Cover-Bild Es könnte so einfach sein
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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: C.Bertelsmann
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 10.09.2025
  • ISBN: 9783641326371
Anne Handorf

Es könnte so einfach sein

Roman - Glück und Erfolg bekommen in diesem bezaubernden Buch eine ganz neue Bedeutung.« Gisa Pauly
Eine Bestsellerautorin in der jungen Bundesrepublik.
Eine Ehe voller Respekt und Humor. Und das Ringen um Anerkennung einer Frau in männderdominierten Zeiten.


»Liebe. Im Leben geht es um die Liebe zu dem Menschen, neben dem man aufwachen möchte. Beim Schreiben geht es darum, auch mal was anderes als ›Liebe‹ zu schreiben. Zahnpasta. Oder Bettdeckenzipfel. Oder Urvertrauen.«

Ein Sonntag im September 2005: Noch vier Wochen bis zur Wahl der ersten Kanzlerin für Deutschland, nur noch achtundzwanzig Tage für Bestseller-Autorin Vera Albach, um ihren Roman im Rekordtempo zu Ende zu schreiben. Nachdem sie in den 1960-ern mit Heftromanen begonnen und sich in einer Männerwelt durchgesetzt hat, soll dies ihr letztes Buch sein, sie hat es ihrem Mann Leo versprochen. Doch so einfach wie gedacht ist es nicht, das Loslassen. Vielleicht braucht es im echten Leben wie in jedem guten Buch eine kleine Überraschung vor dem großen Glück?

Eine Frau, die es wagt zu träumen, eine Ehe auf Augenhöhe – und eine jahrzehntelange Liebe, getragen von Respekt, Verständnis und einem lebensklugen Humor.

»Die Geschichte einer Frau, die ihr Ziel verfolgt, unbeirrt und unermüdlich. Gestützt von der Liebe eines Mannes, ebenso unbeirrt und unermüdlich. Glück und Erfolg bekommen in diesem bezaubernden Buch eine ganz neue Bedeutung.« GISA PAULY

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.01.2026

Eine Frau geht ihren Weg

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Die Bestellerautorin Vera hadert mit ihrem aktuellen Buch. Mit ihrem Mann hat sie vereinbart, dass es das letzte sein wird und sie danach zusammen das Rentnerleben genießen. Obwohl sie schon viele Bücher ...

Die Bestellerautorin Vera hadert mit ihrem aktuellen Buch. Mit ihrem Mann hat sie vereinbart, dass es das letzte sein wird und sie danach zusammen das Rentnerleben genießen. Obwohl sie schon viele Bücher geschrieben hat, fällt es ihr dieses Mal schwer, Ideen zu entwickeln und zu schreiben. Der Abgabetermin rückt immer näher, so dass sie es nicht länger aufschieben kann. Langsam kommt sie voran, aber das Leben kommt immer irgendwie dazwischen. Vera erinnert sich an die Anfänge, als sie Romane unter Pseudonym geschrieben hat und wie schwer es war, dafür zu kämpfen, dass endlich ihr Name auf den Büchern steht. Außerdem beschäftigt sie sich mit Familienerlebnissen aus der Vergangenheit.

Die Wechsel mochte ich generell sehr gern. Leider waren sie im Ebook nicht deutlich genug voneinander abgehoben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es gibt viel Humor und immer wieder auch Melancholie in den Szenen. Die Einblicke in den Literaturbetrieb fand ich interessant und teilweise erschreckend. Unglaublich warum und wie lang Vera weiter unter Pseudonym schreiben muss. Ich hoffe sehr, dass Autorinnen inzwischen anders behandelt werden. Ich hätte mir noch tiefere Einblicke in die Literaturszene gewünscht. Die Abschnitte, was in Veras Roman passiert, waren für mich nicht notwendig. Stattdessen hätte ich lieber noch mehr aus Veras Leben erfahren. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe es gern gelesen.

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Veröffentlicht am 19.09.2025

Autorin im Schatten

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Vera Albach ist eine gefeierte Autorin aus Münster und auf dem Weg in die Rente. Auf der Agenda steht noch ein letztes Buch und auch ein bisschen die Aufarbeitung der Vergangenheit. Sie erzählt ihrer Nichte ...

Vera Albach ist eine gefeierte Autorin aus Münster und auf dem Weg in die Rente. Auf der Agenda steht noch ein letztes Buch und auch ein bisschen die Aufarbeitung der Vergangenheit. Sie erzählt ihrer Nichte von den wahren Umständen zum Tod ihres Vaters und löst damit einen großen Streit aus, der sie zum nachdenken bewegt.


„Es könnte so einfach sein“ als kreative Frau, doch Vera hat es in den 70ern leider ganz und gar nicht einfach. Erst 20 Jahre nach dem Beginn ihrer Beliebtheit, schafft sie es sich aus dem Schatten ihres männlichen Pseudonyms zu befreien. Irgendwie kam mir aber dieser Vorgang nicht sehr realistisch vor, allein die Folgen kamen mir zu gut vor. An sich fand ich Vera sympathisch und nett, aber sie hat auch ganz seltsame Anwandlungen und sie kommt mir auch ein bisschen zu egozentrisch vor. Ihr Mann muss auf jeden Fall einiges mitmachen .


Auf jeden Fall fand ich es sehr eindrücklich dargestellt, wie Frauen damals gestellt waren, nämlich ganz weit unten - sie sollten arbeiten mussten dafür aber eine Erlaubnis ihres männlichen Vormunds haben. Dinge, über die wir heute den Lg schütteln, dabei ist das gar nicht mal so lange her.


Der Roman hat mir gut gefalle , hätte aber zum Thema Emanzipation ein bisschen mehr Biss haben können.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Eine Frau geht beharrlich ihren Weg

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„Es könnte so einfach“ wurde geschrieben von Carla Grosch und Volker Jarck (Pseudonym Anne Handorf).

In dem Roman geht es um die Höhen und Tiefen im Leben der Protagonistin Vera. Vera ist Schriftstellerin.
Die ...


„Es könnte so einfach“ wurde geschrieben von Carla Grosch und Volker Jarck (Pseudonym Anne Handorf).

In dem Roman geht es um die Höhen und Tiefen im Leben der Protagonistin Vera. Vera ist Schriftstellerin.
Die Geschichte hat zwei Zeitebenen. Wir erfahren in Rückblicken, wie es Vera in der männerdominierten Buchbranche erging. In den 70er Jahre durften zum Beispiel ihre Bücher nur unter einem männlichen Pseudonym veröffentlicht werden. Eine Frau als Autorin war undenkbar.
Die andere Zeitebene spielt um 2005. Eine Frau wird zum ersten Mal Kanzlerin. Dieses Ereignis wird mehrmals im Buch hervorgehoben. Wahrscheinlich haben die Autoren das Jahr 2005 als zweite Zeitebene gewählt, um die Bedeutsamkeit hervorzuheben: Endlich ändert sich etwas. Auch eine Frau hat das Zeug und wird gesehen!

Die Geschichte um Vera, die beharrlich ihren Weg geht, ist gut geschrieben. Sie ist selbstbewusst und schaffte es in der männerdominierten Buchbranche Fuß zu fassen. Vera führt seit Jahrzehnten eine glückliche und gleichberechtigte Ehe. Die Figur „Leo“, ihren Ehemann, finde ich allerdings etwas lasch dargestellt. Er kommt für mich als Pantoffelheld rüber. Die kleinen und großen Familiendramen sind etwas vorhersehbar.
Die eingestreuten Textpassagen, die zeigen, wie Vera an ihrem letzten großen Roman arbeitet, fand ich nach einiger Zeit störend. Ich habe sie dann nur noch überflogen.

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