelesen habe.

Das Buch erzählt - extrem (!) lose zusammenhängend die Geschichten von einigen Lieferfahrern (und anderen Dienstleistern, warum auch immer) in verschiedenen Ländern. Dabei hat keine der Geschichten soetwas wie ein Ende, die meisten der Geschichten haben nichtmals einen vorläufigen Abschluss.

Die Charaktere wirken auf den ersten Blick unterschiedlich, haben allerdings am Ende des Tages alle die gleichen Sorgen und Motive - sie müssen Geld verdienen und haben keine Möglichkeiten, das in einem professionellen Beruf zu tun. Obwohl der kurze Blick in ihre Leben egentlich hätte interessant sein können, ist er das nicht, da das Buch wie eine zu früh veröffentlichte Rohfassung wirkt.

Veröffentlicht am 26.01.2026

Nicht durchdacht

The Exes
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"The Exes" hätte eigentlich Potenzial gehabt, ist allerdings wegen der eher kläglichen Umsetzung gescheitert.
Das Buch erzählt die Geschichte von Natalie, einer schwarzen Frau, die sich in ihren ...

"The Exes" hätte eigentlich Potenzial gehabt, ist allerdings wegen der eher kläglichen Umsetzung gescheitert.
Das Buch erzählt die Geschichte von Natalie, einer schwarzen Frau, die sich in ihren Chef verliebt und ein recht dunkles Geheimnis bezüglich ihrer drei Ex-Freunde hat - denn sie sind alle tot.
Man könnte meinen, mit diesem Setting kann man nicht allzuviel falsch machen, dennoch glänzt das Buch eher mit langweiligen Passagen, vorhersehbaren "Twists", komplett seltsamen Handlungssträngen, die nur bestenfalls halb Sinn ergeben, und Charakteren, die immer anstrengender werden. Auch bei dem Aufbau der Handlung gibt es einige Stellen, die offensichtlich nicht komplett durchdacht wurden.
Letztendlich war ich froh, das Buch endlich beendet zu haben, und hätte es im Nachhinein leider nicht von Neuem gelesen.

Veröffentlicht am 16.01.2026

Solide

Minnesota
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Es hat ein wenig gedauert, bis ich in "Minnesota" reingekommen bin. Die Handlung des Buchs findet in zwei unterschiedlichen Jahren statt, sodass man gedanklich vor allem zu Beginn etwas springen muss. ...

Es hat ein wenig gedauert, bis ich in "Minnesota" reingekommen bin. Die Handlung des Buchs findet in zwei unterschiedlichen Jahren statt, sodass man gedanklich vor allem zu Beginn etwas springen muss. Ehrlich gesagt ist eine der beiden Zeitebenen vollkommen überflüssig.
Sprachlich ist das Buch vollkommen in Ordnung, kein literarisches Meisterwerk, aber es reicht für ein ordentliches fiktives Buch aus.
Die Charaktere sind teilweise sehr interessant, teilweise eher nichtssagend, da geht die Spanne weit auseinander. Die Hauptpersonen haben auf jeden Fall genug Charakter, um einen netten Spannungsbogen zu erschaffen, auch wenn es etwas dauert, bis er endlich beginnt und er auch für meinen Geschmack etwas zu früh abflacht.
Insgesamt ist es ein solides, passables Buch des Autors, jedoch hat er schon bessere geschrieben.

Veröffentlicht am 03.01.2026

Unplausibel und vorhersehbar

Sophie L.
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Sophie L hätte ein Thriller sein sollen, war aber nichtmals eine ordentliche Kriminalgeschichte.

Das Buch strotzt vor ewigen Wiederholungen, als hätte man Seiten füllen wollen. Die Charaktere sind größtenteils ...

Sophie L hätte ein Thriller sein sollen, war aber nichtmals eine ordentliche Kriminalgeschichte.

Das Buch strotzt vor ewigen Wiederholungen, als hätte man Seiten füllen wollen. Die Charaktere sind größtenteils nicht besonders gut gemacht, sodass ihr Verhalten oft unplausibel wirkt. Die Handlung überzeugt nicht und tatsächlich ist das Buch etwas langweilig.


Veröffentlicht am 27.11.2025

Meh

To Cage a Wild Bird
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"To cage a wild bird" war sehr vielversprechend und der Vergleich mit den Tributen von Panem hat mich dazu verleitet, das Buch lesen zu wollen. Ich muss allerdings sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin, ...

"To cage a wild bird" war sehr vielversprechend und der Vergleich mit den Tributen von Panem hat mich dazu verleitet, das Buch lesen zu wollen. Ich muss allerdings sagen, dass ich ziemlich enttäuscht bin, die drei Sterne nur vergebe, weil ich das Buch je letztendlich durchgelesen habe, es aber niemandem empfehlen würde, der kein anspruchsloser Teenie ist.
Der Schreibstil der Autorin ist leider ansrengend und unausgereift, voller Wiederholungen und sprachlich einfach plump.
Die Charaktere sollen eine Entwicklung durchlaufen, diese überzeugt allerdings nicht und wirkt einfach ständig konstruiert und seltsam.
Die Handlung selbst zieht sich unnötig hin und es passiert letztendlich gar nicht so viel. Künstliches Drama, das vorherzusehen ist, und hölzerne Gefühle sind der Hauptinhalt. Am schlimmsten ist die "Liebesgeschichte", die einfach nur ein schlechter Porno für hormongeladene Mädchen sein soll.
Die Spannungskurve ist nicht wirklich gelungen und ich habe kein Interesse, den zweiten Teil zu lesen.