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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2026

ziemlich realistisch

The Night We Met
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Mein zweites Buch dieser Autorin und sicher nicht mein letztes. Und ja, es ist nicht ganz so gut wie das erste, dass ich von ihr gelesen habe aber es ist für mich immer noch nur ein Ranking innerhalb der ...

Mein zweites Buch dieser Autorin und sicher nicht mein letztes. Und ja, es ist nicht ganz so gut wie das erste, dass ich von ihr gelesen habe aber es ist für mich immer noch nur ein Ranking innerhalb der Autorin denn gegen andere ist sie immer noch eine sichere Bank für mich.

Ich mag ihren einfühlsamen und leicht humorvollen Erzählstil. Also nicht oberflächlich und keine schenkelklopfer-Witze. Keine Sorge. Und ich mag auch, dass ihre Geschichten immer eine schwierige Ebene haben. Also hier ist es ihr Freund, der psychische und andere Probleme hat. (Ich verrrate nicht zu viel.) Aber es gibt auch Alzheimer und andere Krankheiten, die das Leben der Figuren beeinflussen und die die Liebe nicht immer einfach machen.

Mir scheint, dass das nicht jeder in dieser Dimension mochte bei diesem Buch. Ich konnte allerdings vor allem Larissa sehr gut verstehen und nachvollziehen, dass sie eine Art Co-Abhängigkeit abschütteln musste bevor sie bereit war für etwas Neues. Und gerade das hat mir gut gefallen. Das Realistische daran.

Veröffentlicht am 12.04.2026

Erwartungen erfüllt

Ein weites Leben
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"Ein weites Leben" ist das von mir erhoffte zweite Buch der Autorin M.L. Stedman. Ich hatte vorher schon sehr hohe Erwartungen und war dementsprechend etwas angespannt, ob diese auch erfüllt würden.

Erzählt ...

"Ein weites Leben" ist das von mir erhoffte zweite Buch der Autorin M.L. Stedman. Ich hatte vorher schon sehr hohe Erwartungen und war dementsprechend etwas angespannt, ob diese auch erfüllt würden.

Erzählt wird die Geschichte von Matthew MacBridge, der aus einer Schafzüchter-Familie stammt. Zwei schwere Schicksalsschläge erschüttern diese Familie um nicht zu sagen sorgen dafür, dass sie arg dezimiert wird. Es ist kaum ertragbar, was Matthew widerfährt und umso bewundernswerter ist es, dass er nie aufgibt und sich durchkämpft. Über mehrere Generationen wird hier erzählt.

Ich finde, die Autorin hat einen wirklich herausragenden Schreibstil. Ich mag den fast nüchternen Ton, in dem sie ihre Figuren betrachtet und uns Leser mit ein paar Schritten Entfernung zuschauen lässt. Das ist nicht weniger emotional als wäre man nah dran, nur für mich klarer und meiner Meinung nach auch klüger, denn man erkennt Dinge, die man vielleicht anders gar nicht sehen oder nicht so schnell verstehen würde. Man merkt, dass M.L. Stedman ihre HeldINNen gerne mag und viel Zeit mit ihnen verbracht hat, um sie so und nicht anders aufs Papier zu bringen.

Meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Unter einem wundervollen Cover steckt ein wirklich beeindruckender Roman.

Veröffentlicht am 23.02.2026

guter STart

Der letzte Sommer der Tauben
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Noah ist 14 Jahre alt, als das Kalifat in seiner Stadt und seinem Leben beginnt alles umzukrempeln. Erst ist es vor allem das Leben seines Vaters, der in seinem Bekleidungsgeschäft nicht mehr alles anbieten ...


Noah ist 14 Jahre alt, als das Kalifat in seiner Stadt und seinem Leben beginnt alles umzukrempeln. Erst ist es vor allem das Leben seines Vaters, der in seinem Bekleidungsgeschäft nicht mehr alles anbieten darf und der mit schwarzem Stift auf den Verpackungen die Frauen schwärzt und unkenntlich macht. Dann sind es die Frauen, die nicht mehr alleine auf die Straße dürfen, die nach und nach ins Haus verbannt und schwer bestraft werden für vergehen gegen die Vorgaben des Regims. Bis hin zu Steinigungen. Und dann sind es Noahs geliebte Tauben, denen man die Flügel stutzt, um sie am Wegfliegen zu hindern.

Es war mein erstes Buch von Abbas Khider einem irakstämmigen deutschen Autor. Auch wenn er weder die Stadt noch das Land benennt, weiß man, dass es Bagdad und der Irak sein könnten. Sein Schreibstil ist sehr eigen. Kurz und knapp die Kapitel, klar und direkt die Sprache. Das wirkte auf mich anfangs etwas abgehackt aber es erzeugte auch ein hohes Erzähltempo und der Autor erzählt eine wirklich eindringliche Geschichte. Am Ende bleibt eine kleine Hoffnung, die stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Veröffentlicht am 23.02.2026

guter Start

The Ordeals
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Sophia De Winter ist durch einen Blutfluch an ihren grausamen Onkel gebunden. Sie hofft, dass sie diesem Bund entkommen kann, wenn sie sich in der Akademie für Magiebegabte anmelden kann. Aber wer dort ...

Sophia De Winter ist durch einen Blutfluch an ihren grausamen Onkel gebunden. Sie hofft, dass sie diesem Bund entkommen kann, wenn sie sich in der Akademie für Magiebegabte anmelden kann. Aber wer dort aufgenommen werden will, muss einige Prüfungen bestehen. Und die sind so gefährlich und schwer, dass sie sie mit ihrer Magie alleine nicht schaffen kann. Deshalb sucht sie nach einem Verbündeten. Alden Locke erklärt sich schließlich bereit dazu.
Aber so manches kommt anders, als sie gedacht hat.

Eine Fantasygeschichte in die man sich gut reinfindet. Es ist nicht eine magische Welt voll verschiedener Magiebegabter und voller Gefahren für eine junge Frau. Das liest sich einfach sehr unterhaltsam und spannend. Ich fand, der erste Teil war so, dass man am Ende unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Also ein guter Start und ich hoffe mal, die Fortsetzung lässt nicht zu lang auf sich warten.

Veröffentlicht am 30.11.2025

perfektes Finale

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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Sei vorsichtig, was du dir wünschst!

Das hätte man am Ende von Band zwei "Ever & After" der tapferen Rain gerne zugerufen. Denn dass ihr Wunsch, die Welt und alle die sie liebt zu retten, hatte als Preis ...

Sei vorsichtig, was du dir wünschst!

Das hätte man am Ende von Band zwei "Ever & After" der tapferen Rain gerne zugerufen. Denn dass ihr Wunsch, die Welt und alle die sie liebt zu retten, hatte als Preis ja ihre Seele. Und dass das jetzt im letzten Band erstmal nicht lustig ist und zu Problemen führt, war ja klar. Wir befinden uns als mit Rain in der Situation zu hoffen, dass man das alles rückgängig machen kann. Ist ja eine Märchenwelt, also war ich von Anfang an optimistisch.

Im finalen Band zieht die Autorin nochmal alle Register. Die Spannung wird ein ums andere Mal in die Höhe geschraubt. Rain wächst über sich hinaus. Ihre Freunde, wenn man sie noch nicht liebt, liebt man jetzt umso mehr. Die zwei Herren, die um Rain kreisen, sind jeder auf seine Weise der Hammer. Wie gut, dass der Böse so herrlich böse und durchtrieben ist und man immer wieder nicht weiß, wie er tickt. So viele Überraschungen, Wendungen, bewegende Momente.

Ich habe dieses Buch geliebt. Nach einem tollen ersten Band und einer soliden Fortsetzung hier der beste von den Dreien. Genauso wie ich es mir erhofft hatte.