Die Einführung in veganes Backen und die Übersicht, wie man Eier austauschen kann finde ich sehr gut. Die Rezepte haben mich aber nicht ganz überzeugt. Ich hätte mir mehr "einfache" Rezepte für Kuchen ...
Die Einführung in veganes Backen und die Übersicht, wie man Eier austauschen kann finde ich sehr gut. Die Rezepte haben mich aber nicht ganz überzeugt. Ich hätte mir mehr "einfache" Rezepte für Kuchen und Kekse gewünscht als aufwändige Rezepte oder Rezepte mit ungewöhnlichen Zutaten. Diese backe ich im Alltag eher nicht. Irritiert hat mich, dass in manchen Rezepten Fertigteig verwendet wird. Da hätte man doch lieber noch ein paar Rezepte ohne Blätterteig mit aufnehmen sollen. Aus meiner Sicht gibt es bessere vegane Backbücher.
Aus meiner Sicht ist das Buch perfekt, um es sich damit unter der Wolldecke gemütlich zu machen. Es bietet eine Mischung aus Magie, Spannung und Romanze. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann ...
Aus meiner Sicht ist das Buch perfekt, um es sich damit unter der Wolldecke gemütlich zu machen. Es bietet eine Mischung aus Magie, Spannung und Romanze. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann sich durch die Beschreibungen vieles gut vorstellen. Die Beziehung zwischen Kate und Matthew konnte mich nicht so ganz fesseln und überzeugen. Manchmal gibt es unnötige Wiederholungen oder sehr ausführliche Beschreibungen. Am Ende löst sich alles überraschend schnell auf. Insgesamt hat mich die Geschichte aber gut unterhalten.
Ein Mädchen hat das Gefühl, anders zu sein als die anderen. Sie versteht oft nicht, was andere sagen oder von ihr erwarten. Leider scheint sich niemand die Zeit zu nehmen oder aufmerksam genug zu sein, ...
Ein Mädchen hat das Gefühl, anders zu sein als die anderen. Sie versteht oft nicht, was andere sagen oder von ihr erwarten. Leider scheint sich niemand die Zeit zu nehmen oder aufmerksam genug zu sein, um dies zu sehen und ihr durch die Welt zu helfen. Stattdessen nimmt man an, dass sie einen höheren Förderbedarf habe, weil sie kaum spricht. Als ihr Interesse an einem alten nicht entschlüsselten Manuskript geweckt wird, denkt sie, dass es vielleicht von einem Alien geschrieben ist und für sie eine Hilfe sein könnte. Von den meisten Erwachsenen wird sie bei ihrer Forschung völlig unterschätzt. Ihr viel arbeitender Vater nd ihre psychisch kranke Mutter bekommen davon gar nichts mit.
ich fand diese Geschichte sehr feinfühlig geschrieben mit leichtem Humor. Sie zeigt, dass es wichtig ist, die Andersartigkeit von Menschen zu akzeptieren und sie nicht gleich in eine bestimmte Schublade zu stecken.
Ich finde es sehr wichtig, dass psychische Erkrankungen stärker thematisiert und aus dem Tabu geholt werden. Es ist mutig, dass Eric Stehfest den Blick hinter die Fassade zulässt. Durch seine Erzählung ...
Ich finde es sehr wichtig, dass psychische Erkrankungen stärker thematisiert und aus dem Tabu geholt werden. Es ist mutig, dass Eric Stehfest den Blick hinter die Fassade zulässt. Durch seine Erzählung bekommt man einen Einblick, wie das Leben mit dem Wahn aussehen kann und wie man diesen therapieren könnte.
Verwirrend fand ich, dass er von sich in der 3. Person schreibt und die Therapiegespräche dann in direkter Rede geschrieben sind. Ich habe beim Wechsel immer eine Zeit gebraucht, mich zu orientieren. Der Schreibstil ist angenehm direkt ohne unnötige Umschreibungen und dadurch gut zu lesen.
Man kann den Eindruck gewinnen, dass Eric nach ein paar Tagen und Gesprächen deutlich besser mit seiner Erkrankung umgehen und sein Leben wieder aufnehmen kann. Alle Patient*innen der Gruppe verstehen sich schnell und unterstützen sich gegenseitig. Da bin ich doch etwas skeptisch. Aus meiner Sicht hätte es zumindest ungefähre Angaben geben müssen, wie lang er in der Tagesklinik war.
Neben seiner eigenen Geschichte werden auch die Erkrankungen einiger Mitapatienten angerissen, so dass man auch Einblick in andere Erkrankungen bekommt.
Im Buch beschreibt Eric, wie wichtig die Gespräche mit der Therapeutin und die Gruppe sind. In der Danksagung am Ende werden sie aber gar nicht erwähnt. Dort dankt er vor allem sich selbst, was ich etwas irritierend fand.
Mich konnte das Buch leider nicht fesseln. Für mich war nicht ganz nachvollziehbar, warum Jo zum Punk wird. Ich hätte mir mehr Einblicke in ihr Innenleben gewünscht. Die Reaktionen des Staates und der ...
Mich konnte das Buch leider nicht fesseln. Für mich war nicht ganz nachvollziehbar, warum Jo zum Punk wird. Ich hätte mir mehr Einblicke in ihr Innenleben gewünscht. Die Reaktionen des Staates und der Umgang mit den Punks und anderen Personen, die nicht der Staatslinie folgen, erschreckt mich immer wieder. Aber auch hier fehlte mir eine genauere Auseinandersetzung mit den Emotionen von Jo und anderen Figuren. Man muss vor allem zwischen den Zeilen lesen und dadurch hatte ich bis zum Schluss eine Distanz zu Jo und konnte kaum mit ihr fühlen.
Den Schreibstil fand ich stellenweise schwierig. Er wirkt manchmal etwas abgehackt und hat mit dazu geführt, dass ich nicht so richtig in die Geschichte eintauchen konnte.