Langweilig
In einem ZugZu Beginn hatte ich die Hoffnung, dass die Geschichte sich noch entwickelt und interessanter wird. Das war leider nicht der Fall. Der Autor von Liebesromanen, der seit 13 Jahren kein Buch veröffentlicht ...
Zu Beginn hatte ich die Hoffnung, dass die Geschichte sich noch entwickelt und interessanter wird. Das war leider nicht der Fall. Der Autor von Liebesromanen, der seit 13 Jahren kein Buch veröffentlicht hat, wird im Zug von einer Mitreisenden in ein Gespräch verwickelt. Sie befragt ihn immer wieder zu seiner Erfahrung mit der Liebe und seiner Ehefrau. Ich habe die Fragen zunehmend als unverschämt empfunden und mir wurde die Frau immer unsympathischer. Obwohl der Autor behauptet, dass er normalerweise sehr wenig redet, kann er sich den Fragen nicht entziehen. Unterbrochen wird das Gespräch, wenn jemand Getränke/Essen holt oder zur Toilette geht. Dann muss man den Gedanken des Autors folgen oder seinen Ergüssen über den aktuellen Halt des Zuges. Weder das eine noch das andere sind aus meiner Sicht besonders spannend. Ich habe mich zunehmend durch das Buch und das Gespräch der beiden gequält. Die Verherrlichung des Alkohols hat mich ebenfalls gestört. Zum Ende gibt es eine überraschende Wendung, die mich aber nicht überzeugen konnte und die ich auch nicht für besonders realistisch halte.